Der Tod in Venedig

Der Tod in Venedig

Softcover
3.3387
LektürehilfeBücher Über LiebeCholeraKlassiker

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Description

Thomas Manns weltberühmte Novelle

Sehnsucht und Begehren, Schönheit und Tod. Wo sonst als im alten Venedig kann man sich so verlieben und verzehren wie der Schriftsteller Gustav Aschenbach in Thomas Manns berühmter Novelle. Vom »Einbruch der Leidenschaft« erzählt Thomas Mann, von der verbotenen Liebe des Schriftstellers zu dem schönen Jungen Tadzio. Zugleich aber erzählt er auch vom Ausbruch einer Pandemie, der Cholera, an der Aschenbach schließlich stirbt. Von John Neumeier bis Luchino Visconti hat die Novelle sehr unterschiedliche Künstler inspiriert – so wie sie auch uns Leserinnen und Leser immer wieder dazu einlädt, sie neu zu entdecken.


Mit einem erzählerischen Nachwort von Ulrich Tukur

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
144
Price
12.40 €

Author Description

Thomas Mann, 1875–1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat weltweit eine kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

Posts

50
All
3.5

Thematisch nicht leicht

Ein alternder Intellektueller verliebt sich im Urlaub in Venedig in einen 14 jährigen. Viel passiert nicht im Roman, es geht sehr um das Innenleben des alternden Mannes. Der angebete Jüngling bleibt wage und verschwommen. Es dient mehr als Projektionsfläche für die Sehnsüchte des Älteren. Der Grat zwischen Verliebtsein und Obsession ist hier sehr schmal. Es wirkt sehr schwülstig, auch vor der warmen Kulisse Venedig. Thomas Manns Schreibstil ist unverkennbar, vor allem seine langen Schachtelsätze.

4

Wenn aus Verliebtheit purer Wahn wird und die Konsequenz davon der Verfall ist.

Der Autor erzählt die Geschichte eines alternden Schriftstellers, der im Urlaub der Schönheit eines Jungen verfällt und sich immer tiefer in eine Verliebtheit verliert. Das führt zu einem regelrechten Wahn und endet letztlich mit dem Verfall von Seele und Leib. Thomas Manns Novelle ist emotional und sehr poetisch geschrieben. Er legt den Fokus nicht auf die (gedankliche) Überschreitung der moralischen Grenze, sondern auf die Verliebtheit, und ihrer blindmachenden rosa roten Brille. Subtil vergleicht der Autor das mit der aufkommenden Seuche und der angehenden Krankheit. Der Leser ist hin und her gerissen zwischen der Moral (Ü50 und 14) und der poetischen Darstellung einseitiger Liebe. Die ellenlangen Schachtelsätze funktionieren bei Mann einfach wunderbar. Ein Stilmittel mit dem der Autor, gepaart mit der eleganten Sprache und einer gewissen Satz-Rhythmik, der Geschichte Detailreichtum und Leben einhaucht und allein dadurch schon eine gewisse Spannung aufbaut. Es macht einfach Spass den sehr poetischen Ausführungen und Gedanken des Autors zu folgen. Auch wenn man deutlich konzentrierter lesen muss.

Wenn aus Verliebtheit purer Wahn wird und die Konsequenz davon der Verfall ist.
3.5

Vom gefeierten Intellektuellen zum lüsternen Greis

Aschenbachs Emotionen durchbrechen seine über ein Leben lang errichtete Mauer aus Verstand, Ordnung und Würde. Die Erhöhung eines Knaben zum Schönheitsideal bringt letztendlich nur Tod und Zerstörung. Ich hatte ganz vergessen wie stark man sich in Manns Geschichten eingraben muss, um deren Geschmeidigkeit auch noch im fünften Nebensatz aufnehmen und genießen zu können. Es lohnt sich aber, da es ab dem Punkt sehr unterhaltsam wird. Die Handlung hat mich zuerst skeptisch zurückgelassen aber nach weiterer Analyse wurde es verständlich. Ein Re-Read wäre definitiv keine Zeitverschwendung.

4.5

⭐️ 4,5 Sterne – Eine faszinierende aber gleichzeitig auch eine verstörende Geschichte über Obsession

Der Einstieg in „Tod in Venedig“ war für mich zunächst ein echter WTF-Moment. Die Sätze sind unglaublich lang und verschachtelt, was mir den Stil am Anfang ziemlich schwer zugänglich gemacht hat. Trotzdem habe ich mich entschieden weiterzulesen – und das hat sich definitiv gelohnt! Sobald man sich an Thomas Manns Erzählweise gewöhnt hat, liest sich die Geschichte deutlich flüssiger. Klar, manchmal musste ich einzelne Sätze mehrmals lesen, um ihren vollen Sinn zu erfassen, aber das ist wohl auch typisch für Manns Stil. Auch wenn er stilistisch nicht ganz mein Geschmack ist, fand ich es insgesamt in Ordnung. Der Inhalt hat mich wirklich tief berührt. Ich konnte mich sehr gut in Gustav von Aschenbach hineinversetzen und fand es erschreckend, wie stark die Geschichte auch auf mich selbst wirkte – besonders die fast schon krankhafte Obsession, die Aschenbach entwickelt. Zusammenfassend ist „Tod in Venedig“ für mich ein echtes Meisterwerk, das man unbedingt gelesen haben sollte. Ich gebe 4,5 Sterne, weil mich die langen Sätze etwas irritiert und die Leseflüssigkeit beeinträchtigt haben. Aber wenn man sich daran gewöhnt, entfaltet die Erzählung ihre volle Kraft. Eine starke, eindringliche Geschichte über eine gefährliche Obsession, die nicht ohne Konsequenzen bleibt.

