Wackelkontakt

Wackelkontakt

Hardback
4.01283

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Description

Funkenschlagend und spannend bis zum finalen Kurzschluss – »der neue Wolf Haas ist ein Wunder. Bitte ganz unbedingt lesen.« Adam Soboczynski, Die Zeit. Nominiert für den österreichischen Buchpreis 2025 Franz Escher wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio sitzt im Gefängnis und wartet auf die Entlassung. Er hat so viele Leute verraten, dass er um sein Leben fürchtet. Aus Angst liegt er nachts wach und liest ein Buch. Es handelt von Franz Escher. Der wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt. Wolf Haas' neuer Roman zündet ein erzählerisches Feuerwerk: Was beginnt wie zwei halbwegs übersichtliche Lebensgeschichten, verwirbelt sich zu einem schwindelerregenden Tanz - mit einem toten Handwerker, familiären Verstrickungen und vielen ungelösten Geheimnissen, funkenschlagend und spannend bis zum finalen Kurzschluss.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
N/A
Price
25.70 €

Author Description

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Für sein Werk erhielt er u. a. den Bremer Literaturpreis, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Jonathan-Swift-Preis. Er veröffentlichte die Romane »Das Wetter vor 15 Jahren« (2006), »Verteidigung der Missionarsstellung« (2012) und »Junger Mann« (2017) sowie neun Brenner-Krimis, zuletzt »Müll« (2022). Bei Hanser erschien zuletzt der Roman »Eigentum (2023), der mit dem Erich-Kästner-Preis 2024 ausgezeichnet wurde, und sein Roman »Wackelkontakt« (2025). Wolf Haas lebt in Wien.

Characteristics

28 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
15%
54%
7%
5%
63%
14%
32%
46%
30%
30%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
55%
55%
53%
61%

Pace

Fast11%
Slow14%
Moderate61%
Variable14%

Writing Style

Simple8%
Complex20%
Moderate72%
Bildhaft (41%)Minimalistisch (5%)Poetisch (27%)Außergewöhnlich (82%)

Posts

233
All
4

Vielleicht nicht unbedingt ein Buch, das ich selbst spontan ausgewählt hätte, aber genau dafür ist ein Buchclub ja perfekt: um Geschichten zu entdecken, die man sonst vielleicht verpasst hätte. 📖💬

Manchmal liest man ein Buch, das man sich selbst wahrscheinlich gar nicht ausgesucht hätte und wird dann positiv überrascht. Genau so ging es mir mit Wackelkontakt von Wolf Haas. 📚✨Ich lese das Buch aktuell im Buchclub, und ehrlich gesagt wäre es sonst vermutlich nicht auf meiner Leseliste gelandet. Umso spannender war es, sich einfach darauf einzulassen. Dieses Buch ist wirklich schwer in wenigen Worten zu beschreiben, denn es ist auf die bestmögliche Weise ziemlich ungewöhnlich und ein bisschen verrückt. Im Grunde liest man eine Geschichte, in der mehrere Erzählebenen ineinander verschachtelt sind, fast wie ein Roman im Roman im Roman. Klingt kompliziert, funktioniert beim Lesen aber erstaunlich gut. 🧩 Am Anfang brauchte ich etwas Zeit, um richtig in die Handlung hineinzufinden. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Erzählsträngen sind sehr fließend und es gibt keine klassischen Kapitel, was zunächst etwas ungewohnt ist. Doch genau dieser Aufbau macht das Buch auch so interessant. Man fragt sich ständig, wie der Autor all diese verschiedenen Fäden am Ende miteinander verbinden wird. In der Geschichte begegnet man mehreren sehr unterschiedlichen Figuren, unter anderem einem Trauerredner, einem Elektriker und einem Mafioso. Ausgangspunkt ist ein Ereignis rund um ein Zeugenschutzprogramm, das zunächst wie geplant funktioniert. Doch nach dem unerwarteten Tod eines Elektrikers entwickelt sich die Handlung immer weiter und führt in ein immer komplexeres Geflecht aus Ereignissen und Zusammenhängen. Spätestens nach dem überraschenden Plottwist gegen Ende des ersten Aktes konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 😳📖 Ab diesem Moment wollte ich unbedingt wissen, wie all diese Puzzleteile zusammenpassen. Besonders gefallen hat mir auch die Sprache des Romans. Wolf Haas spielt immer wieder mit Worten, Mehrdeutigkeiten und kleinen sprachlichen Tricks. Dadurch wirkt der Text gleichzeitig leicht, humorvoll und dennoch erstaunlich tiefgründig. Immer wieder tauchen Gedanken und Beobachtungen auf, die einen kurz innehalten lassen, ohne dass die Geschichte dabei schwer oder kompliziert wirkt. Auch die Figuren tragen viel zum Charme der Geschichte bei. Sie sind teilweise etwas schrullig und ungewöhnlich, wirken aber gerade deshalb sehr lebendig und authentisch. Inhaltlich muss ich allerdings sagen, dass für mich nicht jede Entwicklung vollkommen logisch war. Einige Aspekte, besonders gegen Ende, haben bei mir noch Fragen offen gelassen. Es ist gut möglich, dass ich nicht jedes Detail vollständig erfasst habe, denn dieses Buch steckt voller kleiner Hinweise und Zusammenhänge. Vielleicht wäre es tatsächlich ein Kandidat für einen zweiten Durchgang. Trotzdem hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist originell, sprachlich verspielt und definitiv anders als vieles, was man sonst liest.

