Das Geschenk eines Regentages
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Description
Manchmal gleicht das Glück einer streunenden Katze, die uns aus der Einsamkeit führt: Das Ende ihrer Einsamkeit beginnt für Miyu, als sie einem am Straßenrand ausgesetzten Kater Eintritt in ihr Leben gewährt. Die Begegnung mit dem bald treuen tierischen Gefährten bringt nicht nur sie, sondern auch ihre Nachbarn dazu, sich den Herausforderungen des modernen Lebens, der sozialen Isolation, der Fragilität von Liebe und Freundschaft und ihren unstillbaren Sehnsüchten nicht mehr allein, sondern gemeinsam zu stellen.
Der große japanische Bestseller erkundet die tröstliche Verbindung zwischen Mensch und Tier, lädt zum Innehalten ein und offenbart uns, was im Leben wirklich wichtig ist.
Book Information
Author Description
Makoto Shinkai, 1973 in Koumi/ Nagano, geboren, ist einer der erfolgreichsten Animekünstler und Filmregisseure Japans. Nach dem Literaturstudium arbeitete er als Grafikdesigner für Videospiele, bevor er seinen Durchbruch als Regisseur mit Animefilmen wie »Children Who Chase Lost Voices« und »The Garden of Words« erreichte. 2016 war sein »Your Name« der kommerziell erfolgreichste Anime aller Zeiten. Seitdem wird Shinkai als der »neue Miyazaki« gehandelt. 2018 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt. »Das Geschenk eines Regentages« ist Shinkais erster Roman, den er gemeinsam mit seinem Animekollegen und Drehbuchautor Naruki Nagakawa schrieb und der auf seinem ersten preisgekrönten Kurzfilm »She and Her Cat« (Kanojo to Kanojo no Neko) von 1999 basiert. Der Roman wurde über Nacht zum Bestseller in Japan.
Posts
Ein Märchen aus Katzensicht
Die Hauptrolle spielt hier die Perspektive der Katzen. Und diese sind, auf philosophische Weise untereinander, mit den Besitzer/innen, dem Leben und dem Schicksal an sich verbunden. Als philosophisches Katzenmärchen ganz ok zu lesen, aber für mich nicht das, was ich gemäß Klappentext erwartet habe. Ist mehr so eine Lebensweisheit- Geschichte. 🐈 ❄️
Anders als erwartet - so zart und doch tief 🐈🐈⬛
Vier Geschichten, die irgendwie zusammenhängen, aber auch für sich stehen. Ein paar Katzen, die Menschen begleiten und für sie da sind und sich auch gegenseitig unterstützen. Zwischendrin ein schlauer Hund. Das Buch ist echt eigen und auf seine Art was besonderes. 🐈

Warmherzige Geschichte mit besonderer Erzählweise aus Katzensicht und schönen Lebensweisheiten. Eine klare Empfehlung für Katzenliebhaber.
„Das Geschenk eines Regentages“ ist für mich ein echtes Herzensbuch. Die Geschichte hat mich auf eine ruhige, sanfte Art berührt und mir einiges mit auf den Weg gegeben. Besonders spannend fand ich die Erzählweise aus der Sicht der Katzen, das hat der ganzen Geschichte eine ganz eigene Tiefe verliehen und viele Situationen in einem neuen Licht gezeigt. Man merkt beim Lesen, wie viel Wärme in den einzelnen Begegnungen steckt. Es geht um kleine und große Herausforderungen des Alltags, um Fehler, Entwicklung und darum, dass man nicht immer alles allein schaffen muss. Diese Botschaften kommen unaufdringlich, aber sehr ehrlich rüber. Für Katzenliebhaber ist dieses Buch definitiv ein Muss. Die tierische Perspektive macht es besonders und sorgt für viele schöne, nachdenkliche Momente. Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und hatte hohe Erwartungen, aber leider wurde ich sehr enttäuscht. Der Roman ist eingeteilt in vier zusammenhängende Kurzgeschichten und einem zusammenfassenden Epilog. Grundsätzlich war mir der Schreibstil für das, was er transportieren wollte zu flach und zu leicht. Die einzelnen Geschichten waren mir viel zu oberflächlich, ich konnte wirklich keine Beziehung zu den Personen oder ihren Katzen aufbauen. Ich fand es einfach irgendwie zu absurd, auch wenn mir die hinteren Geschichten etwas besser gefallen haben. Insgesamt musste ich mich aber durch das Buch durchquälen. Die Idee, dass Mensch und Katze sich gegenseitig helfen und heilen, war nett gedacht, aber die Umsetzung finde ich mangelhaft. Deswegen gibt es von mir auch nur ⭐️⭐️, 5 Sterne. Wer aber nach Themen wie Freundschaft, Familie, Trauer und Depressionen sucht, teilweise aus Katzensicht erzählt, wird hier fündig und findet vielleicht auch mehr gefallen daran!

Das Geschenk eines Regentages von Makoto Shinkai, übersetzt von Naruki Nagakawa, war auch für mich ein Geschenk eines Regentages! Wo es jetzt im November draußen Grau wird, und man es sich drinnen mit Tee und in Decken eingekuschelt versucht gemütlich zu machen und Wärme zu finden, braucht dieses Buch nichts davon - es erwärmt in vier Geschichten und einem Epilog, der alles abschließt, das Herz von ganz alleine! In vier einzelnen Geschichten begleiten wir das Leben von Menschen und natürlich von den Helden dieses Buches: den Katzen und einem Hund der über die Nachbarschaft wacht. Chobi, Mimi, Cookie, Schlüsselschwanz, Kuro und der philosophische Hund John bieten dem Leser und meinem Herzen alles, was man braucht. Wo sich die Leben der Menschen mit denen ihre Leben verwoben sind in Richtungen bewegen, in denen sie die Hilfe (sei es emotional oder um eine Lehre zu erkennen) ihrer tierischen Samtpfoten brauchen, erleben auch die Katzen ihre ganz eigenen Abenteuer und bauen Bindungen auf. Und allein dadurch verweben sich vier einzelne Geschichten zu einer großen zusammen. Und das war einfach wundervoll! Jeder der ein bisschen Liebe, Zuversicht und Hoffnung braucht und Katzen überaus lieb hat und zu schätzen weiß, sollte beherzt zu diesem Buch greifen und sich selbst das Geschenk eines Regentages überreichen!
