Blick ins Buch

Romane

Keine gute Geschichte

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Über das Buch

Mit scharfer Zunge und schwarzem Humor erzählt die 30-jährige Protagonistin Arielle von ihrer Jugend im postmigrantischen Armutsviertel Essen- Katernberg. Arielle hat es eigentlich rausgeschafft, in Düsseldorf viel Geld verdient. Doch dann landet sie mit Burn-out in der »Klapse«. Nun also die Rückkehr zu ihrer Oma nach Katernberg. Hier werden seit ein paar Tagen zwei Mädchen vermisst – was Arielle mit Wucht an ihre Mutter erinnert, die vor vierundzwanzig Jahren spurlos verschwand. Während fieberhaft nach den Mädchen gesucht wird, stellt Arielle sich endlich den schmerzhaften Fragen, auf die sie immer dringender Antworten braucht.

Editionen (4)

ISBN9783742426734
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum16.03.23

Rezensionen & Bewertungen

232 Bewertungen

45 Rezensionen

3,7

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  • ronafelicitas
    ronafelicitas

    572 Follower

    5,0

    Ein ganz besonderes aber gutes Buch. Ich liebe die Protagonistin. Große leseempfehlung.

    24. März 2026

  • monawald
    monawald

    20 Follower

    3,5

    Hart, aber schön.

    Ich hab das Buch sehr gelesen gelesen. Teilweise sehr harte Thematik, aber sehr gut dargestellt und beschrieben. Fand es teilweise beim Taschenbuch etwas anstrengend, dass es so wenig Absätze gab 😅

    Hart, aber schön.

    26. Jan. 2026

  • schneckermann
    schneckermann

    34 Follower

    3,0

    "Man kann das Mädchen aus der Gosse holen, aber nicht die Gosse aus dem Mädchen."

    Klappentext hört sich spannend an. Auch der Bezug zu Essen hat mich gereizt, da ich seit über 6 Jahren hier wohne, wenn auch nicht im Essener Norden. Die Protagonistin Arielle ist unsympathisch und unempathisch. Sie hat es zwar raus aus dem "Ghetto" und nach Düsseldorf geschafft, verdient viel Geld, ist äußerlich schön, was man von ihrer Persönlichkeit aber nicht sagen kann. Möglicherweise hängt das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zusammen als sie 6 Jahre alt war. Arielle fehlt etwas. Und als sie nach 10 Jahren zurück in Essen ist, versucht sie einiges für sich zu klären. Wen ich noch schlimmer fand ist Arielles Oma, die sich selbst den Namen Varuna gegeben hat. Sie sagt ganz schön fiese Sachen zu Arielle, was wahrscheinlich auch zu ihrer Persönlichkeit beigetragen hat. Interessant war, dass ich irgendwann verstehen konnte wieso Arielle so wie sie ist und tatsächlich wird sie von anderen auch also akzeptiert und geliebt. Auch ich fand sie zum Ende hin akzeptabel, in jedem Fall nachvollziehbar und authentisch. Wenn das Ruhrgebiet eines ist, dann ehrlich und herzlich, wenn auch oft hart dabei. Das spiegelt das Buch sehr gut wider, auch mit dem eigensinnigen Schreibstil. Insgesamt hat mich das Buch aber nicht vom Hocker gehauen.

    12. Jan. 2026

3 von 45 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 3013%
schneckermann
schneckermann10. Jan. 2026

So viel zum Thema man bekommt das Mädchen aus der Gosse, aber nicht die Gosse aus dem Mädchen. Wie pietätlos ist es bitte den Vater des verschwundenen Mädchens anzubaggern? Sie wusste es vielleicht erst nicht, aber als sie es wusste, setzt sie auch noch einen drauf? Finde die Protagonistin bisher sowieso eher unsympathisch. Ich bin gespannt, ob sich das noch dreht und wie ihr Charakter zu verstehen ist.

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