
898 Followers
Vielleicht nicht unbedingt ein Buch, das ich selbst spontan ausgewählt hätte, aber genau dafür ist ein Buchclub ja perfekt: um Geschichten zu entdecken, die man sonst vielleicht verpasst hätte. 📖💬
Manchmal liest man ein Buch, das man sich selbst wahrscheinlich gar nicht ausgesucht hätte und wird dann positiv überrascht. Genau so ging es mir mit Wackelkontakt von Wolf Haas. 📚✨Ich lese das Buch aktuell im Buchclub, und ehrlich gesagt wäre es sonst vermutlich nicht auf meiner Leseliste gelandet. Umso spannender war es, sich einfach darauf einzulassen. Dieses Buch ist wirklich schwer in wenigen Worten zu beschreiben, denn es ist auf die bestmögliche Weise ziemlich ungewöhnlich und ein bisschen verrückt. Im Grunde liest man eine Geschichte, in der mehrere Erzählebenen ineinander verschachtelt sind, fast wie ein Roman im Roman im Roman. Klingt kompliziert, funktioniert beim Lesen aber erstaunlich gut. 🧩 Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um richtig in die Handlung hineinzufinden. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Erzählsträngen sind sehr fließend und es gibt keine klassischen Kapitel, was zunächst etwas ungewohnt ist. Doch genau dieser Aufbau macht das Buch auch so interessant. Man fragt sich ständig, wie der Autor all diese verschiedenen Fäden am Ende miteinander verbinden wird. In der Geschichte begegnet man mehreren sehr unterschiedlichen Figuren, unter anderem einem Trauerredner, einem Elektriker und einem Mafioso. Ausgangspunkt ist ein Ereignis rund um ein Zeugenschutzprogramm, das zunächst wie geplant funktioniert. Doch nach dem unerwarteten Tod eines Elektrikers entwickelt sich die Handlung immer weiter und führt in ein immer komplexeres Geflecht aus Ereignissen und Zusammenhängen. Spätestens nach dem überraschenden Plottwist gegen Ende des ersten Aktes konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 😳📖 Ab diesem Moment wollte ich unbedingt wissen, wie all diese Puzzleteile zusammenpassen. Besonders gefallen hat mir auch die Sprache des Romans. Wolf Haas spielt immer wieder mit Worten, Mehrdeutigkeiten und kleinen sprachlichen Tricks. Dadurch wirkt der Text gleichzeitig leicht, humorvoll und dennoch erstaunlich tiefgründig. Immer wieder tauchen Gedanken und Beobachtungen auf, die einen kurz innehalten lassen, ohne dass die Geschichte dabei schwer oder kompliziert wirkt. Auch die Figuren tragen viel zum Charme der Geschichte bei. Sie sind teilweise etwas schrullig und ungewöhnlich, wirken aber gerade deshalb sehr lebendig und authentisch. Inhaltlich muss ich allerdings sagen, dass für mich nicht jede Entwicklung vollkommen logisch war. Einige Aspekte, besonders gegen Ende, haben bei mir noch Fragen offen gelassen. Es ist gut möglich, dass ich nicht jedes Detail vollständig erfasst habe, denn dieses Buch steckt voller kleiner Hinweise und Zusammenhänge. Vielleicht wäre es tatsächlich ein Kandidat für einen zweiten Durchgang. Trotzdem hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist originell, sprachlich verspielt und definitiv anders als vieles, was man sonst liest.

Mar 7, 2026
Vielleicht nicht unbedingt ein Buch, das ich selbst spontan ausgewählt hätte, aber genau dafür ist ein Buchclub ja perfekt: um Geschichten zu entdecken, die man sonst vielleicht verpasst hätte. 📖💬
Manchmal liest man ein Buch, das man sich selbst wahrscheinlich gar nicht ausgesucht hätte und wird dann positiv überrascht. Genau so ging es mir mit Wackelkontakt von Wolf Haas. 📚✨Ich lese das Buch aktuell im Buchclub, und ehrlich gesagt wäre es sonst vermutlich nicht auf meiner Leseliste gelandet. Umso spannender war es, sich einfach darauf einzulassen. Dieses Buch ist wirklich schwer in wenigen Worten zu beschreiben, denn es ist auf die bestmögliche Weise ziemlich ungewöhnlich und ein bisschen verrückt. Im Grunde liest man eine Geschichte, in der mehrere Erzählebenen ineinander verschachtelt sind, fast wie ein Roman im Roman im Roman. Klingt kompliziert, funktioniert beim Lesen aber erstaunlich gut. 🧩 Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um richtig in die Handlung hineinzufinden. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Erzählsträngen sind sehr fließend und es gibt keine klassischen Kapitel, was zunächst etwas ungewohnt ist. Doch genau dieser Aufbau macht das Buch auch so interessant. Man fragt sich ständig, wie der Autor all diese verschiedenen Fäden am Ende miteinander verbinden wird. In der Geschichte begegnet man mehreren sehr unterschiedlichen Figuren, unter anderem einem Trauerredner, einem Elektriker und einem Mafioso. Ausgangspunkt ist ein Ereignis rund um ein Zeugenschutzprogramm, das zunächst wie geplant funktioniert. Doch nach dem unerwarteten Tod eines Elektrikers entwickelt sich die Handlung immer weiter und führt in ein immer komplexeres Geflecht aus Ereignissen und Zusammenhängen. Spätestens nach dem überraschenden Plottwist gegen Ende des ersten Aktes konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 😳📖 Ab diesem Moment wollte ich unbedingt wissen, wie all diese Puzzleteile zusammenpassen. Besonders gefallen hat mir auch die Sprache des Romans. Wolf Haas spielt immer wieder mit Worten, Mehrdeutigkeiten und kleinen sprachlichen Tricks. Dadurch wirkt der Text gleichzeitig leicht, humorvoll und dennoch erstaunlich tiefgründig. Immer wieder tauchen Gedanken und Beobachtungen auf, die einen kurz innehalten lassen, ohne dass die Geschichte dabei schwer oder kompliziert wirkt. Auch die Figuren tragen viel zum Charme der Geschichte bei. Sie sind teilweise etwas schrullig und ungewöhnlich, wirken aber gerade deshalb sehr lebendig und authentisch. Inhaltlich muss ich allerdings sagen, dass für mich nicht jede Entwicklung vollkommen logisch war. Einige Aspekte, besonders gegen Ende, haben bei mir noch Fragen offen gelassen. Es ist gut möglich, dass ich nicht jedes Detail vollständig erfasst habe, denn dieses Buch steckt voller kleiner Hinweise und Zusammenhänge. Vielleicht wäre es tatsächlich ein Kandidat für einen zweiten Durchgang. Trotzdem hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist originell, sprachlich verspielt und definitiv anders als vieles, was man sonst liest.
Mar 7, 2026