Lieb! - Kurzweilige Lektüre für zwischendurch 🐾 🐈
Es war ein sehr nettes Buch aber für mich persönlich mehr auch nicht. Ich hatte hohe Erwartungen, die zumindest in der ersten Hälfte des Buches erfüllt wurden aber dann hat es meiner Meinung nach Nachgelassen :/ Manche Stellen waren herzzerreißend lieb und manche auch sehr sehr berührend und weil es sehr leicht geschrieben ist, ließt es sich sehr schnell ☺️ Werde mich dennoch an dieses Buch erinnern und würde es auch weiterempfehlen wenn man Geschichten über und mit Katzen mag! 💕🐈⬛
Manchmal gleicht das Glück einer streunenden Katze, die uns aus der Einsamkeit führt!
Zum Jahresende und Jahresanfang war dies ein schönes Buch. Die kleinen Geschichten und der Wechsel zwischen den Charakteren war angenehm zu lesen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ein kleines Buch für zwischen durch und für die, die Katzen lieben! 🐱

Mein erstes Buch von einem japanischem Autor und es hat mir ganz gut gefallen. Es geht um die Geschichte von vier Frauen und ihren Katzen die mit den Schwierigkeiten des Lebens zurecht kommen müssen. Die Geschichten der Frauen beginnen sich durch die Tiere zu verweben und so finden sie Gemeinschaft, Trost und neuen Lebensmut. Da ich selber ein Katzenbesitzer bin und gerne Geschichten über Samtpfoten lese, war das Buch wie für mich gemacht. Das japanische Setting hat ebenfalls dazu beigetragen, denn bewusst ist dies mein erstes Buch, welches in Japan spielt.
"Das Geschenk eines Regentages" behandelt vier Kurzgeschichten, die aneinander anknüpfen. Sie werden abwechselnd aus der Perspektive einer Katze und eines Menschen erzählt. Ursprünglich beginnt alles als Miyu einen Kater am Straßenrand findet. Sie beschließt ihn aufzunehmen und merkt, wie sehr sich ihr Alltag durch ihn bereichert. Der Kater spendet ihr Ruhe und Geborgenheit. Auch für den Kater, der schon bald den Namen Chobi bekommt, ist es ein Schritt in eine neue Welt. Ein festes Dach, eine nette junge Frau, die sich um ihn kümmert, und ein neues Revier zum Erkunden. Dort trifft er auf andere Katzen und Hunde, auf Menschen mit großen und kleinen Problemen, die manchmal sichtbar, mal unsichtbar sind. Die von außen betrachtet vielleicht sogar klein wirken können, aber die alle angegangen werden. Die tierischen Begleiter der Geschichte sind nicht nur Begleiter, sondern Unterstützer und sicherer Hafen. Ihre Menschen stehen an komplett unterschiedlichen Stellen im Leben. Diese Buch zeigt auf, dass jedes Problem seine Berechtigung hat. Das Fehler begangen werden müssen, um darauf Schlüsse zu ziehen und dass es okay ist sich Ruhe und Hilfe zu gönnen. "Das Geschenk eines Regentages" ist ein schönes, kurzweiliges Buch, welche Einiges an Interpretationsmöglichkeiten zulässt.
Ein schöner und leicht philosophisch angehauchter Roman über Katzen und Menschen, wie auch den Gefühlen und Gedanken im Leben dazwischen. 💞
Miyu ist stark introvertiert und lebt alleine in einer kleinen Einzimmerwohnung. Ihr Leben ist einfach und doch ist sie nicht zu 100% glücklich. An einem Regentag findet sie den kleinen weißen Kater Chobi. Durch ihn bemerkt sie, dass es mehr im Leben gibt, als das, was sie bis dato hat. Und auch Chobi bemerkt, das Miyu ihm etwas gibt, was er so noch nie hatte. Parallel dazu erleben auch Chobis Freunde was es heißt, jemanden um sich zu haben und die Einsamkeit schwinden lässt. Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa haben ein wundervolles Buch geschrieben und darin Geschichten eingewoben, welche mich sofort in eine cozy Mood katapultiert haben. Die Sprache ist einfach gewählt und durch einen häufugen Perspektivwechsel, werden die Ansichten und Gedanken von Katze und Mensch jeweils perfekt beleuchtet. Faszinierend leicht wurden die Leben der einzelnen Charaktere ineinander und umeinander herum gestrickt, ohne, dass es verwirrend oder auch langweilig wurde. Dabei bleiben alle, egal ob Mensch oder Katze/Kater sympathisch und angenehm. Die Schicksale sind aus dem Alltag gegriffen und thematisieren dabei empathisch und herzerwärmend auch traurige Kost in einem warmen Kleid aus Worten. Dieses kurze, aber wunderbare Buch zeigt auf, wie es ist mit Verlust oder in Einsamkeit, in Angst oder auch aufopferungsvoll zu Leben. Es zeigt jedoch auch, wie diese durch Liebe, Mut, Freundschaft und Hoffnung wieder 'geheilt' werden können. Dabei bedarf es manchmal - ganz philosophisch gesehen - nicht mal großer Dinge. Wer offen ist für diese Dinge und dabei eventuell noch ein Katzenliebhaber ist, der sollte sich hier mal dran versuchen. Ich spreche hier eine dicke Leseempfehlung aus, da ich mich beim Lesen unglaublich wohl gefühlt habe 💞
