Zu Staub

Zu Staub

Softcover
4.146
FamiliendramaOutbackKrimiThriller

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Description

«Australiens sonnenverbrannte Antwort auf die karge Kälte des Skandinavienkrimis.» (New York Times)

Eindringlich schreibt Jane Harper über die gnadenlose australische Wildnis und über Menschen, die grausamer sein können als jede Natur.

Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der dritte Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern – zum Bösen?

«Wirklich einzigartig. Nichts ist so, wie es zu Beginn scheint.» (Spiegel)

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
416
Price
12.40 €

Author Description

Jane Harper ist Journalistin bei der Herald Sun. Sie lebt in Melbourne. Mit ihrem Erstling «Hitze» gewann sie neben zahlreichen anderen Preisen auch den wichtigsten britischen Krimipreis, den «Gold Dagger». «Hitze» schaffte es auf Platz 1 der Bestsellerliste der Times. Zuletzt wurde sie mit dem Prix Polar für den besten internationalen Thriller ausgezeichnet.

Posts

7
All
4.5

Spannende Familientragödie, welche in der Einöde Australiens spielt. Interessante Einblicke in die Trqgödie einer Farmersfamilie

Spannende Familientragödie, welche in der Einöde Australiens spielt. Interessante Einblicke in die Trqgödie einer Farmersfamilie
4

⭐️⭐️⭐️⭐️ Atmosphärischer Krimi vor der Kulisse des Outbacks

Ein Krimi, der sich hervorragend für den Hochsommer eignet: Zu Staub von Jane Harper. Ich mag ihre Plots und die Art, wie sie das Outback Australiens vor dem inneren Auge entstehen lässt. Die Hitze, der rote Staub, die endlosen und scheinbar ins Nichts führenden Sandpisten... Logisch, dass sich in einer so unwirtlichen Gegend auch Konflikte bilden, die ihre ganz eigene Dynamik entwickeln. Mit dem Tod eines von drei Brüdern mitten im Outback entsteht ein interessanter Ausgangspunkt für einem Krimi/Thriller, der sein Potential vor allem in der Interaktion der (wenigen) Hauptfiguren hat. Auch wenn man die Geschichte vielleicht um 50-80 Seiten hätte straffen können - der Plot war gut ausgearbeitet und hat mir spannende Lesestunden beschert!

⭐️⭐️⭐️⭐️
Atmosphärischer Krimi vor der Kulisse des Outbacks
4

Solider Krimi

Atmosphärisch und teils sehr spannend. Erfindet das Rad nicht neu, aber dennoch unterhaltsam. Endlich mal kein „Schweden-Krimi“.

2

Ein kleiner Personenkreis der im Australischen Outback einen Todesfall zu verzeichnen hat. Irgendwann tritt jeder in den Mittelpunkt der familiären Verdächtigen, aber da der Tod anscheinend ohne fremde Gewalt eingetreten ist, wird polizeilich nicht ermittelt. Welche Geheimnisse versuchen die einzelnen Angehörigen jeweils vor den Anderen zu verbergen? Das war auch der einzig spannende Aspekt dieses "Thrillers", der für mich eigentlich keiner wahr.

5

Tolle Atmosphäre

Das war für mich auch mal wieder eine andere Art von Thriller die mich dennoch gut unterhalten hat. Ich muss ehrlich zugeben, der Start in das Buch fiel mir etwas schwer einfach weil die Handlung gefühlt sehr langsam voran geht. Auch die doch sehr ausgiebige Beschreibung des Schauplätzen war für mich doch etwas ungewöhnlich aber nach den ersten 50 Seiten muss ich sagen es hat mir total zugesagt. Das Outback von Australien wird so bildhaft und nachvollziehbar beschrieben, dass man richtig eintauchen kann in diesen ungewöhnlichen Ort. Auch die Spannung wird doch immer größer da man vorallem den Protagonisten mit seiner Vergangenheit immer näher kennen lernt und auch kennen lernen will. Durch viele kleine aufkommende "Geheimnisse" ist man bei vielen Charakteren immer wieder zwischen Gefühlen von Sympathie und leichter Abneigung gefangen. Obwohl ich dann doch noch auf den letzten 50 Seiten erahnen konnte was geschehen ist fand ich die Auflösung super und das Buch hat mich irgendwie begeistert. Ich muss immer mal wieder an die beschriebene Lokation zurrück denken und werde es irgendwann sicher nochmal lesen. Auf jedenfall eine große Empfehlunge die sich bestimmt im Hochsommer bei 35 Grad noch besser lesen lässt. 🤭

3

Meine ausführliche Rezension folgt die nächsten Tage auf dem Blog!

5

Der Prolog ist einfach überwältigend. Die Weite, Einsamkeit, Dürre und Trostlosigkeit trifft den Leser und schafft sofort Atmosphäre. Cameron, der mittlere Bruder der Bright Brüder wird kurz vor Weihnachten, nach der Vermisstenmeldung, von einem Piloten tot in der Wüste aufgefunden. An der Landmarke stockman's grave. Die Umstände sind zunächst allen Beteiligten unklar. Während sie auf den Polizisten und den Mediziner warten müssen, suchen die beiden Brüder nach seinem Wagen und finden ihn 8 Kilometer entfernt intakt mit Wasser und Nahrungsmitteln für eine Woche. Es ist ein Rätsel. Zunächst übernimmt ein ganz junger Polizist die Aufnahme, da Sergeant McKenna bei einem anderen Fall nicht wegkann. Die unglaubliche Größe Australiens wird fühlbar. Für Arbeiten sind die Farmer stunden- und tagelang unterwegs. Nach den Ereignissen kehren alle auf der Farm der Großmutter ein. Auf der elterlichen Farm findet die trauernde Familie so zusammen. Der Tote lässt seine Frau Ilse und zwei junge Töchter zurück. Auf Nachfragen stellt sich heraus, dass er in den letzten Wochen nicht er selbst war. Oft erlebte die Familie Cameron übernächtigt, unaufmerksam und reizbar. Doch keiner weiß den Grund. Im Raum steht ein möglicher Selbstmord. Allerdings erscheint die Methode allen doch reichlich bizarr. Die Gruppe der Charaktere wird von zwei Backpackern, die im Haus helfen, ergänzt. Es wird klar, dass es in Nathans Vergangenheit dunkle Geheimnisse gibt, die ihn unbeliebt gemacht haben. Die Andeutungen lassen den Leser mit rätseln. Es kommt nicht wirklich zu Ermittlungen. Die Geschichte bleibt hauptsächlich durch Nathans Fragen in Bewegung. Die Autorin nimmt sich Zeit, die Protagonisten zu beleuchten. Nathan kann einem ans Herz wachsen. Die vergangenen Ereignisse klären sich nach und nach auf, bis der Anruf von Glenn alle aufwühlt und noch mehr Geheimnisse der Vergangenheit auftauchen. Das Ende kann überraschen und lässt einen nachdenklich, aber auch hoffnungsvoll zurück. Bei diesem Roman handelt es sich weniger um einen mitreißenden Thriller, sondern um ein sehr spannendes Familiendrama. Ich habe hierfür schon die Bezeichnung Outback Noir gelesen. Die Autorin bringt dem Leser die Härte und die Einsamkeit dieses Lebens sehr gut nahe. Das geht unter die Haut. Diese Geschichte macht neugierig. So habe ich einiges zu Australien recherchiert und gelernt, das mir im Gedächtnis bleiben wird. Bislang das beste Buch der Autorin. Für mich ein ganz großer Australien Roman! 5 von 5 Punkten

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