4

Eine dichte, fast schon unangenehme Novelle über Obsession, Altern und den schmalen Grat zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Das Ganze vor der schwülen, leicht heruntergekommenen Kulisse von Venedig, die immer mehr zum Spiegel des Inneren wird. Die Story: Gustav von Aschenbach, ein disziplinierter Schriftsteller, reist zur Erholung nach Venedig – und verliert sich dort komplett. Grund dafür ist der junge Tadzio, dessen Schönheit ihn immer mehr in den Bann zieht. Aus stiller Bewunderung wird schnell eine Obsession. Währenddessen liegt eine seltsame, kranke Stimmung über der Stadt, die Aschenbach zwar wahrnimmt, aber ignoriert. Viel passiert äußerlich nicht – der Fokus liegt klar auf dem Inneren. Und genau das ist auch die Stärke: dieses langsame Abrutschen, dieses sich selbst Verlieren. Das ist intensiv, stellenweise auch echt beklemmend. Tadzio bleibt dabei bewusst entrückt und fast schon unwirklich – weniger als klassische Figur, mehr als Projektionsfläche für Aschenbachs Sehnsucht. Das passt sehr gut zur Geschichte und verstärkt diese distanzierte, leicht surreale Wirkung. Gleichzeitig lassen sich durchaus autobiografische Tendenzen erkennen – gerade in der Figur des alternden Künstlers und seiner Faszination für jugendliche Schönheit, was dem Ganzen noch eine zusätzliche, fast intime Ebene gibt. Trotzdem: kein leichtes Buch, aber eins, das hängen bleibt. Für mich 4/5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die eher auf Atmosphäre und Psychologie stehen als auf viel Handlung.

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4

Es ist Thomas Mann, was soll ich sagen??? Ich liebe einfach seine langen, auf allerbeste Weise, gut komponierten Sätze. In der Novelle geht es um den 50- jährigen Schriftsteller Gustav von Aschenbach. Er hält sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Venedig auf. Auf einem Spaziergang entdeckt der den 14 jährigen Tadziu, der in ihm eine Leidenschaft entfesselt. Es führt sogar soweit, dass er ihm regelrecht nachstellt. Mann beschäftigt sich hier mit dem Alter und der Jugend, mit der Disziplin und Leistung und stellt dies dem Chaos, der Leidenschaft und der Verruchtheit gegenüber. Dies nur sehr oberflächlich beschrieben. Man kommt nicht umhin in diesem Text autobiografische Eigenschaften zu entdecken. Wobei Mann sich seiner Anziehung gegenüber dem männlichen Geschlecht nie hingegeben hat. Er hat -im Gegensatz zu Aschenbach- nie ein Begehren zugelassen, welches damals nicht nur nicht angemessen, sondern strafbar war. Hier spreche ich von homosexuellen Beziehungen und meine damit nicht, dass sich ein erwachsener Mann zu einem Kind hingezogen fühlt. Ich muss zugeben , dass dies schon schwierig zu lesen war. Aber für mich steht hier die Reinheit und Schönheit dem Alter/älter werden gegenüber. Aber auch bestimmte Lebenswege einzuhalten/ Erwartungen zu erfüllen, eine Maske zu tragen. Dazu gehört, dass Leistung für ein erfolgreiches Leben oberste Priorität hat. Alles andere wird als Verfall oder Sünde angesehen. Schwierigkeiten bereiten mir oftmals Manns Bezüge zur griechischen Mythologie. Dahingehend würde ich gerne mehr verstehen. Wer also ein gutes Werk zum Einstieg in die griechische Mythologie kennt. Ich bin für jeden Tipp dankbar.

4

„Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann, erzählt vom Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der Liebe, Verfall und Tod in Venedig findet.