Vielleicht nicht unbedingt ein Buch, das ich selbst spontan ausgewählt hätte, aber genau dafür ist ein Buchclub ja perfekt: um Geschichten zu entdecken, die man sonst vielleicht verpasst hätte. 📖💬
4

Ineinander übergehend werden die Geschichten von Escher und Marko erzählt, die in einem Buch die Geschichte des jeweils anderen lesen. Gut gemacht mit scharfsinnig gezeichneten Figuren und immer wieder sehr witzig. Gut, dass sich der Autor kurz gehalten hat. Bei mehr Seiten wäre der Witz irgendwann raus gewesen.

4

Selbst über die Fahrlässigkeit ließ sich diskutieren. Gehörte nicht auch zur Fahrlässigkeit eine Art Entschluss zumindest zur Risikobereitschaft? So wie der Autofahrer zu schnell fährt, auch wenn er niemanden totfahren will? Escher aber hatte versehentlich gehandelt, seine Tat war wesentlich näher an einem Unfall als an einer Fahrlässigkeit. Es war einfach Pech gewesen! Eher mit einem Stolpern zu vergleichen, das einen anderen in den Abgrund reißt. Während der ersten Zeilen war Eschers Gehirn noch mit diesem Gedanken beschäftigt, bevor es ihm gelang, sich in dem Buch zu verlieren. Vom Lernen seiner neuen Muttersprache und vom Vergessen der alten war Marko Steiners Kopf so schwer, dass er sich Laufschuhe kaufte und anfing, stundenlang joggen zu gehen. Beim Laufen kam man unter Leute, ohne mit ihnen Kontakt aufzunehmen, und die Sprache übte sich von selbst. Man konnte nicht nur die Dinge, an denen man vorbeikam, innerlich bezeichnen und kommentieren, in die Zukunft und die Vergangenheit versetzen. Man konnte auch Autofahrer, die den Weg kreuzten, mit neuen Schimpfwörter bezeichnen. - Zitat, Seiten 47, 48 Zu den "100 besten Büchern des Jahres" zählt die ZEIT in ihrer Sonderausgabe Nr. 51 vom 29. November 2025 diesen Roman des österreichischen Schriftstellers Wolf Haas. Das Cover indes könnte so manchem Kopfschmerzen verursachen, aber der Inhalt des Buches regt eher die grauen Zellen an, welches tatsächlich mit einem "Wackelkontakt" beginnt. Franz Escher, der leidenschaftlich gerne Puzzle mit klassischen Motiven der Kunstgeschichte legt, wartet an diesem Morgen auf den Elektriker. Weil er nach Beendigung des Puzzles "Die große Welle vor Karnagawa" immer noch wartet, greift er zu seiner aktuellen Lektüre - einem Buch über die Mafia. Im Buch kann der junge Häftling Elio nachts nicht schlafen. Zum Glück hat er ebenfalls Lektüre, wenn auch auf deutsch, weshalb er den Inhalt mit einem Wörterbuch von Falcone mühsam entziffern muss. "Es handelte von einem Typen, der Escher hieß wie irgendein anderer Typ, der ebenfalls Escher hieß. Escher wartete schon den halben Tag auf den Elektriker" (Seite 15). Nicht nur die Struktur der Geschichte ist experimentell, lebendig und ein wenig abgefahren, auch die Sprache hat etwas Frisches und bringt spielerisch, aber auch mit Raffinesse viele Elemente zusammen, die ein verblüffend harmonisches Ganzes ergeben. Vom Alltäglichen kommen wir zum Ästhetischen, aus einer Kriminalgeschichte wird ein Road Trip und getrennte Lebensläufen entpuppen sich als Teile eines Ganzen im Kreislauf des Lebens. Das hat Wolf Haas wirklich sehr fein eingefädelt. Er präsentiert uns eine intelligent erzählte Geschichte, die uns auch gerne mal herzhaft auflachen lässt. FAZIT "..., wenn sich alles in Kreisen bewegt, ..." Bei der Lektüre dieses Romans hatte ich einen starken Ohrwurm und hörte ständig "Kreise" von Johannes Oering in meinem Kopf. Das hat meine Lesefreude aber eher befeuert und ich habe mich insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt. Im letzten Teil des Romans wurde dann noch eine jugendliche Protagonistin eingeführt die ich nicht ganz so stark gezeichnet fand wie die übrigen Figuren - aber das Ende war wunderbar harmonisch. Wolf Haas ist für mich ein feinhumoriger Schriftsteller, dessen Werk ich sehr schätze. Eine Leseempfehlung.

5

Künstlerisch wertvoll!

