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Romane

Kochen im falschen Jahrhundert

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Über das Buch

Gastgeberin sein zu können heißt letztlich: erwachsen geworden zu sein. Der Roman eines Abends und einer Einladung zum Essen. Voll mit Rezepten für ein gelungenes Leben und einen misslingenden Abend, der immer wieder neu ansetzt, schlau, witzig, heiter, gleichzeitig begleitet von den unterschwelligen oder ganz offen artikulierten Aggressionen der Beteiligten. In ihren Gesprächen verhandeln sie die ganz großen und kleinen Themen, von den ›Foodporn‹-Bildern im Internet über Kochen, Einkaufen und Wohnen als soziale Praktiken. Zunehmend wird der Abend komischer, tragischer, erotischer – dabei werden einzelne ›heutige‹ Begriffe diskutiert, während die Gastgeberin keine besonders talentierte Gastgeberin ist und sich immer wieder ins falsche Jahrhundert versetzt fühlt. Nebenbei wird in Anekdoten eine Geschichte der Waren, Speisen und des Kochens erzählt.

Editionen (3)

ISBN9783835354296
VerlagWallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch
Erscheinungsdatum22.02.23
Seitenzahl198

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamKomplexMinimalistischGlaubwürdigVielschichtigNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

236 Bewertungen

44 Rezensionen

3,4

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  • tinsky93
    tinsky93

    2 Follower

    5,0

    Schon zum zweiten Mal gelesen und zum zweiten Mal für sehr gut, witzig und erschreckend bloßstellend befunden.

    21. Apr. 2026

  • opusninae
    opusninae

    2 Follower

    3,0

    Nett runterzulesen, unterhaltsam, man kennt solche Leute oder ist leider auch selbst mal so, aber das war‘s dann auch.

    2 Tage vor

  • dammes
    dammes

    138 Follower

    3,0

    Intensiver Kochabend👩‍🍳

    „Kochen im falschen Jahrhundert“ ist ein seltsames, aber irgendwie doch interessantes Buch. Es erzählt in verschiedenen Versionen die Geschichte einer Dinnerparty. Meist wird aus der Sicht der Gastgeber*innen über alltägliche Dinge, aber auch über Gesellschaft und Politik gesprochen, wobei die Ansichten meist sehr privilegiert dargestellt ist. Was Tamara Präauer definitiv kann, ist, Situationen gestochen scharf zu beschreiben, sodass man sich fühlt, als wäre man selbst beim Dinner anwesend gewesen. Die Beschreibungen des Koch- und Esserlebnisses machen definitiv während des Lesens hungrig. Ansonsten ist das Buch eher gewöhnungsbedürftig.

    18. März 2026

3 von 44 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Teresa Präauer

Teresa Präauer geb. 1979, studierte Germanistik und bildende Kunst. Im Wallstein Verlag erschienen die Romane »Für den Herrscher aus Übersee«, »Johnny und Jean« und »Oh Schimmi« sowie der Großessay »Tier werden«, das Geschichtenbuch »Das Glück ist eine Bohne« und der Erzählband »Mädchen«, dessen theoretischen Unterbau Präauers Ende 2021 gehaltenen Zürcher Poetikvorlesungen bilden. Sie wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis (2012), dem Erich-Fried-Preis (2017), dem Ben-Witter-Preis (2022) und dem Bremer Literaturpreis (2024) ausgezeichnet. Teresa Präauer lebt in Wien.

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