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Unsheltered

3.9(153)
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About the book

WINNER OF THE PULITZER PRIZE FOR FICTION
TWICE WINNER OF THE WOMEN'S PRIZE FOR FICTION
THE MULTI-MILLION COPY BESTSELLING AUTHOR

''Magnificent.'' The Times, ''Books of the Year''
''Gripping.'' Grazia
''Peerless.'' Daily Mail
''Wise.'' Sunday Times

Meet Willa Knox, a woman who stands braced against a world which seems to hold little mercy for her and her family - or their old, crumbling house, falling down around them. Willa's two grown-up children, a new-born grandchild, and her ailing father-in-law have all moved in at a time when life seems at its most precarious. But when Willa discovers that a pioneering female scientist lived on the same street in the 1800s, could this historical connection be enough to save their home from ruin? And can Willa, despite the odds, keep her family together?

Editions (1)

ISBN9780571347025
PublisherFaber And Faber Ltd.
Publication Date06/06/19
Pages524

Reviews & Ratings

153 ratings

33 reviews

3.9

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  • tintenhain
    tintenhain

    411 Followers

    Langatmig (abgebrochen)

    Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, nachdem ich "Demon Copperhead" so sehr mochte. Dieses habe ich nach einem Drittel abgebrochen. Es ist so schade, aber ich fand es langatmig, langweilig und es war schwierig dranzubleiben.

    Apr 13, 2026

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    3.0

    "Im hellen Licht des Tages zu stehen, wie Sie mal gesagt haben. Unbehaust." In ihrem Blick war so viel Wärme, dass ihn schwindelte. Er hatte wenig Erfahrung mit Bewunderung. - Zitat, Seite 281 Die 1955 geborene Schriftstellerin hatte mit ihrem Roman "Demon Copperhead", der eine Hommage an den berühmten Klassiker von Charles Dickens und gleichzeitig eine moderne Gesellschaftskritik im Spiegel der Opiumkrise in den USA darstellt, eine Menge an Aufmerksamkeit erhalten und wurde mit literarischen Preisen ausgezeichnet. Diese Geschichte, die sich auf zwei Zeitebebenen abspielt, wurde bereits 2018 in der amerikanischen Originalausgabe "Unsheltered" veröffentlicht. Wie die Autorin in ihrer angefügten Danksagung erwähnt, orientierte sie sich bei den geschilderten Ereignissen des 19. Jahrhunderts an realen Begebenheiten. Die Biologin Mary Treat war eine Person, deren Arbeit laut Barbara Kingsolver "mehr Aufmerksamkeit verdient." Um so bedauerlicher ist, dass der historische Teil des Romans nicht aus der Perspektive der Biologin, sondern aus der Sicht des Lehrers Thatcher geschildert wird, der mit seinem Bestreben seinen Schülerinnen und Schülern eine neue Weltsicht zu erschließen, gegen Windmühlen ankämpft. Aber nicht nur mit engstirnigen Vorgesetzten hat er zu kämpfen, sondern auch mit einem Haus, welches immer mehr Risse bekommt. Seine junge Ehefrau und auch die Schwiegermutter scheinen den Ernst der Lage nicht ganz zu begreifen und setzen Erwartungen in ihn, denen er nicht gerecht werden kann, denn wie kann ein Mann verhindern, dass sein Haus über seinem Kopf zusammenfällt? Ähnliche Probleme mit knirschenden Wänden und bröckeliger Substanz hat im 21. Jahrhundert die (rein fiktive) Protagonistin Willa, eine auftragsfreie Journalistin mittleren Alters, die auf einmal zusätzlich vor viele neue Herausforderungen familiärer Art gestellt wird. Der Erzählansatz der Geschichte ist grundsätzlich interessant und weckt die Neugier. "Was tun, wenn alle Gewissheiten wegbrechen?" - Diese Frage stellt der Klappentext und die Erwartung auf spannende Lektüre steigt. Doch die Geschichte ist leider wenig lebendig oder gar inspirierend gestaltet. Die Szene, als der Lehrer Thatcher die unkonventionelle Nachbarin Mary Treat kennenlernt, während diese gerade ihren Finger in eine Venusfliegenfalle gesteckt hält, um ein wissenschaftliches Experiment durchzuführen, war erfrischend und ließ Hoffnung aufkommen, aber leider plätscherte die Handlung infolge etwas phantasielos dahin. Was die Zeitebene der Gegenwart betrifft, sind die Charaktere ziemlich konventionell geraten, obwohl sich vom Setting durchaus mehr Entwicklung angeboten hatte. Denn durch den Suizid der Schwiegertochter steht plötzlich die Frage im Raum, wer sich um den kleinen Erdenbürger kümmert. Die Lösung ist erstaunlich wenig originell. Was man als Hommage an die Literatur des unvergleichlichen Charles Dickens auffassen könnte, ist die Einbeziehung eines sachlichen Gegenstandes als Protagonist. Hier ist es (wie bei Dickens nicht unüblich) das Haus. Aber leider funktioniert das Bild weder als vollwertige Figur noch als greifbare Metapher, weil dieses Knirschen und Bröckeln zu keinem Zeitpunkt wirklich spürbar ist. Dem Roman fehlt es leider insgesamt an Substanz, er ist dafür, dass er so interessante Themen aufgreift, einfach viel zu zahm und zahnlos umgesetzt. FAZIT Nachdem "Demon Copperhead" im direkten Vergleich mit der klassischen Vorlage für mein Empfinden eher mittelmäßig abschnitt, wollte ich gerne noch ein Werk der Autorin lesen, welches ganz für sich steht. Leider war "Die Unbehausten" dann doch auch nur ein durchschnittliches Lesevergnügen. Dabei gefiel mir die Metapher der Unbehausten: Menschen, die offen für neue Erkenntnisse sind und sich nicht in das vertraute Schneckenhaus zurück ziehen, sollten hier als Protagonisten vorgestellt werden! Vielleicht hänge ich zu sehr am Schneckenhaus vorangegangener Lektüren, aber dieser Roman ist von mir nur eingeschränkt empfehlenswert.