Wow! Was für ein Meisterwerk von Wolf Haas. Quasi die selbstzeichnenden Hände von M.C. Escher als Buch, worauf auch ab und zu Bezug genommen wird. Der Protagonist Escher ist ein introvertierter Overthinker, der durch seine besonnene Art einen wirklich sympathischen und nahbaren Eindruck hinterlässt. Die Figur mochte ich sehr gerne. Das Konzept der ineinander verwobenen Geschichten, die sich im Wechsel immer weiter fortsetzen und aufeinander zu bewegen, ist einfach genial und wirklich leicht verständlich umgesetzt. Man hatte zu keinem Zeitpunkt in dem Buch das Gefühl die Zusammenhänge nicht mehr verstehen zu können. Auch wenn einige Punkte in den Geschichten sehr vorhersehbar oder auch zu ersehnen waren, hat es den Lesespaß keineswegs gemindert! Einzig die Tatsache, dass sich die Geschichte nicht in kürzere Kapitel unterteilen ließ, hat es zeitweise etwas langatmig erscheinen lassen. Das war mein erster, aber sicher nicht letzter Wolf Haas. Die Erzählweise macht Lust auf mehr!

Künstlerisch wertvoll!
4.5

Das hat mich wirklich gut Unterhalten. Die Geschichte in der Geschichte in der.. der Schluss war etwas vorhersehbar und hat mir nicht ganz gepasst, daher ein kleiner Abzug

4

Ziemlich verworren, ziemlich verrückt, ziemlich gut. Ein Roman in einem Roman, in einem Roman, so könnte die Kurzfassung dieses Schelmenstücks von Wolf Haas lauten.

Ziemlich verworren, ziemlich verrückt, ziemlich gut. Ein Roman in einem Roman, in einem Roman, so könnte die Kurzfassung dieses Schelmenstücks von Wolf Haas lauten. Wer genügend Lebenszeit zur Verfügung hat, sich einigermaßen gut (teils sogar intelligent) unterhalten lassen möchte, der darf sich hier getrost niederlassen. Er oder sie wird nicht enttäuscht werden. Bis auf den genannten Verwirrfaktor (allerdings wird man vom Autor immer rechtzeitig und deutlich auf die andere Spur gesetzt) ist das Buch eine erheiternde und unterschwellig auch spannende Lektüre. Die Protagonisten der Geschichte geben sich im OFF/ON der Geschichte die Klinke in die Hand, das Zeugenschutzprogramm infolge eine „Mafia-Events“ greift zunächst wie gewünscht, erst die Folgen nach unbeabsichtigtem Tod eines Elektrikers führt in ein Labyrinth, in dem der Leser sich verwundert die Augen reibt (wie kann man nur auf eine solche Geschichte kommen?) und sich ansonsten fragt, wie kann eine solche Geschichte überhaupt zu einem sinnvollen Abschluss kommen. Oder braucht es am Ende gar einen solchen nicht? Kurz und knapp: kurzweilig, ohne den Anspruch zur Weltverbesserung beitragen zu wollen

Ziemlich verworren, ziemlich verrückt, ziemlich gut. Ein Roman in einem Roman, in einem Roman, so könnte die Kurzfassung dieses Schelmenstücks von Wolf Haas lauten.
3.5

Ich habe das Buch aufgrund der vielen positiven Bewertungen gekauft, aber auch der Klappentext und das Cover haben mein Interesse noch zusätzlich geweckt. Das Buch ist nur in 2 Teile geteilt und es gibt keine Kapitel. Was mich persönlich etwas gestört hat. Den Schreibstil des Autors finde ich sehr gut (erstes Buch von „Wolf Haas“.) und es lässt sich wirklich gut lesen. Die Idee vom Buch im Buch im Buch hat mir sehr gut gefallen. Leider hat die Umsetzung und die Story bei mir nicht wirklich gezündet und auch das Ende hat mich etwas verwirrt. Dennoch ein ganz gutes Buch und ich würde es trotz das es mir persönlich nicht wirklich zusagt - Empfehlen.

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4

Puh, das Cover hat es ja schon in sich! Der Inhalt ist nicht weniger abgedreht. Mich hat das Buch definitiv gut unterhalten, reihe mich aber auch bei denen ein, die sich nicht ganz sicher darüber sind das Ende genau verstanden zu haben. Hier habe ich den Austausch mit anderen Lesern nach Beenden des Buches sehr begrüßt.

4

Vom Wackelkontakt zum Kurzschluss im Kopf

Dieses Buch hat mir einen regelrechten Knoten ins Gehirn geknüpft. Ein Mann liest , während er auf den Elektriker wartet ein Buch, über einen Mafioso, der im Gefängnis ein Buch über einen Mann liest, der auf den Elektriker wartet. Diese zwei getrennten Geschichten sind so genial miteinander verknüpft, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Grundidee klingt schon skurril und spannend und genau so hat sich das Buch auch entwickelt. Es beschäftigt sich viel mit Sprache, was ich in anderen Kontexten oft drüber finde, hier passte es jedoch gut zu der Geschichte und wurde humorvoll eingearbeitet. Dieses Buch macht keine großen Themen auf, es unterhält jedoch sehr gut und ist ein gutes Buch, welches man an einem langen Abend weglegen kann. Ein Roman, der einen auf jeden Fall verwirrt zurücklässt. Spannende und unterhaltsame Zwischendurch Lektüre.