Gestaltung Das Cover ist wunderschön! Die Verbindung zum Buch ist eindeutig, was mir gut gefällt. Es ist ganz zart und schlicht, was eine klaren Kontrast zu dem Inhalt abbildet, der alles andere als schlicht ist. Die Farben sind auch ganz zart - gefällt mir gut. Bei diesem Buch sollte ihr aber auf jeden Fall nicht nur nach dem Cover entscheiden, ob ihr es kaufen möchtet oder nicht. Hinter der Sanftheit verbirgt sich nämlich eine an vielen Stellen traurige, aber wunderschöne Geschichte. Schreibstil Der Schreibstil ist wirklich besonders. Es könnte zu Beginn etwas schwieriger sein in die Geschichte einzutauchen, aber dabei muss man sich einfach auf den Stil einlassen und sich nicht beirren lassen. Dadurch, dass es insgesamt vier verschiedene Personen sind, deren Perspektive eingenommen wird, variiert auch der Stil in leichten Nuancen; ein wenig angepasst an die Menschen und natürlich auch an die jeweilige Katze. Mir hat der Stil von Anfang an gefallen, da er wirklich ausgefallen ist. Es liest sich dennoch sehr einfach und angenehm. Figuren Die Figuren sind mir tatsächlich auch ans Herz gewachsen. Ich konnte richtig mit ihnen mitfühlen und sich verstehen. Es sind eher die Perspektiven von außergewöhnlichen Menschen, die mit einem Problem hadern und durch die Begegnung mit einer Katze beginnen sich zu verändern. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der Protagonisten und der Katzen erzählt, was eine spannende Kombination ist. Sobald die Perspektive wechselt, muss man erstmal herausfinden, wessen Perspektive das ist, was ich an diesem Buch keineswegs als schlimm empfand, es hat mich eher immer weitergetrieben. Die Katzen sind zuckersüß! Und ihre Perspektiven einfach mal etwas Neues. Handlung Eigentlich passiert nicht wirklich viel, aber auch diesmal ist es nichts Negatives. In dem Buch geht es nicht darum, eine spannende Handlung mit allem Drum und Dran zu erzählen, sondern sich auf die Figuren und deren Innenwelt zu fokussieren. Deswegen sollte man nicht zu viel von der Handlung erwarten und sich einfach unvoreingenommen darauf einlassen. Fazit "Das Geschenk eines Regentages" ist wortwörtlich ein Geschenk für die Seele. Außergewöhnliche Charaktere und verblüffende Perspektiven vereinen sich in diesem schönen Buch zu einer harmonischen Geschichte, die beachtlich viele tiefgründige, anregende Botschaften enthält.
Das Geschenk eines Regentages ist ein Roman, der auf einem Manga basiert und das merkt man sehr stark daran, dass die Geschichte an sich sehr flach ist. Ich kann zu der Vorlage nichts sagen, aber in diesem Roman finde ich die Katzen sehr unangenehm vermenschlicht und gerade der romantische Bezug, der zwischen den Tieren unter sich, aber auch zu den Menschen aufgegriffen wird sehr unangenehm. Da der Roman dazu auch sehr einfach geschrieben und die verscheiden Kurzgeschichten etwas wirr sind und sich alle sehr halbfertig anfühlen, kann ich den Roman leider nicht weiter empfehlen.
Das Buch war leider ein totaler Reinfall. Super oberflächlich und klischeebehaftet, ungefähr so, wie sich wohl ein Mann eine Frau mit Katze vorstellt. Ich hatte eine schöne Geschichte erwartet, wie die ungeplanten Begegnungen mit den Streunern das Leben einsamer Menschen bereichert, aber nicht eine stereotypische Szene nach der anderen. Es wäre wohl besser gewesen, abzubrechen, als der Kater im ersten Teil ständig verliebt vom tollen Aussehen seines Frauchens schwärmte.
An einem verregneten Frühlingstag findet die Büroangestellte Miyu einen kleinen weißen Kater in einem Pappkarton. Sie nimmt ihn bei sich auf und gibt ihm den Namen Chobi. Bald darauf beginnt Chobi durch die Nachbarschaft zu streuen und trifft dort auf andere Katzen sowie den alten, gutmütigen Hund John. Sie alle bilden zusammen eine eigene Gemeinschaft und beeinflussen das Leben ihrer Menschen auf ganz unterschiedliche Weise. Makoto Shinkai begann seine Karriere mit der Entwicklung von Computerspielen und gilt heute als einer der größten Animekünstler überhaupt. Bekannt wurde er vor allem durch seinen 2016 erschienenen Film „Your Name“ und spätestens seit diesem Zeitpunkt wird er als der „neue Miyazaki“ gehandelt. Gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Drehbuchautor Naruki Nagakawa hat er nun seinen ersten Roman veröffentlicht. Der basiert, wie sollte es auch anders sein, ursprünglich auf einem Kurzfilm der beiden namens „She and her Cat“. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von vier Frauen sowie deren vier Katzen bzw. Hund John erzählt. Dabei leben alle Charaktere in derselben Nachbarschaft; ihr Schicksal ist so miteinander verwoben. Neben Chobi und Miyu sind da noch die Malerin Reina und ihre Katze Mimi, Mimis Tochter Cookie und die Mangaka Aoi sowie die ältere Dame Shino, die erst Hund John und dann dem streunenden Kater Kuro ein Zuhause schenkt. Die Sprache ist dabei von zarter Poesie und wirkt beinahe märchenhaft. Die Autoren verstehen sich definitiv darauf, die Szenen im Kopf ihrer Leser zum Leben zu erwecken. Alle Frauen stehen zu Beginn des Romans an einem Scheidepunkt in ihrem Leben und werden von den unterschiedlichsten Dämonen heimgesucht. Gescheiterte Freundschaften und Liebesbeziehungen sind ebenso Thema, wie Schaffenskrisen und Überforderung im Berufsleben, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Pflege von Angehörigen oder Schuldgefühle. An der Aufarbeitung und Lösung der Probleme haben oft die Katzen einen Anteil und durch die philosophisch angehauchten Ratschläge des Hundes John ist alles manchmal ein wenig kitschig – dennoch ist „Das Geschenk eines Regentages“ ein absolutes Wohlfühlbuch voller Hoffnung.
