22 Bahnen
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Description
Tilda studiert Mathe, aber neben dem Studium sitzt sie an der Supermarktkasse. Sie muss sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern und an schlechten Tagen auch um ihre kranke Mutter. Zu dritt wohnen sie in einer Kleinstadt, die Tilda hasst und die ihre Freunde längst hinter sich gelassen haben. Nur Tilda ist geblieben, weil sie die Verantwortung übernehmen muss: für Ida, die Mutter und fürs Geldverdienen. Doch plötzlich ändern sich die Dinge: Tilda wird ein Stipendium in Berlin angeboten und Viktor taucht auf, der wie sie jeden Tag 22 Bahnen schwimmt.
Alles scheint gut zu werden …
Nachhaltigkeitsziel 10 – Weniger Ungleichheiten
Pflichttext für die Integrierte Gesamtschule in Niedersachsen 2026/2027
Book Information
Author Description
Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren und wuchs bei Heidelberg auf. Sie hat Germanistik in Tübingen und Deutsche Literatur in Berlin studiert. Danach arbeitete sie in mehreren Verlagen. 2023 erschien ihr Debütroman „22 Bahnen“, für den sie mehrfach ausgezeichnet wurde.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Emotional, intensiv und absolut lesenswert – mit kleinen Abzügen.
Der Schreibstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig – er erinnert eher an ein Drehbuch oder stellenweise an ein Tagebuch. Gerade die wörtliche Rede wirkte für mich anfangs ungewohnt, sodass ich etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Trotzdem ist die Story so aufgebaut, dass man dranbleiben will. Man möchte unbedingt wissen, wie es mit den beiden Mädchen weitergeht. Gleichzeitig schwankte ich beim Lesen immer wieder zwischen „Ich muss weiterlesen!“ und „Passiert da noch etwas?“. Die Thematik ist nicht leicht und geht unter die Haut. Die Protagonistin – und vor allem ihre kleine Schwester – haben mir unglaublich leid getan. Gleichzeitig ist es eine sehr berührende Geschichte über tiefe Verbundenheit und Geschwisterliebe, die im Kontrast zur Entscheidung für die eigene Freiheit steht. Das Ende kam für mich etwas abrupt, was ich schade fand. Ich habe das Buch vor allem gelesen, weil es so gehypet wird – und nach dem Lesen kann ich sagen: zu Recht. Allerdings ziehe ich persönlich 0,5 Punkte für den ungewohnten Schreibstil ab. Auch finde ich, dass Preis, Leselänge und damit die tatsächliche „Beschäftigungszeit“ nicht ganz im Verhältnis stehen.

Ich habe das Buch verschlungen. Es lässt sich total leicht lesen, wenn man erstmal in den ungewöhnlichen Schreibstil hineingefunden hat. Es ging bei mir aber relativ schnell. Wie die Autorin den normalen Alltag, die wunderschönen und auch die schrecklichen Momente, in Worte verpackt, Ist für mich Kunst. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und Idas Geschichte.
"Genießt man die Sonne, wenn man die kalten Wolken gewohnt ist?" ☀️☁️
Aufgrund der Aktualität des Buches, da der Kinofilm rausgekommen ist, dachte ich, es ist an der Zeit das Buch zu lesen. Leider konnte mich das Buch aber nicht abholen. Ich kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen und bin dadurch irgendwie enttäuscht. Klar, die Dynamik zwischen den Schwestern ist großartig. Die Armen müssen für ihr Alter viel zu viel mitmachen. Aber ich weiß bis jetzt nicht, was das Buch dem Leser für ein Message mitgeben soll. 🤷♀️ Das Buch gibt einem überhaupt nicht mit, wie sich Kinder bei einem alkoholsüchtigen Elternteil verhalten sollen. Dazu habe ich bereits bessere Bücher gelesen. Daher kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, warum dies als Schullektüre angepriesen wird. Es fällt vor allem Tilda nicht ein, sich an eine Vertrauensperson oder auch ans Jugendamt zu wenden. Erst Viktor - eigentlich ein völlig Fremder - kommt auf die Idee, das Jugendamt zu verständigen. Für mich schwer nachzuvollziehen... Bei den 200 Seiten dachte ich zunächst, dass man schnell durch das Buch kommt. Aber als Zwischenlektüre kann man das Buch jedoch nicht bezeichnen. Die Geschichte wirkt auf mich, als wenn sich die gesamten 200-Seiten sehr dunkle Wochen durchziehen. Jedoch hat mir leider der Tiefgang dazu gefehlt und dadurch wirkt die Geschichte monoton. Auch die Nebencharaktere waren nicht greifbar und dazu auch noch unsympathisch, wie ihre Tildas Freundin. Wie ich gelesen hatte, hatten viele mit der Schreibweise ein Problem. Es war auch zunächst für mich komisch, dass die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede fehlten. aber sonst hatte ich keine Probleme mit dem Schreibstil. Den empfand ich als cool und grungy, gefühlt wie jeder Zweite in Berlin lebt und spricht. 😄 Leider war die Geschichte für mich nicht so wie erwartet, vielleicht bin ich auch mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen. Schade!
Traurig und leider Realität für viele Menschen
Das Buch war sehr gut. Ich habe es gelesen ohne zu wissen worum es geht. In dem Buch geht es um zwei Schwestern, dessen Mutter Alkohol süchtig ist. Es war ein Buch was zum Nachdenken geschrieben wurde. Ich musste die ganze Zeit denken: was wäre wenn ich in solchen Verhältnissen gelebt hätte? Es war emotional und sehr einfach zu lesen. Ich war am Anfang ein bisschen mit den Schreib Style verwirrt, da er besonders ist. Nach kurzer Zeit habe ich mich jedoch daran gewöhnt. Beim Lesen habe ich gänsehaut bekommen. Es war do gut das ich es an einem Tag gelesen habe.
Wunderschön
Eine herzzerreißende und hoch emotionale Geschichte über eine Familie, die eigentlich keine ist, die Beziehung zwischen zwei Schwestern, die eine Familie sind und eine kleine Liebesgeschichte, die keine ist. Einfach nur toll! Das Bucht ist schön geschrieben. Es enthält Dialoge und innere Monologe, teils auch verschachtelt, was den Situationen viel Gefühl verleiht. Es lässt einen nachdenken, Wut empfinden und Trauer. Ich lese wenige Romane aber wenn ich welche lese, dann freue ich mich immer, wenn ich so mitgerissen werde, wie bei diesem Buch! Ganz klare Empfehlung!
Ein leises, aber tiefgehendes Hörbuch
22 Bahnen ist ein unglaublich schönes Hörbuch, das mich emotional sehr bewegt hat. Die Beziehung zwischen den Geschwistern und ihre Verbindung zu Viktor sind feinfühlig und ehrlich erzählt – ich habe die Charaktere richtig ins Herz geschlossen. Auch die ruhige, einfühlsame Art, wie vorgelesen wird, passt perfekt zur Stimmung. Es ist eines dieser Hörbücher, das nachklingt und zum Nachdenken anregt – über Familie, Freiheit und das, was uns wirklich zusammenhält.
Also, ich muss sagen, 22 Bahnen war für mich echt ein harter Brocken – und leider nicht im positiven Sinne. 😕 Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht klar. Das hat es mir richtig schwer gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Dabei war die Story an sich eigentlich ganz süß. 🏊♀️💙 Aber ehrlich gesagt, verstehe ich den ganzen Hype um das Buch nicht. Der Stil hat für mich einfach alles überschattet. 🫤 Bin jedoch gespannt, wie das ganze im Film umgesetzt wird 🍿🎥
Drittes Jahreshighlight in 2025!🤩
Hab’s geliebt, den Schreibstil, dieses Drehbuchgefühl, Tilda und Ida als Schwestern, einfach alles. 🥰 Jeder hat so ein „Viertel“ in seiner Stadt, und vermutlich geht es vielen Kindern so wie Ida und Tilda, und haben alkoholkranke Eltern. Liebe die Beziehung zwischen den beiden, auch wenn es für Tilda fast „mütterlich“ ist wie sie sich um Ida kümmert und sorgt. Aber wie Ida dadurch wächst finde ich klasse. Klare Leseempfehlung!👍🏻

Eine positive Überraschung 🥰
Ich wusste, dass das Buch recht gehyped ist, hatte aber abgesehen von dem Genre gar keine Vorstellung von dessen Inhalt und war positiv überrascht. Ich fand das Buch sehr toll, die verschiedenen Charaktere waren interessant und super vielschichtig und ich mochte es, dass es nicht nur eine klare Plotline gab, sondern gleich mehrere Handlungsstränge, die nebeneinander stattfanden. Ich konnte mich sehr gut in Tilda und die verschiedenen Beziehungen hineinfühlen. Besonders schön ist ihre Beziehung zu Ida. Das Ende hat für mich sehr gut zu dem Buch gepasst und ich würde es echt jedem empfehlen 💗

Das traurige Haus am Ende der Fröhlichstraße
Tilda studiert Mathe, jobbt im Supermarkt und zieht nebenbei ihre kleine Schwester groß, weil ihre Mutter sich nicht um sie kümmert. Aber vor allem schwimmt sie jeden Tag 22 Bahnen im Schwimmbad. Als sie dort eines Tages Viktor trifft, scheint zum ersten Mal seit Langem ein Sonnenstrahl in ihr Leben zu fallen. Doch die Realität holt sie immer ein und Tilda hat es schon lange nicht mehr gewagt, zu träumen… Beim Lesen von „22 Bahnen“ wird man sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. Caroline Wahl begrüßt den Leser mit einem sehr eigenwilligen, modernen Schreibstil, häufig minimalistisch und eher beobachtend als ausschmückend. Dennoch schafft sie es, den Leser innerhalb kürzester Zeit an die Seiten zu fesseln. Sie erzählt vom ganz „normalen“ Wahnsinn, von einer absolut nicht perfekten Familie, die darum kämpft, glücklich zu sein, komme was wolle und fängt damit auf ganz erstaunliche Weise einen Zeitgeist ein. Tilda ist eine Löwin, man kann über sie nur staunen. Ohne dass die Autorin sie jemals beschrieben hat, kann man sie sich perfekt vorstellen, kann an ihrer Seite sein und mit ihr mitfühlen, obwohl sich der Text nur auf das wichtigste beschränkt. „22 Bahnen“ ist keine Liebesgeschichte, auch wenn diese auch vorkommt. Viel mehr ist es eine Geschichte vom Leben, vom Hoffen und vom Wagnis, von mehr zu träumen, vom Sommer und von Morgen.