5

Absolut verrückt aber auch absolut genial. Ich hab selten ein so gut geschriebenes Buch und eine so gute Story gelesen. Es war spannend und verwirrend und hat dennoch sehr viel Spaß gemacht. Absolut empfehlenswert!

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4

Innovativ

Das Buch hat was. Es werden zwei Geschichten erzählt, die parallel laufen und sich überschneiden. Dabei gelingt es dem Autor mühelos von einer Geschichte in die nächste über zu leiten. Am Anfang hat mich das und das Fehlen von Kapiteln und Absätzen total irritiert. Ich brauchte etwas, um da rein zu kommen. Die Idee mit dem flüssigen Übergang finde ich super und das zieht der Autor durch das ganze Buch. Das Erzähltempo empfand ich etwas unausgewogen. Bis ca 50% dümpelt es etwas träge dahin, dann werden die Verbindungen beider Geschichten deutlich und dann wird es rasant. Die Auflösung fand ich rund und für mich dann völlig in Ordnung. Insgesamt mal was anderes und eine klare Empfehlung.

4

Kennt ihr von M. C. Escher das Bild der sich selbst zeichnenden Hände? So ist auch der Aufbau der Geschichte in diesem Roman. Während Franz Escher auf den Elektriker wartet liest er ein Buch über einen Mafia-Kronzeugen der im Gefängnis sitzt und auf seine Entlassung wartet. Um sich die Zeit zu vertreiben liest er ein Buch über einen Trauerredner der auf den Ekektriker wartet, Franz Escher, weil seine Steckdose in der Küche einen Wackelkontakt hat. Und wie ein Wackelkontakt fühlt man sich auch beim Lesen. Man wird ständig von der einen Story in die andere katapultiert. So skurril wie genial! Wolf Haas schreibt sehr humoristisch und leichtfüßig, die Seiten fliegen nur so davon. Die Charaktere herrlich verschoben. Ein Beispiel? Elio lernt seine zukünftige Frau kennen, als er die Alarmanlage in ihrem Auto deaktiviert, weil diese bei der kleinsten Unebenheit losgeht. Ihre Tochter nennen sie Ala. Als diese mit 14 Jahren fragt, ob sie einen Zweitnamen hat, so wie ihre beste Freundin, erklärt der Vater, ja Rmanlage. Natürlich gab es auch kleine Unstimmigkeiten. Wie kann es sein, dass die beiden Protagonisten einen Roman über Jahrzehnte lesen? Ein, zwei andere Details waren mir auch "zu viel". Aber was solls ... Es ist ein kurzweiliger Roman, der einem unterhaltsame Lesestunden beschert und hin und wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

3

Ganz nett, aber kein must-read

War auf jeden Fall interessant zu lesen und einfach was „anderes“, dass zwei Geschichten so ineinander verwoben werden. Den Schreibstil fand ich allerdings nur mittelmäßig und das Ende hat mich auch nicht 100% überzeugt. Aber netter Zeitvertreib, ließ sich sehr schnell lesen

5

Eigentlich ⭐⭐⭐⭐⭐⭐ Ein Elektriker trifft auf einen Trauerredner. Punkt. Mehr dazu zu sagen wäre üble Spoilerei. Lesen!

Am besten öffnet man dieses Ü-Ei ohne zu wissen was drin ist. Augen weg vom Klappentext!

4.5

"Wackelkontakt" ist ein origineller, kurzweiliger und erheiternder Roman in dem zwei voneinander unabhängige Erzählstränge, die auf den ersten Blick in einem drastischen Kontrast stehen, auf sehr raffinierte Weise miteinander verwoben werden. Der Schreibstil ist pointiert und durch seinen unaufdringlichen Humor hat mich die Geschichte schnell in seinen Bann gezogen. Dieses Buch wartet mit einer der unterhaltsamsten und ausgefallensten Ideen auf, die ich seit langem gelesen habe. Empfehle ich gerne weiter!

4.5

Große Empfehlung! Künstlerisch, interessant, aber nicht verwirrend. Ein merkwürdiges, sehr spannendes Stück moderner Literatur!

Hinter diesem furchtbaren Cover steckt eine echte Perle skurriler Literatur mit herrlich schrägen, normalen und interessanten Figuren in einer absonderlich verschlungenen Geschichte. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht. Mit schönen, subtilen Überleitungen gleiten wir Mühelos, kapitellos zwischen den wechselnden Perspektiven hin und her. Es entsteht ein Sog und ich konnte gut mit den unterschiedlichen Emotionen der Protagonisten mitfiebern. Die sich ständig verändernde Geschichte mit unterschiedlichen Stimmungen erzählt von völlig verschiedenen Leben, welche sich aber stets füreinander erwärmen können. Eine absonderliche, spezielle Geschichte mit merkwürdigem Ende. Ich mochte es sehr gern und empfehle es euch dringend!