Aschenbach ist ein renommierter Schriftsteller, fleißig, diszipliniert und körperlich zart besaitet. Im gehobenen Alter beschließt er zu verreisen und findet sich in Venedig wieder. Dort trifft er auf den 14-jährigen Tadzio und Aschenbach verliebt sich in den Knaben. Anfänglich hält Aschenbach sich zurück, doch nach und nach verliert er an Selbstachtung und klammert sich eisern an seine verlorene Jugendlichkeit. Und selbst als der Tod Venedig findet, bleibt Aschenbach in der Nähe Tadzios. „Der Tod in Venedig“ war mein erstes Thomas Mann Werk. Ich liebe seinen Stil, auch wenn dieser für viele durchaus schwer zu lesen ist. Außerdem habe ich ein Faible für Novellen. Besonders gefallen hat mir die dauerhafte Präsenz des Todes, anfänglich versteckt z.B. in Form des Fährmannes, später stark spürbar durch Todesfälle der Cholera. Ein Klassiker, der für sich selbst spricht und die kritische Darstellung und Tücken des Künstlerlebens ist auch heute noch ein aktuelles Thema.

4

Verfall und Obsession

Der Tod in Venedig von Thomas Mann gilt als eines seiner bekanntesten Werke. Der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach begegnet während seines Aufenthalts in Venedig dem jugendlichen Tadzio, der ihm fortan als Projektionsfläche und Idealbild dient. Zu diesem entwickelt Aschenbach eine zunehmende Obsession, die angesichts des erheblichen Altersunterschieds und der Minderjährigkeit Tadzios aus heutiger Perspektive höchst problematisch erscheint. Im weiteren Verlauf erleben wir ein gleichzeitiges Eindringen in die Obsession und in die Stadt selbst. Venedig wird bei Mann beinahe labyrinthisch dargestellt: feucht, stickig, verwinkelt und zunehmend krank. Aschenbach bewegt sich dabei nicht nur räumlich tiefer hinein, sondern auch psychisch. Venedig ist somit keine bloße Kulisse, sondern spiegelt seine körperliche wie moralische Auflösung. Diese Passagen empfand ich atmosphärisch und lyrisch als ausgesprochen stark. Deutlich schwerer fiel mir hingegen der Zugang zu den eingeschobenen essayistischen Reflexionen. Zwar handelt es sich dabei zweifellos um schöne, für Thomas Mann typische Prosa, doch wirkt die permanente philosophische Selbsteinordnung der Novelle auf mich eher störend. Die Handlung selbst transportiert vieles bereits symbolisch und atmosphärisch, sodass die theoretischen Ausführungen meines Erachtens stellenweise redundant wirken.

4.5

Entweder man liest es als die Geschichte eines alten Mannes, der einem Jüngling nachstellt, oder man liest es als Parabel über Schönheit, Verfall und Sehnsucht. Ich las es gern , auch wenn der Titel ja schon alles verrät.

Entweder man liest es als die Geschichte eines alten Mannes, der einem Jüngling nachstellt, oder man liest es als Parabel über Schönheit, Verfall und Sehnsucht. Ich las es gern , auch wenn der Titel ja schon alles verrät.
2.5

Training im Durchhaltevermögen

Der Einstieg hat mir einiges an Geduld abverlangt. Vor allem in den ersten beiden Kapiteln erschwerten mir die stark verschachtelten, seitenlangen Sätze den Zugang. Gerade Aschenbachs innere Monologe wirkten dadurch schwer verständlich und teilweise unzugänglich. Ab dem dritten Kapitel jedoch veränderte sich das deutlich. Die Sprache wurde klarer und damit auch die Handlung greifbarer, wodurch sich die Atmosphäre von Venedig entfaltete. Dennoch: Ein 50-jähriger Mann, der sich in einen 14-jährigen Jungen verliebt, wirkt befremdlich und irritierend. Der Tod in Venedig erzählt keine Liebesgeschichte, sondern ist vielmehr eine Studie über Besessenheit. Thomas Mann wollte die Abgründe zeigen, wenn Begehren und Tod, Schönheit und Verfall aufeinandertreffen. Gerade diese Spannung macht das Buch unheimlich. Das beigefügte Nachwort empfand ich persönlich als verzichtbar, da es für mein Leseerlebnis keinen zusätzlichen Mehrwert brachte. Insgesamt hat sich die Mühe aber gelohnt.

4

Klassiker Reread, gemischte Gefühle. Thomas Mann 150. Geburtstag

In meiner Jugend, lange ist es her, las ich den Tod in Venedig mit leichtem Angstgefühl. Ich habe Aschenbachs Gefühle, als platonische Liebe zu einem schönen Knaben gedeutet. Eigentlich künstlerisch überhöht, er ist so schön wie Michelangelos David. Das ist reine Kunstbetrachtung. Im Buch ist der Knabe 13 J. Aschenbachs ist weisshaarig oder grau und kämpft gegen das Alter. Aus einem Nachwort wissen wir Thomas Mann war vorher nach Venedig gereist und hat diesen Knaben gesehen und der war erst 11 Jahre. Da habe ich dann doch kein Verständnis... Natürlich war die Bewunderung platonisch und gucken darf ja Mann mal, trotzdem möchte ich die Phantasien nicht wissen und denke an die Priester, die Kinder missbrauchen. Literarisch sind es 5 Sterne.