Diese Geschichte beginnt an einem verregneten Frühlingstag, als Miyu einen ausgesetzten Kater findet und beschließt, ihm einen Namen und ein Zuhause zu geben. Chobi füllt fortan die große Leere in Miyus Leben ☺️ und schon bald begleiten wir vier Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen einsam sind. Abwechselnd erfahren wir aus deren Perspektiven und Abschnitten aus der Sicht unterschiedlicher Samtpfoten, wie sie alle auf ihre Weisen die Krisen des Alltags lösen. Und immer wieder zeigt sich, dass Katzen eindeutig der Schlüssel zum Glück sind
Gestaltung: Die Farben gehören nicht zu meinen Lieblingsfarben, dennoch sind sie stimmig und es passt zu dem Inhalt des Buches. Inhalt: Das Buch ist in vier Abschnitte gegliedert, indem es jeweils um ein anderes „Mensch- / Katzengespann“ geht. Was ich sehr gut finde, ist, dass die Katzen und Personen geschickt miteinander verknüpft wurden, so dass es sich (gefühlt) nicht um einzelne Kurzgeschichten gehandelt hat. Eine großartige Handlung gibt es übrigens nicht, aber meiner Ansicht nach braucht dieses Buch tatsächlich keine. Es wurde lediglich über einen jeweiligen kurzen Lebensabschnitt der Charaktere berichtet. Ruhig und seicht. Schreibstil: Das Geschenk eines Regentages ist ein flüssig und schnell zu lesendes Buch. Auffällig ist der große Schriftgrad. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass die Worte allesamt sorgfältig ausgewählt wurden. Der Schreibstil ist schon fast zurückhaltend, wodurch dem Leser ein angenehmes Leseerlebnis beschert wird. Geschrieben wurde aus zwei Perspektiven: Die der Menschen und die der Katzen. Dadurch, dass jeder Mensch und jede Katze berichtet, gibt es einen häufigen Perspektivenwechsel, was sich gewinnbringend auf die Geschichte auswirkt. Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich habe mich dennoch für eine neutrale Bewertung von drei Sternen entschieden, weil mir der Schreibstil aus den Blickwinkeln der Katzen nicht allzu sehr gefallen hat. Diese wurden schon sehr vermenschlicht und verniedlichend dargestellt. Für meinen Geschmack hätte es etwas animalischer sein können.
„Das Geschenk eines Regentages“ von Makoto Shinkai ist ein Buch, das aufgrund meines Deals mit der Buchhändlerin meines Vertrauens bei mir eingezogen ist, die mir einmal pro Monat ein Buch aussuchen darf, das ich dann kaufe und lese. Ich gestehe, dass ich mir viel von dem Buch erhofft habe, wie eigentlich immer, wenn es in einem Roman um Katzen geht. Allerdings hat mir - bis auf Andrea Schacht - kein Autor/ keine andere Autorin die von mir so geliebten Samtpfoten so nah bringen können, wie sie es (in der Regel) verdient haben. Die Idee dieses Buches fand ich wundervoll, ich mag die Vorstellung, dass Katzen und Kater uns Menschen helfen können, die Einsamkeit lindern können, uns aus dem Schneckenhaus herauslocken können, aber wirklich nah sind mir die vier Geschichten, die der Autor hier miteinander verknüpft nicht gekommen. Vermutlich lag es an der sehr einfachen, fast schon nüchternen Sprache, die für mich fast zu ruhig und zu emotionslos war. Es sind schon bewegende Geschichten, die hier erzählt werden, oder es hätten bewegende Geschichten werden können, aber bei mir sind sie nicht hängen geblieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass man aus dem Buch auch viel mitnehmen kann, wenn man zum Erzählstil und den Geschichten den Zugang gefunden hat, bei mir hat es halt leider nicht so geklappt.
Ein kurzweiliger Roman, der mir anfangs etwas zu simpel schien und dann doch innerhalb weniger Kapitel auf sehr sympathische Weise menschliche Krisen und loyale Katzen miteinander verbunden hat.
„Das Geschenk eines Regentages“ steigt mit dem Kennlernen von Miyu und Kater Chobi ein. Die anfänglichen inneren Monologe fand ich angenehm harmlos & fragte mich doch gleichzeitig, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde. Der Roman teilt sich in vier größere Abschnitte & einen Epilog ein, die Kurzgeschichten-artig verschiedene menschliche Lebensstränge sowie Katzen und Kater vorstellen. Das Buch spart nicht an nachfühlbaren, zwischenmenschlichen Erlebnissen und wird doch aufgelockert durch die teils spielerischen Wahrnehmungen verschiedener Tiere. Es verknüpft Gedanken über die Vergänglichkeit des Paradieses mit der Frage nach Freiheit im Revierkampf. Makoto Shinkai und Naruki Nagawaka haben eine Reise durch die Jahreszeiten verfasst, die den Wechsel vom Regentag zum ersten Schneefall bewusster erlebbar macht. Ein Buch, dass schnell lesbar und recht einfach wohlige Gefühle hinterlassen kann. (& für Fans von Haruki Murakamis Kafka am Strand: geht das Herz in Erinnerung auf den dortigen Protagonisten Nakata und dessen Leben sicher ebenso ein Stück auf)

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Manchmal gleicht das Glück einer streunenden Katze, die uns aus der Einsamkeit führt: Das Ende ihrer Einsamkeit beginnt für Miyu, als sie einem am Straßenrand ausgesetzten Kater Eintritt in ihr Leben gewährt. Die Begegnung mit dem bald treuen tierischen Gefährten bringt nicht nur sie, sondern auch ihre Nachbarn dazu, sich den Herausforderungen des modernen Lebens, der sozialen Isolation, der Fragilität von Liebe und Freundschaft und ihren unstillbaren Sehnsüchten nicht mehr allein, sondern gemeinsam zu stellen.
