Blick ins Buch

Krimis

Wenn die Blätter sich rot färben

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Über das Buch

Wer ist der tote Mann, den niemand kennt? Wie ist seine Leiche unbemerkt in das Bistro gelangt, das sich zwischen Bäckerei und Buchhandlung mitten in Three Pines befindet? Und wer hat den Mann getötet? Es ist ein grauer, verregneter Sonntagmorgen Anfang September. Zufällig hat Myrna Landers, die Buchhändlerin von Three Pines, den Toten entdeckt und gleich Olivier, den Wirt des Bistros, und seinen Lebensgefährten Gabri informiert. Die drei sind sich einig: lieber ein toter Fremder als ein toter Freund. Dass sich jemand ungesehen im beschaulichen Three Pines herumgetrieben hat, ist allerdings schon merkwürdig, zumal das Dorf so versteckt in den kanadischen Wäldern liegt, dass überhaupt nur wenige von seiner Existenz wissen. Armand Gamache, der gerade mit seiner Familie beim Sonntagsfrühstück in Montréal sitzt, muss mit seinem Team anrücken. Im Laufe der Ermittlungen gerät Olivier selbst immer mehr unter Verdacht. Welche dunklen Geheimnisse aus seiner Vergangenheit versucht er vor Gamache und den anderen Dorfbewohnern zu verbergen?

Editionen (5)

ISBN9783311120193
VerlagKampa Verlag
Erscheinungsdatum27.08.20
Seitenzahl544

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachAnschaulichSympathischSpannendGruselig

Rezensionen & Bewertungen

67 Bewertungen

6 Rezensionen

4,2

Tippen zum Filtern

  • willundwill
    willundwill

    64 Follower

    4,5

    🍁🔍 Wenn Spannung nicht laut ist, sondern langsam unter die Haut geht

    Ich habe „Wenn die Blätter sich rot färben“ von Louise Penny beendet und bin insgesamt sehr positiv beeindruckt. Was dieses Buch besonders macht, ist seine Atmosphäre. Three Pines wirkt wieder einmal wie ein lebendiger, leicht schrulliger Ort voller Wärme, Eigenheiten und gleichzeitig unterschwelliger Spannung. Es ist weniger ein klassischer Thriller als ein Roman, der langsam unter die Haut geht. Der Kriminalfall selbst ist spannend, aber nicht allein im Mittelpunkt. Viel stärker stehen die Figuren, ihre Beziehungen und die moralischen Fragen im Fokus. Besonders Armand Gamache bleibt eine der stärksten Figuren des Genres: ruhig, reflektiert und sehr menschlich. Das Erzähltempo ist bewusst ruhig und verlangt Geduld, belohnt aber mit Tiefe. Nicht alles wird vollständig aufgelöst, einige Dinge bleiben offen – was ich eher als Stärke empfunden habe. Sehr gelungen ist die Balance zwischen atmosphärischen Szenen und Spannungsmomenten. Die unterschwellige Spannung trägt das Buch konstant, ohne jemals künstlich zu wirken. Auch das Cover passt für mich perfekt: warm, stimmungsvoll, unaufdringlich, aber mit starkem Wiedererkennungswert. Insgesamt ein atmosphärischer, tiefgehender Krimi, der mehr von Figuren und Stimmung lebt als von Action – genau das macht ihn so stark.

    11. Mai 2026

  • barbara1
    barbara1

    18 Follower

    4,0

    Auch den fünften Fall für Gamache habe ich gerne gelesen, da es immer wieder schön ist, nach Three Pines und seinen sympathischen Bewohnern zurückzukehren. Allerdings fand ich die Aufklärung dieses Kriminalfalls etwas zu langatmig, deshalb kann ich diesmal nicht die volle Anzahl an Sternen vergeben.

    16. Dez. 2024

  • hochhorst
    hochhorst

    12 Follower

    3,5

    Ich hab das Buch an sich sehr gerne gelesen, atmosphärisch ist es ein gutes Buch, aber irgendwie war das Ende unbefriedigend. Ich habe das mit den Schnitzereien nicht wirklich verstanden und auch die Auflösung des Mordes fand ich nicht wirklich glaubwürdig. Angeblich soll sich das in Band 6 auflösen.

    27. Aug. 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Louise Penny

Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Angewandten Kunst achtzehn Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin in ganz Kanada. Mit dem Schreiben begann sie erst spät. Ihr erster Roman Das Dorf in den roten Wäldern wurde 2005 weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert, und auch die folgenden Gamache-Krimis wurden vielfach ausgezeichnet und eroberten die Bestsellerlisten in zahlreichen Ländern. Louise Penny lebt in Sutton bei Québec, einem kleinen Städtchen, das Three Pines zum Verwechseln ähnelt.

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