4

Interpretations-Eisberg voraus

Was kann man nicht alles herausziehen und hineinlegen in diese Novelle, und jeder Deutsch-LK bedient sich da doch gerne. Man kann es aber auch wirken lassen, das Geschriebene, in Inhalt und Form und überwältigt werden, was man mit unserer Sprache so anstellen kann. Ein kurzes Werk von Thomas Mann, daher meine Wahl zum Einstieg in das Gesamtwerk. Ich freue mich auf mehr.

5

“Amor fürwahr tat es den Mathematikern gleich, die unfähigen Kindern greifbare Bilder der reinen Formen vorzeigen: So auch bediente der Gott sich, um uns das Geistige sichtbar zu machen, gern der Gestalt und der Farbe menschlicher Jugend, die er zum Werkzeug der Erinnerung mit allem Abglanz der Schönheit schmückte und bei deren Anblick wir dann wohl in Schmerz und Hoffnung entbrannten.” (Thomas Mann: Der Tod in Venedig, 1911) Sind wir nicht alle ein bisschen wie Gustav von Aschenbach? Suchen wir nicht alle den Sinn im Leben, das Schöne, das 3D-gewordene Glück? Und wenn wir dem Erhabenen dann begegnen, sind wir nicht total durch den Wind und wissen nicht, was wir denken und fühlen sollen. Sind überfordert von so viel Größe, so viel Schönheit? Der gesettelte Münchner Schriftsteller von Aschenbach ist einfach jeder Sterbliche und der junge hübsche polnische Junge Tadzio jedes Begehren. Venedig hingegen steht stellvertretend für das Universum, in dem uns alles passieren kann - Glück und Unglück, Extase und Verderben. In dem alles erstmal neutral ist und in dem wir die Zeichen nicht ignorieren und die uns von zwielichtigen Händlern angebotenen roten Früchte lieber nicht essen sollten. Das sind so meine Gedanken und Feststellungen, 25 Jahre nach der Erstlektüre dieser bildreichen Geschichte über den Tod in Venedig und über eine unerfüllte, einseitige Liebe, die keine sein darf. Außerdem habe ich gerade erst einen frischen Eindruck von der märchenhaften Lagunenstadt, für deren Besuch ich Thomas Manns Manns Novelle extra in den Rucksack gepackt habe (ein Rucksack kommt sogar ganz am Anfang darin vor, getragen von dem ersten Todesboten, den Aschenbach auf dem Münchner Friedhof trifft). Jedes Mal, wenn ich wieder Thomas Mann lese, stelle ich fest, was für ein exzellenter Erzähler er ist. Ich bin verzaubert davon, wie er es schafft, eine Atmosphäre und ein Motivgeflecht zu spinnen, das mir unerreicht scheint. Thomas Mann wird nicht ohne Grund “Der Zauberer” genannt, denn er hat auch im Jahr 2025 nichts von seiner Erzählmagie eingebüßt. Auch heute habe ich mir wieder neue Sätze angestrichen, was gar nicht so einfach ist, denn mein Schulexemplar strotzt nur so vor Markierungen und Anmerkungen. Aber es ist schon faszinierend, dass ich heute scheinbar andere Aussagen wichtiger finde als damals (natürlich gibt es auch Überschneidungen). Ich kann euch nur eins raten: Statt eure wertvolle Lebens- und Lesezeit gehypten Starautor*innen zu widmen, deren Werke nicht mal das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden, macht doch einen Reread eines geliebten Klassikers. Ich werde es auch wieder öfter tun und gleichzeitig noch sorgfältiger auswählen, was ich zum ersten Mal lese.

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5

Happy Faschingdienstag! 🥳

Das Buch ging schnell von der Hand, da es nicht einmal 100 Seiten umfasst. Ich gebe zu, dass ich nach jedem Kapitel eine Kurzfassung zur Orientierung genutzt habe. Besonders gefallen hat mir die anspruchsvolle, dichte Schreibweise. Das heikle Thema von Aschenbachs idealisierter Fixierung auf den jungen Tadzio zeigt eindrucksvoll den moralischen und inneren Verfall eines Intellektuellen.

Happy Faschingdienstag! 🥳
3.5

Ein wenig sperrig zu lesen, aber sehr kunstvoll. Thematisch schwer zu mögen.

Ich bin ja schon länger um Thomas Mann herumgeschlichen. Aber der Zauberberg und die Buddenbrooks haben mich eher abgeschreckt, da der Umfang schon recht groß scheint. Eine kleine Novelle hingegen… das liest sich doch schnell weg, oder? Also habe ich ich mich naiv und blauäugig ins Abenteuer gestürzt ohne mich über den Inhalt zu erkundigen. Man will dich ja nicht spoilern und der Name allein verrät schon genug. Wusstet ihr, dass der Inhalt ziemlich skandalös ist? Und ich meine nicht skandalös für die Prüderie der damaligen Zeit, sondern auch für heutige Verhältnisse! Ich war regelmäßig erbost und zu schockiert, aber über den Ausdruck der Emotionen und Vergleiche beeindruckt. Ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Viel passiert nicht. Aber was passiert, lasst einen fassungslos zurück.

