22 banen: roman
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Buchinformationen
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"Genießt man die Sonne, wenn man die kalten Wolken gewohnt ist?" ☀️☁️
Aufgrund der Aktualität des Buches, da der Kinofilm rausgekommen ist, dachte ich, es ist an der Zeit das Buch zu lesen. Leider konnte mich das Buch aber nicht abholen. Ich kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen und bin dadurch irgendwie enttäuscht. Klar, die Dynamik zwischen den Schwestern ist großartig. Die Armen müssen für ihr Alter viel zu viel mitmachen. Aber ich weiß bis jetzt nicht, was das Buch dem Leser für ein Message mitgeben soll. 🤷♀️ Das Buch gibt einem überhaupt nicht mit, wie sich Kinder bei einem alkoholsüchtigen Elternteil verhalten sollen. Dazu habe ich bereits bessere Bücher gelesen. Daher kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, warum dies als Schullektüre angepriesen wird. Es fällt vor allem Tilda nicht ein, sich an eine Vertrauensperson oder auch ans Jugendamt zu wenden. Erst Viktor - eigentlich ein völlig Fremder - kommt auf die Idee, das Jugendamt zu verständigen. Für mich schwer nachzuvollziehen... Bei den 200 Seiten dachte ich zunächst, dass man schnell durch das Buch kommt. Aber als Zwischenlektüre kann man das Buch jedoch nicht bezeichnen. Die Geschichte wirkt auf mich, als wenn sich die gesamten 200-Seiten sehr dunkle Wochen durchziehen. Jedoch hat mir leider der Tiefgang dazu gefehlt und dadurch wirkt die Geschichte monoton. Auch die Nebencharaktere waren nicht greifbar und dazu auch noch unsympathisch, wie ihre Tildas Freundin. Wie ich gelesen hatte, hatten viele mit der Schreibweise ein Problem. Es war auch zunächst für mich komisch, dass die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede fehlten. aber sonst hatte ich keine Probleme mit dem Schreibstil. Den empfand ich als cool und grungy, gefühlt wie jeder Zweite in Berlin lebt und spricht. 😄 Leider war die Geschichte für mich nicht so wie erwartet, vielleicht bin ich auch mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen. Schade!
Ich habe das Buch verschlungen. Es lässt sich total leicht lesen, wenn man erstmal in den ungewöhnlichen Schreibstil hineingefunden hat. Es ging bei mir aber relativ schnell. Wie die Autorin den normalen Alltag, die wunderschönen und auch die schrecklichen Momente, in Worte verpackt, Ist für mich Kunst. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und Idas Geschichte.
Ich hab Anfangs ein wenig gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen was daran liegt, dass sie so anders ist als was ich sonst lese. Hier wird aus einer eigentlichen Tragödie etwas schönes gemacht, etwas was wie selbstverständlich von den Protagonisten angenommen wird. Wenn man erst mal über diesen ersten Schrecken hinweg ist, ist das Buch einfach nur eine wunderbare Geschichte über das Leben. Mein Fazit daraus ist, dass man das Leben so nehmen soll wie es kommt und das Beste daraus machen soll. Weniger grübeln, mehr leben. Die Figuren waren so gut beschrieben, dass ich am Ende ein wenig Wehmütig war als ich sie zwischen den Seiten zurück lassen musste. Auch gerade weil das Ende eigentlich ein Anfang ist. Was das bedeutet werdet ihr verstehen wenn ihr das Buch selber ließt. Es gibt keine wirklichen Kapitel aber es gibt trotzdem Stellen die wie Kapitelenden wirken und das Lesen leicht machen. Ich kann es jedem empfehlen der gerne mal was neues,anderes lesen möchte und mit Tilda durch den Sommer gleiten möchte.
Berührende Geschichte aber ich bin mit dem Schreibstil nicht zurecht gekommen
Puh, die Geschichte über die zwei Geschwister mit ihrer alkoholkranken Mutter war traurig, nüchtern aber dennoch irgendwie fesselnd. Allerdings hat mir der doch sehr einfache Schreibstil nicht gefallen. Da ich die Geschichte als Hörbuch gehört habe, war der Schreibstil der Dialoge an manchen Stellen sogar echt störend/anstrengend. Auch das Ende kam für mich doch ziemlich aprupt. Die Geschichte selbst hat 5⭐️ verdient. Als Gesamtbild betrachtet reicht es bei mir aber leider nur für 3,5 ⭐️
Das traurige Haus am Ende der Fröhlichstraße
Tilda studiert Mathe, jobbt im Supermarkt und zieht nebenbei ihre kleine Schwester groß, weil ihre Mutter sich nicht um sie kümmert. Aber vor allem schwimmt sie jeden Tag 22 Bahnen im Schwimmbad. Als sie dort eines Tages Viktor trifft, scheint zum ersten Mal seit Langem ein Sonnenstrahl in ihr Leben zu fallen. Doch die Realität holt sie immer ein und Tilda hat es schon lange nicht mehr gewagt, zu träumen… Beim Lesen von „22 Bahnen“ wird man sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. Caroline Wahl begrüßt den Leser mit einem sehr eigenwilligen, modernen Schreibstil, häufig minimalistisch und eher beobachtend als ausschmückend. Dennoch schafft sie es, den Leser innerhalb kürzester Zeit an die Seiten zu fesseln. Sie erzählt vom ganz „normalen“ Wahnsinn, von einer absolut nicht perfekten Familie, die darum kämpft, glücklich zu sein, komme was wolle und fängt damit auf ganz erstaunliche Weise einen Zeitgeist ein. Tilda ist eine Löwin, man kann über sie nur staunen. Ohne dass die Autorin sie jemals beschrieben hat, kann man sie sich perfekt vorstellen, kann an ihrer Seite sein und mit ihr mitfühlen, obwohl sich der Text nur auf das wichtigste beschränkt. „22 Bahnen“ ist keine Liebesgeschichte, auch wenn diese auch vorkommt. Viel mehr ist es eine Geschichte vom Leben, vom Hoffen und vom Wagnis, von mehr zu träumen, vom Sommer und von Morgen.