Intensiv und eindringlich
22 Bahnen „Ihr habt vielleicht kein richtiges und schönes Zuhause wie die da unten, aber umso mehr müsst ihr die Möglichkeiten, die ihr hier bekommt, nutzen und euren Platz finden.“. (Seite 172) Tilda lebt mit ihrer kleinen Schwester und alkoholkranken Mutter in einer farblosen Kleinstadt. Sie studiert Mathematik, kümmert sich um die beiden und jobt nebenbei an der Supermarktkasse. Ihr Alltag ist komplett durchgeplant. Die einzige Ablenkung von diesem trostlosen Alltag ist das Bahnen ziehen im Schwimmbad, immer 22.Die gesamte Situation scheint auswegslos zu sein, doch dann stellt ihr Professor ihr einen möglichen Job, nach dem Master, in Aussicht und im Schwimmbad trifft sie auf Viktor. Der Schreibstil war für mich ungewohnt und es brauchte gute 50 Seiten bis ich wirklich drin war. Doch dann hatte die Geschichte mich richtig. Die Sprache ist modern und passt zu den Schwestern. 204 Seiten intensiv, schnörkellos und nüchtern. Hier wurde nichts geschönt, nichts umschrieben und es war genau richtig. Die bedrückende Stimmung im Leben von Tilda und Ida, aber auch die fröhlichen oder schönen Momente wurden perfekt vermittelt. Die Charaktere sind authentisch. Caroline Wahl hat hier ein richtig tolles Buch geschrieben, das mich sehr berührt hat und zum nachdenken bringt. Ich kann es jetzt kaum erwarten das Nachfolgebuch zu lesen.
Durch den Hype habe ich mehr erwartet, als das Buch geben konnte.
Tildas Geschichte ist ungeschönt. Ihr Leben zuhause ist schwer, ihre Träume groß und ihre Schwester, für die sie sich verantwortlich fühlt, klein. Sie will gehen, aber sie kann nicht gehen. Ihre Zuflucht ist das Schwimmbad und ihre gewohnten 22 Bahnen. Einerseits verstehe die guten Kritiken, auf der anderen Seite hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Die Dialoge waren überwiegend langweilig, die Handlung langsam und das Ende offen. Die Nebenhandlung mit dem männlichen Protagonisten und dem verstorbenen Bruder fühlte sich nebensächlich und irgendwie irrelevant an. Der Vollständigkeit halber möchte ich gern Windstärke 17 lesen, ich kann mir gut vorstellen, dass es mich mehr abholt.
Summervibe mit Tiefgang ☀️❤️🩹
Ich hab 22 Bahnen an einem Tag weggesnackt. Tilda und Ida waren mir direkt nah, und obwohl das Thema nicht ohne ist (suchtkranke Mutter, Verantwortung, Weg aus dem Alltag), hat sich das Buch nie schwer angefühlt. Gerade die Beziehungsdynamik zwischen Tilda und Ida hat mich stellenweise richtig berührt🥲 Generell hätte ich nicht gedacht, dass mich die Geschichte so berührt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ehrlich und unaufgeregt, aber mit Gefühl. Jetzt bin ich auf Windstärke 17 gespannt. Wer im Sommer was lesen will, das mehr bietet als die übliche Romcom – here you go.
Das perfekte Buch für heiße Sommertage☀️🏊🏼♀️
22 Bahnen war ein wirklich sehr gutes Buch. Ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film gucken. Es waren wirklich ernste Themen dabei aber ich finde Caroline Wahl hat das super verpackt. Ich kann den Hype auf jeden Fall um das Buch verstehen und finde es auch super, dass es Schullektüre wird. Das hat sie sich auf jeden Fall verdient, dass ein richtig gutes Buch hat mir von vorne bis hinten super gefallen. Ich freu mich sehr auf den Film. Ich bin sehr gespannt . Große Leseempfehlung 🫶🏼

22 Bahnen von Caroline Wahl
Caroline Wahls Debütroman 22 Bahnen ist eine feinfühlige, kluge und mitreißende Geschichte über das Erwachsenwerden und Verantwortung. Im Mittelpunkt steht Tilda, die zwischen Uni - Abschluss, familiären Verpflichtungen und der Sehnsucht nach einem anderen Leben steht. Sehr detailliert wird ihr Leben in einer Kleinstadt beschrieben. Auch die anderen Charaktere wie Ida und Viktor sind genau und liebevoll beschrieben. Der Schreibstil ist irgendwie anders, hat mich aber total begeistert. 22 Bahnen ist ein starkes, hoffnungsvolles Buch über Mut, Geschwisterliebe und die Suche nach dem eigenen Weg – berührend und absolut lesenswert.
Ich hab so viel über das Buch gehört und auch wenn es teils sehr unterschiedliche Meinungen waren, wollte ich mir unbedingt selbst ein Bild machen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist definitiv außergewöhnlich und mit Sicherheit nicht für alle etwas, aber ich mochte ihn sehr und fand vor allem, dass er den Stil der Geschichte an sich auch sehr unterstrichen hat, denn die ist ebenso besonders. Anfangs fiel es mir etwas schwer, die Art der Erzählung zu greifen und tatsächlich in die Story reinzukommen, aber das hat sich doch recht schnell gelegt und vor allem nachwirkend hat mich das Buch und das Schicksal der Figuren wirklich sehr berührt. Es wurden ernste Themen roh und ungeschont erzählt und den Figuren eine ebenso nahbare und irgendwie "echte" Erscheinung gegeben. Insbesondere die Beziehung der Schwestern und das Thema rund um uns hinter dem Schwimmen mochte ich sehr, ebenso der Aufbau und die Hintergründe zur Bindung von Tilda und Viktor. Also ganz sicher nicht mein letztes Buch der Autorin, auch wenn mir der finale Funke zum Highlight gefehlt hat, war es in meinen Augen absolut etwas besonderes und mal was ganz anderes.
Außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman mit tollen Figuren
Ich habe mich lange zurückgehalten mit der Lektüre des Romans „22 Bahnen“ von Caroline Wahl. Der übermäßige Hype um das Buch in den Medien und bei vielen Leserinnen und Lesern hat mich ein wenig verschreckt, ebenso wie das Setting in einer Familie mit einer alkoholkranken Mutter. Ich habe es jedoch nicht bereut, dann doch zu dem Roman gegriffen zu haben. In einer wirklich authentischen und treffenden Sprache beschreibt die Autorin das Verhältnis der beiden Schwestern Tilda und Ida, ihren Umgang mit dem kranken Elternteil, die Alltagssorgen, die sich entwickelnde Beziehung Tildas zu dem älteren Viktor. Die Autorin zeigt dabei große Sensibilität, jede Aktion, jede Geste ist mit Bedeutung aufgeladen. Man kann garnicht anders, als sich mit den beiden Geschwistern zu identifizieren. Ein großer Sommerroman. Wirklich lesenswert!
Ich mochte diese traurige Geschichte 💜
"22 Bahnen" erzählt die bewegende Geschichte der Schwestern Tilda und Ida, die in einer Welt voller Traurigkeit und wenig Hoffnung ihren Weg suchen. Das Buch ist sehr realitätsnah geschrieben und hat bei mir eine Welle an Emotionen ausgelöst. Der einfühlsame Schreibstil hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in knapp zwei Tagen gelesen habe. Ein kleiner Kritikpunkt: An einigen Stellen war es schwer zu unterscheiden, ob es sich um direkte Rede oder die Gedanken der Protagonistinnen handelte, was manchmal den Lesefluss störte. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung Windstärke 17. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐✰ Gesamteindruck: Intensiv und emotional, aber mit kleinen Schwächen. ⭐⭐⭐⭐⭐ Protagonistinnen: Tilda und Ida sind authentisch ⭐⭐⭐⭐⭐ Schreibstil: Wunderschön und einnehmend. ⭐⭐⭐⭐✰ Spannung: Emotional mitreissend, aber nicht immer klar strukturiert. ⭐⭐⭐⭐⭐ Cover: Ein echtes Highlight! Ich mag es sehr. Leseempfehlung!
25 Frauen 2025 - Buch 3: Der Podcast eat.READ.sleep hat völlig Recht: Caroline Wahl ist eine tolle neue Erzählstimme im deutschsprachigen Raum. In dem Roman begleitet man die Studentin Tilda, die sich neben dem Studium um ihre kleine Schwester Ida kümmert, weil die Mutter nicht dazu in der Lage ist. Das Verhältnis der beiden Schwestern ist meiner Meinung nach wirklich schön dargestellt. Caroline Wahl kann richtig gut Dialoge schreiben, wodurch man sich den Figuren näher fühlt. Ihr Sprachstil bewirkt außerdem, dass die Stimmung nie ins Kitschige abdriftet. Mir hat die Leichtigkeit der Erzählweise gefallen. Für mich war das eine gelungene Coming-of-Age-Geschichte. Ganz lieben Dank an Tinlie für die Empfehlung!
Mein Herz ist voll! 😭🌊🌿
Ich lese ganz selten Bücher wie dieses, aber es war so so toll!✨ Der Schreibstil war anders und ungewöhnlich, aber man kann ihn lesen als würde man einen Film ansehen🫧 Ich musste weinen und habe gelacht und mitgefiebert!🌙 Hätte nie gedacht, dass dieses Buch mich so berühren würde. Eine Empfehlung an alle, auch wenn es vielleicht nicht das übliche Genre ist.🌻
Dieses Buch hat seinen Hype absolut verdient 🏊🏼♀️🏊🏼❤️
Ich bin komplett blind in die Geschichte reingegangen. Ich habe den Klappentext vor einer Ewigkeit gelesen, wusste aber überhaupt nicht mehr, worum es geht. Direkt die ersten Seiten haben mich begeistert. Die Art und Weise, wie Caroline Wahl Tildas Gedanken und Alltag zum Leben erweckt, wirkt sehr realistisch. Ich liebe ihren Schreibstil. Die Sätze sind kurz. Passend zu Tildas wortkargen Ausdrucksweise. Ich dachte erst, dass dies etwas die Emotionalität und Tiefe ihrer Geschichte nehmen würde, aber ich habe mich getäuscht. Ich wurde von Tildas Geschichte komplett abgeholt und musste sogar ein-, zweimal Tränen wegblinzeln. Sie ist herzzerreißend, spannend, hat mich mit Tilda mitfiebern lassen und real. Irgendwie ist ihre Geschichte zugleich nah an einem dran und doch fern, da ich selber nie diese Erfahrungen gemacht habe. Aber ich konnte mitfühlen und sie verstehen. Das habe ich geliebt und hat das Buch zu etwas einzigartigen werden lassen. Ich freue mich schon auf Windstärke 17, denn das musste natürlich direkt einziehen. 22 Bahnen ist eine Herzensempfehlung ❤️

