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Dream Count

3.7(270)
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About the book

A Sweeping Story About Four Women Whose Lives Are Shaped By Love, Longing, And Pain. Chiamaka Is A Nigerian Travel Writer Living In The U.s. Who Is Unlucky In Love And Coping With The Pandemic On Her Own. Zikora Is A Successful Lawyer Living In Washington, Dc, Who Finds Herself, Unexpectedly, A Heartbroken Single Mother. Omelogor Is A Scholar Researching Pornography For A Master's Thesis In Women's Studies. And Nafissatou, Chiamaka's Housekeeper, Is Trying To Reclaim Her Dignity After A Terrible Sexual Assault. In Dream Count, We Come To Know These Interesting, Challenging, And Complicated Women As They Navigate Their Rich And Complex Lives. Long Revered As A Writer Who Understands How We Talk About Race And Identity, Adichie Uses These Themes To Explore A Group Of Disparate And Fascinating Women And Their Worlds, Turning A Sharp Eye On Contemporary Society. A Major Literary Event, Dream Count Is A Thrilling, Sizzling New Work That Confirms Adichie's Status As One Of The Most Exciting And Dynamic Writers On The Literary Landscape-- Provided By Publisher.

Editions (8)

ISBN9780593802731
PublisherNew York : Alfred A. Knopf,
Publication Date12/31/26

Reviews & Ratings

270 ratings

35 reviews

3.7

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  • jtk_0701
    jtk_0701

    344 Followers

    4.0

    Dies ist mein erstes Buch von der Autorin Chimamanda Ngozi Adichie und ich kann sagen, ihre Art Dinge zu erkennen und klar zu benennen, haben mich beeindruckt. Sie hat einen sehr eindringlichen Schreibstil und dieser hat mich schon während des Lesens dazu angeregt, über Dinge nachzudenken und weiterzudenken. Selbst zu interpretieren. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich länger als üblich fürs Lesen gebraucht habe, aber auch der Grund, warum es definitiv nicht der letzte Roman der Autorin für mich ist. Der Inhalt ist zu komplex, um ihn knapp zusammenzufassen. Es ist kein Roman, den man kurz mal „weglesen“ kann. Dafür hat er zu wenig Geschichte in sich und stellt auch zu viele Fragen. Es ist ein Buch, in dem ich oft die Frage „Was wäre wenn….“ rausgelesen habe, aber auch ganz viel über das weibliche nigerianisch bzw. westafrikanische Leben. Ganz viel über patriarchale Strukturen und Machtmissbrauch, aber auch Traditionen und Religionen, die das Leben einer Frau und vor allem das Leben einer westafrikanischen Frau prägen und lenken. Erzählt wird die Geschichte von vier Frauen, die miteinander verbunden sind. Chiamaka, Zikora, Omelogor und Kadiatou. Es spielt zur Coronazeit und dadurch sind auch viele Gedanken zu lesen. Jede Frau bekommt ihren eigenen Abschnitt und auch ihren eigenen Erzählstil. Dadurch habe ich persönlich aber auch in jedem neuen Abschnitt ein wenig mehr Inhalt gesucht, bis ich wieder in das Leben der „neuen“ Frau abtauchen konnte. Nicht jede Frau hab ich verstanden, aber manche Erfahrungen sind so universell auf jede Frau umsetzbar, dass es sich manchmal angefühlt hat wie die Geschichte einer einzigen Frau. So konnte ich nachfühlen, wie Erwartungen der Familie Frauen einschränken, die Geburt eines Kindes die Mutter-Tochter-Beziehung verändern kann oder traumatische Ereignisse das Leben physisch und psychisch belasten können. Ich fand es interessant, wie die Autorin manche Szenen wiederholt hat, indem sie diese aus einer anderen Perspektive geschildert hat und sich dadurch auch mein Blickwinkel auf diese Szene verändert hat und auch mein Verständnis für bestimmte Reaktionen oder Taten. Es gibt auch ein paar Schwachstellen in dem Buch, weswegen es bei mir nicht ganz zum Highlight gereicht hat. Auch wenn es mich wirklich fasziniert hat, wie Adichie es schafft, ohne viel Handlung so viel zu erzählen, hätte ich mir an einigen Stellen doch etwas mehr Geschehen gewünscht. Vielleicht auch etwas mehr Tiefe. So waren manche Verknüpfungen ein wenig lose und nicht jeden Faden konnte ich mit dem anderen verweben. Außerdem hat es mich persönlich ein wenig gestört, dass es vordergründig zu viel um die Liebesbeziehungen ging und die Männer dadurch zu viel Raum bekommen haben. Aber vielleicht muss es auch genau so. Dadurch, dass ich im Vorfeld ein Interview mit der Autorin gesehen hatte, habe ich auch die Trauer um die Mutter wiedererkannt. Ich weiß aber nicht, ob es mir ohne Interview aufgefallen wäre. Ich würde das Buch jedem Menschen empfehlen, der Lust auf anspruchsvolle Literatur ohne viel Handlung hat, aber mit ganz vielen lebensphilosophischen Fragen einer Frau im Speziellen einer nigerianischen Frau. Für mich ist ein perfektes Buch zum gemeinsamen Lesen und Austauschen.