Schwere Thematik
Am Anfang hatte ich Probleme mit dem ungewöhnlichem Schreibstil der Autorin. Aber danach ging es relativ flüssig. Tilda hat schon früh das Chaos kennengelernt. Alkohol, Drogenmissbrauch und Verlust beherrschen ihr Leben. Tilda versucht sich darin zurecht zu finden. Sie studiert, geht nebenbei arbeiten und kümmert sich um ihre kleine Schwester Ida, weil ihre alkoholkranke Mutter es nicht schafft. Und dann taucht Viktor auf, der ihr so ähnlich ist. Wie soll Tilda das alles kompensieren, ohne ihre eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren? Wird sie es schaffen, den Fokus auch mal auf sich selbst zu richten? Eine emotionale Reise, ein berührender Roman, in dem es weniger um Moral, sondern um das Leben der beiden Schwestern geht.
Sehr berührend und besonders
Das Buch lag schon viel zu lange auf meinem Sub, irgendwie konnte ich mich lange nicht dazu „aufraffen“ es zu lesen, weil ich eine eher schwere Geschichte erwartet hatte. Das war auch der Fall, aber trotzdem hat sie eine gewisse Leichtigkeit beibehalten. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch reinzukommen. Dann konnte ich Tilda und ihre Sorgen und Ängste allerdings sehr gut greifen. Eigentlich passiert nicht besonders viel an Handlung, wir begleiten Tilda in ihrem Alltag mit einer kleinen Schwester und einer alkoholkranken Mutter. Dadurch war es sehr authentisch und lebensecht. Es konnte mich sehr berühren und mich öfter zum Nachdenken gebracht, was ich in Tildas Situation gemacht hätte und wie ich mich verhalten würde. Auch die Sommerstimmung kam total lebensecht rüber, besonders die Schwimmbadszenen waren irgendwie nostalgisch. Also ein sehr tiefgründiges Buch, das ein wichtiges Thema behandelt und durch einen besonderen Schreibstil geprägt ist. Ich kann es nur empfehlen!
Ich mochte diese traurige Geschichte 💜
"22 Bahnen" erzählt die bewegende Geschichte der Schwestern Tilda und Ida, die in einer Welt voller Traurigkeit und wenig Hoffnung ihren Weg suchen. Das Buch ist sehr realitätsnah geschrieben und hat bei mir eine Welle an Emotionen ausgelöst. Der einfühlsame Schreibstil hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in knapp zwei Tagen gelesen habe. Ein kleiner Kritikpunkt: An einigen Stellen war es schwer zu unterscheiden, ob es sich um direkte Rede oder die Gedanken der Protagonistinnen handelte, was manchmal den Lesefluss störte. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung Windstärke 17. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐✰ Gesamteindruck: Intensiv und emotional, aber mit kleinen Schwächen. ⭐⭐⭐⭐⭐ Protagonistinnen: Tilda und Ida sind authentisch ⭐⭐⭐⭐⭐ Schreibstil: Wunderschön und einnehmend. ⭐⭐⭐⭐✰ Spannung: Emotional mitreissend, aber nicht immer klar strukturiert. ⭐⭐⭐⭐⭐ Cover: Ein echtes Highlight! Ich mag es sehr. Leseempfehlung!
Tiefgreifende, emotionale Geschichte zweier Schwestern
Caroline Wahls Debütroman 22 Bahnen ist feinfühlig wie erschreckend. Caroline Wahl hat einen einfachen Schreibstil, er ist nicht blumig, er beschönigt nicht. Die Protagonistin Matilda, die nur Tilda genannt wird, ist sympathisch, verantwortungsvoll, aber das war sie nicht immer. Durch ihre Lebensumstände wird sie automatisch in diese Rolle gedrängt udn gönnt sich dabei selbst nicht wirklich einfach zu leben wie sie es möchte. Das Buch beschreibt nicht nur eine Art Befreiungsschlag vom Alltag für Tilda, sondern auch für ihre Schwester Ida (Windstärke 17). Um was geht es? Zwei Mädchen, Tilda Studentin und ihre kleine Schwester Ida, die gerade ins Gymnasium gewechselt hat, kümmern sich mehr oder weniger um sich selbst. Die Erzeuger abgehauen und ihre Mutter arbeitslos, Alkoholkrank und öfters gewalttätig, vor allem gegen Ida. Tilda übernimmt schon früh Verantwortung für sich und ihre kleine Halbschwester. Das Buch enthält einige Rückblenden aus Tildas Vergangenheit. Das Ende einer Freundschaft und tragischen Verlusten, die sie bis heute geprägt haben. Tilda managed alles ihr Privatleben, ihren Nebenjob und ihr Masterstudium. Nebenher geht sie schwimmen. 22 Bahnen. Die einzige Zeit, die sie nur für sich hat und da sieht sie Viktor. Viktor, der Bruder von Ivan, ihrem ehemaligen besten Freund. Das Buch ist aufwühlend, emotional und authentisch. Definitiv nicht für jeden, dennoch extrem lesenswert. Toller Debütroman! Drama: 🎭🎭🎭🎭/5 Romance: 🌹🌹/5 Humor: 0/5 Action: 0/5 Spice: 0/5
22 Bahnen zu dir…..🏊
Das Buch hat mich mit seinem sehr ungewohnten und schwierigen Schreibstil ziemlich herausgefordert. Ich bin ehrlich gesagt kaum oder eigentlich gar nicht richtig reingekommen. Besonders die Art, wie die wörtliche Rede geschrieben wurde, habe ich so noch nie erlebt. Es war teilweise schwer zu erkennen, wann jemand spricht, wo ein Abschnitt endet oder wann ein neuer Tag beginnt. Kapitel gab es auch keine, was das Lesen zusätzlich erschwert hat. Ich muss sagen, das war wirklich eine Schwäche für mich und obwohl das Buch mit seinen rund 200 Seiten eigentlich schnell zu lesen wäre, habe ich länger gebraucht und manchmal sogar die Lust verloren, weiterzulesen. Und das, obwohl ich die Geschichte selbst richtig, richtig gut fand! Denn rein inhaltlich war die Geschichte absolut empfehlenswert. Wenn ich nur die Handlung bewerten müsste, würde ich sofort die volle Punktzahl vergeben. Aber der Schreibstil hat mir das Leseerlebnis leider erschwert, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Trotzdem hat mich die Story so sehr gepackt, dass ich mir morgen direkt den zweiten Teil Windstärke holen werde und ich freue mich auch schon sehr auf den Film im September!
Sehr emotional
Das Buch sticht, aufgrund seiner reduzierten Sprache und besonderen Form der Dialoge, aus der Menge heraus. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich es prinzipiell nicht mag, wenn mir ein Buch "vorschreiben" möchte, wie ich zu fühlen habe. Teilweise haben mir einzelne Sätze die Tränen in die Augen getrieben. Trotzdem hatte ich mit fortschreitender Geschichte irgendwie das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt, sich nicht weiter entwickelt und am Ende auch nicht wirklich fertig ist. Auch wenn das Lesen Spaß gemacht hat, habe ich das Gefühl, dass mir das Buch nicht lange in Erinnerung bleiben wird.
Eine traurige Geschichte die mich sehr berührt hat.
Leseeindruck/ Höreindruck 22 Bahnen von Caroline Wahl Tilda und Ida sind zwei Schwestern die ihr Leben mit einer Alkoholkranken Mutter durchstehen, erleben oder überleben müssen. Ich empfand die Geschichte als sehr traurig. Ich habe die Kinder bedauert habe mich aber auch gefreut über die Erinnerung die schön waren. Tilda selber noch nicht richtig erwachsen trägt eine riesen Bürde. Nicht nur mit sich selber zurechtzukommen sondern auch die Sorge um Schwester und Mutter. Mich hat das Buch wirklich sehr berührt. Ich denke das so kein Kind aufwachsen sollte. Und doch hört man es immer und immer wieder. Dann frage ich mich immer warum schaut da niemand genauer hin. Die Geschichte um Viktor ist genauso berührend und die Verbindung durch die 22 Bahnen schön geschaffen. Das Ende lässt mich allerdings nicht ganz glücklich zurück. Der Schreibstil ist gut aber anders als gewohnt. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe waren einige Passagen durch den Schreibstil etwas anstrengend. Insgesamt ein wirklich schönes Buch das 4⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sterne bekommt. Eine Leseempfehlung spreche ich nur eingeschränkt wegen der oben erwähnten Punkte aus. Da ich denke das die ein Tricker sein könnten.
Eine sehr emotionale Geschichte. Sie ist nicht zuckersüß und rosarot wie andere. Nein, diese Story ist einfach echt. Mit allen Ecken und Kanten die es auch im echten Leben gibt. Der Schreibstil war am Anfang gewöhnungsbedürftig. Man benötigt einige Seiten bis das man sich daran gewöhnt hat, aber wenn man drin ist in diesen Schreibstil fliegt man durch die Seiten. Er ist einfach anders, nicht gut aber auch nicht schlecht anders. Er ist speziell. Ein wunderbares Buch. Empfehlenswert.

Tilda, Ida und das Monster. Berlin, Hamburg, Viktor ❤
Unglaublich tolles Buch! Ich konnte es gar nicht mehr weg legen. Dieses Buch ist so real und so ehrlich. Der Schreibstill ist genau meins und es so fließend geschrieben! Tilda, die ihre Schwester unheimlich liebt. Die kleine Ida und die Regentage im Schwimmbad. Das Monster. Und Viktor, mit seinem Schiff ❤. Ich bin so traurig dass es zu Ende ist, am liebsten würde ich es nochmal lesen 😭
22 Bahnen hat mich sehr berührt. Zu Beginn war es etwas ungewohnt keine Kapitel im Buch zu haben, aber daran gewöhnt man sich schnell. Die schwierige Thematik des Buches wird wunderbar aufgegriffen. Für den Leser ist die Verantwortung, die Tilda für Ida spürt sehr nachvollziehbar. Ich habe das Buch sehr genossen und freue mich schon den zweiten Teil bald zu lesen!
Ich hatte wahrscheinlich einfach zu hohe Erwartungen an 22 Bahnen. Die Geschichte ist klug konstruiert, aber emotional hat sie mich leider nicht so richtig erreicht. Ein Grund dafür war sicher die sehr nüchterne, fast schon knappe Sprache: kurze Sätze, reduzierte Beschreibungen. Auch an die wörtliche Rede (in Dialogform mit „Tilda: (...)“ und „Ida: (...)“) musste ich mich erst gewöhnen und irgendwie hat die für mich viel an Emotion aus der Geschichte genommen. Dabei ist die Geschichte emotional sehr fordernd - sehr schwere Themen wie Alkoholismus, Familienproblemen und Verantwortung wechseln sich ab mit jugendlicher Leichtigkeit – Schwimmbad, erste Liebe, Freundschaften. Manchmal wirkten diese Kontraste auf mich ein wenig wild zusammengestellt, auch wenn sie natürlich das Leben so abbilden, wie es eben oft ist: widersprüchlich und unberechenbar. Besonders gefallen hat mir Ida. Ihre Entwicklung im Laufe des Romans fand ich wirklich stark. Auch die Szenen im Supermarkt, in denen Tilda die Einkäufe der Kunden analysiert, waren kleine Highlights – witzig, treffend und sehr beobachtungsscharf. Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen, nur ist es bei mir persönlich nicht so eingeschlagen, wie ich es mir erhofft hatte.
22 Bahnen von Caroline Wahl🏝️ Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Charaktere sehr greifbar. Allgemein fand ich das Buch sehr gut gemacht. Jedoch war das Buch sehr dünn. Deswegen konnten einige Aspekte, die angeschnitten wurden, nicht zu Ende aufgeklärt werden. Außerdem fing die eigentliche Liebesgeschichte spät an, weswegen diese nicht zu 100% ausgebaut werden konnte.
Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und hat mir nicht so gut gefallen. Dafür fand ich Tilda und Ida toll. Die Geschichte um die beiden Schwestern hat mir gut gefallen,obwohl das Buch auch einige Längen hatte. Gar nicht gefallen hat mir ,dass es keine Kapitel gab,da ich Kapitel- Leserin bin . Alles in allem aber trotzdem ein nettes Buch für zwischendurch 🙂
Wunderschön
Eine herzzerreißende und hoch emotionale Geschichte über eine Familie, die eigentlich keine ist, die Beziehung zwischen zwei Schwestern, die eine Familie sind und eine kleine Liebesgeschichte, die keine ist. Einfach nur toll! Das Bucht ist schön geschrieben. Es enthält Dialoge und innere Monologe, teils auch verschachtelt, was den Situationen viel Gefühl verleiht. Es lässt einen nachdenken, Wut empfinden und Trauer. Ich lese wenige Romane aber wenn ich welche lese, dann freue ich mich immer, wenn ich so mitgerissen werde, wie bei diesem Buch! Ganz klare Empfehlung!
Dieses Buch hat seinen Hype absolut verdient 🏊🏼♀️🏊🏼❤️
Ich bin komplett blind in die Geschichte reingegangen. Ich habe den Klappentext vor einer Ewigkeit gelesen, wusste aber überhaupt nicht mehr, worum es geht. Direkt die ersten Seiten haben mich begeistert. Die Art und Weise, wie Caroline Wahl Tildas Gedanken und Alltag zum Leben erweckt, wirkt sehr realistisch. Ich liebe ihren Schreibstil. Die Sätze sind kurz. Passend zu Tildas wortkargen Ausdrucksweise. Ich dachte erst, dass dies etwas die Emotionalität und Tiefe ihrer Geschichte nehmen würde, aber ich habe mich getäuscht. Ich wurde von Tildas Geschichte komplett abgeholt und musste sogar ein-, zweimal Tränen wegblinzeln. Sie ist herzzerreißend, spannend, hat mich mit Tilda mitfiebern lassen und real. Irgendwie ist ihre Geschichte zugleich nah an einem dran und doch fern, da ich selber nie diese Erfahrungen gemacht habe. Aber ich konnte mitfühlen und sie verstehen. Das habe ich geliebt und hat das Buch zu etwas einzigartigen werden lassen. Ich freue mich schon auf Windstärke 17, denn das musste natürlich direkt einziehen. 22 Bahnen ist eine Herzensempfehlung ❤️