Tilda und Viktor
Dies ist mein erstes Buch der Autorin. Ich hatte an dieses Buch sehr hohe Erwartungen, und wurde leider sehr enttäuscht. Mit dem schreibstil der Autorin wurde ich leider nicht warm. Kapitelangaben fehlten komplett was mich persönlich sehr störte. Die Story rund um die Kids sowie die alkoholkranke Mutter, versprach sehr viel. Meiner Meinung nach wurde aber viel Potenzial vergeudet. Viele Dinge sind noch offen geblieben. Dann ging mir persönlich die "Liebesgeschichte " von Tilda und Viktor viel zu schnell. Erst grüßen sie sich höchstens alle paar Tage und danach ging alles ratz fatz. Das Ende des Buches hat mich persönlich auch sehr enttäuscht . Die Protagonisten fand ich relativ ok. Tilda und Ida sind 2 starke frauen/Mädchen. Die in ihren sehr sehr jungen Jahren schon sehr viel durchgemacht haben. Die mochte ich wirklich beide sehr gerne Viktor schien auch sehr nett zu sein leider fehlte mir zu ihm komplett der Bezug. Da man ausser den Unfall seiner Familie nicht wirklich was über ihn erfahren hat. Er war für mich einfach nicht greifbar. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich habe den zweiten Teil der Reihe schon hier ob ich den aber lesen werde bin ich mir noch nicht sicher Ich gebe dem Buch 2 Sterne 🌟
Gewöhnungsbedürftig, authentisch und eindrucksvoll
Ich fand das Buch ganz gut, auch wenn ich den ganzen Hype darum nicht ganz nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die knappe und direkte Art der Dialoge. Aber wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, findet man schnell Zugang zu den Protagonisten und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Irgendwann konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Klug vom Verlag fand ich, dass in der Taschenbuchausgabe direkt eine Leseprobe von Windstärke 17 enthalten ist – so bekommt man gleich Lust, weiterzulesen.
Schwere Thematik
Am Anfang hatte ich Probleme mit dem ungewöhnlichem Schreibstil der Autorin. Aber danach ging es relativ flüssig. Tilda hat schon früh das Chaos kennengelernt. Alkohol, Drogenmissbrauch und Verlust beherrschen ihr Leben. Tilda versucht sich darin zurecht zu finden. Sie studiert, geht nebenbei arbeiten und kümmert sich um ihre kleine Schwester Ida, weil ihre alkoholkranke Mutter es nicht schafft. Und dann taucht Viktor auf, der ihr so ähnlich ist. Wie soll Tilda das alles kompensieren, ohne ihre eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren? Wird sie es schaffen, den Fokus auch mal auf sich selbst zu richten? Eine emotionale Reise, ein berührender Roman, in dem es weniger um Moral, sondern um das Leben der beiden Schwestern geht.
22 Bahnen
Nach doch sehr vielen Rezensionen, war ich gespannt auf das Buch, das Genre ist nicht ganz meins, konnte mich aber voll ends beeindrucken, ich war wie gefangen, ich empfand alle Emotionen mit und konnte mich einfach treiben lassen. Zur Story: Tilda erzählt ihre Geschichte mit einer nüchternen, fast schon kühlen Stimme, die dennoch so voller Emotionen ist, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in dem kleinen Ort zu stehen, in dem sie lebt. Die Routine ihres Lebens – das Schwimmen der 22 Bahnen im Schwimmbad, die Arbeit an der Supermarktkasse und das Kümmern um ihre jüngere Schwester Ida, hatte etwas Beruhigendes, aber auch Trostloses. Es hat mich nachdenklich gemacht, wie stark Tilda versucht, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, obwohl die Probleme mit ihrer alkoholkranken Mutter und die Verantwortung für Ida sie immer wieder überwältigen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Autorin die Beziehung zwischen den beiden Schwestern beschreibt. Ich konnte die Liebe, die Tilda für Ida empfindet, förmlich spüren, genauso wie die Sorge und den Druck, der auf ihr lastet. Gleichzeitig habe ich Tildas leise Sehnsucht nach einem eigenen Leben und nach Freiheit sehr gut nachvollziehen können. Ihre Begegnung mit Viktor, dem mysteriösen, interessanten Jungen aus dem Schwimmbad, war für mich wie ein kleiner Lichtblick in einer sonst oft bedrückenden Welt. Die Sprache des Buches ist präzise und gleichzeitig poetisch. Sie hat mich immer wieder überrascht, mit einfachen Worten gelingt es der Autorin, große Emotionen und tiefgründige Gedanken zu transportieren. Ich habe mich oft in Tildas Gedanken vertieft und ihre Kämpfe gefühlt. Besonders die Szenen im Schwimmbad hatten eine beinahe meditative Stimmung, die mich in ihren Bann gezogen hat. Am Ende des Buches war ich voller Bewunderung für Tilda. Ihre Geschichte hat mich daran erinnert, wie schwierig, aber auch wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und dennoch die Menschen, die man liebt, nicht aufzugeben. 22 Bahnen war für mich ein stilles, aber unglaublich kraftvolles Buch

| Viktor: Genießt man die Sonne mehr, wenn man die kalten Wolken gewohnt ist? Ich denke über seine Frage nach. Ich: Weiß nicht. Frieren ist scheiße. Immer. Aber manchmal ist die Sonne, die nur ganz kurz unverdeckt strahlt, so stark, dass man spürt, wie sie die kalten Wassertropfen auf der Haut zum Verdampfen bringt und die Kälte der grauen Wolken rausgedrängt wird aus diesem kalten Körper. |
Ich bin so lange um "22 Bahnen" herumgeschlichen, immer am Überlegen, ob ich soll oder nicht soll. Ich wurde nicht enttäuscht. Und darum geht's: Tildas Tage sind klar strukturiert. Neben dem Studium, dem Nebenjob an der Supermarktkasse und ihrer großen Leidenschaft, dem Schwimmen, muss sie sich um ihre alkoholkranke Mutter und ihre kleine Schwester kümmern. Im Freibad trifft sie auf Viktor. Und dann verändert sich alles. Caroline Wahl schafft es, einem schwierigen Thema eine gewisse Leichtigkeit einzuhauchen. Ihr Schreibstil ist unkonventionell, fast schon prosaartig und gewöhnungsbedürftig, jedoch konnte sie mich gerade damit packen. "22 Bahnen" hat zwar nur zweihundert Seiten, doch auf diesen wenigen Seiten passiert so viel, dass einem das Buch tatsächlich viel länger vorkommt. Die Charaktere konnten mich ganz und gar überzeugen. Die Geschichte ist aus dem realen Leben gegriffen und deswegen so aktuell und realistisch. Ich mochte "22 Bahnen" sehr und freue mich schon wahnsinnig auf die Verfilmung im September.
"Eigentlich sollte man für Nächte wie diese leben, wenn alles so still ist und schläft. Wenn alle ihren Mund halten."
Nachdem gefühlt jeder dieses Buch gelesen hat, wollte ich mir nun selbst eine Meinung darüber bilden. Zu Beginn musste ich mich erst an die ungewöhnliche Schreibweise, insbesondere bei Dialogen, gewöhnen, was mir aber relativ schnell gelang. Zum Inhalt: Tilda ist eine junge Frau, die sich nicht nur um ihre kleine Schwester, sondern auch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern muss. Ihr Tagesablauf ist komplett durchstrukturiert. Plötzlich trifft sie auf Viktor, den großen Bruder eines verstorbenen Freundes. Nach und nach lernen sie sich besser kennen und helfen einander in einer schweren Zeit. Fazit: Trotz der zum Teil schwermütigen Stimmung, die durch den Alkoholkonsum und die zeitweilige Gewaltbereitschaft der Mutter entsteht, ist die Geschichte so fesselnd, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Besonders gut hat mir die starke Verbindung und Dynamik der beiden Schwestern gefallen. Der Hype ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Die tragische Geschichte berührt einen und regt zum Denken an.

