
573 Follower
Ich habe mehr erwartet...für mich war das Buch eher oberflächlich und unspannend. Schade. Irgendwie habe ich etwas anderes erwartet, als ich zu dem Buch gegriffen habe, auch wegen der vielen 5-Sterne-Rezensionen. Ich hatte gehofft, mehr über die Vorfälle im Mai 1945 in Demmin zu erfahren. Leider wurden immer nur vereinzelt kurze Fakten/Erinnerungen daran eingestreut und wirkte "so nebenbei erwähnt". Im Hauptteil der Geschichte geht es um die Schülerin Larissa (Larry), die Kriegsreporterin werden möchte und sich mit den absurdesten Dingen/Übungen darauf vorbereiten und abhärten will. Larry empfand ich als eigenartig und skurril, oft konnte ich ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen. Die Beschreibung ihres Alltags fand ich generell zu langatmig und manchmal zu gewollt. Auch die meisten Nebencharaktere blieben für mich blass. Nur die alte Nachbarin mit ihrer Lebensgeschichte, damals wie heute, konnte mich berühren. Die für mich geschichtlich "interessanten" Dinge kamen mir zu kurz. Das Thema Tod zog sich mit vielen Facetten durch das Buch: die Geschehnisse 1945 in Demmin, Krankheit, Suizid, Kindstod, Friedhofsarbeit, Foltermethoden, Kriegsreporterin...das verbreitet schon eine düstere Stimmung. Dennoch hat mich das alles eigenartigerweise nur oberflächlich berührt. Dank der sehr kurzen Kapitel und des teils ironischen Schreibstils kam ich dennoch schnell voran. Das letzte Drittel des Buches fand ich am stärksten. Auch wenn ich nach Beendigung des Romanes immer noch nicht genau weiß, was ich davon halten bzw was mir die Geschichte vermitteln soll. Fazit: Vielleicht ist das Buch interessanter, wenn man ohne Vorbehalte ran geht. Da ich andere Vorstellungen von der Handlung hatte, war ich leider etwas enttäuscht. Es war für mich ein Roman, den man schnell weg liest, der aber nicht lange im Kopf bleiben wird. 3/5⭐️
3. Feb. 2025
Ich habe mehr erwartet...für mich war das Buch eher oberflächlich und unspannend. Schade. Irgendwie habe ich etwas anderes erwartet, als ich zu dem Buch gegriffen habe, auch wegen der vielen 5-Sterne-Rezensionen. Ich hatte gehofft, mehr über die Vorfälle im Mai 1945 in Demmin zu erfahren. Leider wurden immer nur vereinzelt kurze Fakten/Erinnerungen daran eingestreut und wirkte "so nebenbei erwähnt". Im Hauptteil der Geschichte geht es um die Schülerin Larissa (Larry), die Kriegsreporterin werden möchte und sich mit den absurdesten Dingen/Übungen darauf vorbereiten und abhärten will. Larry empfand ich als eigenartig und skurril, oft konnte ich ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen. Die Beschreibung ihres Alltags fand ich generell zu langatmig und manchmal zu gewollt. Auch die meisten Nebencharaktere blieben für mich blass. Nur die alte Nachbarin mit ihrer Lebensgeschichte, damals wie heute, konnte mich berühren. Die für mich geschichtlich "interessanten" Dinge kamen mir zu kurz. Das Thema Tod zog sich mit vielen Facetten durch das Buch: die Geschehnisse 1945 in Demmin, Krankheit, Suizid, Kindstod, Friedhofsarbeit, Foltermethoden, Kriegsreporterin...das verbreitet schon eine düstere Stimmung. Dennoch hat mich das alles eigenartigerweise nur oberflächlich berührt. Dank der sehr kurzen Kapitel und des teils ironischen Schreibstils kam ich dennoch schnell voran. Das letzte Drittel des Buches fand ich am stärksten. Auch wenn ich nach Beendigung des Romanes immer noch nicht genau weiß, was ich davon halten bzw was mir die Geschichte vermitteln soll. Fazit: Vielleicht ist das Buch interessanter, wenn man ohne Vorbehalte ran geht. Da ich andere Vorstellungen von der Handlung hatte, war ich leider etwas enttäuscht. Es war für mich ein Roman, den man schnell weg liest, der aber nicht lange im Kopf bleiben wird. 3/5⭐️
3. Feb. 2025