Ein wenig sperrig zu lesen, aber sehr kunstvoll.
Thematisch schwer zu mögen.
1.5

Das erzählt mir ein Obdachloser im Tausch für zwei Sterni auch

Solider Kneipenabend, man endet beim lokalen Dönerladen der immer auf hat und kauft davon noch 2 wegbier. Eins davon gibt man einen Obdachlosen und der erzählt dir mit Sicherheit alles ab Kapitel 2 genau so. Eine wirre Geschichte, die zum Teil positive Ausreißer nach oben hat, indem sie es schafft, das Lebensgefühl Venedigs wiederzugeben. Etwa 15 Seiten werden der Beschreibung eines kleinen nackten Jungen gewidmet (das macht nicht Mal der örtliche Obdachlose so ausführlich). Ansonsten versteh ich nicht wo die angebliche Genialität des Buches liegen soll und zusätzlich habe ich aus den ersten zwei Kapiteln so wenig mitgenommen dass ich Inhaltszusammenfassungen lesen musste um überhaupt zu verstehen wo ich gerade bin.

5

Hervorragende Sprache! Faszinierend!

3

Verstörend

Der Schreibstil ist und bleibt unnachahmlich bei Thomas Mann, die Handlung indes ist verstörend. Ein alternder Lustgreis verfolgt einen vierzehnjährigen Jungen -sein „Liebeswahn“, seine Verfolgung des Begehrten einfach nur widerlich.

4

Bombastisch

Mein erstes Buch was ich je von Thomas Mann gelesen habe. Auch wenn ich mich an seinen Schreibstil erstmal gewöhnen musste, war es ein schönes Buch. Ich habe jede Art von Emotion beim lesen durchlebt. Die Geschichte des Protagonisten regt sehr zum Nachdenken an, aber auf eine interessante Art und Weise. Auch wenn ich mit dem Protagonisten nicht wirklich sympathisieren konnte, hab ich das Buch verschlungen. Zu empfehlen!!

4

Kontrovers schön

Ist die Novelle problematisch? Sicherlich. Ist sie wunderbar geschrieben? Auf jeden Fall. Man darf die Novelle weder als reine Pädo-Fantasie noch als harmlose Besessenheitsgeschichte interpretieren. Die autobiographischen Bezüge machen die Novelle sicherlich nicht weniger problematisch, aber auch umso spannender - schließlich geht es um homoerotische Gefühle im frühen 20. Jahrhundert, die eben nicht so einfach äußerbar waren, wie sich das manche wünschen. Ist es ein verdienter Klassiker? Ja. Ist es trotzdem kritisch zu hinterfragen? Ja. Das Nachwort hätte diese Ausgabe nicht gebraucht.

4

Konnte das Buch nicht weglegen

5

Ein toller Klassiker von Thomas Mann

...ein wundervoller kurzweiliger Klassiker von Thomas Mann und auch einer der Bekannteren, die man wirklich gelesen haben muss. Habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und war leider sehr schnell durch.

1

Bitte was??? Ich finde dass Buch einfach nur verstörend!

Klar: die Weise wie Mann schreibt ist eine Wonne aber die Handlung???? Es tut mir leid aber als Mütter von zwei Söhne fand ich das Buch sehr verstörend! Und nein- ich hab nichts gegen „Knabenliebe“, es sei den der „Knabe“ ist gerade mal 11 Jahre alt und der Verehrer ü. 50!!!!

5

Kurz, aber intensiv Als stressgeplagter Booknerd kommt es durchaus vor, dass man zwischen der Lektüre von zwei Rezensionsexemplaren oder Leserunden vor der schier unmöglichen Aufgabe steht, ein Buch als, nun ja, Zwischenlektüre zu wählen. Wie gut, dass manche Bücher dann ein „Eigenleben“ führen und sich förmlich „aufdrängeln“. Nun, so ein „Aufdrängelbuch“ hört auf den Titel „Der Tod in Venedig“ und wurde von Thomas Mann geschrieben. Da ich schon länger „einen“ Mann lesen wollte, letztes Jahr die „Buddenbrooks“ zwar gekauft, dann aber doch nicht gelesen habe und es dieses Jahr ab April eine Leserunde zu „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ geben soll, habe ich die Bitte des Büchleins erhört und bin mit Gustav (von) Aschenbach nach Venedig gereist. Trotz seiner antiquierten Sprache (wen wundert´s bei Erstveröffentlichung von 1911?), den vielen Bezügen zur griechischen Mythologie und dem teils ausschweifenden Schreibstil von Thomas Mann, hat mir diese Novelle ein paar „vergnügliche“ Stunden bereitet – wenn man bei einer tragikomischen Liebesgeschichte und dem „Identitätsverlust“ sowie dem Tod von Gustav von Aschenbach überhaupt von Vergnügen reden kann. Die Lektüre eignet sich prima für Lesekreise und Diskussionsrunden, aber auch auf den „lonely Cowboy“ übt dieses kurze, intensive Lesevergnügen seine Reize aus. 5* inklusive „Klassikerbonus“ :-) ©kingofmusic