Große Empfehlung!
Künstlerisch, interessant, aber nicht verwirrend. 
Ein merkwürdiges, sehr spannendes Stück moderner Literatur!
2.5

Ganz nett mit fehlender Logik und einem unsympathischen Protagonisten

Erstmal verstehe ich nicht ganz, wie dieses Buch in den Medien so gelobt wird. Die Story an sich ist ganz witzig, aber auch nicht wirklich neu. Denn wer viel Fantasy und Fiction liest, für den ist das einfach nichts besonderes. Um in die Geschichte reinzukommen, hat es das halbe Buch gebraucht. Erst dann gewann die Story an Dynamik. Der Schreibstil ist anfangs etwas mühsam. Ab der Hälfte hat der Autor dann seinen Stil wohl etwas angepasst. Die Logik hinter der Geschichte macht irgendwie keinen Sinn. Denn zeitlich passt das alles nicht so richtig zusammen. Und das Ende ist ehrlich gesagt nicht sehr mutig vom Autor. Die Charaktere wirken blass und es kommt wenig Sympathie auf. Escher ist einfach unsympathisch. Nichtsdestotrotz ein netter kurzweiliger (spooky?) Roman.

Ganz nett mit fehlender Logik und einem unsympathischen Protagonisten
5

Meisterwerk

Franz Escher wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio sitzt im Gefängnis und wartet auf die Entlassung. Er hat so viele Leute verraten, dass er um sein Leben fürchtet. Aus Angst liegt er nachts wach und liest ein Buch. Es handelt von Franz Escher. Der wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt... Dem Autor ist es gelungen, auf gerade mal 260 Seiten ein wahres Meisterwerk auf die Beine zu stellen. Die Geschichte beginnt mit Franz Escher und hat auf den Leser sofort eine Sogwirkung. Während die Erzählstränge anfangs noch einzeln gelesen werden, laufen sie nach und nach immer mehr zusammen. Dass allerdings so geschickt und sanft, dass man hinterher schon nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann. Immer wieder baut der Autor Wortspiele ein, die so erfrischend zu lesen waren und mich oft Schmunzeln ließen. Die Geschichte wird Puzzleteil für Puzzleteil zusammengelegt und überrascht mit einem tollen Ende. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen.

4.5

Das Buch im Buch im Buch

Schon mal ein Buch in einem Buch gelesen? Nein? Ich auch nicht. Dieses solltet ihr aber dringend lesen. Es geht um Franz Escher, der ein Buch über den Kronzeugen Elio Russo liest, um sich die Zeit auf den Elektriker zu vertreiben. Elio Russo sitzt im Gefängnis und vertreibt sich die Zeit damit ein Buch über Franz Escher zu lesen, der auf den Elektriker wartet. Was wild klingt, war es auch. Auf die bestmögliche Art und Weise! Nicht nur, dass die Grundidee so originell ist, das Buch besticht besonders durch seine Sprachgewalt. Spielerisch baut Haas sprachliche Tricks und Mehrdeutigkeiten ein, die einfach Spaß machen und sich auch tiefgründigen Fragen des Lebens hingeben, ohne dabei unverständlich oder abgehoben zu wirken. Die Übergänge zwischen den beiden Plots empfand ich als fließend und ungezwungen, sie passten sich hervorragend in den Lesefluss ein und trugen durch die ganze Geschichte. Auch die Charaktere waren besonders und kauzig und auf ihre unnormale Art doch irgendwie wunderbar normal. Inhaltlich muss ich sagen, dass die Logik für mich nicht im Gesamten gegeben war und auch das Ende einige Fragen aufwirft. Auch, weil ich sicher nicht alles komplett verstanden habe (vielleicht brauch ich dafür einen Reread). Die Puzzleteile setzen sich aber trotzdem wunderbar zusammen und haben mir ein tolles Lesevergnügen bereitet! Geniale Idee, die genial umgesetzt wurde!

4

Wie ein Treppengemälde von Escher, trügerisch und trotzdem verwirrend logisch. Mir hat die Geschichte von den Personen, die gegenseitig ihr Leben lesen, gut gefallen. Auch wenn man sich zwischendurch fragt, wie das weitergehen soll, findet der Autor einen guten Weg und ein befriedigendes Ende. Manchmal etwas viel uel konstruierte "Wortspielerei", aber im Großen und Ganzen humorvoll mit liebenswerten, einprägsamen Figuren.

3

Wackelkontakt von Wolf Haas verlangt Geduld. Der ungewöhnliche Schreibstil machte mir den Einstieg zunächst schwer. Etwa zur Hälfte packte mich die Geschichte jedoch, und am Ende blieb das Gefühl eines gedanklichen „Wackelkontakts“ zurück. Ein besonderer Lesegenuss durch die eigenwillige Sprache und den Schreibstil, auch wenn es lange dauerte, bis mich der Roman wirklich mitgenommen hat.

