Zäh, das Ende ist unglaubwürdig, doch die letzten Seiten entschädigen. Deshalb vier statt drei Sterne.
Jan 24, 2026
Zäh, das Ende ist unglaubwürdig, doch die letzten Seiten entschädigen. Deshalb vier statt drei Sterne.
Jan 24, 2026
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Jan 24, 2026
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Das Buch hat nur wenige gute Stellen und zwar immer nur dann, wenn es um das Leben der Fermina Daza geht. Das ganze Buch über geht es um toxische Männlichkeit und darum wie der Autor versucht die Handlungen mit „Liebe“ zu rechtfertigen. Die männliche Hauptfigur hat keinerlei Charakter und ist mit seiner Besessenheit und Vorliebe für Perversion einfach abstoßend. Den Höhepunkt der Absurdität bildet die Geschichte als er (mit 70 Jahren) eine Affäre mit einer Minderjährigen beginnt. Letztendlich kann man nur Mitleid mit Fermina haben, da alle Männer in ihrem Leben Besitzansprüche an sie stellen. Die Normalisierung dieser Umstände ist einfach nicht mehr Zeitgemäß. UND: Triggerwarnungen wären angebracht
Jun 22, 2023
Das Buch hat nur wenige gute Stellen und zwar immer nur dann, wenn es um das Leben der Fermina Daza geht. Das ganze Buch über geht es um toxische Männlichkeit und darum wie der Autor versucht die Handlungen mit „Liebe“ zu rechtfertigen. Die männliche Hauptfigur hat keinerlei Charakter und ist mit seiner Besessenheit und Vorliebe für Perversion einfach abstoßend. Den Höhepunkt der Absurdität bildet die Geschichte als er (mit 70 Jahren) eine Affäre mit einer Minderjährigen beginnt. Letztendlich kann man nur Mitleid mit Fermina haben, da alle Männer in ihrem Leben Besitzansprüche an sie stellen. Die Normalisierung dieser Umstände ist einfach nicht mehr Zeitgemäß. UND: Triggerwarnungen wären angebracht
Jun 22, 2023

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Ein weiterer Klassiker, den ich im Zuge der BBC-Liste gelesen habe. Márquez gilt als grosser Autor des Magischen Realismus und da ich dieses Genre wirklich mag, habe ich mich auch irgendwie auf Marquez gefreut. Doch welch Enttäuschung erwartete mich! Hinterher durfte ich dann auch erfahren, dass „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ das realistischste Werk des Autoren ist. Da habe ich wohl mit dem richtigen Titel angefangen… Ich will damit nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist nicht unverdient zum Klassiker geworden, Márquez hat nicht umsonst den Nobelpreis für Literatur gewonnen. Aber für mich war „die Cholera“, wie ich das Buch kurzerhand nannte, einfach nur schrecklich. Dass dies eine persönlich motivierte Sicht ist, ist mir völlig bewusst. Denn ich mag keine Liebesgeschichten. Ich denke, Leser meines Blogs wissen das unterdessen. Natürlich lässt der Titel bereits darauf schliessen, dass es um die Liebe geht, doch meine Hoffnung war, dass man auch etwas Soziokulturelles über das damalige Kolumbien erfährt. Doch eigentlich hätte die Geschichte auch in Zeiten der Ebola spielen können. Wer keine Liebesgeschichten mag: Lasst die Finger davon! Klassiker hin, Klassiker her. Ich bin während des Lesens fast draufgegangen. Es geht wirklich nur darum, wer nun mit wem. Ab und zu wird vielleicht mal jemand krank, aber das nur so am Rande. Hauptsache, die Telenovela geht weiter. Das ist dieses Buch nämlich: eine Telenovela in ordentlicher Sprache. Ab dem Moment, in dem Fermina Daza nach mehreren Jahren Briefliebelei mit Florentino Ariza ihn beim ersten Treffen abserviert, war für mich definitiv Schluss. Von da an las ich nur noch quer und zählte die Seiten. Abbrechen wollte ich irgendwie nicht, aber ich sehnte mich danach, dieses Buch wieder in die Bibliothek zurückzubringen. Es schaudert mich zu wissen, dass auf der BBC-Liste noch mehr Titel von Márquez stehen...
Dec 21, 2024
Ein weiterer Klassiker, den ich im Zuge der BBC-Liste gelesen habe. Márquez gilt als grosser Autor des Magischen Realismus und da ich dieses Genre wirklich mag, habe ich mich auch irgendwie auf Marquez gefreut. Doch welch Enttäuschung erwartete mich! Hinterher durfte ich dann auch erfahren, dass „Die Liebe in Zeiten der Cholera“ das realistischste Werk des Autoren ist. Da habe ich wohl mit dem richtigen Titel angefangen… Ich will damit nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist nicht unverdient zum Klassiker geworden, Márquez hat nicht umsonst den Nobelpreis für Literatur gewonnen. Aber für mich war „die Cholera“, wie ich das Buch kurzerhand nannte, einfach nur schrecklich. Dass dies eine persönlich motivierte Sicht ist, ist mir völlig bewusst. Denn ich mag keine Liebesgeschichten. Ich denke, Leser meines Blogs wissen das unterdessen. Natürlich lässt der Titel bereits darauf schliessen, dass es um die Liebe geht, doch meine Hoffnung war, dass man auch etwas Soziokulturelles über das damalige Kolumbien erfährt. Doch eigentlich hätte die Geschichte auch in Zeiten der Ebola spielen können. Wer keine Liebesgeschichten mag: Lasst die Finger davon! Klassiker hin, Klassiker her. Ich bin während des Lesens fast draufgegangen. Es geht wirklich nur darum, wer nun mit wem. Ab und zu wird vielleicht mal jemand krank, aber das nur so am Rande. Hauptsache, die Telenovela geht weiter. Das ist dieses Buch nämlich: eine Telenovela in ordentlicher Sprache. Ab dem Moment, in dem Fermina Daza nach mehreren Jahren Briefliebelei mit Florentino Ariza ihn beim ersten Treffen abserviert, war für mich definitiv Schluss. Von da an las ich nur noch quer und zählte die Seiten. Abbrechen wollte ich irgendwie nicht, aber ich sehnte mich danach, dieses Buch wieder in die Bibliothek zurückzubringen. Es schaudert mich zu wissen, dass auf der BBC-Liste noch mehr Titel von Márquez stehen...
Dec 21, 2024
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