5

Spiel, Satz und Sieg für Thomas Mann. In meiner naiven, vorurteilsbeladenen Vorstellung der Person Thomas Mann’s, war ich davon ausgegangen, dass dieser arrogante, distanzierte Mensch, mit seiner steifen Art und der überladenen Sprache, mir niemals gefährlich werden könnte. Meine Abneigung einer gewissen „Bildungselite“ gegenüber sitzt tief. Das Buch beginnt mit einem „ersprießlichen Abend“. Alles klar. Gestelzt, geschliffene Sprache. Vorurteil bestätigt, hochgenöpfte Bluse rausgeholt, vornehmer Sitz und weiter gehts. Let’s play, Thomas Mann! Nun scheint mir das Glück hold. Mann bespielt ausgerechnet Themen mit denen ich mich bereits auseinander gesetzt habe: • Psychoanalyse, Lacan: Das Reale, das Symbolische, das Imaginäre und die Gefahr die entsteht, wenn Signifikanten wie Leidenschaft und Verbrechen zusammengelegt werden und ihnen damit eine gemeinsame symbolische Bedeutung zufällt. Die 3 Ebenen erklären den kompletten Verlauf des Buches und machen Aschenbachs Verhalten nachvollziehbar und kohärent. Psychoanalyse: auch ohne vermeintliche Religiosität, opfert Mensch gerne – bis zum größt möglichen Opfer • Eros als Negation, das Fremde/Andere, einem Mangel, der notwendig ist. Das Begehren. • Luhmann, Liebe als Passion • dionysischer Wahnsinn und damit verbunden Griechische Antike Sprache und Anspielungen Folgendes Zitat findet sich im Nachwort zum Buch : „zwischen dem dionysischen Geist unverantwortlich-individualistisch sich ausströmender Lyrik und dem apollinischen objektiv gebundener, sittlich-gesellschaftlich verantwortlicher Epik.« Der »schmerzhafte Prozeß der Objektivierung« sei »aus den Notwendigkeiten meiner Natur« hervorgegangen, einer »Grundverfassung«, die als »protestantisch-puritanisch« und einem »Verhältnis zur Leidenschaft«, das als ein »gründlich mißtrauisches, gründlich pessimistisches« bezeichnet wird“ Das Buch beginnt mit dem Apollinischen. Aschenbach, auf Leistung verpflichtet, immer angespannt, dem die Physis nicht gegeben ist, dafür geboren zu sein, verbissen, verkopft. Der sich den Heroismus der Schwäche als Ordnungssystem baut, um dem Mangel entgegen zu treten. In Venedig trifft er auf seinen Mangel – Eros – in der Person des Jungen Tadzio- das Ideal der griechischen Schönheit. Jetzt kommen 2 Aspekte zum Tragen: 1) Aschenbach als Künstler, der immer mit dem „Trotzdem“ in seiner Kunst leben muss. In Selbstüberwindung, ein standhaftes, enthaltsames Leben, ständiger Opfer. Tadzio ist eine mystische Quelle der Inspiration, in dem er das Ideal der vollkommen Kunst und Schönheit erblickt. Na, wer da nicht den alten Plato tänzeln sieht. 2) Aschenbach als alter Mann, dem Begehren nach Jugend und Vitalität. Über die Choleravertuschung, Leugnung und dem daraus resultierenden sittlichen Verfall, spiegelt Mann, Aschenbachs Werdegang, der ebenfalls durch Selbstleugnung seine symbolische Ordnung ins wanken bringt, sich ans Reale heranführt und in einem fulminant geschriebenen dionysischen Traum, seinem Gott begegnet. An diesem Punkt hat Mann mich, durch den großen Anderen, in die Knie gehen lassen. Spiel beendet. Thomas Mann’s "Tod in Venedig" ist keine grobschlächtige Axt im gefroren See. Tod in Venedig ist ein Tanz mit einem Katana, das durch die Eingeweide gleitet. Ich habe noch nie ein Buch mit solch einer energiedurchströmenden Harmonie gelesen, die auf mich dermaßen vernichtend wirkt.

5

Die schwarze Gondel in Venedig

Es ist ein Roman der mehrmals gelesen werden kann, da er voller Hinweise und Andeutungen ist. Der alternde Mann mit verdrängte Homosexualität trifft den schönen Knaben im Buch 14 Jahre alt und bewundert ihn.

3

„Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann erzählt von Gustav von Aschenbach, einem berühmten Schriftsteller, der in Venedig den schönen Jungen Tadzio bewundert und sich in ihn verliebt…

Trotz einer Cholera-Epidemie bleibt Aschenbach in der Stadt und verliert zunehmend die Kontrolle über sich selbst. Die Geschichte zeigt den Konflikt zwischen Vernunft und Leidenschaft und die zerstörerische Wirkung dieser Obsession. Venedig wird zum Symbol von Schönheit, Verfall und Tod. Am Ende stirbt Aschenbach an der Krankheit, während er Tadzio beobachtet, der für ihn unerreichbare Schönheit verkörpert. Das Buch ist eine Reflexion über Alter, Kunst und die Gefahr, sich zu sehr von Gefühlen leiten zu lassen. Mann erzählt klar und eindringlich eine kurze, aber nachhaltige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Das Buch ist für nicht geübte Leser sicher sperrig und zweitweise schwierig zu lesen.

