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Das Vorkommnis war wieder ein großartiges Buch von Julia Schoch, der 2. Teil einer Trilogie. Auch hier beschreibt Julia Schoch aus der Perspektive der Hauptperson „Der Frau“. Bei einer Lesereise spricht sie eine fremde Frau an und teilt ihr mit, dass sie ihre Halbschwester ist. Das beschäftigt „die Frau“ nachhaltig. Wir begleiten sie und ihr Innenleben auf 192 Seiten, auch auf ihrer längeren USA-Reise, die sie mit ihrer Mutter und ihren Kindern gemeinsam angetreten hat. Ich kann mich so gut in die Frau reinversetzen, wie sie über sich und ihrer Verbindungen zu anderen Menschen reflektiert, sie kommt wieder auf Gedanken, die ich so tiefsinnig finde. Das spannende an ihrem Erzählstil ist, dass alles so entrückt erscheint. Alle Menschen, die in ihrem Leben eine Rolle spielen werden nicht mit Namen benannt, sondern mit der Funktion: Das ältere Kind, das jüngere Kind usw. Nicht lenkt ab, von ihrem Spaziergängen in ihrer Gedankenwelt, das bleibt die eite Faden. Als lesende Person ist man ihr so nah, aber auch irgendwie fern. Toll.
12. Mai 2026
Das Vorkommnis war wieder ein großartiges Buch von Julia Schoch, der 2. Teil einer Trilogie. Auch hier beschreibt Julia Schoch aus der Perspektive der Hauptperson „Der Frau“. Bei einer Lesereise spricht sie eine fremde Frau an und teilt ihr mit, dass sie ihre Halbschwester ist. Das beschäftigt „die Frau“ nachhaltig. Wir begleiten sie und ihr Innenleben auf 192 Seiten, auch auf ihrer längeren USA-Reise, die sie mit ihrer Mutter und ihren Kindern gemeinsam angetreten hat. Ich kann mich so gut in die Frau reinversetzen, wie sie über sich und ihrer Verbindungen zu anderen Menschen reflektiert, sie kommt wieder auf Gedanken, die ich so tiefsinnig finde. Das spannende an ihrem Erzählstil ist, dass alles so entrückt erscheint. Alle Menschen, die in ihrem Leben eine Rolle spielen werden nicht mit Namen benannt, sondern mit der Funktion: Das ältere Kind, das jüngere Kind usw. Nicht lenkt ab, von ihrem Spaziergängen in ihrer Gedankenwelt, das bleibt die eite Faden. Als lesende Person ist man ihr so nah, aber auch irgendwie fern. Toll.
12. Mai 2026