Ein authentisches, kurzes, nahbares Werk von Caroline Wahl.
Ich habe wirklich etwas gebraucht, um in dieses Buch reinzukommen, da die Schreibweise sich deutlich von anderen deutschen Büchern unterscheidet. Aber ich habe dieses Buch wirklich innerhalb kürzester Zeit verschlungen! Es war mitfühlend, zerreißend und brutal ehrlich, gleichzeitig so optimistisch. Tilda, Ida und Viktor sind Kämpfer*innen und so tolle Figuren... Freue mich schon auf Windstärke 17 ❤️🌊🤩🌞
Kurz, knapp, wichtig.
Ich habe schon viel Gutes über dieses Buch gehört und bin froh, dass ich mir endlich meine eigene Meinung bilden konnte. 🏊🏼♀️ Für mich war der Schreibstil tatsächlich etwas anstrengend. Ich verstehe aber durchaus, dass die Autorin damit die Schnelllebigkeit von Tilda unterstreichen wollte. 🤝🏼 Durch den etwas anderen Schreibstil konnte ich irgendwie nicht so recht mit der Story connecten. Ich fand das Buch gut, aber mich hat’s leider nicht umgehauen. 😟 Ich finde die angesprochenen Themen wirklich sehr wichtig. Der Autorin ist es dabei wirklich gelungen die Tiefe und Wichtigkeit der Themen hervorzuheben. 🫂 Alles in allem für mich eigentlich ein gutes Buch, aber für mich leider kein Highlight. 🫶🏻

Berührende Story über eine junge Frau und die Bürden, die sie trägt
Tilda, die gerade ihren Master in Mathematik macht, lebt alleine mit ihrer 10jährigen Schwester und ihrer alkoholkranken Mutter. Das Buch erzählt ihre Geschichte, wie sie ihre Schwester großzieht und versucht, sie vor der Mutter zu beschützen und nebenbei eigentlich deren Rolle einnimmt. Dabei fragt sie sich, ob sie sich trauen kann, ihren eigenen Weg zu gehen, ob sie ihre Schwester überhaupt alleine lassen kann. Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber ich kam sehr schnell rein. Das Buch ist mitreißend und hinterlässt ein kleines, wehmütiges Gefühl.
"22 Bahnen" von Caroline Wahl ist ein eindringlicher Blick in das zerrüttete Leben von Tilda, die sich inmitten von Armut, Alkoholismus, und schwierigen familiären Verhältnissen behaupten muss. Die Geschichte taucht tief in die Herausforderungen einer belasteten Eltern-Kind-Beziehung und einer starken Geschwisterliebe ein, wobei der Schwimmsport nur als Kulisse dient. Die Autorin präsentiert Tildas Lebensrealität mit einer einfachen, sachlichen und ehrlichen Sprache. Die ernste Erzählweise unterstreicht die Authentizität der Handlung, während die klare Darstellung von Teenager-Themen viele Klischees anspricht. Wahl vermeidet es, die Leser mit unnötig dramatischen Elementen zu überladen und schafft stattdessen eine Geschichte, die das wahre Leben in den Fokus rückt. Die Frage nach dem Eingreifen des Jugendamtes und der Abwesenheit von Unterstützung durch das soziale Umfeld bleibt unbeantwortet und ist in meinen Augen unverständlich. Dieses scheinbare Versäumnis, die dysfunktionale Situation zu durchbrechen, könnte einerseits den Realismus der Erzählung unterstreichen, andererseits aber auch zu Frustration bei den Hörer*innen führen. Die Ungewissheit über das Fehlen von Interventionen könnte als bewusste Entscheidung der Autorin interpretiert werden, um die unerbittliche Realität von Tildas Lebensumständen zu betonen. Was mich unheimlich gestört hat war die Nennung der Person vor jeder wörtlichen Rede. „Ich: …“, „Viktor:…“, „Ida:…“ …eine Geduldsprobe, die mir während des Hörens zu schaffen gemacht hat und für mich einen großen Minuspunkt darstellt. Insgesamt bietet "22 Bahnen" einen tiefen Einblick in die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Überwindung von Widrigkeiten. Obwohl die Erzählung nicht immer fesselnd wirkt, macht sie durch ihre Aufrichtigkeit und Realitätsnähe einen bleibenden Eindruck.
🏊🏻♀️22 Bahnen🏊🏻♂️
Momentan ist wohl egal was man zu dem Buch zu sagen hat, richtig wird es ohnehin nicht sein. Aber probieren wir es mal.👀 Es werden auf jeden Fall Themen behandelt die durchaus viele Menschen betrifft. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht.. Um auf der Seite der Armut zu bleiben finde ich nicht zwangsläufig, dass Arm gleich Arm ist. Es gibt meiner Meinung nach so viele verschiedene Komponenten. Natürlich gibt es Familien in denen es echt übel zugeht. Und wenn dann noch Alkoholismus dazukommt, au weia.. Ich stelle mir hier nur die Frage ob das Buch wirklich das schlimmste aufzeigen muss oder ob es nicht auch so schon zumindest etwas sensibilisiert? Recherche sollte betrieben werden, da sind wir uns alle einig. Bei manchen Passagen weiß ich worauf die Kritiker abzielen, dennoch hat mich das Buch etwas fühlen lassen. Und das sollte doch auch das Ziel sein? Der Schreibstil ist anfangs etwas wild, aber ich kam schnell rein. Für mich hat es sich gut gelesen, aber das Ende fand ich doch etwas abrupt. Trotzdem hatte ich eine gute Zeit mit dem Buch und bin gespannt was der Film bereithält. Vielleicht bekomme ich das alles auch nicht gut differenziert oder aber unsereins sollte differenzieren, dass es ein Buch mit fiktiven Charakteren ist. Diese haben zwar gleiche Probleme wie es diese bei uns gibt, aber manchmal schafft man es dann vielleicht doch aus dem Sumpf. Ob real oder fiktiv..✨
So richtig verstehe ich den Hype nicht.
Es ist rin ganz gutes Buch, klein und fein geschrieben, in einer recht verletzlichen Art. Die Charaktere sind sympathisch, und auch nicht schwarz-weiß gezeichnet, eher realistisch mit vielen Grautönen und allem dazwischen, böse ist nicht gleich böse. Und ich kann gut ihren Weg mitgehen. Die Geschichte ist aber nicht neu. Die hab ich so oder so ähnlich schon gelesen, gesehen oder gehört. Deshalb versteh ich den Hype nicht. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem allen, die kleine, realistische Familiengeschichten aus dem Leben gern lesen. Lese-Soundtrack: God ist an Astronaut
Ein bewegender Roman über zwei Schwestern zwischen Verantwortung, familiären Zwängen und dem Wunsch nach Freiheit.
Auch wenn die Spannungskurve trotz schwieriger Thematik relativ flach ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist zwar erstmal etwas ungewohnt, aber meiner Meinung nach sehr angenehm und einfach zu lesen. Dadurch bin ich gut mit dem Buch vorangekommen. Vor allem die beiden Schwestern Tilda und Ida sind mir schnell ans Herz gewachsen. Während Tilda schon durch ihre starke, entschlossene Art überzeugt, hat mich insbesondere Idas Entwicklung mitfiebern lassen und beeindruckt. Auf die Fortsetzung "Windstärke 17" bin ich schon sehr gespannt!

