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Romane

Keine gute Geschichte

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Über das Buch

Arielle Freytag, Anfang dreißig, hat es eigentlich geschafft: Aufgewachsen im prekären Essener Stadtteil Katernberg, verdient sie als Social-Media-Managerin in Düsseldorf mittlerweile viel Geld. Bis eine Depression sie aus der Bahn wirft und für eine Weile in die «Klapse» bringt. Kaum wieder zu Hause, erreicht Arielle ein Anruf aus Katernberg, und zum ersten Mal nach zwölf Jahren kehrt sie an den Ort ihrer Jugend zurück. Dort werden seit ein paar Tagen zwei Mädchen vermisst – was Arielle an ihre Mutter erinnert, die vor vierundzwanzig Jahren spurlos verschwand.
Arielle blieb damals allein bei ihrer eigenwilligen Großmutter zurück. Wer ihr Vater ist, weiß sie nicht, auch ihr dunkles Haar und die Hautfarbe sind nur ein vager Hinweis: italienisch, türkisch, kroatisch? Während in Katernberg fieberhaft nach den Mädchen gesucht wird, stellt Arielle sich den schmerzhaften Fragen, auf die sie immer dringender Antworten braucht. Hat ihre Mutter sie verlassen, oder ging sie nicht freiwillig?

Editionen (4)

ISBN9783499011429
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum15.10.24
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

232 Bewertungen

45 Rezensionen

3,7

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  • ronafelicitas
    ronafelicitas

    572 Follower

    5,0

    Ein ganz besonderes aber gutes Buch. Ich liebe die Protagonistin. Große leseempfehlung.

    24. März 2026

  • monawald
    monawald

    20 Follower

    3,5

    Hart, aber schön.

    Ich hab das Buch sehr gelesen gelesen. Teilweise sehr harte Thematik, aber sehr gut dargestellt und beschrieben. Fand es teilweise beim Taschenbuch etwas anstrengend, dass es so wenig Absätze gab 😅

    Hart, aber schön.

    26. Jan. 2026

  • schneckermann
    schneckermann

    34 Follower

    3,0

    "Man kann das Mädchen aus der Gosse holen, aber nicht die Gosse aus dem Mädchen."

    Klappentext hört sich spannend an. Auch der Bezug zu Essen hat mich gereizt, da ich seit über 6 Jahren hier wohne, wenn auch nicht im Essener Norden. Die Protagonistin Arielle ist unsympathisch und unempathisch. Sie hat es zwar raus aus dem "Ghetto" und nach Düsseldorf geschafft, verdient viel Geld, ist äußerlich schön, was man von ihrer Persönlichkeit aber nicht sagen kann. Möglicherweise hängt das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zusammen als sie 6 Jahre alt war. Arielle fehlt etwas. Und als sie nach 10 Jahren zurück in Essen ist, versucht sie einiges für sich zu klären. Wen ich noch schlimmer fand ist Arielles Oma, die sich selbst den Namen Varuna gegeben hat. Sie sagt ganz schön fiese Sachen zu Arielle, was wahrscheinlich auch zu ihrer Persönlichkeit beigetragen hat. Interessant war, dass ich irgendwann verstehen konnte wieso Arielle so wie sie ist und tatsächlich wird sie von anderen auch also akzeptiert und geliebt. Auch ich fand sie zum Ende hin akzeptabel, in jedem Fall nachvollziehbar und authentisch. Wenn das Ruhrgebiet eines ist, dann ehrlich und herzlich, wenn auch oft hart dabei. Das spiegelt das Buch sehr gut wider, auch mit dem eigensinnigen Schreibstil. Insgesamt hat mich das Buch aber nicht vom Hocker gehauen.

    12. Jan. 2026

3 von 45 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 3013%
schneckermann
schneckermann10. Jan. 2026

So viel zum Thema man bekommt das Mädchen aus der Gosse, aber nicht die Gosse aus dem Mädchen. Wie pietätlos ist es bitte den Vater des verschwundenen Mädchens anzubaggern? Sie wusste es vielleicht erst nicht, aber als sie es wusste, setzt sie auch noch einen drauf? Finde die Protagonistin bisher sowieso eher unsympathisch. Ich bin gespannt, ob sich das noch dreht und wie ihr Charakter zu verstehen ist.

Autorin / Autor

Über Lisa Roy

Lisa Roy wurde 1990 in Leipzig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte in Dortmund und Köln und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. Für die Arbeit an ihrem ersten Roman Keine gute Geschichte erhielt sie 2021 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln und den GWK-Förderpreis Literatur. Lisa Roy lebt mit ihrer Familie in Köln.

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