    Apr 22, 2025

  • nickysreading
    nickysreading

    248 Followers

    2.5

    Vier Frauen, vier Schicksale – und leider dreimal Gähnen. Nur eine Geschichte war wirklich emotional, die anderen wirkten wie eine endlose Wiederholung von „Finde einen Mann, heirate, krieg ein Kind“. Tiefere Einblicke in das Leben afrikanischer Frauen in westlichen Kulturen? Fehlanzeige. Stattdessen gab’s Klischees und viel Leerlauf. Immerhin konnte ich mir am Ende einreden, dass ich jetzt ein kleines bisschen kulturell kompetenter bin. Dafür gibt’s 2,5 Sterne – mehr aus Mitleid als aus Begeisterung.

    Aug 27, 2025

  • toni_reads_
    toni_reads_

    86 Followers

    5.0

    Body Count vs. Dream Count: Eine existentielle Hommage an das Frausein

    Wer bei „Dream Count“ einen rasanten Pageturner erwartet, wird enttäuscht werden – die Spannung liegt hier bei 1 von 5 Sternen. Doch wer sich auf Adichies brillanten Schreibstil (4 von 5) einlässt, findet einen Roman, der so existentiell und tiefgreifend ist, dass ich der Autorin am liebsten die Frage stellen würde: Wie schafft man es, die weibliche Erfahrung so präzise einzufangen? Für mich ist dieses Buch trotz der fehlenden Action ein absolutes 5-Sterne-Highlight. Der Roman verwebt die Leben unterschiedlicher Frauen zu einem dichten Teppich aus Träumen, Realitäten und gesellschaftlichen Erwartungen. Da ist Chia, die mit 41 Jahren beruflich noch „nichts vorzuweisen“ hat und vom Geld ihres Vaters lebt. Sie wirkt wie eine Träumerin, doch der Roman stellt die wichtige Frage: Zählt wirklich nur der berufliche Erfolg, oder sind Freundschaft, Familie und Partnerschaft nicht ebenso valide Lebensleistungen? Zikoras Geschichte hingegen spiegelt die bittere Indoktrination wider, die vielen Mädchen von klein auf eingetrichtert wird: Nicht hinschauen, den Mann glücklich machen, Kinder gebären. Besonders berührt hat mich hier die Entwicklung der Mutter-Tochter-Beziehung rund um die Geburt – wie die anfängliche Härte der Mutter schließlich einer tiefen Offenheit wich. Adichie schreckt auch vor schwierigen Themen wie der Beschneidung von Mädchen oder Ehen innerhalb der Verwandtschaft nicht zurück. Besonders Kadi und ihr Kampf gegen die Machtstrukturen „alter weißer Männer“ im Justizsystem haben mich erschüttert. Die Erleichterung am Ende, als sie und ihre Tochter sich in den Armen liegen, war förmlich greifbar. Ein Zitat aus dem Buch bringt die Essenz der zwischenmenschlichen Verbindungen auf den Punkt: „Unsere engsten Freundschaften geben einen kleinen Einblick in das, was wir sind, schließlich wählen wir sie aus [...] sie werden uns nicht von Natur aus gegeben wie im Falle unserer Verwandtschaft.“ Bei Omelogor hat Adichie eindrucksvoll beschrieben, wie Korruption in Afrika abläuft, wie Frauen nicht ernstgenommen werden und sich sehr lange beweisen müssen und wie Amerika nicht das Leben für jeden ist. Der Amerikanische Traum durchzogen linken Rassismus. Aber auch der Frage, möchte ich Kinder? Kann ich mir vorstellen Single-Mom by Choice zu sein? Mein Fazit: Ein Muss für alle, die sich für Feminismus interessieren. Das Buch zeigt schmerzhaft und schön zugleich: Frauen stehen weltweit vor ähnlichen Herausforderungen in Bezug auf die Liebe – doch wenn die Komponente „race“ hinzukommt, wird alles um ein Vielfaches komplexer. Für meine Lesechallenge 2026 war das Buch ebenfalls sehr gut geeignet und ich konnte den Punkt „Lies ein Buch mit einem ungeliebten oder ungewohnten Erzählstil.“

    Feb 18, 2026

3 of 35 reviews

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sirona
sironaFeb 19, 2026

Manche Leute können wohl nicht alleine sein🤔

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