Sehr berührend und besonders
Das Buch lag schon viel zu lange auf meinem Sub, irgendwie konnte ich mich lange nicht dazu „aufraffen“ es zu lesen, weil ich eine eher schwere Geschichte erwartet hatte. Das war auch der Fall, aber trotzdem hat sie eine gewisse Leichtigkeit beibehalten. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch reinzukommen. Dann konnte ich Tilda und ihre Sorgen und Ängste allerdings sehr gut greifen. Eigentlich passiert nicht besonders viel an Handlung, wir begleiten Tilda in ihrem Alltag mit einer kleinen Schwester und einer alkoholkranken Mutter. Dadurch war es sehr authentisch und lebensecht. Es konnte mich sehr berühren und mich öfter zum Nachdenken gebracht, was ich in Tildas Situation gemacht hätte und wie ich mich verhalten würde. Auch die Sommerstimmung kam total lebensecht rüber, besonders die Schwimmbadszenen waren irgendwie nostalgisch. Also ein sehr tiefgründiges Buch, das ein wichtiges Thema behandelt und durch einen besonderen Schreibstil geprägt ist. Ich kann es nur empfehlen!
Ehrlich, nahbar und bildhaft
Die Hauptheldin Thilda schafft es, trotz ihres belastenden Alltags und ihrer Sorgen immer wieder Lichtblicke aufleuchten zu lassen. Damit bereichert sie nicht nur das Leben ihrer kleinen Schwester Ida (welche zauberhaft ist), auch den so kalt wirkenden Viktor berührt sie. Genau das habe ich an dieser Geschichte geliebt. Sie ist einfach gehalten, wird dem Leser nur durch Thildas Augen präsentiert uns geht dabei doch so sehr unter die Haut und das ganz ohne dramatische Spannungsbögen oder rührseelige Emotionen. Diese Einfachheit macht das Buch zu einem kleinen Schmuckstück. Es ist sprachlich wunderschön und die Geschichte hat mich tief berührt. Ich finde, der Autorin ist ein kleines Meisterwerk gelungen und damit eine absolute Empfehlung von mir, man sollte es gelesen haben.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Tilda studiert Mathe, aber neben dem Studium sitzt sie an der Supermarktkasse. Sie muss sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern und an schlechten Tagen auch um ihre kranke Mutter. Zu dritt wohnen sie in einer Kleinstadt, die Tilda hasst und die ihre Freunde längst hinter sich gelassen haben. Nur Tilda ist geblieben, weil sie die Verantwortung übernehmen muss: für Ida, die Mutter und fürs Geldverdienen. Doch plötzlich ändern sich die Dinge: Tilda wird ein Stipendium in Berlin angeboten und Viktor taucht auf, der wie sie jeden Tag 22 Bahnen schwimmt.
Alles scheint gut zu werden …
Nachhaltigkeitsziel 10 – Weniger Ungleichheiten
Pflichttext für die Integrierte Gesamtschule in Niedersachsen 2026/2027
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Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren und wuchs bei Heidelberg auf. Sie hat Germanistik in Tübingen und Deutsche Literatur in Berlin studiert. Danach arbeitete sie in mehreren Verlagen. 2023 erschien ihr Debütroman „22 Bahnen“, für den sie mehrfach ausgezeichnet wurde.
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Emotional, intensiv und absolut lesenswert – mit kleinen Abzügen.
Der Schreibstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig – er erinnert eher an ein Drehbuch oder stellenweise an ein Tagebuch. Gerade die wörtliche Rede wirkte für mich anfangs ungewohnt, sodass ich etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Trotzdem ist die Story so aufgebaut, dass man dranbleiben will. Man möchte unbedingt wissen, wie es mit den beiden Mädchen weitergeht. Gleichzeitig schwankte ich beim Lesen immer wieder zwischen „Ich muss weiterlesen!“ und „Passiert da noch etwas?“. Die Thematik ist nicht leicht und geht unter die Haut. Die Protagonistin – und vor allem ihre kleine Schwester – haben mir unglaublich leid getan. Gleichzeitig ist es eine sehr berührende Geschichte über tiefe Verbundenheit und Geschwisterliebe, die im Kontrast zur Entscheidung für die eigene Freiheit steht. Das Ende kam für mich etwas abrupt, was ich schade fand. Ich habe das Buch vor allem gelesen, weil es so gehypet wird – und nach dem Lesen kann ich sagen: zu Recht. Allerdings ziehe ich persönlich 0,5 Punkte für den ungewohnten Schreibstil ab. Auch finde ich, dass Preis, Leselänge und damit die tatsächliche „Beschäftigungszeit“ nicht ganz im Verhältnis stehen.

Ich habe das Buch verschlungen. Es lässt sich total leicht lesen, wenn man erstmal in den ungewöhnlichen Schreibstil hineingefunden hat. Es ging bei mir aber relativ schnell. Wie die Autorin den normalen Alltag, die wunderschönen und auch die schrecklichen Momente, in Worte verpackt, Ist für mich Kunst. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und Idas Geschichte.
"Genießt man die Sonne, wenn man die kalten Wolken gewohnt ist?" ☀️☁️
Aufgrund der Aktualität des Buches, da der Kinofilm rausgekommen ist, dachte ich, es ist an der Zeit das Buch zu lesen. Leider konnte mich das Buch aber nicht abholen. Ich kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen und bin dadurch irgendwie enttäuscht. Klar, die Dynamik zwischen den Schwestern ist großartig. Die Armen müssen für ihr Alter viel zu viel mitmachen. Aber ich weiß bis jetzt nicht, was das Buch dem Leser für ein Message mitgeben soll. 🤷♀️ Das Buch gibt einem überhaupt nicht mit, wie sich Kinder bei einem alkoholsüchtigen Elternteil verhalten sollen. Dazu habe ich bereits bessere Bücher gelesen. Daher kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, warum dies als Schullektüre angepriesen wird. Es fällt vor allem Tilda nicht ein, sich an eine Vertrauensperson oder auch ans Jugendamt zu wenden. Erst Viktor - eigentlich ein völlig Fremder - kommt auf die Idee, das Jugendamt zu verständigen. Für mich schwer nachzuvollziehen... Bei den 200 Seiten dachte ich zunächst, dass man schnell durch das Buch kommt. Aber als Zwischenlektüre kann man das Buch jedoch nicht bezeichnen. Die Geschichte wirkt auf mich, als wenn sich die gesamten 200-Seiten sehr dunkle Wochen durchziehen. Jedoch hat mir leider der Tiefgang dazu gefehlt und dadurch wirkt die Geschichte monoton. Auch die Nebencharaktere waren nicht greifbar und dazu auch noch unsympathisch, wie ihre Tildas Freundin. Wie ich gelesen hatte, hatten viele mit der Schreibweise ein Problem. Es war auch zunächst für mich komisch, dass die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede fehlten. aber sonst hatte ich keine Probleme mit dem Schreibstil. Den empfand ich als cool und grungy, gefühlt wie jeder Zweite in Berlin lebt und spricht. 😄 Leider war die Geschichte für mich nicht so wie erwartet, vielleicht bin ich auch mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen. Schade!
Traurig und leider Realität für viele Menschen
Das Buch war sehr gut. Ich habe es gelesen ohne zu wissen worum es geht. In dem Buch geht es um zwei Schwestern, dessen Mutter Alkohol süchtig ist. Es war ein Buch was zum Nachdenken geschrieben wurde. Ich musste die ganze Zeit denken: was wäre wenn ich in solchen Verhältnissen gelebt hätte? Es war emotional und sehr einfach zu lesen. Ich war am Anfang ein bisschen mit den Schreib Style verwirrt, da er besonders ist. Nach kurzer Zeit habe ich mich jedoch daran gewöhnt. Beim Lesen habe ich gänsehaut bekommen. Es war do gut das ich es an einem Tag gelesen habe.
Wunderschön
Eine herzzerreißende und hoch emotionale Geschichte über eine Familie, die eigentlich keine ist, die Beziehung zwischen zwei Schwestern, die eine Familie sind und eine kleine Liebesgeschichte, die keine ist. Einfach nur toll! Das Bucht ist schön geschrieben. Es enthält Dialoge und innere Monologe, teils auch verschachtelt, was den Situationen viel Gefühl verleiht. Es lässt einen nachdenken, Wut empfinden und Trauer. Ich lese wenige Romane aber wenn ich welche lese, dann freue ich mich immer, wenn ich so mitgerissen werde, wie bei diesem Buch! Ganz klare Empfehlung!
Ein leises, aber tiefgehendes Hörbuch
22 Bahnen ist ein unglaublich schönes Hörbuch, das mich emotional sehr bewegt hat. Die Beziehung zwischen den Geschwistern und ihre Verbindung zu Viktor sind feinfühlig und ehrlich erzählt – ich habe die Charaktere richtig ins Herz geschlossen. Auch die ruhige, einfühlsame Art, wie vorgelesen wird, passt perfekt zur Stimmung. Es ist eines dieser Hörbücher, das nachklingt und zum Nachdenken anregt – über Familie, Freiheit und das, was uns wirklich zusammenhält.
Also, ich muss sagen, 22 Bahnen war für mich echt ein harter Brocken – und leider nicht im positiven Sinne. 😕 Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht klar. Das hat es mir richtig schwer gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Dabei war die Story an sich eigentlich ganz süß. 🏊♀️💙 Aber ehrlich gesagt, verstehe ich den ganzen Hype um das Buch nicht. Der Stil hat für mich einfach alles überschattet. 🫤 Bin jedoch gespannt, wie das ganze im Film umgesetzt wird 🍿🎥
Drittes Jahreshighlight in 2025!🤩
Hab’s geliebt, den Schreibstil, dieses Drehbuchgefühl, Tilda und Ida als Schwestern, einfach alles. 🥰 Jeder hat so ein „Viertel“ in seiner Stadt, und vermutlich geht es vielen Kindern so wie Ida und Tilda, und haben alkoholkranke Eltern. Liebe die Beziehung zwischen den beiden, auch wenn es für Tilda fast „mütterlich“ ist wie sie sich um Ida kümmert und sorgt. Aber wie Ida dadurch wächst finde ich klasse. Klare Leseempfehlung!👍🏻

Eine positive Überraschung 🥰
Ich wusste, dass das Buch recht gehyped ist, hatte aber abgesehen von dem Genre gar keine Vorstellung von dessen Inhalt und war positiv überrascht. Ich fand das Buch sehr toll, die verschiedenen Charaktere waren interessant und super vielschichtig und ich mochte es, dass es nicht nur eine klare Plotline gab, sondern gleich mehrere Handlungsstränge, die nebeneinander stattfanden. Ich konnte mich sehr gut in Tilda und die verschiedenen Beziehungen hineinfühlen. Besonders schön ist ihre Beziehung zu Ida. Das Ende hat für mich sehr gut zu dem Buch gepasst und ich würde es echt jedem empfehlen 💗

Das traurige Haus am Ende der Fröhlichstraße
Tilda studiert Mathe, jobbt im Supermarkt und zieht nebenbei ihre kleine Schwester groß, weil ihre Mutter sich nicht um sie kümmert. Aber vor allem schwimmt sie jeden Tag 22 Bahnen im Schwimmbad. Als sie dort eines Tages Viktor trifft, scheint zum ersten Mal seit Langem ein Sonnenstrahl in ihr Leben zu fallen. Doch die Realität holt sie immer ein und Tilda hat es schon lange nicht mehr gewagt, zu träumen… Beim Lesen von „22 Bahnen“ wird man sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. Caroline Wahl begrüßt den Leser mit einem sehr eigenwilligen, modernen Schreibstil, häufig minimalistisch und eher beobachtend als ausschmückend. Dennoch schafft sie es, den Leser innerhalb kürzester Zeit an die Seiten zu fesseln. Sie erzählt vom ganz „normalen“ Wahnsinn, von einer absolut nicht perfekten Familie, die darum kämpft, glücklich zu sein, komme was wolle und fängt damit auf ganz erstaunliche Weise einen Zeitgeist ein. Tilda ist eine Löwin, man kann über sie nur staunen. Ohne dass die Autorin sie jemals beschrieben hat, kann man sie sich perfekt vorstellen, kann an ihrer Seite sein und mit ihr mitfühlen, obwohl sich der Text nur auf das wichtigste beschränkt. „22 Bahnen“ ist keine Liebesgeschichte, auch wenn diese auch vorkommt. Viel mehr ist es eine Geschichte vom Leben, vom Hoffen und vom Wagnis, von mehr zu träumen, vom Sommer und von Morgen.

