Die Schönheit der Differenz

Die Schönheit der Differenz

Hardback
4.226

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Description

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik

Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten. In ihrem Buch erzählt sie ihre persönliche Geschichte und verbindet sie mit gesellschaftspolitischem Nachdenken. Sie erzählt von der Wahrnehmung von Differenzen, von Verbündetsein, Perspektivwechseln, Empowerment und von der Schönheit, die in unseren Unterschieden liegt.

Ein hochaktuelles Buch, das drängende gesellschaftspolitische Fragen stellt und Visionen davon entwickelt, wie wir Gelerntes verlernen und Miteinander anders denken können: indem wir einander Räume schaffen, Sprache finden, mit Offenheit und Neugier begegnen.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Literary Essays
Format
Hardback
Pages
560
Price
24.70 €

Author Description

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Hauptsächlich ist sie für den Hessischen Rundfunk tätig. Sie moderiert die Römerberggespräche in Frankfurt, das Debattenformat »StreitBar« in der Bildungsstätte Anne Frank und die feministische Presserunde der Heinrich-Böll-Stiftung. In der Frankfurter Rundschau schreibt sie eine monatliche Kolumne. Außerdem ist sie zusammen mit Max Czollek Host des Erinnerungspodcasts »Trauer & Turnschuh«. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Rassismus- und Diversitätsforschung. Hadija Haruna-Oelker hat gemeinsam mit Kübra Gümüşay und Uda Strätling »The Hill We Climb« von Amanda Gorman übersetzt. Anfang 2022 erschien ihr persönliches Sachbuch »Die Schönheit der Differenz – Miteinander anders denken«, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Sie ist Preisträgerin verschiedener Medienpreise wie dem ARD-Hörfunkpreis Kurt Magnus 2015 oder dem Medienspiegel-Sonderpreis für transparenten Journalismus 2021. Darüber hinaus ist sie Teil des Journalist*innenverbandes Neue Deutsche Medienmacher*innen (NDM) und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD).

Posts

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Absolut lesenswertes und gut geschriebenes Sachbuch zu den Themen Rassismus, Diskriminierung, Intersektionalität, Ableismus, Gender, Klassifikation, Migration etc.

Während des Lesens habe ich mir viele Notizen gemacht und jeweils am Ende der Kapitel weitere Informationen zu den genannten Personen oder Veröffentlichungen gesucht. Was mir gut gefällt, ist, dass die Autorin viele persönliche Erfahrungen einbringt, das macht es sehr anschaulich. Sie ist zu Beginn ihres Erwachsenenlebens auf Spurensuche gegangen, um ihre eigene Identität zu erkunden. Viele kleine und große Dinge und Ereignisse bis hin zum Besuch der Fußball WM in Südafrika 2010 haben dabei geholfen. An der Stelle habe ich gedacht, jeder Mensch mit noch so geradem Lebenslauf sollte dies einmal tun, um sich selbst kennenzulernen. Herausgekommen sind sehr kluge Gedanken einer sehr klugen Frau. Vielen Dank für dieses Buch!

5

Tief, verständlich und so inspirierend

Ein richtig gutes Sachbuch, das ich jeder:m empfehlen kann. Gut zu lesen, gut erklärt und viele Impulse, wie wir Gesellschaft als Gemeinschaft denken können. So viel Wissen und Erfahrung bringt Hadija Haruna-Oelker mit ein und man will einfach noch aufhören zu lesen.

