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Romane

Das mangelnde Licht

4,5(225)
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Über das Buch

»Ein furioser Roman.« Katja Weise, NDR

Zwischen den feuchten Wänden und verwunschenen Holzbalkonen der Tbilisser Altstadt finden Ende der Achtzigerjahre vier Mädchen zusammen, auf den ersten Blick so unterschiedlich wie irgend denkbar und doch aufs Innigste miteinander verbunden. Die erste große Liebe, die nur im Verborgenen blühen darf, die aufbrandende Gewalt in den Straßen, die Stromausfälle, das ins Land gespülte Heroin und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg – allem trotzt ihre Freundschaft, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengen. Erst 2019 in Brüssel, anlässlich einer großen Retrospektive mit Fotografien ihrer toten Freundin, kommt es zu einer Begegnung, die vielleicht Vergebung möglich macht.

Nino Haratischwili begeisterte mit ihrem fünften Roman Kritiker:innen und Leser:innen gleichermaßen, indem sie ganz der Kraft der Geschichte um die vier Freundinnen vertraut. Der großen georgisch-deutschen Erzählerin gelingt hier ein weiteres Mal der Spagat zwischen dem faszinierenden Porträt eines Landes im stetigen Umruch und einer intimen Untersuchung einer Freundschaft.

»Wortreich, anschaulich, bildgewaltig.« Tilman Spreckelsen, FAZ

»Der bislang beste Roman von Nino Haratischwili. Respekt! « Denis Scheck, ARD Druckfrisch

Editionen (4)

ISBN9783548066707
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum11.01.24
Seitenzahl832

Merkmale

1 Bewertungen

VerstörendNachdenklichInformativMittelMittelAnschaulich

Rezensionen & Bewertungen

225 Bewertungen

46 Rezensionen

4,5

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  • lenasbuecherherz
    lenasbuecherherz

    563 Follower

    5,0

    WOW!!! Ich habe es gefühlt, es hat weh getan aber ich habe es geliebt.

    Kennt ihr die Bücher, die einem das Gefühl geben ein Teil davon zu sein, man hat das Gefühl die Protagonisten zu kennen als würde es sie wirklich geben? Man möchte das das Buch nie endet, weil das Ende sich wie ein Verlust anfühlt und man ist nicht bereit sich zu verabschieden. So ein Buch war für mich " Das mangelnde Licht ". Ein toller Schreibstil, richtig gut ausgearbeitete Charaktere, spannende Geschehnisse, interessante zwischenmenschlichen Konflikte. Man fliegt nur so über die 826 Seiten. Im Fokus steht hier die Freundschaft zwischen 4 Mädchen die in Georgien groß werden. Darüber hinaus begleiten wir die vier Frauen weiter, wie sich ihre Wege trennen und wie sie wieder aufeinander treffen, wobei eine von ihnen nicht mehr am Leben ist. Aber auch die Nebencharakteren haben viel zu bieten. Das einzige womit ich etwas zu kämpfen hatte, waren die vielen Personen dir hier doch eine wichtige Rolle gespielt haben. Im Nachhinein würde ich mir tatsächlich kurze Notizen zu den Personen machen. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, von dem her war es mir nicht wert in der Bewertung etwas abzuziehen. Kann an alle die das Buch interessiert wärmstens empfehlen. ❤️

    WOW!!! 
Ich habe es gefühlt, es hat weh getan aber ich habe es geliebt.

    23. Feb. 2026

  • gesteff
    gesteff

    139 Follower

    5,0

    „Das mangelnde Licht“ von Nino Haratischwili ist ein intensiver, atmosphärisch dichter Roman, der vier Frauen durch die Wirren des postsowjetischen Georgiens und ihrer Lebenswege bis nach Europa begleitet. Ein fordernder, aber lohnender Roman über Freundschaft, Verlust, Traumata und die Frage, wie Menschen unter widrigsten Umständen Würde und Licht bewahren.

    27. Aug. 2025

  • mobbsch
    mobbsch

    34 Follower

    4,5

    Ein Buch, das mich sicher noch beschäftigen wird.

    Was mich besonders an dem Buch beeindruckt hat: was für grandiose Charaktere die Autorin hier geschaffen hat. Besonders die vier Freundinnen - alle so charakterstark und super beschrieben. Ich konnte sie mir so gut vorstellen. Und dann natürlich dieses Elend. Die Unabhängigkeit, die Kriminalität, der Krieg, das Patriarchat, die Armut, die Drogen. Ich werde Georgien (ein Land zu dem ich vor der Lektüre keinen Bezug hatte) mit anderen Augen sehen.

    29. Juli 2025

3 von 46 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nino Haratischwili

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin. Bereits ihr Romandebüt Juja (2010) wurde mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck ausgezeichnet, es folgten zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen für Mein sanfter Zwilling (2011) und ihren 2014 erschienenen Roman Das achte Leben (Für Brilka), der in 25 Sprachen übersetzt und weltweit zum Bestseller wurde. Ihr jüngster Roman Das mangelnde Licht (2022) wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.

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