Intensiv und eindringlich
22 Bahnen „Ihr habt vielleicht kein richtiges und schönes Zuhause wie die da unten, aber umso mehr müsst ihr die Möglichkeiten, die ihr hier bekommt, nutzen und euren Platz finden.“. (Seite 172) Tilda lebt mit ihrer kleinen Schwester und alkoholkranken Mutter in einer farblosen Kleinstadt. Sie studiert Mathematik, kümmert sich um die beiden und jobt nebenbei an der Supermarktkasse. Ihr Alltag ist komplett durchgeplant. Die einzige Ablenkung von diesem trostlosen Alltag ist das Bahnen ziehen im Schwimmbad, immer 22.Die gesamte Situation scheint auswegslos zu sein, doch dann stellt ihr Professor ihr einen möglichen Job, nach dem Master, in Aussicht und im Schwimmbad trifft sie auf Viktor. Der Schreibstil war für mich ungewohnt und es brauchte gute 50 Seiten bis ich wirklich drin war. Doch dann hatte die Geschichte mich richtig. Die Sprache ist modern und passt zu den Schwestern. 204 Seiten intensiv, schnörkellos und nüchtern. Hier wurde nichts geschönt, nichts umschrieben und es war genau richtig. Die bedrückende Stimmung im Leben von Tilda und Ida, aber auch die fröhlichen oder schönen Momente wurden perfekt vermittelt. Die Charaktere sind authentisch. Caroline Wahl hat hier ein richtig tolles Buch geschrieben, das mich sehr berührt hat und zum nachdenken bringt. Ich kann es jetzt kaum erwarten das Nachfolgebuch zu lesen.
Durch den Hype habe ich mehr erwartet, als das Buch geben konnte.
Tildas Geschichte ist ungeschönt. Ihr Leben zuhause ist schwer, ihre Träume groß und ihre Schwester, für die sie sich verantwortlich fühlt, klein. Sie will gehen, aber sie kann nicht gehen. Ihre Zuflucht ist das Schwimmbad und ihre gewohnten 22 Bahnen. Einerseits verstehe die guten Kritiken, auf der anderen Seite hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Die Dialoge waren überwiegend langweilig, die Handlung langsam und das Ende offen. Die Nebenhandlung mit dem männlichen Protagonisten und dem verstorbenen Bruder fühlte sich nebensächlich und irgendwie irrelevant an. Der Vollständigkeit halber möchte ich gern Windstärke 17 lesen, ich kann mir gut vorstellen, dass es mich mehr abholt.
Summervibe mit Tiefgang ☀️❤️🩹
Ich hab 22 Bahnen an einem Tag weggesnackt. Tilda und Ida waren mir direkt nah, und obwohl das Thema nicht ohne ist (suchtkranke Mutter, Verantwortung, Weg aus dem Alltag), hat sich das Buch nie schwer angefühlt. Gerade die Beziehungsdynamik zwischen Tilda und Ida hat mich stellenweise richtig berührt🥲 Generell hätte ich nicht gedacht, dass mich die Geschichte so berührt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ehrlich und unaufgeregt, aber mit Gefühl. Jetzt bin ich auf Windstärke 17 gespannt. Wer im Sommer was lesen will, das mehr bietet als die übliche Romcom – here you go.
Das perfekte Buch für heiße Sommertage☀️🏊🏼♀️
22 Bahnen war ein wirklich sehr gutes Buch. Ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film gucken. Es waren wirklich ernste Themen dabei aber ich finde Caroline Wahl hat das super verpackt. Ich kann den Hype auf jeden Fall um das Buch verstehen und finde es auch super, dass es Schullektüre wird. Das hat sie sich auf jeden Fall verdient, dass ein richtig gutes Buch hat mir von vorne bis hinten super gefallen. Ich freu mich sehr auf den Film. Ich bin sehr gespannt . Große Leseempfehlung 🫶🏼

22 Bahnen von Caroline Wahl
Caroline Wahls Debütroman 22 Bahnen ist eine feinfühlige, kluge und mitreißende Geschichte über das Erwachsenwerden und Verantwortung. Im Mittelpunkt steht Tilda, die zwischen Uni - Abschluss, familiären Verpflichtungen und der Sehnsucht nach einem anderen Leben steht. Sehr detailliert wird ihr Leben in einer Kleinstadt beschrieben. Auch die anderen Charaktere wie Ida und Viktor sind genau und liebevoll beschrieben. Der Schreibstil ist irgendwie anders, hat mich aber total begeistert. 22 Bahnen ist ein starkes, hoffnungsvolles Buch über Mut, Geschwisterliebe und die Suche nach dem eigenen Weg – berührend und absolut lesenswert.
Ich hab so viel über das Buch gehört und auch wenn es teils sehr unterschiedliche Meinungen waren, wollte ich mir unbedingt selbst ein Bild machen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist definitiv außergewöhnlich und mit Sicherheit nicht für alle etwas, aber ich mochte ihn sehr und fand vor allem, dass er den Stil der Geschichte an sich auch sehr unterstrichen hat, denn die ist ebenso besonders. Anfangs fiel es mir etwas schwer, die Art der Erzählung zu greifen und tatsächlich in die Story reinzukommen, aber das hat sich doch recht schnell gelegt und vor allem nachwirkend hat mich das Buch und das Schicksal der Figuren wirklich sehr berührt. Es wurden ernste Themen roh und ungeschont erzählt und den Figuren eine ebenso nahbare und irgendwie "echte" Erscheinung gegeben. Insbesondere die Beziehung der Schwestern und das Thema rund um uns hinter dem Schwimmen mochte ich sehr, ebenso der Aufbau und die Hintergründe zur Bindung von Tilda und Viktor. Also ganz sicher nicht mein letztes Buch der Autorin, auch wenn mir der finale Funke zum Highlight gefehlt hat, war es in meinen Augen absolut etwas besonderes und mal was ganz anderes.
Außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman mit tollen Figuren
Ich habe mich lange zurückgehalten mit der Lektüre des Romans „22 Bahnen“ von Caroline Wahl. Der übermäßige Hype um das Buch in den Medien und bei vielen Leserinnen und Lesern hat mich ein wenig verschreckt, ebenso wie das Setting in einer Familie mit einer alkoholkranken Mutter. Ich habe es jedoch nicht bereut, dann doch zu dem Roman gegriffen zu haben. In einer wirklich authentischen und treffenden Sprache beschreibt die Autorin das Verhältnis der beiden Schwestern Tilda und Ida, ihren Umgang mit dem kranken Elternteil, die Alltagssorgen, die sich entwickelnde Beziehung Tildas zu dem älteren Viktor. Die Autorin zeigt dabei große Sensibilität, jede Aktion, jede Geste ist mit Bedeutung aufgeladen. Man kann garnicht anders, als sich mit den beiden Geschwistern zu identifizieren. Ein großer Sommerroman. Wirklich lesenswert!
Ich mochte diese traurige Geschichte 💜
"22 Bahnen" erzählt die bewegende Geschichte der Schwestern Tilda und Ida, die in einer Welt voller Traurigkeit und wenig Hoffnung ihren Weg suchen. Das Buch ist sehr realitätsnah geschrieben und hat bei mir eine Welle an Emotionen ausgelöst. Der einfühlsame Schreibstil hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in knapp zwei Tagen gelesen habe. Ein kleiner Kritikpunkt: An einigen Stellen war es schwer zu unterscheiden, ob es sich um direkte Rede oder die Gedanken der Protagonistinnen handelte, was manchmal den Lesefluss störte. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung Windstärke 17. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐✰ Gesamteindruck: Intensiv und emotional, aber mit kleinen Schwächen. ⭐⭐⭐⭐⭐ Protagonistinnen: Tilda und Ida sind authentisch ⭐⭐⭐⭐⭐ Schreibstil: Wunderschön und einnehmend. ⭐⭐⭐⭐✰ Spannung: Emotional mitreissend, aber nicht immer klar strukturiert. ⭐⭐⭐⭐⭐ Cover: Ein echtes Highlight! Ich mag es sehr. Leseempfehlung!
25 Frauen 2025 - Buch 3: Der Podcast eat.READ.sleep hat völlig Recht: Caroline Wahl ist eine tolle neue Erzählstimme im deutschsprachigen Raum. In dem Roman begleitet man die Studentin Tilda, die sich neben dem Studium um ihre kleine Schwester Ida kümmert, weil die Mutter nicht dazu in der Lage ist. Das Verhältnis der beiden Schwestern ist meiner Meinung nach wirklich schön dargestellt. Caroline Wahl kann richtig gut Dialoge schreiben, wodurch man sich den Figuren näher fühlt. Ihr Sprachstil bewirkt außerdem, dass die Stimmung nie ins Kitschige abdriftet. Mir hat die Leichtigkeit der Erzählweise gefallen. Für mich war das eine gelungene Coming-of-Age-Geschichte. Ganz lieben Dank an Tinlie für die Empfehlung!
Mein Herz ist voll! 😭🌊🌿
Ich lese ganz selten Bücher wie dieses, aber es war so so toll!✨ Der Schreibstil war anders und ungewöhnlich, aber man kann ihn lesen als würde man einen Film ansehen🫧 Ich musste weinen und habe gelacht und mitgefiebert!🌙 Hätte nie gedacht, dass dieses Buch mich so berühren würde. Eine Empfehlung an alle, auch wenn es vielleicht nicht das übliche Genre ist.🌻
Dieses Buch hat seinen Hype absolut verdient 🏊🏼♀️🏊🏼❤️
Ich bin komplett blind in die Geschichte reingegangen. Ich habe den Klappentext vor einer Ewigkeit gelesen, wusste aber überhaupt nicht mehr, worum es geht. Direkt die ersten Seiten haben mich begeistert. Die Art und Weise, wie Caroline Wahl Tildas Gedanken und Alltag zum Leben erweckt, wirkt sehr realistisch. Ich liebe ihren Schreibstil. Die Sätze sind kurz. Passend zu Tildas wortkargen Ausdrucksweise. Ich dachte erst, dass dies etwas die Emotionalität und Tiefe ihrer Geschichte nehmen würde, aber ich habe mich getäuscht. Ich wurde von Tildas Geschichte komplett abgeholt und musste sogar ein-, zweimal Tränen wegblinzeln. Sie ist herzzerreißend, spannend, hat mich mit Tilda mitfiebern lassen und real. Irgendwie ist ihre Geschichte zugleich nah an einem dran und doch fern, da ich selber nie diese Erfahrungen gemacht habe. Aber ich konnte mitfühlen und sie verstehen. Das habe ich geliebt und hat das Buch zu etwas einzigartigen werden lassen. Ich freue mich schon auf Windstärke 17, denn das musste natürlich direkt einziehen. 22 Bahnen ist eine Herzensempfehlung ❤️