Emotional, intensiv und absolut lesenswert – mit kleinen Abzügen.
Der Schreibstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig – er erinnert eher an ein Drehbuch oder stellenweise an ein Tagebuch. Gerade die wörtliche Rede wirkte für mich anfangs ungewohnt, sodass ich etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Trotzdem ist die Story so aufgebaut, dass man dranbleiben will. Man möchte unbedingt wissen, wie es mit den beiden Mädchen weitergeht. Gleichzeitig schwankte ich beim Lesen immer wieder zwischen „Ich muss weiterlesen!“ und „Passiert da noch etwas?“. Die Thematik ist nicht leicht und geht unter die Haut. Die Protagonistin – und vor allem ihre kleine Schwester – haben mir unglaublich leid getan. Gleichzeitig ist es eine sehr berührende Geschichte über tiefe Verbundenheit und Geschwisterliebe, die im Kontrast zur Entscheidung für die eigene Freiheit steht. Das Ende kam für mich etwas abrupt, was ich schade fand. Ich habe das Buch vor allem gelesen, weil es so gehypet wird – und nach dem Lesen kann ich sagen: zu Recht. Allerdings ziehe ich persönlich 0,5 Punkte für den ungewohnten Schreibstil ab. Auch finde ich, dass Preis, Leselänge und damit die tatsächliche „Beschäftigungszeit“ nicht ganz im Verhältnis stehen.

25 Frauen 2025 - Buch 3: Der Podcast eat.READ.sleep hat völlig Recht: Caroline Wahl ist eine tolle neue Erzählstimme im deutschsprachigen Raum. In dem Roman begleitet man die Studentin Tilda, die sich neben dem Studium um ihre kleine Schwester Ida kümmert, weil die Mutter nicht dazu in der Lage ist. Das Verhältnis der beiden Schwestern ist meiner Meinung nach wirklich schön dargestellt. Caroline Wahl kann richtig gut Dialoge schreiben, wodurch man sich den Figuren näher fühlt. Ihr Sprachstil bewirkt außerdem, dass die Stimmung nie ins Kitschige abdriftet. Mir hat die Leichtigkeit der Erzählweise gefallen. Für mich war das eine gelungene Coming-of-Age-Geschichte. Ganz lieben Dank an Tinlie für die Empfehlung!
22 Bahnen
Nach doch sehr vielen Rezensionen, war ich gespannt auf das Buch, das Genre ist nicht ganz meins, konnte mich aber voll ends beeindrucken, ich war wie gefangen, ich empfand alle Emotionen mit und konnte mich einfach treiben lassen. Zur Story: Tilda erzählt ihre Geschichte mit einer nüchternen, fast schon kühlen Stimme, die dennoch so voller Emotionen ist, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in dem kleinen Ort zu stehen, in dem sie lebt. Die Routine ihres Lebens – das Schwimmen der 22 Bahnen im Schwimmbad, die Arbeit an der Supermarktkasse und das Kümmern um ihre jüngere Schwester Ida, hatte etwas Beruhigendes, aber auch Trostloses. Es hat mich nachdenklich gemacht, wie stark Tilda versucht, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, obwohl die Probleme mit ihrer alkoholkranken Mutter und die Verantwortung für Ida sie immer wieder überwältigen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Autorin die Beziehung zwischen den beiden Schwestern beschreibt. Ich konnte die Liebe, die Tilda für Ida empfindet, förmlich spüren, genauso wie die Sorge und den Druck, der auf ihr lastet. Gleichzeitig habe ich Tildas leise Sehnsucht nach einem eigenen Leben und nach Freiheit sehr gut nachvollziehen können. Ihre Begegnung mit Viktor, dem mysteriösen, interessanten Jungen aus dem Schwimmbad, war für mich wie ein kleiner Lichtblick in einer sonst oft bedrückenden Welt. Die Sprache des Buches ist präzise und gleichzeitig poetisch. Sie hat mich immer wieder überrascht, mit einfachen Worten gelingt es der Autorin, große Emotionen und tiefgründige Gedanken zu transportieren. Ich habe mich oft in Tildas Gedanken vertieft und ihre Kämpfe gefühlt. Besonders die Szenen im Schwimmbad hatten eine beinahe meditative Stimmung, die mich in ihren Bann gezogen hat. Am Ende des Buches war ich voller Bewunderung für Tilda. Ihre Geschichte hat mich daran erinnert, wie schwierig, aber auch wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und dennoch die Menschen, die man liebt, nicht aufzugeben. 22 Bahnen war für mich ein stilles, aber unglaublich kraftvolles Buch

Insgesamt ist "22 Bahnen" ein berührender Roman über die Balance zwischen familiärer Verantwortung und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit, der zum Nachdenken anregt. Tilda jongliert zwischen Mathematikstudium, Schichtarbeit und der Pflege ihrer kleinen Schwester in einem Haushalt, der von der Alkoholkrankheit ihrer Mutter gezeichnet ist. Ihre tägliche Routine, 22 Bahnen im Freibad zu schwimmen, wird zur Metapher für ihren Versuch, Kontrolle und Struktur in ihrem Leben zu bewahren. Der klare, präzise und authentische Schreibstil verleiht der Geschichte eine unaufdringliche Intensität, inmitten von innerer Zerrissenheit, Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Freiheit.
Gewöhnungsbedürftig, authentisch und eindrucksvoll
Ich fand das Buch ganz gut, auch wenn ich den ganzen Hype darum nicht ganz nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die knappe und direkte Art der Dialoge. Aber wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, findet man schnell Zugang zu den Protagonisten und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Irgendwann konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Klug vom Verlag fand ich, dass in der Taschenbuchausgabe direkt eine Leseprobe von Windstärke 17 enthalten ist – so bekommt man gleich Lust, weiterzulesen.
„Das sollte hier nie eine Liebesgeschichte werden. Das sollte wenn, dann Idas und meine, vor allem Idas Heldinnengeschichte werden…“ 🛟🩱🏊🏻♀️
22 Bahnen ist für mich eines der besten Bücher, welches ich dieses Jahr bereits gelesen habe. Die tiefgründigen und Kontrastreichen Geschehnisse und Gedanken von Tilda, das Drama ihrer Familie und die Liebe zu ihrer kleinen Schwester sind einfach faszinierend. Auch die Geschichte um Viktor und seine Familie, ist einfach herzzerreißend. Das Buch hat mich ziemlich mitgenommen, und gleichzeitig mein Herz erwärmt. Auch die Schreibweise und die teilweise kurzen und trotzdem bedeutsamen Dialoge passen einfach perfekt zum Gesamtbild des Buches. Ich freue mich sehr auf die Verfilmung, welche uns dieses Jahr noch erwarten wird.

