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Wellenbrecher

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Über das Buch

Das Meer, eine tote Frau am Strand und ein rätselhaftes stummes Kind. Der neue Bestseller von Minette Walters. Die Frau lag auf dem Rücken am Strand und blickte still in den wolkenlosen Himmel. Ihr blondes Haar trocknete in der heißen Sonne zu kleinen Locken. Sie hatte einen Arm entspannt um den Kopf gelegt, der andere ruhte mit der Handfläche nach oben auf dem Kies, und ihre Finger schienen mit den flachen Wellen der steigenden Flut zu spielen. Südengland, in der Nähe von Chapman's Pool: Zwei Jungen klettern an einem heißen Augusttag in den Felsen herum und entdecken durch ihr Fernglas eine zierliche Blondine am Strand. Doch die junge Frau nimmt kein Sonnenbad, sie ist tot. Das Wasser hat die Leiche an Land gespült. Steve Harding, ein Schauspieler aus London, der den beiden aufgeregten Kindern auf einem einsamen Spaziergang begegnet, alarmiert sofort die Polizei. Als es den Beamten schließlich gelingt, die Identität der Toten zu ermitteln, stehen sie vor einem Rätsel: Wie kam Kate Sumner, die mit Wassersport nie etwas im Sinn hatte, aufs Meer hinaus? In dem entfernten Seebad Poole wird unterdessen ein verstörtes kleines Mädchen aufgegriffen, das offensichtlich unter Schock steht: Kates dreijährige Tochter Hannah. Das Kind reagiert auf jeden menschlichen Kontakt äußerst abwehrend, auf ihren Vater sogar fast panisch. Könnte William Sumner etwas mit dem Tod seiner Frau zu tun haben? Denn daß dieser kein Unfall war, steht schon bald fest. Irgend jemand hat Kate ermordet und ihre Tochter, die den Tathergang womöglich beobachtet hat, verschont. Auch Steve Harding zählt zum Kreis der Verdächtigen, nachdem er sich immer weiter in Widersprüche verwickelt - und sich herausstellt, daß er mit Kate ein Verhältnis hatte. Gab es hier noch eine offene Rechnung zu begleichen?

Editionen (7)

ISBN9783894805869
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum08.03.01

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

4 Rezensionen

3,7

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  • babe.tt
    babe.tt

    249 Follower

    5,0

    Sechster Roman von Minette Walters, schon der Name " Wellenbrecher" hat mich an dem Buch gereizt. Ich wurde nicht enttäuscht.

    Ein grausamer Mord, ein herum irrendes autistisches Kind, ein verdächtiger Ehemann, ein verdächtiger Bekannter, ein guter Freund, erfahrene Polizeibeamte, enttäuschte Mütter und enttäuschte Töchter, eine Liebesgeschichte, Pferde, Hunde, Beiboote, Jachten, Inseln, die englische Küste, das Meer und natürlich die Wellen. Die Schlagworte sprechen für sich, es gilt einen Mord aufzuklären. Die Beweisaufnahme belastet zunehmend die beiden Hauptverdächtigen. Wer war es? Wer hatte überhaupt ein Motiv? Nach intensiven Ermittlungen wirkt das hübsche Opfer keineswegs mehr wie ein Engel. Weitere schreckliche Vergehen werden angedeutet und führen den Leser immer wieder auf vermeintliche Fährten. Irgendwann konzentriert man sich auf einen Verdächtigen und zack, kommt ein neuer potenzieller Mörder ins Spiel. Ein Roman, wie man den Schreibstil aus anderen Büchern der Autorin kennt. Die Geschichte stützt sich weitgehend auf die Sicht mehrerer Ermittlungsbeamte (... einer nutzt sogar die Gelegenheit seiner Angebeteten näher zu kommen). Diesmal sind die Beamten tatsächlich die Guten, haben es aber nicht einfach mit der Aufkärung. Der Leser nimmt an allem teil, sei es im Rahmen der Story oder durch protokollierte Zeugenaussagen, Polizeiberichte sowie psychologische Gutachten. Die tiefgezeichneten Charaktere lassen keine Motive offen, wenn auch manche erst zum Schluß gründlich offenbart werden. Die Liebesgeschichte finde ich ganz nett. Nur habe ich mich gefragt, warum die Autorin so sehr auf die Charaktere der beiden eingeht. Die anderen Polzeibeamten liefen mehr oder weniger nebenher. Sollten der pfiffige "Dorfpolizist" und die Pferdenärrin in irgendeinem späteren Roman von Minette Walters mal wieder auftauchen? Wir werden sehen! Ein feingewobener Kriminalroman, der den Leser bis zum Schluß in die Irre führt und erst durch das fingerdeutende Psychogramm auf den wahren Täter zeigt. Klasse Roman. Lesenswert! "Ermittelnde Polizeibeamte sind die ersten, die um die Unbekannten trauern. Sie lernen bei ihren Recherchen die Opfer oft intensiver kennen, wie die Nächststehenden der Toten."

    Sechster Roman von Minette Walters, schon der Name " Wellenbrecher" hat mich an dem Buch gereizt. Ich wurde nicht enttäuscht.

    27. Juni 2025

  • _rick_leipzig_
    _rick_leipzig_

    118 Follower

    4,0

    Ein sehr solides Buch, was durch seine Charaktere glänzt , was es so sympathisch macht. Es ist ziemlich schnell klar wer der Mörder ist, doch wie er gemacht hat und warum ist sehr Interessant. Es geht hier viel um Misstrauen, Eifersucht, Rache und eine verletzte Freundschaft, die im Grunde keine Ist. Und auch um Liebe. Besonders die Charaktere Maggie und Nick haben es mir angetan. Der Lesefluss geht sehr fließend, man kann der Story optimal folgen auch bei denn wechseln der Charaktere. Wer auf entspannte Spannung steht ohne Brutalität ist hier genau richtig.

    16. März 2025

  • angi.engel85
    angi.engel85

    17 Follower

    4,0

    Ganz gut

    Ich finde es etwas kompliziert mit den vielen, vielen verschiedenen Namen, aber alles in allem ein spannendes Buch

    6. Okt. 2025

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Minette Walters

Minette Walters arbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt "Im Eishaus", das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Dorset, England.

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