Der große japanische Bestseller erkundet die tröstliche Verbindung zwischen Mensch und Tier, lädt zum Innehalten ein und offenbart uns, was im Leben wirklich wichtig ist.
Book Information
Author Description
Makoto Shinkai, 1973 in Koumi/ Nagano, geboren, ist einer der erfolgreichsten Animekünstler und Filmregisseure Japans. Nach dem Literaturstudium arbeitete er als Grafikdesigner für Videospiele, bevor er seinen Durchbruch als Regisseur mit Animefilmen wie »Children Who Chase Lost Voices« und »The Garden of Words« erreichte. 2016 war sein »Your Name« der kommerziell erfolgreichste Anime aller Zeiten. Seitdem wird Shinkai als der »neue Miyazaki« gehandelt. 2018 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt. »Das Geschenk eines Regentages« ist Shinkais erster Roman, den er gemeinsam mit seinem Animekollegen und Drehbuchautor Naruki Nagakawa schrieb und der auf seinem ersten preisgekrönten Kurzfilm »She and Her Cat« (Kanojo to Kanojo no Neko) von 1999 basiert. Der Roman wurde über Nacht zum Bestseller in Japan.
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Ein Märchen aus Katzensicht
Die Hauptrolle spielt hier die Perspektive der Katzen. Und diese sind, auf philosophische Weise untereinander, mit den Besitzer/innen, dem Leben und dem Schicksal an sich verbunden. Als philosophisches Katzenmärchen ganz ok zu lesen, aber für mich nicht das, was ich gemäß Klappentext erwartet habe. Ist mehr so eine Lebensweisheit- Geschichte. 🐈 ❄️
Anders als erwartet - so zart und doch tief 🐈🐈⬛
Vier Geschichten, die irgendwie zusammenhängen, aber auch für sich stehen. Ein paar Katzen, die Menschen begleiten und für sie da sind und sich auch gegenseitig unterstützen. Zwischendrin ein schlauer Hund. Das Buch ist echt eigen und auf seine Art was besonderes. 🐈

Warmherzige Geschichte mit besonderer Erzählweise aus Katzensicht und schönen Lebensweisheiten. Eine klare Empfehlung für Katzenliebhaber.
„Das Geschenk eines Regentages“ ist für mich ein echtes Herzensbuch. Die Geschichte hat mich auf eine ruhige, sanfte Art berührt und mir einiges mit auf den Weg gegeben. Besonders spannend fand ich die Erzählweise aus der Sicht der Katzen, das hat der ganzen Geschichte eine ganz eigene Tiefe verliehen und viele Situationen in einem neuen Licht gezeigt. Man merkt beim Lesen, wie viel Wärme in den einzelnen Begegnungen steckt. Es geht um kleine und große Herausforderungen des Alltags, um Fehler, Entwicklung und darum, dass man nicht immer alles allein schaffen muss. Diese Botschaften kommen unaufdringlich, aber sehr ehrlich rüber. Für Katzenliebhaber ist dieses Buch definitiv ein Muss. Die tierische Perspektive macht es besonders und sorgt für viele schöne, nachdenkliche Momente. Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und hatte hohe Erwartungen, aber leider wurde ich sehr enttäuscht. Der Roman ist eingeteilt in vier zusammenhängende Kurzgeschichten und einem zusammenfassenden Epilog. Grundsätzlich war mir der Schreibstil für das, was er transportieren wollte zu flach und zu leicht. Die einzelnen Geschichten waren mir viel zu oberflächlich, ich konnte wirklich keine Beziehung zu den Personen oder ihren Katzen aufbauen. Ich fand es einfach irgendwie zu absurd, auch wenn mir die hinteren Geschichten etwas besser gefallen haben. Insgesamt musste ich mich aber durch das Buch durchquälen. Die Idee, dass Mensch und Katze sich gegenseitig helfen und heilen, war nett gedacht, aber die Umsetzung finde ich mangelhaft. Deswegen gibt es von mir auch nur ⭐️⭐️, 5 Sterne. Wer aber nach Themen wie Freundschaft, Familie, Trauer und Depressionen sucht, teilweise aus Katzensicht erzählt, wird hier fündig und findet vielleicht auch mehr gefallen daran!

Das Geschenk eines Regentages von Makoto Shinkai, übersetzt von Naruki Nagakawa, war auch für mich ein Geschenk eines Regentages! Wo es jetzt im November draußen Grau wird, und man es sich drinnen mit Tee und in Decken eingekuschelt versucht gemütlich zu machen und Wärme zu finden, braucht dieses Buch nichts davon - es erwärmt in vier Geschichten und einem Epilog, der alles abschließt, das Herz von ganz alleine! In vier einzelnen Geschichten begleiten wir das Leben von Menschen und natürlich von den Helden dieses Buches: den Katzen und einem Hund der über die Nachbarschaft wacht. Chobi, Mimi, Cookie, Schlüsselschwanz, Kuro und der philosophische Hund John bieten dem Leser und meinem Herzen alles, was man braucht. Wo sich die Leben der Menschen mit denen ihre Leben verwoben sind in Richtungen bewegen, in denen sie die Hilfe (sei es emotional oder um eine Lehre zu erkennen) ihrer tierischen Samtpfoten brauchen, erleben auch die Katzen ihre ganz eigenen Abenteuer und bauen Bindungen auf. Und allein dadurch verweben sich vier einzelne Geschichten zu einer großen zusammen. Und das war einfach wundervoll! Jeder der ein bisschen Liebe, Zuversicht und Hoffnung braucht und Katzen überaus lieb hat und zu schätzen weiß, sollte beherzt zu diesem Buch greifen und sich selbst das Geschenk eines Regentages überreichen!