4

Eindeutig Arbeit, aber nicht fruchtlos

Die Novelle hat ein Lesegefühl, das mit dem Versinken in einem Sumpf aus Sirup vergleichbar ist. Der Verfall des Protagonisten ist sprachlich wunderbar dargestellt und Venedig sehr stimmig in Szene gesetzt. Auch der philosophische Unterbau ist ganz nett. Trotzdem habe ich noch nie etwas gelesen, das so unsäglich sperrig geschrieben wurde. Sie fühlt sich dreimal so lang an wie vergleichbare Novellen, und ich wünsche jedem viel Glück dabei, der versucht, sie am Stück zu lesen. Alles in allem war es mir das aber wert.

3

Kann man mal gelesen haben…

Gerade der Anfang las sich sehr schwerfällig. Auf mich machten weite Passagen zu Beginn wie auch später immer wieder den Eindruck einer reinen literarischen Übung. Es schien, als übe sich ein durchaus eloquenter Mensch fast schon autistisch sich selbst und seinen Worten zugewandt in Beredsamkeit. Der Inhalt schien zweitrangig zu sein, zuweilen wurde ich seiner nicht fündig…. Na ja, man kann das Büchlein gelesen haben. Die hohe Autorenschaft ist offensichtlich, hilft aber der Novelle nicht weiter. Sie las sich fade und zumeist schwer. Das zweite und das dritte Fünftel schienen packend zu sein, doch dann flachte die Leselust wieder ab. Der Kommentar des Terence James Reed wiederum war echt hübsch und erhellend.

4

Schöne bildgewandte Erzählung, die entspannt zu lesen war

Ein Klassiker. Thomas Mann war mir seid der Schule ein Begriff. Diese Buch hat mich sehr angesprochen. Der Autor bringt mit seinem Protagonisten für damals neue moralische Ansätze und ist ein total zeitloses Werk. Gerade das zuerst Leugnen der ausgebrochenen Pandemie der Cholera bishin zu den Auswirkungen des zu sehenden Eelends der Menschen. Die Angst die der Protagonist erfährt. Auch die niemals zu erreichende Liebe wird hier verdeutlicht. Zumal ist es Venedig, der dem Protagonisten gut tut, aber auch die Gefühlsentwicklung als er Tadzio das erste Mal begegnet.

4

Klassiker - für mich aber nicht nur genial

Der Tod in Venedig gehört bestimmt zu den am meisten gelesenen und bewunderten Erzählungen des wohl bekanntesten deutschen Schriftstellers Thomas Mann. Für mich wechselten sich wirklich grandios geschriebene Passagen mit Passagen ab, die nahezu verzweifelt grandios wirken sollten, für mich aber nur eine verzweifelte aber (auf hohem Niveau) gescheiterte Anstrengung des Autors widerspiegeln. Ich bin literarisch gesehen Laie und kann mir hier wirklich nicht anmaßen, eine qualitative Einordnung vorzunehmen. Mich hat die Erzählung in ihrer Gesamtheit nicht überzeugen können. Auch inhaltlich fällt es mir sehr schwer, der nicht subtil herausgearbeiteten Leidenschaft des alternden Protagonisten mit dem Jungen zu folgen.

0.5

Eine Qual

Das Buch ist sehr umständlich geschrieben und ich habe den ersten Teil auch nicht ganz verstanden. Zudem die endlosen Sätze ließen mich immer wieder die Konzentration verlieren

1

It's incredible how a short book of just 140 pages can be so long-winded. It was really exhausting to follow the train of thought because the writing style is so overloaded and rambling that the message is difficult to grasp. The story gets lost in pseudo-intellectual drivel that serves more to make the author, who is also the protagonist, seem smart. Apart from the disturbing undercurrent of paedophilia (I know, it's a metaphor!), the book was just plain boring.

4

Meine perfekte Lektüre für einen kurzen Sommerurlaub und der wohl am besten geeignete Einstieg in das Schaffen von Thomas Mann. Eine meisterhafte Novelle.

5

Wie oft im Leben liest man diesen Text? Und wie unterschiedlich nimmt man ihn über die Jahre wahr? Eine unglaublich eindrucksvolle Lebensreise, die man mit guten Texten unternehmen kann.

2

Geschichte finde ich etwas fragwürdig und leider ist es so geschrieben, dass ich andauernd gedanklich woanders hingewandert bin und nicht drangeblieben bin.