Summervibe mit Tiefgang ☀️❤️🩹
Ich hab 22 Bahnen an einem Tag weggesnackt. Tilda und Ida waren mir direkt nah, und obwohl das Thema nicht ohne ist (suchtkranke Mutter, Verantwortung, Weg aus dem Alltag), hat sich das Buch nie schwer angefühlt. Gerade die Beziehungsdynamik zwischen Tilda und Ida hat mich stellenweise richtig berührt🥲 Generell hätte ich nicht gedacht, dass mich die Geschichte so berührt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ehrlich und unaufgeregt, aber mit Gefühl. Jetzt bin ich auf Windstärke 17 gespannt. Wer im Sommer was lesen will, das mehr bietet als die übliche Romcom – here you go.
„Zusammen sind wir stark“
„22 Bahnen" erzählt auf berührende Weise die Geschichte der Schwestern Tilda und Ida, die in einem von Alkoholismus geprägten Elternhaus aufwachsen. Besonders Tilda übernimmt viel zu früh Verantwortung und kümmert sich liebevoll um ihre kleine Schwester. Beide wachsen im Laufe der Geschichte über sich hinaus, zwei starke Persönlichkeiten, die das Beste aus ihrer schwierigen Situation machen. Die Darstellung der Mutter, die alles herunterspielt und in ihrer Sucht gefangen ist, hat mich stark an meinen eigenen Stiefvater erinnert, schmerzhaft real, aber ehrlich erzählt. Wunderschön fand ich auch die leise, stetig wachsende Beziehung zwischen Tilda und Viktor, die dem Hörbuch eine sanfte Hoffnung verleiht. Ein ruhiges, tiefgründiges Hörbuch, es hat mir sehr gefallen ☺️ Freu mich auf die Verfilmung 🎥
Durch den Hype habe ich mehr erwartet, als das Buch geben konnte.
Tildas Geschichte ist ungeschönt. Ihr Leben zuhause ist schwer, ihre Träume groß und ihre Schwester, für die sie sich verantwortlich fühlt, klein. Sie will gehen, aber sie kann nicht gehen. Ihre Zuflucht ist das Schwimmbad und ihre gewohnten 22 Bahnen. Einerseits verstehe die guten Kritiken, auf der anderen Seite hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Die Dialoge waren überwiegend langweilig, die Handlung langsam und das Ende offen. Die Nebenhandlung mit dem männlichen Protagonisten und dem verstorbenen Bruder fühlte sich nebensächlich und irgendwie irrelevant an. Der Vollständigkeit halber möchte ich gern Windstärke 17 lesen, ich kann mir gut vorstellen, dass es mich mehr abholt.
📝 „Die weißen Reihenhäuser sind grau, die neuen Spielplätze sind älter, auch die jungen Eltern sind grau und unglücklich geworden, die Kinder von damals sind wie wir keine Kinder mehr und weggezogen in irgendwelche Städte. Manche Kinder haben vielleicht schon eigene Kinder. Und die neuen Kinder, die jetzt hier wohnen, sind auch nicht lange Kinder und ganz schnell grau und unglücklich.“ (S.83) 📝 „Die Gewissheit, dass ich vieles verlieren kann, eine Vater, eine Mutter, eine normale Kindheit, dass nichts sicher und beständig ist, dass aber Bücher trotz allem bleiben, dass mir niemand diese Geschichten, diese Welten wegnehmen kann, in die ich zu flüchten vermag, beruhigte mich und machte mich unverwundbar.“ (S.105-106) 📖 Der Roman handelt von Tilda und Ida, zwei Schwestern, die in jungen Jahren nicht unbeschwert aufwachsen können, da die Alkoholsucht ihrer Mutter dies verhindert. Ohne Vater und die Fürsorge ihrer Mutter lernen sie schnell erwachsen zu sein und müssen ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Tilda ist eine begabte Mathematikerin, die 10- jährige Ida eine leidenschaftliche Künstlerin. Begleitet wird der Roman von der Frage, ob sich ihnen vielversprechende Türen im Leben öffnen werden. 💭 Ehrlich gesagt, habe ich Zeit gebraucht, um mich mit dem Schreibstil von Caroline Wahl anzufreunden. Jedoch vermittelt sie dadurch Authentizität. Sie zeigt auf, wie heutzutage Peer Groups, innerhalb und nach außen, agieren und welche Fragen sie bewegen. Toll finde ich, wie sie darstellt, inwiefern Tilda und Ida mit ihren Aufgaben wachsen. Ein Roman über tägliche Enttäuschungen und große Zukunftsträume. Ein Buch, welches ich ohne die READO-Community vermutlich nicht gelesen, es dann aber vermutlich bereut hätte.

22 Bahnen Im Roman 22 Bahnen von Caroline Wahl geht es um Tilda, eine junge Frau, die sich um ihre alkoholkranke Mutter und ihre kleine Schwester Ida kümmert, während sie parallel dazu studiert und arbeitet. Tilda hat den Wunsch aus der Kleinstadt auszubrechen und in eine Großstadt zu ziehen. Sie bekommt ein Angebot aus Berlin, doch nun steht sie vor der Entscheidung, ob sie ihren Wunsch nachgeht, oder weiter zu Hause bleibt, damit ihre kleine Schwester nicht alleine bleibt.
Ich weiß überhaupt nicht wie ich anfangen soll, weil dieses Buch so viele Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich habe den Film nicht geguckt und bin ohne irgendwelche Vorurteile rein. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Dieser Schreibstil war so unfassbar angenehm zu lesen, unglaublich. Ich "mochte" die Story sehr, auch wenn ein schweres Thema behandelt wurde, fand ich es eigentlich sehr gut umgesetzt. Ich habe erst nachdem ich das Buch gekauft habe, von der Kritik über Caroline Wahl gehört, aber das macht das Buch ansich nicht schlechter für mich. Ich fand es mega.
So schön geschrieben, dass es weh tut
22 Bahnen hat mich tief berührt – nicht nur wegen der Geschichte, sondern wegen der Sprache: klar, ehrlich, leise und trotzdem voller Kraft. Tilda und Ida sind Figuren, die man nicht vergisst. Zwei Schwestern, die sich gegenseitig halten in einer Welt, die oft zu viel ist. Caroline Wahl erzählt ihre Geschichte so echt und feinfühlig, dass jeder Satz sitzt – und bleibt. Dieses Buch hat sich still und heimlich auf meine Lieblingsbuchliste geschwommen. #22Bahnen #CarolineWahl #TildaUndIda #SpracheDieTrifft #HerzBuch #LeiseStärke
Monoton
„Die Gewissheit, dass ich vieles verlieren kann, einen Vater, eine Mutter, eine normale Kindheit, dass nichts sicher und beständig ist, dass aber Bücher trotz allem bleiben, dass mir niemand diese Geschichten, diese Welten wegnehmen kann, in die ich zu flüchten vermag, beruhigte mich und machte mich unverwundbar. Ich wusste: Egal, wie viel Scheiße da noch auf mich zukommt, dieses bisschen Glück kann mir niemand nehmen. Und Ida weiß das jetzt, glaube ich, auch.“ S. 105/106 Ich möchte garnicht viel über dieses Buch sagen. Für mich ist das ein monotones Buch in dem nicht viel passiert. Natürlich ist der Hintergrund dieser Erzählung schrecklich. Ich möchte nicht in Tildas oder Idas Haut stecken. Aber ich finde, das Geschriebene war es nicht unbedingt wert. Kapitel gibt es keine. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Fand ich nicht so toll. Auch der Schreibstil ist Gewöhnungsbedürftig. Viellicht waren die Erwartungen meinerseits einfach zu hoch.
Iwie eine tragisch/bittersüße Geschichte von Tilda, Ida und Viktor
Hmmm.. also die Geschichte hat mich schon gepackt, ich wollte stets wissen, wie es weitergeht, aber so richtig überzeugt hat mich die Story nicht. Ich verstehe den großen Hype um diesen Roman auch nicht. Also insbesondere im feministischen Kontext verstehe ich den Hype nicht. ACHTUNG SPOILER: Bereits als Viktor zum ersten Mal erwähnt wurde, dachte ich mir: oh nö, lass ihn bitte nicht zum Retter oder Antagonisten dieser Story werden! Also der Erzählstil hat mir schon sehr zugesagt. Und auch die Familiengeschichte mit der alkoholabhängigen Mutter hat mich gepackt und berührt (vor allem als Person, die Alkoholismus in der Familie - war in einer anderen Form und anderen Geschlechts - erlebt hat). Allein diese Situation gibt schon so viel her. Wieso musste es einen unnahbar erscheinenden Schönling namens Viktor geben???!? I don't know, hätte es nicht anders erzählt werden können? Es tut mir iwie echt leid dem Roman so wenige Sterne zu vergeben, aber iwie hat mir der feministische Drive gefehlt!
Grossartig!
Ein wunderbares Buch über unerschütterliche Geschwisterliebe und die vernichtende Wirkung von elterlichem Alkoholismus. Sehr gut gefiel mir der jederzeit lebensnahe und glaubwürdige Plot, der trotz des schwermütigen Themas gelegentliche situatinskomische Momente zulässt. Das Buch empfiehlt sich unbedingt für alle FreundInnen glaubhafter „Geschichten, die das Leben schreibt“.
Ein Buch, was meiner Seele gut getan hat. 🥹
Ich wusste gar nicht, was mich in „22 Bahnen“ erwarten würde, da mir das Buch meine Therapeutin ans Herz gelegt hat. Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, wie ich dieses Buch fand. Der Schreibstil ist zwar mal was anders, aber geht runter wie Butter. Ich hab das Buch mit jeder Faser meines Körpers für wundervoll erachtet. Mehr kann und will ich nicht schreiben, da ich jedem dieses Gefühl selbst spüren lassen mag. 🤍 Für mich definitiv ein Herzensbuch und ich werde auch das andere Buch „Windstärke 17“ von ihr lesen. ✨