4.5

Wer noch nicht hat, sollte mal…

Wirklich spannend und anders. Sehr skurril, aber nicht doof. Habe echt oft lachen müssen.

5

Ein echter Pageturner, urkomisch und genial komponiert... ein wahrlich grandioses Lese-Erlebnis.

5

Suchtpotential!

Zwei ineinander verwobene Erzählstränge machen dieses Buch zu einem echten Pageturner – man möchte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist voller absurder Wendungen, schräger Figuren und bizarrer Situationen, was dem Roman eine ganz eigene, fesselnde Atmosphäre verleiht. Auch wenn die Handlung an einigen Stellen vorhersehbar wirkt, bleibt die Spannung durchweg erhalten – man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und dann überrascht das Ende doch noch mit einem cleveren Twist. Für mich ist Wackelkontakt ein echtes Highlight. Skurril, originell und auf seine ganz eigene Weise tiefgründig. Das Buch hat seinen Platz auf der Bestsellerliste absolut verdient.

4

Richtig gut gemacht

Trauerredner Franz Escher liest ein Buch über den Mafio-Kronzeugen Elio während er auf den Elektriker wartet. Und während Elio auf sein neues Leben wartet, liest er, unter anderem im Deutsch zu lernen, ein Buch über Franz Escher. Klingt erstmal richtig seltsam, spinnt sich aber so perfekt ineinander, dass daraus eine richtig gute Geschichte wird. Zwar kann man mit ein wenig Feingefühl ein paar der zukünftigen Ereignisse erahnen, aber nichtsdestotrotz liest es sich schön flüssig. Allein ich als Freund von abgeschlossenen Kapiteln hab mich am Anfang an ein wenig schwer getan damit, dass es hier wirklich alles fließend ist.

5

Auch wenn ich das Ende bzw. die Auflösung nicht gänzlich verstanden habe, bereitet der Weg dort hin innovatives Lesevergnügen und macht es deshalb für mich zu einem besonderen 5 Sterne Highlight!

5

Was für ein Geniestreich! Ein so gut komponiertes, wort-verspieltes, verspultes und humorvolles Buch ist nur schwer in Worte zu fassen, aber lässt mich vollkommen begeistert zurück. So muss Literatur sein!

5

Franz Escher wartet in seiner Wohnung auf den Elektriker. Um sich die Wartezeit zu vertreiben, liest er ein Buch. Es handelt von einem Mafia-Kronzeugen. Der sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Entlassung. Um sich die Wartezeit zu vertreiben, liest er ein Buch. Es handelt von Franz Escher, der in seiner Wohnung auf den Elektriker wartet. So viel zum Klappentext

Der Klappentext klingt zu interessant, um dieses Buch links liegen zu lassen. Ich bin begeistert. Dieses Buch ist sprachlich herausragend, lustig, spannend und magisch. Hat mich grandios unterhalten

4.5

Originell. Witzig. Kurzweilig. Was für ein Lesevergnügen!

5

Eine Geschichte voller Verstrickungen, Charaktere mit einer emotionalen Abgeklärtheit, die an Albert Camus‘ „Der Fremde“ erinnert, ein kluges Werk, das einen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion anzweifeln lässt.

5

Großartig verwirrend!

Großartig verwirrend!
4

Kurzweiliges, unterhaltsames, sprachlich schönes und teilweise informatives Buch. Das Verweben der beiden Geschichten ist mein Highlight. Die Verknüpfung bzw. das Ineinandergreifen der beiden Handlungsstränge ist gelungen, sodass ich auch das Ende zwar als einerseits weit hergeholt, aber doch befriedigend empfand. Insgesamt eine Leseempfehlung.

4.5

Das war mal was ganz Neues!

Ich fand’s richtig gut! Escher bestellt einen Elektriker in seine Wohnung, um sich die Wartezeit zu verkürzen, liest er ein Buch. Da geht es um Elio. Elio hat die Mafia verpfiffen und muss in den Zeugenschutz. Jetzt hat er eine Fahrrad-Reparatur und lebt mit Frau und Kind in einer neuen Stadt. Dort liest er ein Buch. Da geht es um Escher, der sich einen Elektriker nach Hause bestellt hat. Durch eine Unachtsamkeit von Escher sind die Sicherungen wieder drin - und der Elektriker stirbt beim Reparieren der Steckdose. Nach und nach laufen die Handlungsstränge zusammen und irgendwann kapieren beide, was sie da eigentlich lesen. 4,5/5 und ein extra Sternchen für das Ende. Das hat richtig Spaß gemacht.

5

Einfach genial.

Mein erstes beendetes Buch im neuen Jahr und das war direkt ein Highlight. Ich habe einige Zeit gebraucht um das Buch anzufangen. Aber es hatte mich dann direkt in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig. Auch, wenn das Buch keine Kapitel hat, lässt es sich gut lesen. Es hat mit fasziniert, wie der Autor immer flüssig den Wechsel von einem Lesenden zum anderen hinbekommen hat. Die Idee, ein Buch über einen Trauerredner zu schreiben, der auf einen Elektriker wartet und während der Wartezeit ein Buch über einen Elektriker liest, der zu einem Trauerredner kommt um dort zu arbeiten, während der Elektriker ein Buch über einen Trauerredner liest, der auf einen Elektriker wartet, hat schon etwas skurriles. Aber, wie die Geschichten immer näher kommen….. Ich will nicht zu viel verraten. Aber sicher ist, dass dieses Buch ein Highlight ist!