Tilda und Viktor
Dies ist mein erstes Buch der Autorin. Ich hatte an dieses Buch sehr hohe Erwartungen, und wurde leider sehr enttäuscht. Mit dem schreibstil der Autorin wurde ich leider nicht warm. Kapitelangaben fehlten komplett was mich persönlich sehr störte. Die Story rund um die Kids sowie die alkoholkranke Mutter, versprach sehr viel. Meiner Meinung nach wurde aber viel Potenzial vergeudet. Viele Dinge sind noch offen geblieben. Dann ging mir persönlich die "Liebesgeschichte " von Tilda und Viktor viel zu schnell. Erst grüßen sie sich höchstens alle paar Tage und danach ging alles ratz fatz. Das Ende des Buches hat mich persönlich auch sehr enttäuscht . Die Protagonisten fand ich relativ ok. Tilda und Ida sind 2 starke frauen/Mädchen. Die in ihren sehr sehr jungen Jahren schon sehr viel durchgemacht haben. Die mochte ich wirklich beide sehr gerne Viktor schien auch sehr nett zu sein leider fehlte mir zu ihm komplett der Bezug. Da man ausser den Unfall seiner Familie nicht wirklich was über ihn erfahren hat. Er war für mich einfach nicht greifbar. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich habe den zweiten Teil der Reihe schon hier ob ich den aber lesen werde bin ich mir noch nicht sicher Ich gebe dem Buch 2 Sterne 🌟
Gewöhnungsbedürftig, authentisch und eindrucksvoll
Ich fand das Buch ganz gut, auch wenn ich den ganzen Hype darum nicht ganz nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die knappe und direkte Art der Dialoge. Aber wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, findet man schnell Zugang zu den Protagonisten und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Irgendwann konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Klug vom Verlag fand ich, dass in der Taschenbuchausgabe direkt eine Leseprobe von Windstärke 17 enthalten ist – so bekommt man gleich Lust, weiterzulesen.
Schwere Thematik
Am Anfang hatte ich Probleme mit dem ungewöhnlichem Schreibstil der Autorin. Aber danach ging es relativ flüssig. Tilda hat schon früh das Chaos kennengelernt. Alkohol, Drogenmissbrauch und Verlust beherrschen ihr Leben. Tilda versucht sich darin zurecht zu finden. Sie studiert, geht nebenbei arbeiten und kümmert sich um ihre kleine Schwester Ida, weil ihre alkoholkranke Mutter es nicht schafft. Und dann taucht Viktor auf, der ihr so ähnlich ist. Wie soll Tilda das alles kompensieren, ohne ihre eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren? Wird sie es schaffen, den Fokus auch mal auf sich selbst zu richten? Eine emotionale Reise, ein berührender Roman, in dem es weniger um Moral, sondern um das Leben der beiden Schwestern geht.
22 Bahnen
Nach doch sehr vielen Rezensionen, war ich gespannt auf das Buch, das Genre ist nicht ganz meins, konnte mich aber voll ends beeindrucken, ich war wie gefangen, ich empfand alle Emotionen mit und konnte mich einfach treiben lassen. Zur Story: Tilda erzählt ihre Geschichte mit einer nüchternen, fast schon kühlen Stimme, die dennoch so voller Emotionen ist, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in dem kleinen Ort zu stehen, in dem sie lebt. Die Routine ihres Lebens – das Schwimmen der 22 Bahnen im Schwimmbad, die Arbeit an der Supermarktkasse und das Kümmern um ihre jüngere Schwester Ida, hatte etwas Beruhigendes, aber auch Trostloses. Es hat mich nachdenklich gemacht, wie stark Tilda versucht, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, obwohl die Probleme mit ihrer alkoholkranken Mutter und die Verantwortung für Ida sie immer wieder überwältigen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Autorin die Beziehung zwischen den beiden Schwestern beschreibt. Ich konnte die Liebe, die Tilda für Ida empfindet, förmlich spüren, genauso wie die Sorge und den Druck, der auf ihr lastet. Gleichzeitig habe ich Tildas leise Sehnsucht nach einem eigenen Leben und nach Freiheit sehr gut nachvollziehen können. Ihre Begegnung mit Viktor, dem mysteriösen, interessanten Jungen aus dem Schwimmbad, war für mich wie ein kleiner Lichtblick in einer sonst oft bedrückenden Welt. Die Sprache des Buches ist präzise und gleichzeitig poetisch. Sie hat mich immer wieder überrascht, mit einfachen Worten gelingt es der Autorin, große Emotionen und tiefgründige Gedanken zu transportieren. Ich habe mich oft in Tildas Gedanken vertieft und ihre Kämpfe gefühlt. Besonders die Szenen im Schwimmbad hatten eine beinahe meditative Stimmung, die mich in ihren Bann gezogen hat. Am Ende des Buches war ich voller Bewunderung für Tilda. Ihre Geschichte hat mich daran erinnert, wie schwierig, aber auch wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und dennoch die Menschen, die man liebt, nicht aufzugeben. 22 Bahnen war für mich ein stilles, aber unglaublich kraftvolles Buch

| Viktor: Genießt man die Sonne mehr, wenn man die kalten Wolken gewohnt ist? Ich denke über seine Frage nach. Ich: Weiß nicht. Frieren ist scheiße. Immer. Aber manchmal ist die Sonne, die nur ganz kurz unverdeckt strahlt, so stark, dass man spürt, wie sie die kalten Wassertropfen auf der Haut zum Verdampfen bringt und die Kälte der grauen Wolken rausgedrängt wird aus diesem kalten Körper. |
Ich bin so lange um "22 Bahnen" herumgeschlichen, immer am Überlegen, ob ich soll oder nicht soll. Ich wurde nicht enttäuscht. Und darum geht's: Tildas Tage sind klar strukturiert. Neben dem Studium, dem Nebenjob an der Supermarktkasse und ihrer großen Leidenschaft, dem Schwimmen, muss sie sich um ihre alkoholkranke Mutter und ihre kleine Schwester kümmern. Im Freibad trifft sie auf Viktor. Und dann verändert sich alles. Caroline Wahl schafft es, einem schwierigen Thema eine gewisse Leichtigkeit einzuhauchen. Ihr Schreibstil ist unkonventionell, fast schon prosaartig und gewöhnungsbedürftig, jedoch konnte sie mich gerade damit packen. "22 Bahnen" hat zwar nur zweihundert Seiten, doch auf diesen wenigen Seiten passiert so viel, dass einem das Buch tatsächlich viel länger vorkommt. Die Charaktere konnten mich ganz und gar überzeugen. Die Geschichte ist aus dem realen Leben gegriffen und deswegen so aktuell und realistisch. Ich mochte "22 Bahnen" sehr und freue mich schon wahnsinnig auf die Verfilmung im September.
"Eigentlich sollte man für Nächte wie diese leben, wenn alles so still ist und schläft. Wenn alle ihren Mund halten."
Nachdem gefühlt jeder dieses Buch gelesen hat, wollte ich mir nun selbst eine Meinung darüber bilden. Zu Beginn musste ich mich erst an die ungewöhnliche Schreibweise, insbesondere bei Dialogen, gewöhnen, was mir aber relativ schnell gelang. Zum Inhalt: Tilda ist eine junge Frau, die sich nicht nur um ihre kleine Schwester, sondern auch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern muss. Ihr Tagesablauf ist komplett durchstrukturiert. Plötzlich trifft sie auf Viktor, den großen Bruder eines verstorbenen Freundes. Nach und nach lernen sie sich besser kennen und helfen einander in einer schweren Zeit. Fazit: Trotz der zum Teil schwermütigen Stimmung, die durch den Alkoholkonsum und die zeitweilige Gewaltbereitschaft der Mutter entsteht, ist die Geschichte so fesselnd, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Besonders gut hat mir die starke Verbindung und Dynamik der beiden Schwestern gefallen. Der Hype ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Die tragische Geschichte berührt einen und regt zum Denken an.