Tiefgründig! 🏊🏻♀️
Dieses Buch habe ich hauptsächlich deshalb gekauft, weil es so gehyped ist und konnte mir zunächst nicht vorstellen, dass es den Hype wert ist. Somit bin ich eher etwas misstrauisch an die Geschichte herangegangen, konnte jedoch vollkommen überzeugt werden. Ich liebe den außergewöhnlichen, modernen Schreibstil der Autorin, welcher eine absolute Sogwirkung auf mich hatte. Gerade durch die kurzen Sätze konnten meiner Meinung nach mehr Emotionen rüber gebracht werden, als mit teils endlos langen Schachtelsätzen, die ich schon in manchen New Adult Romanen vorgefunden habe. Die Geschichte von Tilda ist mitten aus dem Leben erzählt, was mir besonders gefallen hat. Die Charaktere wirken realistisch, so als könnte man ihnen jeden Tag auf der Straße begegnen. Insbesondere die Beziehung von Tilda zu ihrer Schwester fand ich besonders toll ausgearbeitet, man fühlt mit ihr mit. Dabei ist die gesamte Geschichte kurzweilig - es entstehen keinerlei Längen - und wirklich mal etwas anderes!
Buchinformationen
Beiträge
"Genießt man die Sonne, wenn man die kalten Wolken gewohnt ist?" ☀️☁️
Aufgrund der Aktualität des Buches, da der Kinofilm rausgekommen ist, dachte ich, es ist an der Zeit das Buch zu lesen. Leider konnte mich das Buch aber nicht abholen. Ich kann den Hype nicht so ganz nachvollziehen und bin dadurch irgendwie enttäuscht. Klar, die Dynamik zwischen den Schwestern ist großartig. Die Armen müssen für ihr Alter viel zu viel mitmachen. Aber ich weiß bis jetzt nicht, was das Buch dem Leser für ein Message mitgeben soll. 🤷♀️ Das Buch gibt einem überhaupt nicht mit, wie sich Kinder bei einem alkoholsüchtigen Elternteil verhalten sollen. Dazu habe ich bereits bessere Bücher gelesen. Daher kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, warum dies als Schullektüre angepriesen wird. Es fällt vor allem Tilda nicht ein, sich an eine Vertrauensperson oder auch ans Jugendamt zu wenden. Erst Viktor - eigentlich ein völlig Fremder - kommt auf die Idee, das Jugendamt zu verständigen. Für mich schwer nachzuvollziehen... Bei den 200 Seiten dachte ich zunächst, dass man schnell durch das Buch kommt. Aber als Zwischenlektüre kann man das Buch jedoch nicht bezeichnen. Die Geschichte wirkt auf mich, als wenn sich die gesamten 200-Seiten sehr dunkle Wochen durchziehen. Jedoch hat mir leider der Tiefgang dazu gefehlt und dadurch wirkt die Geschichte monoton. Auch die Nebencharaktere waren nicht greifbar und dazu auch noch unsympathisch, wie ihre Tildas Freundin. Wie ich gelesen hatte, hatten viele mit der Schreibweise ein Problem. Es war auch zunächst für mich komisch, dass die Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede fehlten. aber sonst hatte ich keine Probleme mit dem Schreibstil. Den empfand ich als cool und grungy, gefühlt wie jeder Zweite in Berlin lebt und spricht. 😄 Leider war die Geschichte für mich nicht so wie erwartet, vielleicht bin ich auch mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen. Schade!
Ich habe das Buch verschlungen. Es lässt sich total leicht lesen, wenn man erstmal in den ungewöhnlichen Schreibstil hineingefunden hat. Es ging bei mir aber relativ schnell. Wie die Autorin den normalen Alltag, die wunderschönen und auch die schrecklichen Momente, in Worte verpackt, Ist für mich Kunst. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und Idas Geschichte.
Ich hab Anfangs ein wenig gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen was daran liegt, dass sie so anders ist als was ich sonst lese. Hier wird aus einer eigentlichen Tragödie etwas schönes gemacht, etwas was wie selbstverständlich von den Protagonisten angenommen wird. Wenn man erst mal über diesen ersten Schrecken hinweg ist, ist das Buch einfach nur eine wunderbare Geschichte über das Leben. Mein Fazit daraus ist, dass man das Leben so nehmen soll wie es kommt und das Beste daraus machen soll. Weniger grübeln, mehr leben. Die Figuren waren so gut beschrieben, dass ich am Ende ein wenig Wehmütig war als ich sie zwischen den Seiten zurück lassen musste. Auch gerade weil das Ende eigentlich ein Anfang ist. Was das bedeutet werdet ihr verstehen wenn ihr das Buch selber ließt. Es gibt keine wirklichen Kapitel aber es gibt trotzdem Stellen die wie Kapitelenden wirken und das Lesen leicht machen. Ich kann es jedem empfehlen der gerne mal was neues,anderes lesen möchte und mit Tilda durch den Sommer gleiten möchte.
Berührende Geschichte aber ich bin mit dem Schreibstil nicht zurecht gekommen
Puh, die Geschichte über die zwei Geschwister mit ihrer alkoholkranken Mutter war traurig, nüchtern aber dennoch irgendwie fesselnd. Allerdings hat mir der doch sehr einfache Schreibstil nicht gefallen. Da ich die Geschichte als Hörbuch gehört habe, war der Schreibstil der Dialoge an manchen Stellen sogar echt störend/anstrengend. Auch das Ende kam für mich doch ziemlich aprupt. Die Geschichte selbst hat 5⭐️ verdient. Als Gesamtbild betrachtet reicht es bei mir aber leider nur für 3,5 ⭐️
Das traurige Haus am Ende der Fröhlichstraße
Tilda studiert Mathe, jobbt im Supermarkt und zieht nebenbei ihre kleine Schwester groß, weil ihre Mutter sich nicht um sie kümmert. Aber vor allem schwimmt sie jeden Tag 22 Bahnen im Schwimmbad. Als sie dort eines Tages Viktor trifft, scheint zum ersten Mal seit Langem ein Sonnenstrahl in ihr Leben zu fallen. Doch die Realität holt sie immer ein und Tilda hat es schon lange nicht mehr gewagt, zu träumen… Beim Lesen von „22 Bahnen“ wird man sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. Caroline Wahl begrüßt den Leser mit einem sehr eigenwilligen, modernen Schreibstil, häufig minimalistisch und eher beobachtend als ausschmückend. Dennoch schafft sie es, den Leser innerhalb kürzester Zeit an die Seiten zu fesseln. Sie erzählt vom ganz „normalen“ Wahnsinn, von einer absolut nicht perfekten Familie, die darum kämpft, glücklich zu sein, komme was wolle und fängt damit auf ganz erstaunliche Weise einen Zeitgeist ein. Tilda ist eine Löwin, man kann über sie nur staunen. Ohne dass die Autorin sie jemals beschrieben hat, kann man sie sich perfekt vorstellen, kann an ihrer Seite sein und mit ihr mitfühlen, obwohl sich der Text nur auf das wichtigste beschränkt. „22 Bahnen“ ist keine Liebesgeschichte, auch wenn diese auch vorkommt. Viel mehr ist es eine Geschichte vom Leben, vom Hoffen und vom Wagnis, von mehr zu träumen, vom Sommer und von Morgen.