3.5

Ungewöhnliche Faszination wird zur unmöglichen Obsession

5

Erstaunlich. Jahrzehntelang Thomas Mann verweigert und gefallen mir die Geschichten. Alles ab Tod in Venedig dann ein wenig wie erwartet oder befürchtet mit langen Sätzen und verwirbelt, dennoch gern gelesen. Vor allem die frühen Erzählungen haben es mir angetan, Tonio Kröger und Tristan.

4

This classic novella is an extended meditation on the connections and intersections between art, spirituality, aesthetics, eroticism and morality. It's beautifully executed, but also very much of its time, drawing on concepts of vitality, race and degeneracy that are now rightly discredited. Mann is clearly aware of at least some of the dangers of these. However, his choice of an unreliable narrator and our historical hindsight make it an uncomfortable read at times. I would only recommend this to someone who already has a decent background in Western European art and literature of the time.

3

Obsession und Verfall in Venedig

Thomas Manns Der Tod in Venedig erzählt von dem Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der in Venedig einer obsessiven Faszination für den jungen Tadzio verfällt. Während sich in der Stadt eine Choleraepidemie ausbreitet, zerbricht Aschenbach zunehmend an seinem inneren Konflikt zwischen Disziplin und Leidenschaft. Die Novelle ist eine dichte, symbolreiche Auseinandersetzung mit Schönheit, Vergänglichkeit und dem Verfall eines Künstlers.

0.5

Normalerweise gebe ich keine schlechten Bewertungen ab. Aber bei dem Buch kann ich leider den Hype um den Autor nicht verstehen. Ich bin kaum reingekommen in das Buch und habe oft nicht verstanden, worum es geht.

3

Sprachlich meisterhaft, erzählerisch zäh

Das war er nun, mein erster Thomas Mann seit meiner Schulzeit. Ich denke das meiste wurde auch schon von anderen Rezensenten beschrieben; sprachlich sucht der Stil seinesgleichen. Man muss sich etwas an die langen verschachtelten Sätze gewöhnen, aber jedes mal, wenn sich der Sinn bzw. Der Inhalt eines solchen Satzes einem offenbart, ist es ein kleines, motivierendes Erfolgserlebnis! Leider ist die Handlung dann doch etwas dünn und am Ende sehr gehetzt, die gedanklichen Ausschweifungen brechen den Lesefluss. Aber ich bin trotz dessen etwas Hooked und werde mich den Buddenbrooks annehmen, um den Fluch und die Pein meiner Schulzeit endgültig zu bezwingen!

1

Schwierig man sehr sehr schwierig

Also schreiben kann der Mann ja schon, allerdings find ixh des buch trotzdem nicht wirklich gut. Der anfang ist unverständlich und langweilig und danach ist es einfach ekelhaft. Aber wer was über nen homosexuellen, pedophilen Autoren in der Nachkriegszeit lesen will, go for it. Aso ausserdem find ich ehrlich gesagt dass es keine gute bzw. typische Novelle ist also irgendwie nicht so meins.

3

Nicht schlecht, aber nicht ganz meins.

Thomas Mann‘s Stil ist etwas besonderes und abseits von fast allem was ich kenne. Positiv wie negativ.

3

Der Tod in Venedig 3/5 Tristan 4/5 Die vertauschten Köpfe 3/5 Gladius Dei 4/5 Schwere Stunde 4/5 Das Gesetz 3/5

3

Eine Darstellung von Gier und Selbstsucht

Erst im letzten Abschnitt begann ich richtig zu verstehen, was die Aussage hinter der Geschichte sein muss. Es ist schön, wenn auch anspruchsvoll, geschrieben und erfordert daher Konzentration beim Lesen. Dadurch malt es allerdings schöne, anschauliche Bilder im Kopf und es war eine schöne Geschichte, die, durch die geringe Seitenzahl, schnell gelesen war. (Allerdings erfordert es ein wenig Zeit sich an den recht altertümlichen Schreibstil zu gewöhnen und das Lesen war zu Beginn daher eher schleppend.)

3

Der Tod in Venedig wurde sehr poetisch verfasst. Zeitweilig schwierig zu lesen durch lange, verschachtelte Sätze. Ein Buch das man nicht aufgrund der Handlung liest, eher aufgrund des Stils. „Die Sehnsucht ist ein Erzeugnis mangelnder Erkenntnis“ - Thomas Mann

3

Alte Rezension: Vielschichtig, manchmal sogar ein wenig unergründlich. Ein paar Ergänzungen hierzu: Ich weiß nicht, warum ich einem von Manns besten Werken nichts abgewinnen kann und vielleicht ändert sich meine Einstellung, sobald wir es im Seminar besprochen haben, aber ich finde "Der Tod in Venedig" an manchen Passagen unheimlich einschläfernd. Wie immer ist die Motivik in der Geschichte meisterhaft und ich mag die Themen, den düsteren Tod, die Begierde und wie die Begierde schließlich den Tod (in gewisser Art und Weise) auch bedingt. Dennoch, ich musste mich durch die Seiten quälen und es gibt einige seiner Kurzgeschichten, die mir viel mehr bedeuten.

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