Lieb! - Kurzweilige Lektüre für zwischendurch 🐾 🐈
Es war ein sehr nettes Buch aber für mich persönlich mehr auch nicht. Ich hatte hohe Erwartungen, die zumindest in der ersten Hälfte des Buches erfüllt wurden aber dann hat es meiner Meinung nach Nachgelassen :/ Manche Stellen waren herzzerreißend lieb und manche auch sehr sehr berührend und weil es sehr leicht geschrieben ist, ließt es sich sehr schnell ☺️ Werde mich dennoch an dieses Buch erinnern und würde es auch weiterempfehlen wenn man Geschichten über und mit Katzen mag! 💕🐈⬛
Manchmal gleicht das Glück einer streunenden Katze, die uns aus der Einsamkeit führt!
Zum Jahresende und Jahresanfang war dies ein schönes Buch. Die kleinen Geschichten und der Wechsel zwischen den Charakteren war angenehm zu lesen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ein kleines Buch für zwischen durch und für die, die Katzen lieben! 🐱

Mein erstes Buch von einem japanischem Autor und es hat mir ganz gut gefallen. Es geht um die Geschichte von vier Frauen und ihren Katzen die mit den Schwierigkeiten des Lebens zurecht kommen müssen. Die Geschichten der Frauen beginnen sich durch die Tiere zu verweben und so finden sie Gemeinschaft, Trost und neuen Lebensmut. Da ich selber ein Katzenbesitzer bin und gerne Geschichten über Samtpfoten lese, war das Buch wie für mich gemacht. Das japanische Setting hat ebenfalls dazu beigetragen, denn bewusst ist dies mein erstes Buch, welches in Japan spielt.
"Das Geschenk eines Regentages" behandelt vier Kurzgeschichten, die aneinander anknüpfen. Sie werden abwechselnd aus der Perspektive einer Katze und eines Menschen erzählt. Ursprünglich beginnt alles als Miyu einen Kater am Straßenrand findet. Sie beschließt ihn aufzunehmen und merkt, wie sehr sich ihr Alltag durch ihn bereichert. Der Kater spendet ihr Ruhe und Geborgenheit. Auch für den Kater, der schon bald den Namen Chobi bekommt, ist es ein Schritt in eine neue Welt. Ein festes Dach, eine nette junge Frau, die sich um ihn kümmert, und ein neues Revier zum Erkunden. Dort trifft er auf andere Katzen und Hunde, auf Menschen mit großen und kleinen Problemen, die manchmal sichtbar, mal unsichtbar sind. Die von außen betrachtet vielleicht sogar klein wirken können, aber die alle angegangen werden. Die tierischen Begleiter der Geschichte sind nicht nur Begleiter, sondern Unterstützer und sicherer Hafen. Ihre Menschen stehen an komplett unterschiedlichen Stellen im Leben. Diese Buch zeigt auf, dass jedes Problem seine Berechtigung hat. Das Fehler begangen werden müssen, um darauf Schlüsse zu ziehen und dass es okay ist sich Ruhe und Hilfe zu gönnen. "Das Geschenk eines Regentages" ist ein schönes, kurzweiliges Buch, welche Einiges an Interpretationsmöglichkeiten zulässt.
Ein schöner und leicht philosophisch angehauchter Roman über Katzen und Menschen, wie auch den Gefühlen und Gedanken im Leben dazwischen. 💞
Miyu ist stark introvertiert und lebt alleine in einer kleinen Einzimmerwohnung. Ihr Leben ist einfach und doch ist sie nicht zu 100% glücklich. An einem Regentag findet sie den kleinen weißen Kater Chobi. Durch ihn bemerkt sie, dass es mehr im Leben gibt, als das, was sie bis dato hat. Und auch Chobi bemerkt, das Miyu ihm etwas gibt, was er so noch nie hatte. Parallel dazu erleben auch Chobis Freunde was es heißt, jemanden um sich zu haben und die Einsamkeit schwinden lässt. Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa haben ein wundervolles Buch geschrieben und darin Geschichten eingewoben, welche mich sofort in eine cozy Mood katapultiert haben. Die Sprache ist einfach gewählt und durch einen häufugen Perspektivwechsel, werden die Ansichten und Gedanken von Katze und Mensch jeweils perfekt beleuchtet. Faszinierend leicht wurden die Leben der einzelnen Charaktere ineinander und umeinander herum gestrickt, ohne, dass es verwirrend oder auch langweilig wurde. Dabei bleiben alle, egal ob Mensch oder Katze/Kater sympathisch und angenehm. Die Schicksale sind aus dem Alltag gegriffen und thematisieren dabei empathisch und herzerwärmend auch traurige Kost in einem warmen Kleid aus Worten. Dieses kurze, aber wunderbare Buch zeigt auf, wie es ist mit Verlust oder in Einsamkeit, in Angst oder auch aufopferungsvoll zu Leben. Es zeigt jedoch auch, wie diese durch Liebe, Mut, Freundschaft und Hoffnung wieder 'geheilt' werden können. Dabei bedarf es manchmal - ganz philosophisch gesehen - nicht mal großer Dinge. Wer offen ist für diese Dinge und dabei eventuell noch ein Katzenliebhaber ist, der sollte sich hier mal dran versuchen. Ich spreche hier eine dicke Leseempfehlung aus, da ich mich beim Lesen unglaublich wohl gefühlt habe 💞
