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„Wie komme ich bloß aus diesem Labyrinth heraus?“
Das weiß ich zwar auch nicht, aber ich halte es wie der Colonel und entscheide mich für das Labyrinth. Vor allem, da John Green mich weiter hineingeschubst hat. Wer mir schon etwas länger folgt, weiß, dass ich einen Sweetspot für Coming-of-age Romane habe. Und dieser war perfekt. Er hatte alles. Eine neue Umgebung in einem Internat, ein wundervolle Freundesgruppe, strenge, aber herzliche Lehrer und vor allem, die erste Liebe und die ersten sexuellen Erfahrungen. Aber auch Trauer und der Umgang mit dieser. Auch wenn das erst im letzten Drittel kommt, spart John Green (dieser Sadist) nicht daran. Ich habe lange nicht mehr so viel wegen eines Buches geweint und war lange nicht mehr so fertig nach einem. Ich wollte es zwischendurch nur noch gegen die Wand pfeffern. John Green schenkt einem erst ein Herz, nur um es dann auf schlimmste und brutalste Weise rauszureißen. Leider macht er das verdammt gut. Auch wenn die einzelnen Leute aus der Gruppe nicht immer super handeln, hat man sie doch lieb. Und um so mehr tut es einem weh, was mit ihnen geschieht. Wenn ich mir seine weitere Bibliografie anschaue, scheint John Green Menschen zu hassen und sie möglichst niederschmetternd zurückzulassen. Trotzdem werde ich mir weiterhin mein Herz von ihm brechen lassen. Ich honoriere es sehr, wenn ein fiktives Werk so viel mit einem Menschen anstellen kann. Also wenn ihr grade zu glücklich seid und euch mal wieder richtig traurig machen wollt ist es euer Buch. Aber auch, wenn ihr eine tolle Coming-of-age Erzählung braucht, die alles enthält und über die ihr noch lange nachdenkt. Sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Sep 11, 2025
„Wie komme ich bloß aus diesem Labyrinth heraus?“
Das weiß ich zwar auch nicht, aber ich halte es wie der Colonel und entscheide mich für das Labyrinth. Vor allem, da John Green mich weiter hineingeschubst hat. Wer mir schon etwas länger folgt, weiß, dass ich einen Sweetspot für Coming-of-age Romane habe. Und dieser war perfekt. Er hatte alles. Eine neue Umgebung in einem Internat, ein wundervolle Freundesgruppe, strenge, aber herzliche Lehrer und vor allem, die erste Liebe und die ersten sexuellen Erfahrungen. Aber auch Trauer und der Umgang mit dieser. Auch wenn das erst im letzten Drittel kommt, spart John Green (dieser Sadist) nicht daran. Ich habe lange nicht mehr so viel wegen eines Buches geweint und war lange nicht mehr so fertig nach einem. Ich wollte es zwischendurch nur noch gegen die Wand pfeffern. John Green schenkt einem erst ein Herz, nur um es dann auf schlimmste und brutalste Weise rauszureißen. Leider macht er das verdammt gut. Auch wenn die einzelnen Leute aus der Gruppe nicht immer super handeln, hat man sie doch lieb. Und um so mehr tut es einem weh, was mit ihnen geschieht. Wenn ich mir seine weitere Bibliografie anschaue, scheint John Green Menschen zu hassen und sie möglichst niederschmetternd zurückzulassen. Trotzdem werde ich mir weiterhin mein Herz von ihm brechen lassen. Ich honoriere es sehr, wenn ein fiktives Werk so viel mit einem Menschen anstellen kann. Also wenn ihr grade zu glücklich seid und euch mal wieder richtig traurig machen wollt ist es euer Buch. Aber auch, wenn ihr eine tolle Coming-of-age Erzählung braucht, die alles enthält und über die ihr noch lange nachdenkt. Sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Sep 11, 2025







