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The Castle (PENGUIN CLASSICS)

3.6(153)
Language
English
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About the book

The Castle is the story of K., the unwanted Land Surveyor who is never to be admitted to the Castle nor accepted in the village, and yet cannot go home. As he encounters dualities of certainty and doubt, hope and fear, and reason and nonsense, K.'s struggles in the absurd, labyrinthine world where he finds himself seem to reveal an inexplicable truth about the nature of existence. Kafka began The Castle in 1922 and it was never finished, yet this, the last of his three great novels, draws fascinating conclusions that make it feel strangely complete.

Editions (8)

ISBN9780241372579
PublisherPenguin
Publication Date07/04/19
Pages320

Reviews & Ratings

153 ratings

16 reviews

3.6

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  • niels353
    niels353

    15 Followers

    4.5

    Allem voran ist das eine Geschichte über Machtlosigkeit, wie man Alles tun kann, Alles versuchen kann, aber trotzdem dazu verdammt ist Andere über sich entscheiden zu lassen und unter deren Macht zu stehen. Der Prozess dem man dabei unterliegt ist dabei undurchsichtig und scheint an Stellen fast arbiträt und doch nimmt mich jede Entscheidung und jede Wendung mit. Jedes Bestreben und jede Wendung im Gespräch kann ganz unverhoffte Konsequenzen haben und das ist es was Das Schloß für mich so spannend macht. Die Charaktere sind dabei ganz eigen und es ist wirklich unglaublich interessant zu lesen wie jedem ein so reichhaltiges Innenleben bestimmt ist. Jeder Charakter hat ganz eigene Vorstellungen, ganz eigene Beweggründe, und scheint ein Charakter noch so sehr ein Nebencharakter zu sein, unterscheidet er sich in den meisten Fällen doch trotzdem grundlegend von allen Anderen. Was mir auch besonders gefallen hat, ist dass der Protagonist als Fremder in diese Welt und in dieses Dorf kommt und damit zusammen mit den Lesenden seine komischen Eigenheiten und Gesetze kennenlernt. Ich glaub das macht das Ganze auch erst so interessant, man kann als Außenstehender beobachten und gleichzeitig ist man mit dem Protagonisten K. seinen Gesetzlichkeiten unterworfen. Dann ist da der Schreibstil: Obwohl mir das sonst kaum auffällt ist es hier doch sehr herausstechend. Die Sprache ist sehr hochgestochen und vor allem manche Dialoge sind so lang, wie ich sie selten in einem anderen Buch je gelesen habe. Ein Charakter kann manchmal über mehrere Seiten hinweg reden bis ein anderer wieder zu Wort kommt und auch wenn ich mich zuerst daran gewöhnen musste, ist mir das zum Ende hin gar nicht mehr besonders aufgefallen. (*Spoiler ab hier!!*) Was mich am meisten mitgenommen hat war bis zum Ende die Geschichte der Familie des Barnabas, in der die älteste Tochter die Avancen eines hochgestellten Beamten ablehnt und die gesamte Familie dafür in den sozialen Abgrund fällt und vom gesamten Dorf verstoßen wird. Es ist das eine Mal, dass jemand sich gegen diese Fremdbestimmung wehrt, hier geht es sogar um die sexuelle Selbstbestimmung, und daraufhin bis ins Gänzliche abgestraft wird.

    Apr 5, 2026

  • brianbtg
    brianbtg

    3 Followers

    4.0

    Super Buch, leider nicht beendet worden. Dennoch ein Sinnbild der Kunst die hinter Kafkas Büchern steckt, die Kunst so absurde unnatürliche Situation so natürlich und echt rüberzubringen . Gewiss Empfehlenswert !

    Mar 1, 2026

2 of 16 reviews

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