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The School for Good Mothers: ‘Will resonate with fans of Celeste Ng’s Little Fires Everywhere’ ELLE

3.7(322)
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English
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About the book

'We have your daughter'

Frida Liu is a struggling mother. She remembers taking Harriet from her cot and changing her nappy. She remembers giving her a morning bottle. They'd been up since four am.

Frida just had to finish the article in front of her. But she'd left a file on her desk at work. What would happen if she retrieved it and came back in an hour? She was so sure it would be okay.

Now, the state has decided that Frida is not fit to care for her daughter. That she must be re-trained. Soon, mothers everywhere will be re-educated. Will their mistakes cost them everything?

The School for Good Mothers is an explosive and thrilling novel about love and the pressures of perfectionism, parenthood and privilege.

Editions (8)

ISBN9781529151329
PublisherHutchinson Heinemann
Publication Date03/03/22
Pages336

Reviews & Ratings

322 ratings

82 reviews

3.7

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  • greenwitchthinks
    greenwitchthinks

    161 Followers

    4.5

    Wenn Mutterliebe zum Prüfstein wird

    Das Buch, tut weh beim Lesen. Nicht, weil es schlecht ist, sondern weil es so unbequem ehrlich wirkt. Es greift viele kritische und gesellschaftskritische Themen auf und zeigt auf erschreckende Weise, unter welchem Druck Frauen und besonders Mütter stehen können. Von Anfang an liegt ein dauerhafter Druck auf der Hauptfigur. Sie ist dem System vollkommen ausgeliefert, wird beobachtet, bewertet und ständig daran gemessen, ob sie „gut genug“ ist. Dieses Gefühl des Ausgeliefertseins zieht sich durch die gesamte Geschichte und macht das Lesen stellenweise richtig beklemmend. Besonders eindrucksvoll fand ich den Gegensatz zwischen Muttersein und Kindsein. Die Verzweiflung der Mutter ist deutlich spürbar – ihre Angst, ihr Kind zu verlieren, und ihr verzweifelter Wunsch, alles richtig zu machen. Gleichzeitig wird klar, wie sehr auch Kinder unter solchen Systemen leiden. Was dabei jedoch immer spürbar bleibt, ist diese endlose Mutterliebe, die selbst unter extremem Druck nicht verschwindet. Die künstlichen KI-Kinder haben bei mir ein richtig unheimliches Gefühl ausgelöst. Sie wirken kühl, kontrolliert und fast wie eine beängstigende Vorstellung davon, wie „perfekte“ Kinder aussehen sollen. Sehr stark sind auch die Geschichten der anderen Frauen im Institut. Jede bringt ihr eigenes Schicksal mit, ihre eigenen Fehler und Ängste. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild darüber, was es bedeutet, eine Frau in einer Gesellschaft zu sein, die ständig Erwartungen stellt und bewertet. Für mich ist dieses Buch vor allem eines: eine eindringliche, fast erschreckend real wirkende Warnung darüber, wie schnell Fürsorge in Kontrolle umschlagen kann.

    Apr 11, 2026

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Followers

    3.0

    Dystopie einer Welt, in der Mütter wenig Rechte haben - insbesondere nicht-weisse und arme Mütter

    Grundsätzlich fand ich die Story und das Setting gut: Frida lässt ihr Kind alleine und soll in einer Umerziehungsschule für Mütter beweisen, dass sie verdient, ihre Tochter zurück zu bekommen. Das Institut erweist sich als grausamer und hoffnungsloser als gedacht. Vorneweg: ich habe schon sehr viele Dystopien gelesen und fand in diesem Buch viele Parallelen. Die Idee des Buches ist super. Auch die - berechtigten - feministischen und anirassitischen Bluckwinkel des Buches fand ich gut. Aber für mich war das Buch nicht mitreissend. Mit der Hauptfigur konnte ich mich nicht identifizieren und auch die anderen Figuren blieben seltsam plakativ. Das Buch hat mich teilnahmslos und verwirrt zurück gelassen.