Gestaltung Das Cover ist wunderschön! Die Verbindung zum Buch ist eindeutig, was mir gut gefällt. Es ist ganz zart und schlicht, was eine klaren Kontrast zu dem Inhalt abbildet, der alles andere als schlicht ist. Die Farben sind auch ganz zart - gefällt mir gut. Bei diesem Buch sollte ihr aber auf jeden Fall nicht nur nach dem Cover entscheiden, ob ihr es kaufen möchtet oder nicht. Hinter der Sanftheit verbirgt sich nämlich eine an vielen Stellen traurige, aber wunderschöne Geschichte. Schreibstil Der Schreibstil ist wirklich besonders. Es könnte zu Beginn etwas schwieriger sein in die Geschichte einzutauchen, aber dabei muss man sich einfach auf den Stil einlassen und sich nicht beirren lassen. Dadurch, dass es insgesamt vier verschiedene Personen sind, deren Perspektive eingenommen wird, variiert auch der Stil in leichten Nuancen; ein wenig angepasst an die Menschen und natürlich auch an die jeweilige Katze. Mir hat der Stil von Anfang an gefallen, da er wirklich ausgefallen ist. Es liest sich dennoch sehr einfach und angenehm. Figuren Die Figuren sind mir tatsächlich auch ans Herz gewachsen. Ich konnte richtig mit ihnen mitfühlen und sich verstehen. Es sind eher die Perspektiven von außergewöhnlichen Menschen, die mit einem Problem hadern und durch die Begegnung mit einer Katze beginnen sich zu verändern. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der Protagonisten und der Katzen erzählt, was eine spannende Kombination ist. Sobald die Perspektive wechselt, muss man erstmal herausfinden, wessen Perspektive das ist, was ich an diesem Buch keineswegs als schlimm empfand, es hat mich eher immer weitergetrieben. Die Katzen sind zuckersüß! Und ihre Perspektiven einfach mal etwas Neues. Handlung Eigentlich passiert nicht wirklich viel, aber auch diesmal ist es nichts Negatives. In dem Buch geht es nicht darum, eine spannende Handlung mit allem Drum und Dran zu erzählen, sondern sich auf die Figuren und deren Innenwelt zu fokussieren. Deswegen sollte man nicht zu viel von der Handlung erwarten und sich einfach unvoreingenommen darauf einlassen. Fazit "Das Geschenk eines Regentages" ist wortwörtlich ein Geschenk für die Seele. Außergewöhnliche Charaktere und verblüffende Perspektiven vereinen sich in diesem schönen Buch zu einer harmonischen Geschichte, die beachtlich viele tiefgründige, anregende Botschaften enthält.
Das Geschenk eines Regentages ist ein Roman, der auf einem Manga basiert und das merkt man sehr stark daran, dass die Geschichte an sich sehr flach ist. Ich kann zu der Vorlage nichts sagen, aber in diesem Roman finde ich die Katzen sehr unangenehm vermenschlicht und gerade der romantische Bezug, der zwischen den Tieren unter sich, aber auch zu den Menschen aufgegriffen wird sehr unangenehm. Da der Roman dazu auch sehr einfach geschrieben und die verscheiden Kurzgeschichten etwas wirr sind und sich alle sehr halbfertig anfühlen, kann ich den Roman leider nicht weiter empfehlen.
Das Buch war leider ein totaler Reinfall. Super oberflächlich und klischeebehaftet, ungefähr so, wie sich wohl ein Mann eine Frau mit Katze vorstellt. Ich hatte eine schöne Geschichte erwartet, wie die ungeplanten Begegnungen mit den Streunern das Leben einsamer Menschen bereichert, aber nicht eine stereotypische Szene nach der anderen. Es wäre wohl besser gewesen, abzubrechen, als der Kater im ersten Teil ständig verliebt vom tollen Aussehen seines Frauchens schwärmte.
An einem verregneten Frühlingstag findet die Büroangestellte Miyu einen kleinen weißen Kater in einem Pappkarton. Sie nimmt ihn bei sich auf und gibt ihm den Namen Chobi. Bald darauf beginnt Chobi durch die Nachbarschaft zu streuen und trifft dort auf andere Katzen sowie den alten, gutmütigen Hund John. Sie alle bilden zusammen eine eigene Gemeinschaft und beeinflussen das Leben ihrer Menschen auf ganz unterschiedliche Weise. Makoto Shinkai begann seine Karriere mit der Entwicklung von Computerspielen und gilt heute als einer der größten Animekünstler überhaupt. Bekannt wurde er vor allem durch seinen 2016 erschienenen Film „Your Name“ und spätestens seit diesem Zeitpunkt wird er als der „neue Miyazaki“ gehandelt. Gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Drehbuchautor Naruki Nagakawa hat er nun seinen ersten Roman veröffentlicht. Der basiert, wie sollte es auch anders sein, ursprünglich auf einem Kurzfilm der beiden namens „She and her Cat“. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von vier Frauen sowie deren vier Katzen bzw. Hund John erzählt. Dabei leben alle Charaktere in derselben Nachbarschaft; ihr Schicksal ist so miteinander verwoben. Neben Chobi und Miyu sind da noch die Malerin Reina und ihre Katze Mimi, Mimis Tochter Cookie und die Mangaka Aoi sowie die ältere Dame Shino, die erst Hund John und dann dem streunenden Kater Kuro ein Zuhause schenkt. Die Sprache ist dabei von zarter Poesie und wirkt beinahe märchenhaft. Die Autoren verstehen sich definitiv darauf, die Szenen im Kopf ihrer Leser zum Leben zu erwecken. Alle Frauen stehen zu Beginn des Romans an einem Scheidepunkt in ihrem Leben und werden von den unterschiedlichsten Dämonen heimgesucht. Gescheiterte Freundschaften und Liebesbeziehungen sind ebenso Thema, wie Schaffenskrisen und Überforderung im Berufsleben, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Pflege von Angehörigen oder Schuldgefühle. An der Aufarbeitung und Lösung der Probleme haben oft die Katzen einen Anteil und durch die philosophisch angehauchten Ratschläge des Hundes John ist alles manchmal ein wenig kitschig – dennoch ist „Das Geschenk eines Regentages“ ein absolutes Wohlfühlbuch voller Hoffnung.