Schwere Thematik
Am Anfang hatte ich Probleme mit dem ungewöhnlichem Schreibstil der Autorin. Aber danach ging es relativ flüssig. Tilda hat schon früh das Chaos kennengelernt. Alkohol, Drogenmissbrauch und Verlust beherrschen ihr Leben. Tilda versucht sich darin zurecht zu finden. Sie studiert, geht nebenbei arbeiten und kümmert sich um ihre kleine Schwester Ida, weil ihre alkoholkranke Mutter es nicht schafft. Und dann taucht Viktor auf, der ihr so ähnlich ist. Wie soll Tilda das alles kompensieren, ohne ihre eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren? Wird sie es schaffen, den Fokus auch mal auf sich selbst zu richten? Eine emotionale Reise, ein berührender Roman, in dem es weniger um Moral, sondern um das Leben der beiden Schwestern geht.
Sehr berührend und besonders
Das Buch lag schon viel zu lange auf meinem Sub, irgendwie konnte ich mich lange nicht dazu „aufraffen“ es zu lesen, weil ich eine eher schwere Geschichte erwartet hatte. Das war auch der Fall, aber trotzdem hat sie eine gewisse Leichtigkeit beibehalten. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch reinzukommen. Dann konnte ich Tilda und ihre Sorgen und Ängste allerdings sehr gut greifen. Eigentlich passiert nicht besonders viel an Handlung, wir begleiten Tilda in ihrem Alltag mit einer kleinen Schwester und einer alkoholkranken Mutter. Dadurch war es sehr authentisch und lebensecht. Es konnte mich sehr berühren und mich öfter zum Nachdenken gebracht, was ich in Tildas Situation gemacht hätte und wie ich mich verhalten würde. Auch die Sommerstimmung kam total lebensecht rüber, besonders die Schwimmbadszenen waren irgendwie nostalgisch. Also ein sehr tiefgründiges Buch, das ein wichtiges Thema behandelt und durch einen besonderen Schreibstil geprägt ist. Ich kann es nur empfehlen!
Ich mochte diese traurige Geschichte 💜
"22 Bahnen" erzählt die bewegende Geschichte der Schwestern Tilda und Ida, die in einer Welt voller Traurigkeit und wenig Hoffnung ihren Weg suchen. Das Buch ist sehr realitätsnah geschrieben und hat bei mir eine Welle an Emotionen ausgelöst. Der einfühlsame Schreibstil hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in knapp zwei Tagen gelesen habe. Ein kleiner Kritikpunkt: An einigen Stellen war es schwer zu unterscheiden, ob es sich um direkte Rede oder die Gedanken der Protagonistinnen handelte, was manchmal den Lesefluss störte. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung Windstärke 17. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐✰ Gesamteindruck: Intensiv und emotional, aber mit kleinen Schwächen. ⭐⭐⭐⭐⭐ Protagonistinnen: Tilda und Ida sind authentisch ⭐⭐⭐⭐⭐ Schreibstil: Wunderschön und einnehmend. ⭐⭐⭐⭐✰ Spannung: Emotional mitreissend, aber nicht immer klar strukturiert. ⭐⭐⭐⭐⭐ Cover: Ein echtes Highlight! Ich mag es sehr. Leseempfehlung!
Tiefgreifende, emotionale Geschichte zweier Schwestern
Caroline Wahls Debütroman 22 Bahnen ist feinfühlig wie erschreckend. Caroline Wahl hat einen einfachen Schreibstil, er ist nicht blumig, er beschönigt nicht. Die Protagonistin Matilda, die nur Tilda genannt wird, ist sympathisch, verantwortungsvoll, aber das war sie nicht immer. Durch ihre Lebensumstände wird sie automatisch in diese Rolle gedrängt udn gönnt sich dabei selbst nicht wirklich einfach zu leben wie sie es möchte. Das Buch beschreibt nicht nur eine Art Befreiungsschlag vom Alltag für Tilda, sondern auch für ihre Schwester Ida (Windstärke 17). Um was geht es? Zwei Mädchen, Tilda Studentin und ihre kleine Schwester Ida, die gerade ins Gymnasium gewechselt hat, kümmern sich mehr oder weniger um sich selbst. Die Erzeuger abgehauen und ihre Mutter arbeitslos, Alkoholkrank und öfters gewalttätig, vor allem gegen Ida. Tilda übernimmt schon früh Verantwortung für sich und ihre kleine Halbschwester. Das Buch enthält einige Rückblenden aus Tildas Vergangenheit. Das Ende einer Freundschaft und tragischen Verlusten, die sie bis heute geprägt haben. Tilda managed alles ihr Privatleben, ihren Nebenjob und ihr Masterstudium. Nebenher geht sie schwimmen. 22 Bahnen. Die einzige Zeit, die sie nur für sich hat und da sieht sie Viktor. Viktor, der Bruder von Ivan, ihrem ehemaligen besten Freund. Das Buch ist aufwühlend, emotional und authentisch. Definitiv nicht für jeden, dennoch extrem lesenswert. Toller Debütroman! Drama: 🎭🎭🎭🎭/5 Romance: 🌹🌹/5 Humor: 0/5 Action: 0/5 Spice: 0/5
22 Bahnen zu dir…..🏊
Das Buch hat mich mit seinem sehr ungewohnten und schwierigen Schreibstil ziemlich herausgefordert. Ich bin ehrlich gesagt kaum oder eigentlich gar nicht richtig reingekommen. Besonders die Art, wie die wörtliche Rede geschrieben wurde, habe ich so noch nie erlebt. Es war teilweise schwer zu erkennen, wann jemand spricht, wo ein Abschnitt endet oder wann ein neuer Tag beginnt. Kapitel gab es auch keine, was das Lesen zusätzlich erschwert hat. Ich muss sagen, das war wirklich eine Schwäche für mich und obwohl das Buch mit seinen rund 200 Seiten eigentlich schnell zu lesen wäre, habe ich länger gebraucht und manchmal sogar die Lust verloren, weiterzulesen. Und das, obwohl ich die Geschichte selbst richtig, richtig gut fand! Denn rein inhaltlich war die Geschichte absolut empfehlenswert. Wenn ich nur die Handlung bewerten müsste, würde ich sofort die volle Punktzahl vergeben. Aber der Schreibstil hat mir das Leseerlebnis leider erschwert, weshalb ich einen Stern abziehen muss. Trotzdem hat mich die Story so sehr gepackt, dass ich mir morgen direkt den zweiten Teil Windstärke holen werde und ich freue mich auch schon sehr auf den Film im September!
Sehr emotional
Das Buch sticht, aufgrund seiner reduzierten Sprache und besonderen Form der Dialoge, aus der Menge heraus. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich es prinzipiell nicht mag, wenn mir ein Buch "vorschreiben" möchte, wie ich zu fühlen habe. Teilweise haben mir einzelne Sätze die Tränen in die Augen getrieben. Trotzdem hatte ich mit fortschreitender Geschichte irgendwie das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt, sich nicht weiter entwickelt und am Ende auch nicht wirklich fertig ist. Auch wenn das Lesen Spaß gemacht hat, habe ich das Gefühl, dass mir das Buch nicht lange in Erinnerung bleiben wird.
Eine traurige Geschichte die mich sehr berührt hat.
Leseeindruck/ Höreindruck 22 Bahnen von Caroline Wahl Tilda und Ida sind zwei Schwestern die ihr Leben mit einer Alkoholkranken Mutter durchstehen, erleben oder überleben müssen. Ich empfand die Geschichte als sehr traurig. Ich habe die Kinder bedauert habe mich aber auch gefreut über die Erinnerung die schön waren. Tilda selber noch nicht richtig erwachsen trägt eine riesen Bürde. Nicht nur mit sich selber zurechtzukommen sondern auch die Sorge um Schwester und Mutter. Mich hat das Buch wirklich sehr berührt. Ich denke das so kein Kind aufwachsen sollte. Und doch hört man es immer und immer wieder. Dann frage ich mich immer warum schaut da niemand genauer hin. Die Geschichte um Viktor ist genauso berührend und die Verbindung durch die 22 Bahnen schön geschaffen. Das Ende lässt mich allerdings nicht ganz glücklich zurück. Der Schreibstil ist gut aber anders als gewohnt. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe waren einige Passagen durch den Schreibstil etwas anstrengend. Insgesamt ein wirklich schönes Buch das 4⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sterne bekommt. Eine Leseempfehlung spreche ich nur eingeschränkt wegen der oben erwähnten Punkte aus. Da ich denke das die ein Tricker sein könnten.
Eine sehr emotionale Geschichte. Sie ist nicht zuckersüß und rosarot wie andere. Nein, diese Story ist einfach echt. Mit allen Ecken und Kanten die es auch im echten Leben gibt. Der Schreibstil war am Anfang gewöhnungsbedürftig. Man benötigt einige Seiten bis das man sich daran gewöhnt hat, aber wenn man drin ist in diesen Schreibstil fliegt man durch die Seiten. Er ist einfach anders, nicht gut aber auch nicht schlecht anders. Er ist speziell. Ein wunderbares Buch. Empfehlenswert.

Tilda, Ida und das Monster. Berlin, Hamburg, Viktor ❤
Unglaublich tolles Buch! Ich konnte es gar nicht mehr weg legen. Dieses Buch ist so real und so ehrlich. Der Schreibstill ist genau meins und es so fließend geschrieben! Tilda, die ihre Schwester unheimlich liebt. Die kleine Ida und die Regentage im Schwimmbad. Das Monster. Und Viktor, mit seinem Schiff ❤. Ich bin so traurig dass es zu Ende ist, am liebsten würde ich es nochmal lesen 😭
22 Bahnen hat mich sehr berührt. Zu Beginn war es etwas ungewohnt keine Kapitel im Buch zu haben, aber daran gewöhnt man sich schnell. Die schwierige Thematik des Buches wird wunderbar aufgegriffen. Für den Leser ist die Verantwortung, die Tilda für Ida spürt sehr nachvollziehbar. Ich habe das Buch sehr genossen und freue mich schon den zweiten Teil bald zu lesen!
Ich hatte wahrscheinlich einfach zu hohe Erwartungen an 22 Bahnen. Die Geschichte ist klug konstruiert, aber emotional hat sie mich leider nicht so richtig erreicht. Ein Grund dafür war sicher die sehr nüchterne, fast schon knappe Sprache: kurze Sätze, reduzierte Beschreibungen. Auch an die wörtliche Rede (in Dialogform mit „Tilda: (...)“ und „Ida: (...)“) musste ich mich erst gewöhnen und irgendwie hat die für mich viel an Emotion aus der Geschichte genommen. Dabei ist die Geschichte emotional sehr fordernd - sehr schwere Themen wie Alkoholismus, Familienproblemen und Verantwortung wechseln sich ab mit jugendlicher Leichtigkeit – Schwimmbad, erste Liebe, Freundschaften. Manchmal wirkten diese Kontraste auf mich ein wenig wild zusammengestellt, auch wenn sie natürlich das Leben so abbilden, wie es eben oft ist: widersprüchlich und unberechenbar. Besonders gefallen hat mir Ida. Ihre Entwicklung im Laufe des Romans fand ich wirklich stark. Auch die Szenen im Supermarkt, in denen Tilda die Einkäufe der Kunden analysiert, waren kleine Highlights – witzig, treffend und sehr beobachtungsscharf. Insgesamt habe ich das Buch gern gelesen, nur ist es bei mir persönlich nicht so eingeschlagen, wie ich es mir erhofft hatte.
22 Bahnen von Caroline Wahl🏝️ Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Charaktere sehr greifbar. Allgemein fand ich das Buch sehr gut gemacht. Jedoch war das Buch sehr dünn. Deswegen konnten einige Aspekte, die angeschnitten wurden, nicht zu Ende aufgeklärt werden. Außerdem fing die eigentliche Liebesgeschichte spät an, weswegen diese nicht zu 100% ausgebaut werden konnte.
Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig und hat mir nicht so gut gefallen. Dafür fand ich Tilda und Ida toll. Die Geschichte um die beiden Schwestern hat mir gut gefallen,obwohl das Buch auch einige Längen hatte. Gar nicht gefallen hat mir ,dass es keine Kapitel gab,da ich Kapitel- Leserin bin . Alles in allem aber trotzdem ein nettes Buch für zwischendurch 🙂
Wunderschön
Eine herzzerreißende und hoch emotionale Geschichte über eine Familie, die eigentlich keine ist, die Beziehung zwischen zwei Schwestern, die eine Familie sind und eine kleine Liebesgeschichte, die keine ist. Einfach nur toll! Das Bucht ist schön geschrieben. Es enthält Dialoge und innere Monologe, teils auch verschachtelt, was den Situationen viel Gefühl verleiht. Es lässt einen nachdenken, Wut empfinden und Trauer. Ich lese wenige Romane aber wenn ich welche lese, dann freue ich mich immer, wenn ich so mitgerissen werde, wie bei diesem Buch! Ganz klare Empfehlung!
Dieses Buch hat seinen Hype absolut verdient 🏊🏼♀️🏊🏼❤️
Ich bin komplett blind in die Geschichte reingegangen. Ich habe den Klappentext vor einer Ewigkeit gelesen, wusste aber überhaupt nicht mehr, worum es geht. Direkt die ersten Seiten haben mich begeistert. Die Art und Weise, wie Caroline Wahl Tildas Gedanken und Alltag zum Leben erweckt, wirkt sehr realistisch. Ich liebe ihren Schreibstil. Die Sätze sind kurz. Passend zu Tildas wortkargen Ausdrucksweise. Ich dachte erst, dass dies etwas die Emotionalität und Tiefe ihrer Geschichte nehmen würde, aber ich habe mich getäuscht. Ich wurde von Tildas Geschichte komplett abgeholt und musste sogar ein-, zweimal Tränen wegblinzeln. Sie ist herzzerreißend, spannend, hat mich mit Tilda mitfiebern lassen und real. Irgendwie ist ihre Geschichte zugleich nah an einem dran und doch fern, da ich selber nie diese Erfahrungen gemacht habe. Aber ich konnte mitfühlen und sie verstehen. Das habe ich geliebt und hat das Buch zu etwas einzigartigen werden lassen. Ich freue mich schon auf Windstärke 17, denn das musste natürlich direkt einziehen. 22 Bahnen ist eine Herzensempfehlung ❤️

