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Ziemlich langatmig und umschweifend erzählt. Dennoch eine herzergreifende Geschichte. Tragisches Ende.
26. Okt. 2025
Ziemlich langatmig und umschweifend erzählt. Dennoch eine herzergreifende Geschichte. Tragisches Ende.
26. Okt. 2025
Blick ins Buch
»Während bei uns der Schnee fällt, fallen woanders Bomben.« (Nino Haratischwili in ihrer Dankesrede bei der Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille 2023)
Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen »Der General« genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die Nacht, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen, als Orlow in Berlin auf eine exzentrische georgischstämmige Schauspielerin trifft, die der jungen Nura wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich von diesem Moment an die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie alle sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.
Nino Haratischwili spürt in ihrem Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben: »Die Katze und der General« ist ein brandaktueller Roman, der uns den russischen Imperealismus und die nackte Brutalität des Krieges näherbringt. Spannend wie ein Thriller, berührend wie ein Drama erzählt Nino Haratischwilis vierter Roman über den Krieg in Ländern und Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung.
»Nino Haratischwili hat einen ungeheuer fesselnden Roman von geradezu Tolstoi'scher Wucht geschrieben.« Heide Soltau, NDR Kultur
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26. Okt. 2025
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28. Aug. 2025
28. Aug. 2025

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Obwohl ich diesen Roman nicht so gerne gelesen habe wie "Das achte Leben" und "Das mangelnde Licht", war er wieder ein Meisterwerk. Die Handlung dreht sich um ein Kriegsverbrechen und daraus resultierende Schuld, die gesühnt werden soll. Phasenweise plätscherte die Handlung so dahin. Die Lebensläufe der Protagonisten werden in allen Einzelheiten beschrieben. Alles kumuliert in einem dramatischen Ende. Mehr verrate ich nicht. Aber das Ende hat für ein paar Längen umso mehr entschädigt.
20. Juli 2025
Obwohl ich diesen Roman nicht so gerne gelesen habe wie "Das achte Leben" und "Das mangelnde Licht", war er wieder ein Meisterwerk. Die Handlung dreht sich um ein Kriegsverbrechen und daraus resultierende Schuld, die gesühnt werden soll. Phasenweise plätscherte die Handlung so dahin. Die Lebensläufe der Protagonisten werden in allen Einzelheiten beschrieben. Alles kumuliert in einem dramatischen Ende. Mehr verrate ich nicht. Aber das Ende hat für ein paar Längen umso mehr entschädigt.
20. Juli 2025
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Autorin / Autor
Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin und -regisseurin. Bereits ihr Romandebüt Juja (2010) wurde mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck ausgezeichnet, es folgten zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen für Mein sanfter Zwilling (2011) und ihren 2014 erschienenen Roman Das achte Leben (Für Brilka), der in 25 Sprachen übersetzt und weltweit zum Bestseller wurde. Ihr jüngster Roman Das mangelnde Licht (2022) wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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