5

Eine Freundin hat mich darauf gebracht, unbedingt dieses Buch lesen zu müssen und nun, nach 556 Seiten, kann ich voller Überzeugung sagen: es hat sich gelohnt. Die Journalistin Hadija Haruna-Oelker entwirft nicht nur ein sehr detailliertes Bild unserer Gesellschaft mit einigen ihrer diversen Facetten, sondern webt immer wieder Gedanken und Ideen ein, wie wir von hier aus zu einem inklusiveren, gerechteren Miteinander gehen können. Dabei versteht sie es hervorragend, einerseits grundlegende Begrifflichkeiten (wie z.B. 'Intersektionalität' oder 'Diversity') zu definieren und historisch zu erklären, andererseits die Themenfelder in Bezug zu ihrer eigenen Person zu setzen. Besonders gefallen hat mir, dass Hadija Haruna-Oelker ihren Reflektions- und Schreibprozess, inklusive Sensitivity Reading, transparent macht und zudem zu jedem Thema weitere Quellen nennt, davon einige Aktivist*innen, denen ich auf Instagram bereits folge. Es hat mich sehr gefreut, dass die Autorin die Arbeit dieser Aktivist*innen wertschätzt und ihnen so mehr Sichtbarkeit verschafft. Ich hätte Hadija Haruna-Oelker noch ewig weiter "zuhören" können, allerdings liegt es jetzt an mir als Leserin, die gelesenen Gedanken sickern zu lassen und etwas damit zu machen. Durch die vielen praktischen Hilfsmittel, z.B. in Form von Fragen an sich selbst, konnte ich einiges aus dem Buch mitnehmen.

5

Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden durch die Empfehlung von @cheap.and.cheerful und danke dafür, liebe Nicole, es hat mich mehr als überzeugt! So wie sich die Autorin viel Zeit genommen hat, um dieses Buch zu schreiben, habe ich sie mir zum Lesen genommen. Ich schätze, die Lektüre hat mich mindestens so viel Zeit gekostet wie sonst ein 1000-seitiger Roman. Nicht weil es schwierig zu lesen ist, sondern weil es so viel zum Nachdenken und Markieren gab. Und zu fühlen. Es hat mich berührt, so viele verschiedene Gefühle geweckt: Empathie, Wut, Unglauben, Schuld, Energie und Motivation, etwas zu ändern … Der Titel des Buches ist Programm: die grundsätzliche Frage unseres Miteinanders trotz und dank der Pluralität von uns Menschen, „Differenz, die da ist und gleichzeitig konstruiert wird“. (S. 30) Es ist eines dieser Bücher, das man kaum zur Seite legen kann und wenn, noch lange nachhallt. Man lernt und verlernt. Nimmt wahr und wird wahrgenommen. Es ist ein Appell an unser Menschsein, unsere Humanität, unser Miteinander, unsere Individualität inmitten der Gemeinschaft. Für ein Sachbuch enthält es sehr viel Persönliches, Autobiographisches, viele Beispiele, was sowohl dem Verständnis hilft, als auch das Lernen sehr einprägsam macht und natürlich eine gewisse persönliche Bindung zu der Autorin aufbaut. Dabei bemüht sie sich sehr, wirklich jede*n gleichermaßen anzusprechen und abzuholen, erklärt immer wieder Begriffe, setzt deren Kenntnis nicht voraus. Sie verwendet Rassismus- und Gender-sensible sowie Ableismus-kritische Sprache und geht auf viele andere Bücher ein, nimmt Bezug auf Wissenschaftler*innen, Redner*innen und mehr, was mir sehr gefallen hat – entweder weil ich mir diese noch näher ansehen möchte oder gar schon kenne. Am Anfang von manchen Kapiteln werden Trigger-Warnungen gegeben (TW auch hier noch mal unten gelistet). So sollten Bücher ganz grundsätzlich geschrieben werden. Obwohl ich mich schon länger mit den vielen verschiedenen Themen (Rassismus, Feminismus, Ableismus, Hochsensibilität/Neurodiversität …) in diesem Buch befasse, habe ich immer noch sehr viel daraus für mich ziehen können und mich bei bereits Bekanntem darüber gefreut, es zu vertiefen oder vielleicht zu merken, dass ich mich in den letzten Jahren weiterentwickelt habe. Bitte lest dieses Buch! Ich bin mir sicher, ihr werdet es nicht bereuen und ich werde es mit Sicherheit auch in Zukunft wieder zur Hand nehmen. Mein Highlight-Buch im Juli. :) Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den btb Verlag für dieses Rezensionsexemplar! TW: Rassismus, Anschlag in Hanau, Mord an George Floyd, Arbeitslosigkeit, Ableismus, Suizid, Morde an Menschen mit Behinderung(en) in Potsdam

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