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Das mangelnde Licht

4,5(225)
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Über das Buch

Der große neue Roman der preisgekrönten Autorin Nino Haratischwili

Das letzte Jahrhundert neigt sich dem Ende entgegen und in Georgien werden die Stimmen, die eine Ablösung vom ehemals allmächtigen Riesen fordern, lauter. In dieser Zeit wachsen vier unterschiedliche Mädchen – Dina, Ira, Nene und Qeto – in Tiblisi auf. Sie erleben die erste große Liebe, die mit der Unabhängigkeit des Landes aufbrandende Gewalt und Knappheit – und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie in Aufruhr, die einen Keil in ihre Familien treibt. Allem zum Trotz scheint ihre Freundschaft unzerbrechlich, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengt. Erst eine Ausstellung 2019 in Brüssel bringt die Freundinnen wieder zusammen und Vergebung scheint möglich.

»Das mangelnde Licht« ist die Geschichte eines verlorenen Landes und einer verlorenen Generation, einer Revolution, die ihre Kinder frisst, die Geschichte einer Freundschaft, die dem Tod trotzt, eines Phantomschmerzes, eines Kampfes mit sich und der Welt, eines Ringens mit dem Schicksal. Und es ist eine Hommage an Georgien, an die Stadt Tbilissi und ihre Menschen, eine Liebeserklärung durch die Zeiten hindurch.

Editionen (4)

ISBN9783844930191
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum25.02.22

Rezensionen & Bewertungen

225 Bewertungen

46 Rezensionen

4,5

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  • lenasbuecherherz
    lenasbuecherherz

    563 Follower

    5,0

    WOW!!! Ich habe es gefühlt, es hat weh getan aber ich habe es geliebt.

    Kennt ihr die Bücher, die einem das Gefühl geben ein Teil davon zu sein, man hat das Gefühl die Protagonisten zu kennen als würde es sie wirklich geben? Man möchte das das Buch nie endet, weil das Ende sich wie ein Verlust anfühlt und man ist nicht bereit sich zu verabschieden. So ein Buch war für mich " Das mangelnde Licht ". Ein toller Schreibstil, richtig gut ausgearbeitete Charaktere, spannende Geschehnisse, interessante zwischenmenschlichen Konflikte. Man fliegt nur so über die 826 Seiten. Im Fokus steht hier die Freundschaft zwischen 4 Mädchen die in Georgien groß werden. Darüber hinaus begleiten wir die vier Frauen weiter, wie sich ihre Wege trennen und wie sie wieder aufeinander treffen, wobei eine von ihnen nicht mehr am Leben ist. Aber auch die Nebencharakteren haben viel zu bieten. Das einzige womit ich etwas zu kämpfen hatte, waren die vielen Personen dir hier doch eine wichtige Rolle gespielt haben. Im Nachhinein würde ich mir tatsächlich kurze Notizen zu den Personen machen. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, von dem her war es mir nicht wert in der Bewertung etwas abzuziehen. Kann an alle die das Buch interessiert wärmstens empfehlen. ❤️

    WOW!!! 
Ich habe es gefühlt, es hat weh getan aber ich habe es geliebt.

    23. Feb. 2026

  • gesteff
    gesteff

    139 Follower

    5,0

    „Das mangelnde Licht“ von Nino Haratischwili ist ein intensiver, atmosphärisch dichter Roman, der vier Frauen durch die Wirren des postsowjetischen Georgiens und ihrer Lebenswege bis nach Europa begleitet. Ein fordernder, aber lohnender Roman über Freundschaft, Verlust, Traumata und die Frage, wie Menschen unter widrigsten Umständen Würde und Licht bewahren.

    27. Aug. 2025

  • mobbsch
    mobbsch

    34 Follower

    4,5

    Ein Buch, das mich sicher noch beschäftigen wird.

    Was mich besonders an dem Buch beeindruckt hat: was für grandiose Charaktere die Autorin hier geschaffen hat. Besonders die vier Freundinnen - alle so charakterstark und super beschrieben. Ich konnte sie mir so gut vorstellen. Und dann natürlich dieses Elend. Die Unabhängigkeit, die Kriminalität, der Krieg, das Patriarchat, die Armut, die Drogen. Ich werde Georgien (ein Land zu dem ich vor der Lektüre keinen Bezug hatte) mit anderen Augen sehen.

    29. Juli 2025

3 von 46 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nino Haratischwili

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi/Georgien, ist preisgekrönte Theaterautorin, -regisseurin und Autorin des Familienepos »Das achte Leben (Für Brilka)«, das in zahlreiche Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, dem Anna Seghers-Literaturpreis, dem Lessing-Preis-Stipendium und zuletzt mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2018 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman »Die Katze und der General« wurde für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2018 nominiert.Simone Kabst, 1973 in Leipzig geboren, ist als Theater- und Filmschauspielerin bekannt. Nach ihrem Schauspielstudium spielte sie unter anderem an der Schaubühne und am Maxim Gorki Theater in Berlin. Sie ist außerdem als Gastdozentin an der Hamburg Media School tätig und zurzeit am Theater Poetenpack in Potsdam zu sehen. Neben Rollen in Serien wie »Stubbe – Von Fall zu Fall« und »Polizeiruf 110« ist sie auch als Hörbuchsprecherin aktiv.

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