Wenn die Blätter sich rot färben. Der fünfte Fall für Gamache
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Description
Book Information
Author Description
Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete als Rundfunkjournalistin und Moderatorin. Ihr erster »Gamache«-Krimi wurde weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert. Auch die folgenden Bände eroberten die Bestsellerlisten.
Posts
🍁🔍 Wenn Spannung nicht laut ist, sondern langsam unter die Haut geht
Ich habe „Wenn die Blätter sich rot färben“ von Louise Penny beendet und bin insgesamt sehr positiv beeindruckt. Was dieses Buch besonders macht, ist seine Atmosphäre. Three Pines wirkt wieder einmal wie ein lebendiger, leicht schrulliger Ort voller Wärme, Eigenheiten und gleichzeitig unterschwelliger Spannung. Es ist weniger ein klassischer Thriller als ein Roman, der langsam unter die Haut geht. Der Kriminalfall selbst ist spannend, aber nicht allein im Mittelpunkt. Viel stärker stehen die Figuren, ihre Beziehungen und die moralischen Fragen im Fokus. Besonders Armand Gamache bleibt eine der stärksten Figuren des Genres: ruhig, reflektiert und sehr menschlich. Das Erzähltempo ist bewusst ruhig und verlangt Geduld, belohnt aber mit Tiefe. Nicht alles wird vollständig aufgelöst, einige Dinge bleiben offen – was ich eher als Stärke empfunden habe. Sehr gelungen ist die Balance zwischen atmosphärischen Szenen und Spannungsmomenten. Die unterschwellige Spannung trägt das Buch konstant, ohne jemals künstlich zu wirken. Auch das Cover passt für mich perfekt: warm, stimmungsvoll, unaufdringlich, aber mit starkem Wiedererkennungswert. Insgesamt ein atmosphärischer, tiefgehender Krimi, der mehr von Figuren und Stimmung lebt als von Action – genau das macht ihn so stark.
Auch den fünften Fall für Gamache habe ich gerne gelesen, da es immer wieder schön ist, nach Three Pines und seinen sympathischen Bewohnern zurückzukehren. Allerdings fand ich die Aufklärung dieses Kriminalfalls etwas zu langatmig, deshalb kann ich diesmal nicht die volle Anzahl an Sternen vergeben.
Ich hab das Buch an sich sehr gerne gelesen, atmosphärisch ist es ein gutes Buch, aber irgendwie war das Ende unbefriedigend. Ich habe das mit den Schnitzereien nicht wirklich verstanden und auch die Auflösung des Mordes fand ich nicht wirklich glaubwürdig. Angeblich soll sich das in Band 6 auflösen.
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Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete als Rundfunkjournalistin und Moderatorin. Ihr erster »Gamache«-Krimi wurde weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert. Auch die folgenden Bände eroberten die Bestsellerlisten.
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🍁🔍 Wenn Spannung nicht laut ist, sondern langsam unter die Haut geht
Ich habe „Wenn die Blätter sich rot färben“ von Louise Penny beendet und bin insgesamt sehr positiv beeindruckt. Was dieses Buch besonders macht, ist seine Atmosphäre. Three Pines wirkt wieder einmal wie ein lebendiger, leicht schrulliger Ort voller Wärme, Eigenheiten und gleichzeitig unterschwelliger Spannung. Es ist weniger ein klassischer Thriller als ein Roman, der langsam unter die Haut geht. Der Kriminalfall selbst ist spannend, aber nicht allein im Mittelpunkt. Viel stärker stehen die Figuren, ihre Beziehungen und die moralischen Fragen im Fokus. Besonders Armand Gamache bleibt eine der stärksten Figuren des Genres: ruhig, reflektiert und sehr menschlich. Das Erzähltempo ist bewusst ruhig und verlangt Geduld, belohnt aber mit Tiefe. Nicht alles wird vollständig aufgelöst, einige Dinge bleiben offen – was ich eher als Stärke empfunden habe. Sehr gelungen ist die Balance zwischen atmosphärischen Szenen und Spannungsmomenten. Die unterschwellige Spannung trägt das Buch konstant, ohne jemals künstlich zu wirken. Auch das Cover passt für mich perfekt: warm, stimmungsvoll, unaufdringlich, aber mit starkem Wiedererkennungswert. Insgesamt ein atmosphärischer, tiefgehender Krimi, der mehr von Figuren und Stimmung lebt als von Action – genau das macht ihn so stark.
Auch den fünften Fall für Gamache habe ich gerne gelesen, da es immer wieder schön ist, nach Three Pines und seinen sympathischen Bewohnern zurückzukehren. Allerdings fand ich die Aufklärung dieses Kriminalfalls etwas zu langatmig, deshalb kann ich diesmal nicht die volle Anzahl an Sternen vergeben.
Ich hab das Buch an sich sehr gerne gelesen, atmosphärisch ist es ein gutes Buch, aber irgendwie war das Ende unbefriedigend. Ich habe das mit den Schnitzereien nicht wirklich verstanden und auch die Auflösung des Mordes fand ich nicht wirklich glaubwürdig. Angeblich soll sich das in Band 6 auflösen.