Diese Geschichte beginnt an einem verregneten Frühlingstag, als Miyu einen ausgesetzten Kater findet und beschließt, ihm einen Namen und ein Zuhause zu geben. Chobi füllt fortan die große Leere in Miyus Leben ☺️ und schon bald begleiten wir vier Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen einsam sind. Abwechselnd erfahren wir aus deren Perspektiven und Abschnitten aus der Sicht unterschiedlicher Samtpfoten, wie sie alle auf ihre Weisen die Krisen des Alltags lösen. Und immer wieder zeigt sich, dass Katzen eindeutig der Schlüssel zum Glück sind
Gestaltung: Die Farben gehören nicht zu meinen Lieblingsfarben, dennoch sind sie stimmig und es passt zu dem Inhalt des Buches. Inhalt: Das Buch ist in vier Abschnitte gegliedert, indem es jeweils um ein anderes „Mensch- / Katzengespann“ geht. Was ich sehr gut finde, ist, dass die Katzen und Personen geschickt miteinander verknüpft wurden, so dass es sich (gefühlt) nicht um einzelne Kurzgeschichten gehandelt hat. Eine großartige Handlung gibt es übrigens nicht, aber meiner Ansicht nach braucht dieses Buch tatsächlich keine. Es wurde lediglich über einen jeweiligen kurzen Lebensabschnitt der Charaktere berichtet. Ruhig und seicht. Schreibstil: Das Geschenk eines Regentages ist ein flüssig und schnell zu lesendes Buch. Auffällig ist der große Schriftgrad. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass die Worte allesamt sorgfältig ausgewählt wurden. Der Schreibstil ist schon fast zurückhaltend, wodurch dem Leser ein angenehmes Leseerlebnis beschert wird. Geschrieben wurde aus zwei Perspektiven: Die der Menschen und die der Katzen. Dadurch, dass jeder Mensch und jede Katze berichtet, gibt es einen häufigen Perspektivenwechsel, was sich gewinnbringend auf die Geschichte auswirkt. Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich habe mich dennoch für eine neutrale Bewertung von drei Sternen entschieden, weil mir der Schreibstil aus den Blickwinkeln der Katzen nicht allzu sehr gefallen hat. Diese wurden schon sehr vermenschlicht und verniedlichend dargestellt. Für meinen Geschmack hätte es etwas animalischer sein können.
„Das Geschenk eines Regentages“ von Makoto Shinkai ist ein Buch, das aufgrund meines Deals mit der Buchhändlerin meines Vertrauens bei mir eingezogen ist, die mir einmal pro Monat ein Buch aussuchen darf, das ich dann kaufe und lese. Ich gestehe, dass ich mir viel von dem Buch erhofft habe, wie eigentlich immer, wenn es in einem Roman um Katzen geht. Allerdings hat mir - bis auf Andrea Schacht - kein Autor/ keine andere Autorin die von mir so geliebten Samtpfoten so nah bringen können, wie sie es (in der Regel) verdient haben. Die Idee dieses Buches fand ich wundervoll, ich mag die Vorstellung, dass Katzen und Kater uns Menschen helfen können, die Einsamkeit lindern können, uns aus dem Schneckenhaus herauslocken können, aber wirklich nah sind mir die vier Geschichten, die der Autor hier miteinander verknüpft nicht gekommen. Vermutlich lag es an der sehr einfachen, fast schon nüchternen Sprache, die für mich fast zu ruhig und zu emotionslos war. Es sind schon bewegende Geschichten, die hier erzählt werden, oder es hätten bewegende Geschichten werden können, aber bei mir sind sie nicht hängen geblieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass man aus dem Buch auch viel mitnehmen kann, wenn man zum Erzählstil und den Geschichten den Zugang gefunden hat, bei mir hat es halt leider nicht so geklappt.
Ein kurzweiliger Roman, der mir anfangs etwas zu simpel schien und dann doch innerhalb weniger Kapitel auf sehr sympathische Weise menschliche Krisen und loyale Katzen miteinander verbunden hat.
„Das Geschenk eines Regentages“ steigt mit dem Kennlernen von Miyu und Kater Chobi ein. Die anfänglichen inneren Monologe fand ich angenehm harmlos & fragte mich doch gleichzeitig, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde. Der Roman teilt sich in vier größere Abschnitte & einen Epilog ein, die Kurzgeschichten-artig verschiedene menschliche Lebensstränge sowie Katzen und Kater vorstellen. Das Buch spart nicht an nachfühlbaren, zwischenmenschlichen Erlebnissen und wird doch aufgelockert durch die teils spielerischen Wahrnehmungen verschiedener Tiere. Es verknüpft Gedanken über die Vergänglichkeit des Paradieses mit der Frage nach Freiheit im Revierkampf. Makoto Shinkai und Naruki Nagawaka haben eine Reise durch die Jahreszeiten verfasst, die den Wechsel vom Regentag zum ersten Schneefall bewusster erlebbar macht. Ein Buch, dass schnell lesbar und recht einfach wohlige Gefühle hinterlassen kann. (& für Fans von Haruki Murakamis Kafka am Strand: geht das Herz in Erinnerung auf den dortigen Protagonisten Nakata und dessen Leben sicher ebenso ein Stück auf)

