    Apr 8, 2026

  • 4.0

    Nun ist es schon einige Jahre her seit meine Kinder aus dem gröbsten, sprich Kleinkindalter heraus sind, aber dieses Buch hat in mir tatsächlich so viele Emotionen hervorgerufen, die ich als Mutter mit Kleinkindern noch sehr gut in Erinnerung habe. Chan schreibt in ihrem Debüt über Frida, eine alleinerziehende Mutter, die zu Beginn des Romans an ihre Belastungsgrenzen gerät. Um Unterlagen, die sie bei der Arbeitsstelle vergessen hat, für das Homeoffice zu holen, lässt sie ihre knapp zweijährige Tochter Harriet "kurz" allein. Aus der kurzen Fahrt zur Arbeitsstelle werden dann knapp zwei Stunden. Währenddessen informieren Fridas Nachbarn, die die Tochter schreien hören und mitbekommen haben, dass Frida das Haus verlassen hat, die Polizei. Nun beginnt für Frida ein Albtraum, denn es wurden neue Gesetze verabschiedet, die Fridas Handeln als Vergehen ahnden und ihr das Sorgerecht ihrer Tochter entziehen.  Frida wird auf "Vernachlässigung und Aussetzung" verurteilt und erhält als Auflage die Einweisung in das "Institut für gute Mütter", eine Besserungsanstalt, in der Mütter lernen sollen, sich adäquat um ihre Kinder zu kümmern und in den Augen des Staates eine gute Mutter zu werden. Frida durchläuft hier ein fast einjähriges Programm, in dem sie tagtäglich bewertet wird. Diese Bewertungen werden die maßgeblichen Entscheidungsgrundlage des Gerichts bilden, ob Frida das Sorgerecht zurück bekommt. Trainiert wird anhand einer KI-Puppe, die Frida durch die Monate täglich begleitet. Die Puppe ist angepasst an das Alter und das äußere Erscheinungsbild ihrer Tochter. Schon bei der Einführung wird den Müttern mantramäßig der Satz "Ich bin eine schlechte Mutter, aber ich lerne, eine gute zu sein." eingebläut. Es beginnt eine Zeit der absoluten Überwachung und Bewertung. Neben Nervenzusammenbrüchen, Flucht aus der Anstalt, aber auch gegenseitiger Unterstützung versuchen die Mütter die Zeit zu überstehen, denn nur wer das Trainingsprogramm durchhält, hat eine Chance darauf, sein Kind wiederzusehen... Jessamine Chan hat hier einen dystopischen Roman geschrieben, in dem sie einen totalen Überwachungsstaat über Mutterschaft und Kindeswohl thematisiert. Das Thema hat sehr viel in mir ausgelöst, insbesondere der Umgang mit Mutterschaft sowie die Bewertung, wie eine "gute Mutter" zu sein hat und welche menschenverachtenden Maßnahmen ergriffen werden. Frida, die Protagonistin, empfand ich zunächst als stark bagatellisierend und abwehrend bezüglich ihrer "Tat", was sich irgendwann komplett in das Gegenteil umzukehren schien und sie von Schuldgefühlen regelrecht zerstört wirkte. Im großen und Ganzen kam ich ihrem Charakter aber nicht nahe. Insgesamt fand ich den Roman und insbesondere das Thema sehr spannend, wobei zwischendurch die Zeit im Institut meiner Meinung nach ein wenig zu sehr ausgeschmückt wurde. Das hätte für mich auch etwas kürzer sein können und dafür intensiver auf die Zeit danach eingegangen werden können. Trotz alledem kann ich den Roman durchaus empfehlen - insbesondere wenn ihr euch für Dystopien interessiert.

    Mar 28, 2026

3 of 82 reviews

SocialReads

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krissy_highfive
krissy_highfiveJan 10, 2026

Diese Sozialarbeiterin macht mich so wütend 😡.

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