4

Erfrischendes Konzept! 💡

Das Buch punktet mit seinem Schreibkonzept. Die Idee, dass zwei Personen Bücher über das Leben des jeweils anderen lesen, ist skurril und spannend zugleich. Umso enttäuschter war ich, als die beiden Geschichten ineinandergeführt wurden und die Rahmenhandlung seine Schwächen offenbart hat. Alles in allem ist „Wackelkontakt” aber ein skurriles, lustiges und lesenswertes Buch für Menschen mit einem Sinn für schrägen Humor.

4

Mafiöse Metaebene

Eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte – da sind Knoten im Hirn vorprogrammiert. Und die habe ich definitiv nach dem Lesen dieses Buchs. "Wackelkontakt" ist so abgefahren und komplex verdreht, dass man es wahrscheinlich mehrmals lesen muss, um es komplett zu verstehen. Alles fließt ineinander, on in off. Da eine Geschichte nahtlos in die andere übergeht, muss man schon sehr aufmerksam sein, um diese Übergänge (und Zusammenhänge) nicht zu verpassen. Erzählerisch auf jeden Fall genial, inhaltlich eher so naja. Es war langweilig, aber doch spannend. Kurzweilig, aber nicht überragend. Trotzdem ein erfrischend anderes Buch, nach dem mir so schnell definitiv kein Elektriker in die Bude kommt.

5

Sehr gelungenes und spannendes Buch mit komplexer Erzählstruktur, durch das fehlen der Absätze und Kapitel spürt man viel besser, wie die Erzählung immer stärker beschleunigt. I like, große Empfehlung!

5

Ein Meisterwerk. Eine Roman gewordene optische Täuschung.

5

So ein gelungenes Gedankenexperiment!

Ich war ja eigentlich schon seit dem Cover großer Fan des Buches & auch die Geschichte konnte mich anschließend vollkommen begeistern. Schon allein die Grundidee der Geschichte ist grandios. Wir wechseln auf diesen 240 Seiten immer wieder zwischen zwei verschiedenen Geschichten hin und her und erleben hierbei erzählerisches Geschick, philosophische Gedanken und eine wahnsinnige Kurzweiligkeit. Wichtig ist, dass dieser Stil nicht allen gefallen wird. Ich verstehe, wenn andere die Geschichte unspannend finden, aber aus meiner Perspektive ist es einen Versuch wert sich auf die Sogkraft einzulassen.

3.5

Speziell

Irgendwie war es gut, irgendwie aber auch komisch (was wohl beabsichtigt ist). Es liest sich erstaunlich flüssig trotz fehlender Kapitel, der Übergang von einer Charakterperspektive zur nächsten ist stets sehr gelungen und subtil. Am Ende ist mir leider nicht alles genug aufgeklärt worden, alles in allem hat es mich aber ausreichend zufriedengestellt. Mir fällt es schwer, das Buch zu empfehlen, da es so speziell ist und sicherlich nicht jedem gefällt.

5

"(...) Die rechte Hand ist damit beschäftigt, den Ärmel eines Hemdes zu zeichnen. Sie ist an dieser Stelle mit ihrer Arbeit noch nicht fertig, aber etwas weiter rechts hat sie eine linke Hand, die aus dem Ärmel herausragt, bereits so detailliert dargestellt, dass sich diese über die Fläche erhebt und ihrerseits wie ein lebender Körperteil den Ärmel zeichnet, aus dem die rechte Hand zum Vorschein kommt." Mit diesen eigenen Worten beschrieb der 1898 geborene niederländische Grafiker M.C. Escher seine 1948 entstandene Lithographie "Drawing hands". Wolf Haas' "Wackelkontakt" ist der Versuch eines literarischen Pendants. Zwei separate Geschichten beziehen sich jeweils wechselseitig aufeinander. Der Eigenbrötler und Trauerredner Franz Escher liest ein Buch über den Ndrangheta-Kronzeugen Elio Russo, und gleichzeitig liest Elio Russo ein Buch über die Erlebnisse von Franz Escher. Anfangs entfalten sich beide Handlungsstränge unabhängig parallel zueinander, nähern sich dann im weiteren Verlauf immer mehr einander an, um am Ende völlig zu verschmelzen. Die Realität ist Roman, und der Roman ist Realität, und am Ende überstürzen sich die Ereignisse. Ähnlich wie bei M.C. Eschers optischen Sinnestäuschungen, so werden in Haas' Prosa die Gesetze der Logik außer Kraft gesetzt. Die Handlung wurde vom Autor offensichtlich bis ins Detail durchkonstruiert, aber gottseidank baut Haas auch immer wieder mit seinem lakonischen Witz absurde Alltagssituationen mit ein, die den Leser zum Lachen bringen und damit bei der Stange halten, zum Beispiel mit der skurrilen Begegnung von Elio Russo und den Beteiligten der Duisburg-Morde im "Da Bruno" 2007, kurz vor dem Blutbad, oder beim Kampf Franz Eschers mit der Kunden-Hotline seiner Bank. Fazit: Absurd, lustig, kurzweilig.