Emotional, intensiv und absolut lesenswert – mit kleinen Abzügen.
Der Schreibstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig – er erinnert eher an ein Drehbuch oder stellenweise an ein Tagebuch. Gerade die wörtliche Rede wirkte für mich anfangs ungewohnt, sodass ich etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Trotzdem ist die Story so aufgebaut, dass man dranbleiben will. Man möchte unbedingt wissen, wie es mit den beiden Mädchen weitergeht. Gleichzeitig schwankte ich beim Lesen immer wieder zwischen „Ich muss weiterlesen!“ und „Passiert da noch etwas?“. Die Thematik ist nicht leicht und geht unter die Haut. Die Protagonistin – und vor allem ihre kleine Schwester – haben mir unglaublich leid getan. Gleichzeitig ist es eine sehr berührende Geschichte über tiefe Verbundenheit und Geschwisterliebe, die im Kontrast zur Entscheidung für die eigene Freiheit steht. Das Ende kam für mich etwas abrupt, was ich schade fand. Ich habe das Buch vor allem gelesen, weil es so gehypet wird – und nach dem Lesen kann ich sagen: zu Recht. Allerdings ziehe ich persönlich 0,5 Punkte für den ungewohnten Schreibstil ab. Auch finde ich, dass Preis, Leselänge und damit die tatsächliche „Beschäftigungszeit“ nicht ganz im Verhältnis stehen.

25 Frauen 2025 - Buch 3: Der Podcast eat.READ.sleep hat völlig Recht: Caroline Wahl ist eine tolle neue Erzählstimme im deutschsprachigen Raum. In dem Roman begleitet man die Studentin Tilda, die sich neben dem Studium um ihre kleine Schwester Ida kümmert, weil die Mutter nicht dazu in der Lage ist. Das Verhältnis der beiden Schwestern ist meiner Meinung nach wirklich schön dargestellt. Caroline Wahl kann richtig gut Dialoge schreiben, wodurch man sich den Figuren näher fühlt. Ihr Sprachstil bewirkt außerdem, dass die Stimmung nie ins Kitschige abdriftet. Mir hat die Leichtigkeit der Erzählweise gefallen. Für mich war das eine gelungene Coming-of-Age-Geschichte. Ganz lieben Dank an Tinlie für die Empfehlung!
22 Bahnen
Nach doch sehr vielen Rezensionen, war ich gespannt auf das Buch, das Genre ist nicht ganz meins, konnte mich aber voll ends beeindrucken, ich war wie gefangen, ich empfand alle Emotionen mit und konnte mich einfach treiben lassen. Zur Story: Tilda erzählt ihre Geschichte mit einer nüchternen, fast schon kühlen Stimme, die dennoch so voller Emotionen ist, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst in dem kleinen Ort zu stehen, in dem sie lebt. Die Routine ihres Lebens – das Schwimmen der 22 Bahnen im Schwimmbad, die Arbeit an der Supermarktkasse und das Kümmern um ihre jüngere Schwester Ida, hatte etwas Beruhigendes, aber auch Trostloses. Es hat mich nachdenklich gemacht, wie stark Tilda versucht, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, obwohl die Probleme mit ihrer alkoholkranken Mutter und die Verantwortung für Ida sie immer wieder überwältigen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Autorin die Beziehung zwischen den beiden Schwestern beschreibt. Ich konnte die Liebe, die Tilda für Ida empfindet, förmlich spüren, genauso wie die Sorge und den Druck, der auf ihr lastet. Gleichzeitig habe ich Tildas leise Sehnsucht nach einem eigenen Leben und nach Freiheit sehr gut nachvollziehen können. Ihre Begegnung mit Viktor, dem mysteriösen, interessanten Jungen aus dem Schwimmbad, war für mich wie ein kleiner Lichtblick in einer sonst oft bedrückenden Welt. Die Sprache des Buches ist präzise und gleichzeitig poetisch. Sie hat mich immer wieder überrascht, mit einfachen Worten gelingt es der Autorin, große Emotionen und tiefgründige Gedanken zu transportieren. Ich habe mich oft in Tildas Gedanken vertieft und ihre Kämpfe gefühlt. Besonders die Szenen im Schwimmbad hatten eine beinahe meditative Stimmung, die mich in ihren Bann gezogen hat. Am Ende des Buches war ich voller Bewunderung für Tilda. Ihre Geschichte hat mich daran erinnert, wie schwierig, aber auch wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und dennoch die Menschen, die man liebt, nicht aufzugeben. 22 Bahnen war für mich ein stilles, aber unglaublich kraftvolles Buch

Insgesamt ist "22 Bahnen" ein berührender Roman über die Balance zwischen familiärer Verantwortung und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit, der zum Nachdenken anregt. Tilda jongliert zwischen Mathematikstudium, Schichtarbeit und der Pflege ihrer kleinen Schwester in einem Haushalt, der von der Alkoholkrankheit ihrer Mutter gezeichnet ist. Ihre tägliche Routine, 22 Bahnen im Freibad zu schwimmen, wird zur Metapher für ihren Versuch, Kontrolle und Struktur in ihrem Leben zu bewahren. Der klare, präzise und authentische Schreibstil verleiht der Geschichte eine unaufdringliche Intensität, inmitten von innerer Zerrissenheit, Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Freiheit.
Gewöhnungsbedürftig, authentisch und eindrucksvoll
Ich fand das Buch ganz gut, auch wenn ich den ganzen Hype darum nicht ganz nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die knappe und direkte Art der Dialoge. Aber wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, findet man schnell Zugang zu den Protagonisten und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Irgendwann konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Klug vom Verlag fand ich, dass in der Taschenbuchausgabe direkt eine Leseprobe von Windstärke 17 enthalten ist – so bekommt man gleich Lust, weiterzulesen.
„Das sollte hier nie eine Liebesgeschichte werden. Das sollte wenn, dann Idas und meine, vor allem Idas Heldinnengeschichte werden…“ 🛟🩱🏊🏻♀️
22 Bahnen ist für mich eines der besten Bücher, welches ich dieses Jahr bereits gelesen habe. Die tiefgründigen und Kontrastreichen Geschehnisse und Gedanken von Tilda, das Drama ihrer Familie und die Liebe zu ihrer kleinen Schwester sind einfach faszinierend. Auch die Geschichte um Viktor und seine Familie, ist einfach herzzerreißend. Das Buch hat mich ziemlich mitgenommen, und gleichzeitig mein Herz erwärmt. Auch die Schreibweise und die teilweise kurzen und trotzdem bedeutsamen Dialoge passen einfach perfekt zum Gesamtbild des Buches. Ich freue mich sehr auf die Verfilmung, welche uns dieses Jahr noch erwarten wird.