Ein authentisches, kurzes, nahbares Werk von Caroline Wahl.
Ich habe wirklich etwas gebraucht, um in dieses Buch reinzukommen, da die Schreibweise sich deutlich von anderen deutschen Büchern unterscheidet. Aber ich habe dieses Buch wirklich innerhalb kürzester Zeit verschlungen! Es war mitfühlend, zerreißend und brutal ehrlich, gleichzeitig so optimistisch. Tilda, Ida und Viktor sind Kämpfer*innen und so tolle Figuren... Freue mich schon auf Windstärke 17 ❤️🌊🤩🌞
Kurz, knapp, wichtig.
Ich habe schon viel Gutes über dieses Buch gehört und bin froh, dass ich mir endlich meine eigene Meinung bilden konnte. 🏊🏼♀️ Für mich war der Schreibstil tatsächlich etwas anstrengend. Ich verstehe aber durchaus, dass die Autorin damit die Schnelllebigkeit von Tilda unterstreichen wollte. 🤝🏼 Durch den etwas anderen Schreibstil konnte ich irgendwie nicht so recht mit der Story connecten. Ich fand das Buch gut, aber mich hat’s leider nicht umgehauen. 😟 Ich finde die angesprochenen Themen wirklich sehr wichtig. Der Autorin ist es dabei wirklich gelungen die Tiefe und Wichtigkeit der Themen hervorzuheben. 🫂 Alles in allem für mich eigentlich ein gutes Buch, aber für mich leider kein Highlight. 🫶🏻

Berührende Story über eine junge Frau und die Bürden, die sie trägt
Tilda, die gerade ihren Master in Mathematik macht, lebt alleine mit ihrer 10jährigen Schwester und ihrer alkoholkranken Mutter. Das Buch erzählt ihre Geschichte, wie sie ihre Schwester großzieht und versucht, sie vor der Mutter zu beschützen und nebenbei eigentlich deren Rolle einnimmt. Dabei fragt sie sich, ob sie sich trauen kann, ihren eigenen Weg zu gehen, ob sie ihre Schwester überhaupt alleine lassen kann. Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber ich kam sehr schnell rein. Das Buch ist mitreißend und hinterlässt ein kleines, wehmütiges Gefühl.
"22 Bahnen" von Caroline Wahl ist ein eindringlicher Blick in das zerrüttete Leben von Tilda, die sich inmitten von Armut, Alkoholismus, und schwierigen familiären Verhältnissen behaupten muss. Die Geschichte taucht tief in die Herausforderungen einer belasteten Eltern-Kind-Beziehung und einer starken Geschwisterliebe ein, wobei der Schwimmsport nur als Kulisse dient. Die Autorin präsentiert Tildas Lebensrealität mit einer einfachen, sachlichen und ehrlichen Sprache. Die ernste Erzählweise unterstreicht die Authentizität der Handlung, während die klare Darstellung von Teenager-Themen viele Klischees anspricht. Wahl vermeidet es, die Leser mit unnötig dramatischen Elementen zu überladen und schafft stattdessen eine Geschichte, die das wahre Leben in den Fokus rückt. Die Frage nach dem Eingreifen des Jugendamtes und der Abwesenheit von Unterstützung durch das soziale Umfeld bleibt unbeantwortet und ist in meinen Augen unverständlich. Dieses scheinbare Versäumnis, die dysfunktionale Situation zu durchbrechen, könnte einerseits den Realismus der Erzählung unterstreichen, andererseits aber auch zu Frustration bei den Hörer*innen führen. Die Ungewissheit über das Fehlen von Interventionen könnte als bewusste Entscheidung der Autorin interpretiert werden, um die unerbittliche Realität von Tildas Lebensumständen zu betonen. Was mich unheimlich gestört hat war die Nennung der Person vor jeder wörtlichen Rede. „Ich: …“, „Viktor:…“, „Ida:…“ …eine Geduldsprobe, die mir während des Hörens zu schaffen gemacht hat und für mich einen großen Minuspunkt darstellt. Insgesamt bietet "22 Bahnen" einen tiefen Einblick in die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Überwindung von Widrigkeiten. Obwohl die Erzählung nicht immer fesselnd wirkt, macht sie durch ihre Aufrichtigkeit und Realitätsnähe einen bleibenden Eindruck.
🏊🏻♀️22 Bahnen🏊🏻♂️
Momentan ist wohl egal was man zu dem Buch zu sagen hat, richtig wird es ohnehin nicht sein. Aber probieren wir es mal.👀 Es werden auf jeden Fall Themen behandelt die durchaus viele Menschen betrifft. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht.. Um auf der Seite der Armut zu bleiben finde ich nicht zwangsläufig, dass Arm gleich Arm ist. Es gibt meiner Meinung nach so viele verschiedene Komponenten. Natürlich gibt es Familien in denen es echt übel zugeht. Und wenn dann noch Alkoholismus dazukommt, au weia.. Ich stelle mir hier nur die Frage ob das Buch wirklich das schlimmste aufzeigen muss oder ob es nicht auch so schon zumindest etwas sensibilisiert? Recherche sollte betrieben werden, da sind wir uns alle einig. Bei manchen Passagen weiß ich worauf die Kritiker abzielen, dennoch hat mich das Buch etwas fühlen lassen. Und das sollte doch auch das Ziel sein? Der Schreibstil ist anfangs etwas wild, aber ich kam schnell rein. Für mich hat es sich gut gelesen, aber das Ende fand ich doch etwas abrupt. Trotzdem hatte ich eine gute Zeit mit dem Buch und bin gespannt was der Film bereithält. Vielleicht bekomme ich das alles auch nicht gut differenziert oder aber unsereins sollte differenzieren, dass es ein Buch mit fiktiven Charakteren ist. Diese haben zwar gleiche Probleme wie es diese bei uns gibt, aber manchmal schafft man es dann vielleicht doch aus dem Sumpf. Ob real oder fiktiv..✨
So richtig verstehe ich den Hype nicht.
Es ist rin ganz gutes Buch, klein und fein geschrieben, in einer recht verletzlichen Art. Die Charaktere sind sympathisch, und auch nicht schwarz-weiß gezeichnet, eher realistisch mit vielen Grautönen und allem dazwischen, böse ist nicht gleich böse. Und ich kann gut ihren Weg mitgehen. Die Geschichte ist aber nicht neu. Die hab ich so oder so ähnlich schon gelesen, gesehen oder gehört. Deshalb versteh ich den Hype nicht. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem allen, die kleine, realistische Familiengeschichten aus dem Leben gern lesen. Lese-Soundtrack: God ist an Astronaut
Ein bewegender Roman über zwei Schwestern zwischen Verantwortung, familiären Zwängen und dem Wunsch nach Freiheit.
Auch wenn die Spannungskurve trotz schwieriger Thematik relativ flach ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist zwar erstmal etwas ungewohnt, aber meiner Meinung nach sehr angenehm und einfach zu lesen. Dadurch bin ich gut mit dem Buch vorangekommen. Vor allem die beiden Schwestern Tilda und Ida sind mir schnell ans Herz gewachsen. Während Tilda schon durch ihre starke, entschlossene Art überzeugt, hat mich insbesondere Idas Entwicklung mitfiebern lassen und beeindruckt. Auf die Fortsetzung "Windstärke 17" bin ich schon sehr gespannt!

Sehr berührend und besonders
Das Buch lag schon viel zu lange auf meinem Sub, irgendwie konnte ich mich lange nicht dazu „aufraffen“ es zu lesen, weil ich eine eher schwere Geschichte erwartet hatte. Das war auch der Fall, aber trotzdem hat sie eine gewisse Leichtigkeit beibehalten. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch reinzukommen. Dann konnte ich Tilda und ihre Sorgen und Ängste allerdings sehr gut greifen. Eigentlich passiert nicht besonders viel an Handlung, wir begleiten Tilda in ihrem Alltag mit einer kleinen Schwester und einer alkoholkranken Mutter. Dadurch war es sehr authentisch und lebensecht. Es konnte mich sehr berühren und mich öfter zum Nachdenken gebracht, was ich in Tildas Situation gemacht hätte und wie ich mich verhalten würde. Auch die Sommerstimmung kam total lebensecht rüber, besonders die Schwimmbadszenen waren irgendwie nostalgisch. Also ein sehr tiefgründiges Buch, das ein wichtiges Thema behandelt und durch einen besonderen Schreibstil geprägt ist. Ich kann es nur empfehlen!
Ehrlich, nahbar und bildhaft
Die Hauptheldin Thilda schafft es, trotz ihres belastenden Alltags und ihrer Sorgen immer wieder Lichtblicke aufleuchten zu lassen. Damit bereichert sie nicht nur das Leben ihrer kleinen Schwester Ida (welche zauberhaft ist), auch den so kalt wirkenden Viktor berührt sie. Genau das habe ich an dieser Geschichte geliebt. Sie ist einfach gehalten, wird dem Leser nur durch Thildas Augen präsentiert uns geht dabei doch so sehr unter die Haut und das ganz ohne dramatische Spannungsbögen oder rührseelige Emotionen. Diese Einfachheit macht das Buch zu einem kleinen Schmuckstück. Es ist sprachlich wunderschön und die Geschichte hat mich tief berührt. Ich finde, der Autorin ist ein kleines Meisterwerk gelungen und damit eine absolute Empfehlung von mir, man sollte es gelesen haben.






















































