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Romane

Kleine Probleme

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Über das Buch

Nele Pollatschek erzählt eine alltägliche Geschichte, die mitten ins Herz unserer Existenz trifft. Aus einer To-do-Liste entsteht ein schillernder Roman darüber, wie schwer es ist, einfach nur zu leben.

31. Dezember. Steuererklärung, Wohnung putzen, Bett für die Tochter zusammenschrauben, Lebenswerk schreiben, mit dem Rauchen aufhören – eigentlich wollte Lars, neunundvierzigjähriger Vieldenker und angehender Schriftsteller, die Lücke zwischen den Jahren dafür nutzen, endlich alles zu erledigen, was in den letzten Dekaden so auf der Strecke geblieben ist. Das neue Jahr, so sein Plan, sollte in einem aufgeräumten Leben beginnen. Der Zeitpunkt dafür schien perfekt: Die Kinder waren im Auslandsjahr, die Frau unterwegs. Keiner da, der stören könnte.

Doch die Woche, in der noch alles zu schaffen gewesen wäre – plötzlich ist sie aufgebraucht. Der letzte Tag des Jahres hat begonnen – mit Nieselregen, wie sonst? Das Haus ist immer noch chaotisch. Das Leben sowieso. Und als Lars den ersten Punkt seiner To-do-Liste ansteuert, fühlt es sich an, als müsse er nicht nur sich selbst, sondern eine ganze Welt neu erfinden.

In ihrem lustigen, tragischen und philosophischen Roman erzählt Nele Pollatschek von Chaos und der Sehnsucht nach Ordnung, von perfekten Kindern und unperfekten Eltern, von Liebe, kleinen Schrauben und großen Werken. Vor allem aber erzählt sie von der Schwierigkeit, sein Leben nicht auf später zu verschieben.

Editionen (3)

ISBN9783869712406
VerlagGaliani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum07.09.23
Seitenzahl208

Merkmale

3 Bewertungen

UngewöhnlichNachdenklichMittelMittelGlaubwürdigTraurig

Rezensionen & Bewertungen

626 Bewertungen

145 Rezensionen

3,6

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  • dinaisy
    dinaisy

    214 Follower

    3,0

    ✅✅✅

    Ich habe den Roman gehört, das hat mir Poetry Slam- Vibes gegeben. Insgesamt eine witzige Idee, den Protagonisten fand ich amüsant, konnte manche Gedankengänge gut nachvollziehen- als alte Prokrastiniererin. Es war natürlich sehr überspitzt, das zog sich dann manchmal etwas. 🔩 Vor allem aber das Ende finde ich schwierig, sodass ich Punkte abgezogen habe.

    1. Feb. 2026

  • sammyg
    sammyg

    222 Follower

    1,5

    2026_#14 🌫️

    Um das Buch in einem Wort zu beschreiben: anstrengend. Der Protagonist ist anstrengend. Ich wollte ihn gerne dauerhaft schütteln, er hat mich echt wahnsinnig gemacht. Der Schreibstil ist anstrengend. Das ganze Buch ist ein innerer Monolog des Protagonisten. Und ich sag mal so - in dieser Gedankenwelt herrscht genauso viel Chaos wie um ihn herum. Die Gedanken springen, zum Teil bleiben Sätze unvollendet, häufig fragt man sich, was jetzt wirklich passiert ist und was er sich zusammengesponnen hat. Finde ich grundsätzlich alles nicht per se schlecht, war mir aber einfach zu viel von allem. Ich hatte auch irgendwie auf eine Charakterentwicklung gehofft, die ich jedoch leider nicht feststellen konnte. Auch das Ende hat mir nicht zusagt. Die Handlung war ebenfalls anstrengend, was aber in erster Linie an Punkt 1, dem Protagonisten, lag. Zum Teil habe ich mich wirklich gefragt, was zur Hölle ich da grade lese?! Vielleicht hätte ich bereits aufhören sollen, als sämtlichen Schrauben und sonstigen Kleinteilen eines Ikea Bettes eigene, ausgedachte Namen gegeben wurden😵‍💫 Wenigstens war es recht kurz. Und das Cover finde ich wirklich toll. Ansonsten bin ich sehr froh, dass ich es nicht für den Vollpreis im Laden gekauft habe, da es mich eigentlich doch sehr angesprochen hatte. Also meine Empfehlung: Spart euch diese Lektüre und macht in der gesparten Zeit lieber etwas Sinnvolles wie aufräumen oder die Steuer!😇

    2026_#14 🌫️

    17. Feb. 2026

  • anette_liest
    anette_liest

    139 Follower

    2,5

    Leider konnte mich die Geschichte nicht so richtig abholen. Zwischendurch war es durchaus amüsant, aber im Großen und Ganzen war ich von Lars und seinen Aus- und Abschweifungen eher genervt.

    8. Sept. 2025

3 von 145 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4421%
drdoofenschmirtz
drdoofenschmirtz14. März 2026

"Die Pleumel waren der Fixpunkt, an dem sich die durch in den Plodden vorgebohrten Arzen ein Knülp befestigen ließ" ich hoffe ich bin nicht der einzige für den sich das gerade anfühlt als würde man eine unbekannte Sprache lesen? Ich hab keinen Plan was das bedeuten soll um alles in der Welt

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Nele Pollatschek

Nele Pollatschek, 1988 in Berlin geboren, hat Englische Literatur und Philosophie in Heidelberg, Cambridge und Oxford studiert und wurde darin 2018 promoviert. Für ihren Debütroman Das Unglück anderer Leute (2016) erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (2017) und den Grimmelshausen-Förderpreis (2019). Es folgte das Sachbuch Dear Oxbridge. Liebesbrief an England (2020). 2023 erschien ihr Roman Kleine Probleme, der ein Bestseller wurde. Nele Pollatschek schreibt für DIE ZEIT, sie wurde Kulturjournalistin des Jahres (2023, 2024), erhielt den Deutschen Reporterpreis (2022) sowie den Förderpreis für Komische Literatur (2024).

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