    Sep 26, 2025

  • theagri
    theagri

    777 Followers

    3.0

    Abwechselnd in zwei Zeitschienen wird die Geschichte eines Hauses erzählt. Wir lesen von Menschen und Familie, die hier lebten, mit Problemen, Sorgen, Lebenseinstellungen und Lebensperspektiven. Das Haus hat auch viele Probleme, denn es könnte jederzeit einstürzen. Interessant fand ich die Probleme der Familie in der "Heute-Zeit", obwohl mir kein Charakter sehr nahe kam. Vor allem die soziale Versorgung ist sehr erschreckend, wenn man in den USA nicht reich ist. Die zweite Zeitschiene, ca 150 Jahre zuvor, hat mich etwas gelangweilt, die Darwinsche Lehre und biologischen Erörterungen haben mich nicht angesprochen. Die Parallelen in den beiden Zeitschienen werden im Fortschreiten der Geschichte immer deutlicher, in Politik, Miteinander und Weltanschauung - auch wenn die äußeren Umstände unterschiedlich sind. Letztlich suchen alle Menschen nach dem gleichen: einem sicheren Heim. Gut geschrieben waren alle Dialoge, die passten ausgezeichnet in die jeweilige Zeit, ebenso die Verhaltensweisen der Protagonisten. Insgesamt kam dieses Buch aber nicht annähernd an Demon Copperhead heran, weder Story noch Schreibweise haben mich so begeistert. Es war mir alles zu weitschweifend und zu entfernt von meiner Realität. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Da die Geschichte um Willas Familie aber so viel von der politischen, sozialen und der Bildungssituation in den USA von heute erzählt, fand ich es lesenswert.

    Jul 20, 2025

3 of 33 reviews

SocialReads

Page-based comments

Page 17829%

Nach 178 Seiten habe ich nun beschlossen, das Buch abzubrechen. Habe erst überlegt, ob ich nur die Kapitel, die in der Gegenwart spielen, lese, aber mir ist gänzlich die Lust vergangen. Finde die Story sehr langatmig, nicht fesselnd und belanglos. Schade, „Demon Copperhead“ mochte ich sehr.

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