Die Schandmaske

Die Schandmaske

Softcover
3.543
PolizeiEnglisches DorfSelbstmordQueen Of Crime

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Description

Der Spiegel-Bestseller jetzt erstmals im Taschenbuch: Die junge Ärztin Sarah Blakeney ist schockiert. als sie die Leiche von Mathilda Gillespie sieht, denn die Tote trägt eine makaber geschmückte mittelalterliche Schandmaske. Während Polizei und Familie von Selbstmord ausgehen, ist Sarah nicht bereit. diese Erklärung hinzunehmen. Doch dann stellt sich heraus, daß Mathilda sie zur Alleinerbin gemacht hat.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
448
Price
9.20 €

Posts

5
All
4

Mal was anderes

Minette Walters hat hier eine sehr verworrene Geschichte zu Tage gebracht und mit ihr sehr vielseitige Charaktere erschaffen. Ich hab lang kein Buch und schon gar nicht einen Krimi gelesen, der so tiefgreifende Charakterentwicklungen hatte. Ich geb zu die Schreibweise war an manchen stellen etwas verwirrend bzw. Einfach anders, sodass ich manche Stellen mehrfach lesen musste. Trotzdem war es ein super Krimi und man verdächtigt einfach bis 50 Seiten vor Ende abwechselnd jeden und keinen. Niemals kommt man auf dieses Ende. Ein Meisterwerk der Irreführung.

3

Ein interessanter Kriminalroman, bei dem einem tiefgehendes Familiendrama im Mittelpunkt steht, der doch hin und wieder ein paar Längen aufweist.

»Als Mathilda Gillespie im Badezimmer ihres Landsitzes im kleinen englischen Ort Fontwell gefunden wird, ist sie bereits zwei Tage tot. Ihrer Ärztin Sarah Blakeney bietet sich ein grauenhafter Anblick, denn über Mathildas Kopf ist ein rostiger Metallkäfig gestülpt – eine mittelalterliche Schandmaske, die auch noch mit einem grotesken Blumenschmuck versehen ist. Die Polizei und die Familie vermuten einen Selbstmord hinter diesem bizarren Tod, doch als sich herausstellt, daß Mathilda ihre Ärztin zur Alleinerbin bestimmt hat, gerät Sarah unter schweren Mordverdacht. Ein Schlüssel zu der geheimnisumwitterten Vergangenheit der von vielen gehaßten Frau könnte ihr Tagebuch sein. Doch Mathildas höchst private Bekenntnisse sind spurlos verschwunden…« 🔸🔸🏵️🔸⚜️🔸🏵️🔸📔🔸🏵️🔸⚜️🔸🏵️🔸🔸 Dieser Kriminalroman stammt aus der Feder von Minette Walters. Ich las hiermit zum ersten Mal ein Werk dieser Autorin. Es ließ sich im großen und ganzen gut lesen, auch wenn es hin und wieder seine Längen hatte. Mathildas Tagebucheinträge, die sich mit den Kapiteln abwechselten, gaben immer wieder Einblick in die Verstorbene und boten eine angenehme Abwechslung. Sehr schnell wird deutlich, dass zwischen Mathilda Gillespie, ihrer Tochter Joanna Lascelles und der Enkelin Ruth Lascelles einiges im Argen liegt. Während der Testamentsverkündung kommen einige interessante und unangenehme Details der Familie ans Licht. Während den Ermittlungen wird mehr und mehr Schlamm aufgewühlt und immer mehr Geheimnisse der Familie treten ans Tageslicht. Schicht um Schicht wird ein tiefgreifendes Familiendrama, dass sich über mehrere Generation erstreckt enthüllt. Aber auch zwischen Dr. Sarah Blakeney und ihrem Mann Jack hängen dunkel Wolken, welche sich auch etwas auf ihre Ehe auswirken. Die Geschichte beinhaltet einige sehr sensible Themen. Es kommen Misshandlung, Inzest, Vergewaltigung und Abtreibung zur Sprache. Jedoch sind die einige davon nicht aktiv in der Geschichte eingewoben, sondern als Erinnerung erwähnt. Die Figuren in diesem Buch sind sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Sie zeigen eine Vielschichtigkeit in ihrem Charakter. Jedoch konnte ich nicht jede in ihrem Denken und Handeln ganz nachvollziehen, woraufhin ich keine oder nur sehr schwer eine Bindung zu dieser Figur entwickelte. Manche blieben mir bis fast zum Schluss ein Rätsel. Die Handlung des Buches ist spannend aber doch an manchen Stellen langatmig. Es werden viele falsche Fährten gelegt, wobei ich an einem gewissen Punkt doch die richtige Person unter Verdacht hatte. Die Auflösung am Ende ist ganz gut nachvollziehbar. 🔸🔸🏵️🔸⚜️🔸🏵️🔸📔🔸🏵️🔸⚜️🔸🏵️🔸🔸 Ein solider Kriminalroman 🫆 mit einem tiefgreifenden Familiendrama als Thema. Trotzdem konnten mich die Figuren 👥, obwohl der Vielschichtigkeit ihres Charakters, nicht ganz so überzeugen in diesen Buch. Ich musste schmunzeln 🤭, als in der Geschichte das Buch »Per Anhalter durch die Galaxis« erwähnt wurde. Wie recht hatte Douglas Adams dort schon: Es ist leichter eine passende Antwort zu finden, wenn man die entsprechende Frage dazu kennt.