5

Skurril, amüsant. Bitte bis zum Ende lesen. Dieser Roman erzählt irgendwie 2 übersichtliche Lebensgeschichten. Einer wartet auf den Elektriker, liest derweil ein Buch über einen der im Gefängnis sitzt. Die andere Person sitzt im Gefängnis, und liest ein Buch über eine Person, die auf den Elektriker wartet.... Seit gespannt, es geht um tote und oder tot geglaubte Elektriker, Familienverbandelungen, und viele ungelöste Geheimnisse.

5

Sehr spannendes Buch mit grandioser Sprache! Einfach top!

Ich muss zugeben, dass ich davor nie etwas von Wolf Haas gelesen hatte und habe ein wenig gebraucht, um mit ihm warm zu werden. Die Handlung ist extrem spannend und erfordert ein wenig Konzentration, weil sie sich schnell zu einer komplexen Geschichte entwickelt. Die Personen sind sehr witzig aber auch sehr schräg. Allerdings gibt es auch viele interessante Lebensweisheiten und Denkanstöße. Ich habe mich neim Lesen köstlich amüsiert und werde bestimmt viele andere Bücher von ihm lesen. Wenn man im Netz nach Interviews mit ihm Ausschau hält und ihm zuhört, was ein totaler Genuss ist, kann man später diesen Wiener Slang noch mehr heraushören. Eine absolute Empfehlung!!!

5

Ein fabelhaftes Buch, voller Querverweise und cleverer Schleifen. Ein Künstler wer schafft, dass sich etwas so kompliziert Konstruiertes mit so viel Spaß lesen lässt.

4

Wackelkontakt von Wolf Haas Die Grundidee hinter Wackelkontakt fand ich richtig spannend: eine Geschichte in einer Geschichte, bei der die „Hör-Geschichte“ das eigentliche Geschehen widerspiegelt. Dieser erzählerische Kniff hat mir richtig gut gefallen und macht die Story innovativ und clever. Die Umsetzung der Handlung selbst war für mich eher mittelmäßig: an manchen Stellen zieht es sich und der Schreibstil hat mich etwas gebremst. Gleichzeitig hat mich genau diese Struktur immer wieder neugierig gemacht: Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie es weitergeht und was passiert, wenn die Hör-Geschichte endet, weil das Ende ja quasi das „wahre“ Geschehen wiedergibt. Das hat mich erzählerisch gefesselt, aber auch ein bisschen überfordert – es bleiben so viele Möglichkeiten im Kopf, dass ich das Ende nicht ganz verarbeitet habe. Trotz dieser kleinen Hürden bleibt Wackelkontakt clever, witzig und eigenwillig, mit Figuren und einem Stil, der typisch Haas ist und seinen Charme ausmacht. Die Idee und der erzählerische Kniff haben das Buch für mich besonders gemacht, auch wenn ich mir bei der Umsetzung ein bisschen mehr Stringenz gewünscht hätte. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

3.5

Ich raste. Ich raste aus.

Eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte....in Endlosschleife. Aber irgendwie haben mir ein paar Puzzleteile gefehlt. Ein kurzweiliger Roman über Protagonisten die ihr Leben gegenseitig in einem Roman lesen und mitteinander verbunden sind. Marko Steiners Geschichte fand ich total interessant. Zeugenschutzprogramm, Mafia, neue Identität. Da kann ich Franz Eschers Vorliebe für Mafia-Romane irgendwie verstehen. Den Escher fand ich oft anstrengend. Mit dem konnte ich nicht wirklich was anfangen. Ich hatte immer das Gefühl Escher schweift jedesmal ab, vor lauter Wortspielerei. War vielleicht auch vom Autor so beabsichtigt. Das Ende fand ich irgendwie bisschen abrupt. Mir hat da was gefehlt. Irgendwie nicht ganz logisch für mich. Oder ich hab's nicht kapiert.😅😂 Aber mal was ganz anderes und es hat mich ganz gut unterhalten.

5

Tolles Buch

Sehr schön konstruierter Plot. Schlüssige Wendungen und spannende Geschichte. Eine für mich lohnende Lektüre.

3.5

Der Schreibstil ist außergewöhnlich die Geschichte lässt sich leicht lesen. Escher finde ich persönlich etwas merkwürdig. Ich finde es sehr schade, dass am Ende nicht aufgelöst wurde wie alles zustande gekommen ist aber schön das der Kreis geschlossen wurde

4.5

Eine aussergewöhnlich erzählte Geschichte, die mich rasch in ihren Bann zog und mich bis zum Ende überzeugte.

4.5

Verrücktes Buch…

Verrücktes Buch…
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