Summervibe mit Tiefgang ☀️❤️🩹
Ich hab 22 Bahnen an einem Tag weggesnackt. Tilda und Ida waren mir direkt nah, und obwohl das Thema nicht ohne ist (suchtkranke Mutter, Verantwortung, Weg aus dem Alltag), hat sich das Buch nie schwer angefühlt. Gerade die Beziehungsdynamik zwischen Tilda und Ida hat mich stellenweise richtig berührt🥲 Generell hätte ich nicht gedacht, dass mich die Geschichte so berührt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ehrlich und unaufgeregt, aber mit Gefühl. Jetzt bin ich auf Windstärke 17 gespannt. Wer im Sommer was lesen will, das mehr bietet als die übliche Romcom – here you go.
„Zusammen sind wir stark“
„22 Bahnen" erzählt auf berührende Weise die Geschichte der Schwestern Tilda und Ida, die in einem von Alkoholismus geprägten Elternhaus aufwachsen. Besonders Tilda übernimmt viel zu früh Verantwortung und kümmert sich liebevoll um ihre kleine Schwester. Beide wachsen im Laufe der Geschichte über sich hinaus, zwei starke Persönlichkeiten, die das Beste aus ihrer schwierigen Situation machen. Die Darstellung der Mutter, die alles herunterspielt und in ihrer Sucht gefangen ist, hat mich stark an meinen eigenen Stiefvater erinnert, schmerzhaft real, aber ehrlich erzählt. Wunderschön fand ich auch die leise, stetig wachsende Beziehung zwischen Tilda und Viktor, die dem Hörbuch eine sanfte Hoffnung verleiht. Ein ruhiges, tiefgründiges Hörbuch, es hat mir sehr gefallen ☺️ Freu mich auf die Verfilmung 🎥
Durch den Hype habe ich mehr erwartet, als das Buch geben konnte.
Tildas Geschichte ist ungeschönt. Ihr Leben zuhause ist schwer, ihre Träume groß und ihre Schwester, für die sie sich verantwortlich fühlt, klein. Sie will gehen, aber sie kann nicht gehen. Ihre Zuflucht ist das Schwimmbad und ihre gewohnten 22 Bahnen. Einerseits verstehe die guten Kritiken, auf der anderen Seite hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Die Dialoge waren überwiegend langweilig, die Handlung langsam und das Ende offen. Die Nebenhandlung mit dem männlichen Protagonisten und dem verstorbenen Bruder fühlte sich nebensächlich und irgendwie irrelevant an. Der Vollständigkeit halber möchte ich gern Windstärke 17 lesen, ich kann mir gut vorstellen, dass es mich mehr abholt.
📝 „Die weißen Reihenhäuser sind grau, die neuen Spielplätze sind älter, auch die jungen Eltern sind grau und unglücklich geworden, die Kinder von damals sind wie wir keine Kinder mehr und weggezogen in irgendwelche Städte. Manche Kinder haben vielleicht schon eigene Kinder. Und die neuen Kinder, die jetzt hier wohnen, sind auch nicht lange Kinder und ganz schnell grau und unglücklich.“ (S.83) 📝 „Die Gewissheit, dass ich vieles verlieren kann, eine Vater, eine Mutter, eine normale Kindheit, dass nichts sicher und beständig ist, dass aber Bücher trotz allem bleiben, dass mir niemand diese Geschichten, diese Welten wegnehmen kann, in die ich zu flüchten vermag, beruhigte mich und machte mich unverwundbar.“ (S.105-106) 📖 Der Roman handelt von Tilda und Ida, zwei Schwestern, die in jungen Jahren nicht unbeschwert aufwachsen können, da die Alkoholsucht ihrer Mutter dies verhindert. Ohne Vater und die Fürsorge ihrer Mutter lernen sie schnell erwachsen zu sein und müssen ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Tilda ist eine begabte Mathematikerin, die 10- jährige Ida eine leidenschaftliche Künstlerin. Begleitet wird der Roman von der Frage, ob sich ihnen vielversprechende Türen im Leben öffnen werden. 💭 Ehrlich gesagt, habe ich Zeit gebraucht, um mich mit dem Schreibstil von Caroline Wahl anzufreunden. Jedoch vermittelt sie dadurch Authentizität. Sie zeigt auf, wie heutzutage Peer Groups, innerhalb und nach außen, agieren und welche Fragen sie bewegen. Toll finde ich, wie sie darstellt, inwiefern Tilda und Ida mit ihren Aufgaben wachsen. Ein Roman über tägliche Enttäuschungen und große Zukunftsträume. Ein Buch, welches ich ohne die READO-Community vermutlich nicht gelesen, es dann aber vermutlich bereut hätte.

22 Bahnen Im Roman 22 Bahnen von Caroline Wahl geht es um Tilda, eine junge Frau, die sich um ihre alkoholkranke Mutter und ihre kleine Schwester Ida kümmert, während sie parallel dazu studiert und arbeitet. Tilda hat den Wunsch aus der Kleinstadt auszubrechen und in eine Großstadt zu ziehen. Sie bekommt ein Angebot aus Berlin, doch nun steht sie vor der Entscheidung, ob sie ihren Wunsch nachgeht, oder weiter zu Hause bleibt, damit ihre kleine Schwester nicht alleine bleibt.
Ich weiß überhaupt nicht wie ich anfangen soll, weil dieses Buch so viele Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich habe den Film nicht geguckt und bin ohne irgendwelche Vorurteile rein. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Dieser Schreibstil war so unfassbar angenehm zu lesen, unglaublich. Ich "mochte" die Story sehr, auch wenn ein schweres Thema behandelt wurde, fand ich es eigentlich sehr gut umgesetzt. Ich habe erst nachdem ich das Buch gekauft habe, von der Kritik über Caroline Wahl gehört, aber das macht das Buch ansich nicht schlechter für mich. Ich fand es mega.
So schön geschrieben, dass es weh tut
22 Bahnen hat mich tief berührt – nicht nur wegen der Geschichte, sondern wegen der Sprache: klar, ehrlich, leise und trotzdem voller Kraft. Tilda und Ida sind Figuren, die man nicht vergisst. Zwei Schwestern, die sich gegenseitig halten in einer Welt, die oft zu viel ist. Caroline Wahl erzählt ihre Geschichte so echt und feinfühlig, dass jeder Satz sitzt – und bleibt. Dieses Buch hat sich still und heimlich auf meine Lieblingsbuchliste geschwommen. #22Bahnen #CarolineWahl #TildaUndIda #SpracheDieTrifft #HerzBuch #LeiseStärke
Monoton
„Die Gewissheit, dass ich vieles verlieren kann, einen Vater, eine Mutter, eine normale Kindheit, dass nichts sicher und beständig ist, dass aber Bücher trotz allem bleiben, dass mir niemand diese Geschichten, diese Welten wegnehmen kann, in die ich zu flüchten vermag, beruhigte mich und machte mich unverwundbar. Ich wusste: Egal, wie viel Scheiße da noch auf mich zukommt, dieses bisschen Glück kann mir niemand nehmen. Und Ida weiß das jetzt, glaube ich, auch.“ S. 105/106 Ich möchte garnicht viel über dieses Buch sagen. Für mich ist das ein monotones Buch in dem nicht viel passiert. Natürlich ist der Hintergrund dieser Erzählung schrecklich. Ich möchte nicht in Tildas oder Idas Haut stecken. Aber ich finde, das Geschriebene war es nicht unbedingt wert. Kapitel gibt es keine. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Fand ich nicht so toll. Auch der Schreibstil ist Gewöhnungsbedürftig. Viellicht waren die Erwartungen meinerseits einfach zu hoch.
Iwie eine tragisch/bittersüße Geschichte von Tilda, Ida und Viktor
Hmmm.. also die Geschichte hat mich schon gepackt, ich wollte stets wissen, wie es weitergeht, aber so richtig überzeugt hat mich die Story nicht. Ich verstehe den großen Hype um diesen Roman auch nicht. Also insbesondere im feministischen Kontext verstehe ich den Hype nicht. ACHTUNG SPOILER: Bereits als Viktor zum ersten Mal erwähnt wurde, dachte ich mir: oh nö, lass ihn bitte nicht zum Retter oder Antagonisten dieser Story werden! Also der Erzählstil hat mir schon sehr zugesagt. Und auch die Familiengeschichte mit der alkoholabhängigen Mutter hat mich gepackt und berührt (vor allem als Person, die Alkoholismus in der Familie - war in einer anderen Form und anderen Geschlechts - erlebt hat). Allein diese Situation gibt schon so viel her. Wieso musste es einen unnahbar erscheinenden Schönling namens Viktor geben???!? I don't know, hätte es nicht anders erzählt werden können? Es tut mir iwie echt leid dem Roman so wenige Sterne zu vergeben, aber iwie hat mir der feministische Drive gefehlt!
Grossartig!
Ein wunderbares Buch über unerschütterliche Geschwisterliebe und die vernichtende Wirkung von elterlichem Alkoholismus. Sehr gut gefiel mir der jederzeit lebensnahe und glaubwürdige Plot, der trotz des schwermütigen Themas gelegentliche situatinskomische Momente zulässt. Das Buch empfiehlt sich unbedingt für alle FreundInnen glaubhafter „Geschichten, die das Leben schreibt“.
Ein Buch, was meiner Seele gut getan hat. 🥹
Ich wusste gar nicht, was mich in „22 Bahnen“ erwarten würde, da mir das Buch meine Therapeutin ans Herz gelegt hat. Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, wie ich dieses Buch fand. Der Schreibstil ist zwar mal was anders, aber geht runter wie Butter. Ich hab das Buch mit jeder Faser meines Körpers für wundervoll erachtet. Mehr kann und will ich nicht schreiben, da ich jedem dieses Gefühl selbst spüren lassen mag. 🤍 Für mich definitiv ein Herzensbuch und ich werde auch das andere Buch „Windstärke 17“ von ihr lesen. ✨

Tiefgründig! 🏊🏻♀️
Dieses Buch habe ich hauptsächlich deshalb gekauft, weil es so gehyped ist und konnte mir zunächst nicht vorstellen, dass es den Hype wert ist. Somit bin ich eher etwas misstrauisch an die Geschichte herangegangen, konnte jedoch vollkommen überzeugt werden. Ich liebe den außergewöhnlichen, modernen Schreibstil der Autorin, welcher eine absolute Sogwirkung auf mich hatte. Gerade durch die kurzen Sätze konnten meiner Meinung nach mehr Emotionen rüber gebracht werden, als mit teils endlos langen Schachtelsätzen, die ich schon in manchen New Adult Romanen vorgefunden habe. Die Geschichte von Tilda ist mitten aus dem Leben erzählt, was mir besonders gefallen hat. Die Charaktere wirken realistisch, so als könnte man ihnen jeden Tag auf der Straße begegnen. Insbesondere die Beziehung von Tilda zu ihrer Schwester fand ich besonders toll ausgearbeitet, man fühlt mit ihr mit. Dabei ist die gesamte Geschichte kurzweilig - es entstehen keinerlei Längen - und wirklich mal etwas anderes!






















