Ein interessanter Kriminalroman, bei dem einem tiefgehendes Familiendrama im Mittelpunkt steht, der doch hin und wieder ein paar Längen aufweist.
5

Sehr tolles Buch mit einer Interessanten Wendung.

INHALT: Die junge Ärztin Sarah Blakeney ist schockiert, als sie die Leiche von Mathilda Gillespie sieht, denn die Tote trägt eine makaber geschmückte mittelalterliche Schandmaske. Während Polizei und Familie von Selbstmord ausgehen,ist Sarah nicht bereit, diese Erklärung hinzunehmen. Doch dann stellt sich heraus, dass Mathilda sie zur Alleinerbin gemacht hat.

4.5

Sehr guter Kriminalroman zum Miträsteln!

Triggerwarnung/ Content Note: Sexuelle und häusliche Gewalt, Vergewaltigung Mit hat die Aufmachung gut gefallen, da sich Tagebucheinträge und Geschichte abwechseln. Es gibt mehrere Verdächtige und bei lesen hatte ich mehrere Hypothesen. Die Auflösung ist schlüssig und trotzdem ein bisschen zum schmunzeln. Leseempfehlung für alle, die über die oben genannten thema lesen könnem/ wolöen

3

Das Buch: In einem kleinen englischen Ort wird eine ältere Frau auf ihrem Landsitz tot aufgefunden. Auf den ersten Blick erscheint Suizid als Todesursache. Doch was soll die mit Blumen geschmückte Schandmaske, ein mittelalterliches Folterinstrument in Form eines Metallkäfigs, auf dem Kopf der Toten? Schnell wird das Testament eröffnet, doch es fällt anders aus als erwartet. Die Hausärztin erbt das gesamte Vermögen; Tochter und Enkelin hingegen gar nichts. Schnell fällt der Verdacht auf die drei. Doch wer war hat nun wirklich die Frau umgebracht? Fazit: Der Fund der Leiche eröffnet dieses Buch. Im Weiteren verfolgt man unterschiedliche Personen, doch so eine richtige Hauptfigur tut sich nicht auf. Vordergründig werden Sarah, die Ärztin, und Cooper, der Polizist, näher begleitet. Immer wieder führen die beiden Gespräche, auch mit Sarahs Ehemann. Und das zieht sich hin. Irgendwie erscheint es, als würde nichts passieren. Alle drehen sich im Kreis, jede in Frage kommende Person wird gründlich beleuchtet und ausführlich diskutiert, Mordtheorien ausgetauscht. Durch die eingestreuten und losen Tagebucheinträge von Mathilda, der Ermordeten, kommt man so auch der komplizierten und weitreichenden Familiengeschichte auf die Spur. Dieses enträtseln der Geschichte stellt sich weitaus spannender als die Mördersuche dar. Während des Lesens hatte ich irgendwann jede erwähnte Person im Verdacht, die gute Frau umgebracht zu haben. Und das ist ja wohl auch der Sinn des Buches, oder? Trotzdem, so richtig schlüssig ist das Ende nicht für mich. Es kommt zu plötzlich und ohne Erkenntnis. Das kommt wohl daher, das die Testamentsache mit all den Erbschwierigkeiten zu lange im Vordergrund stand als der Mörder an sich. Alles im allen ist dieses Buch durchaus lesbar und bietet eine kleine Lektüre für Zwischendurch inklusive Mord und Familiengeschichte.

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