Wonderland - Ein Albtraum
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Description
Eine Spukhausgeschichte – aber es ist nicht das Haus, in dem es spukt.
Orla und Shaw verlassen mit ihren beiden Kindern die hektische Großstadt und kaufen ein abgelegenes Gehöft in den Adirondack Mountains von New York.
Keiner von ihnen ahnt, was in den dunklen Wäldern auf sie lauert – und nach und nach verwandelt sich die Begeisterung über ihr neues Leben in Entsetzen.
Eine unheimliche Kreatur terrorisiert die Familie und versucht, mit ihnen zu kommunizieren …
Die erschreckenden Erlebnisse der Familie Bennett. Geistergeschichte, Familiendrama und Psychothriller.
Ein anspruchsvoller unheimlicher Roman der gefeierten Autorin von BABY TEETH.
Pittsburgh Post-Gazette: »Ein provokanter philosophischer Pageturner.«
BookReporter: »Ein absolut gruseliges und unheimliches Buch.«
Library Journal: »Von der ersten Seite an beklemmend.«
Book Information
Author Description
Zoje Stage (ZOH-yuh) ist Filmemacherin und liebt das Unheimliche. BABY TEETH, ihr erster Roman, wurde ein internationaler Bestseller und für den Bram Stoker Award nominiert. Die New York Times nannte sie »eine Autorin mit einer Begabung für das Lyrische und Beängstigende«. Zoje lebt mit ihren Katzen in Pittsburgh, Pennsylvania. https://zojestage.blogspot.com/
Posts
Ein Albtraum war diese Geschichte tatsächlich – leider nicht im positiven Sinne. Die Handlung zieht sich zäh dahin, ohne dass wirklich etwas Spannendes oder Interessantes passiert. Statt Nervenkitzel oder unterschwelliger Spannung herrscht hier vor allem eins: Langeweile. Ich habe mich von Kapitel zu Kapitel geschleppt, in der Hoffnung, dass die Geschichte doch noch die Kurve kriegt. Diese Hoffnung habe ich allerdings ziemlich schnell begraben müssen. Es passiert einfach zu wenig, und das, was passiert, konnte mich weder überraschen noch fesseln. Warum ich bis zum Ende durchgehalten habe? Gute Frage. Vermutlich reine Sturheit. Leider hat sich das Durchhalten nicht gelohnt. Sehr enttäuschend.

. Würdest du gerne in einem Haus leben, eingebettet in die Stille unberührter Natur, fernab jeder Stadt? Vielleicht… doch nach „Wonderland“ wirst du diesen Wunsch noch einmal überdenken oder ihm erst recht verfallen. Denn hier erwartet dich eine düstere, fast greifbare Atmosphäre, durchzogen von genau der richtigen Prise Übernatürlichem. 4/5⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Orla und Shaw kehren der lärmenden Großstadt den Rücken und ziehen mit ihren beiden Kindern auf ein abgelegenes Anwesen in den Adirondack Mountains im Bundesstaat New York. Doch was sie dort erwartet, liegt nicht hinter Mauern verborgen. Tief in den dunklen Wäldern regt sich etwas Unheimliches und langsam schlägt ihre anfängliche Euphorie in wachsendes Entsetzen um. . In „Wonderland“ begleiten wir Orla als Erzählerin durch die verstörenden Ereignisse, die über ihre Familie hereinbrechen. Durch ihre Stimme lernen wir sie intensiv kennen… eine ebenso nahbare wie glaubwürdige Protagonistin, deren Gedanken und Gefühle uns unmittelbar erreichen, sodass wir mit ihr hoffen, bangen und leiden. . Wir sehen ihre Familie durch ihre Augen… durch den liebevollen, wachsamen Blick einer Mutter, die angesichts unerklärlicher Naturphänomene nichts sehnlicher will, als ihre Liebsten zu beschützen. Und das, obwohl sie zu Beginn noch keinerlei Vorstellung davon hat, was ihnen eigentlich widerfährt. Polarlichter, die dort nicht sein dürften. Schneemassen von unnatürlicher Höhe. Bäume, die sich scheinbar im Verborgenen bewegen… es sind diese leisen, verstörenden Details, die das Grauen langsam in den Alltag der Familie sickern lassen. Gerade durch diese feinen Verschiebungen gelingt es der Autorin, eine dichte, beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, die den gesamten Roman durchzieht. Der Horror zeigt sich hier nicht in Blut und Brutalität, sondern in seiner subtilen, sorgfältig komponierten Form, leise, eindringlich und umso nachhaltiger. . „Wonderland“ vereint dabei Elemente einer klassischen Gruselgeschichte mit einem berührenden Familiendrama und trägt zugleich eine nachdenkliche, fast philosophische Tiefe in sich, die zum Innehalten und Reflektieren anregt. . Die Handlung entwickelt sich auf vielschichtige Weise und nimmt Wendungen, die überraschen, auch wenn am Ende nicht jede Frage vollständig beantwortet wurde in meinen Augen. . Alles in allem ist dieses Buch eine klare Empfehlung für alle, die atmosphärischen, unheimlichen Horror schätzen und bereit sind, sich gemeinsam mit den Figuren auf eine beunruhigende Suche nach Wahrheit einzulassen.

Atmosphärisch und schwermütig
Die düstere Atmosphäre des Romans hielt sich durchgängig und wurde manches Mal bei mir zum rettenden Anker. Das Cover gefiel mir gut, besonders das schemenhaft gezeichnete Gesicht einer Frau, auf der Rückseite. Ebenso mochte ich die Buchillustrationen auf den Kapitelseiten. Der geheimnisvolle Wald rund um das Gehöft, weckte meine Neugier. Ich hoffte auf jede Menge schauriger Augenblicke und ein paar überzeugende Actionszenen. Die Familie Bennett packte die Umzugskisten und nahm viel Hoffnung mit zu ihrem neuen Domizil. Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft. Die Eltern waren nur noch Eltern und es schien einiges an angestautes Konfliktpotenzial mit ins Handgepäck gerutscht zu sein. Orla unterlag oft ihrem Gedankenkarussell, durch dieses sie oft ausgebremst wurde. Einige ihrer Entscheidungen, manches Handeln, konnte ich nicht nachvollziehen und machten sie mir nicht gerade sympathisch. Leider gab’s viel langgezogene Stellen, wenn eine gewisse Tristesse zu lange anhält, bin ich raus. Mir fehlte in dieser Geschichte der Antrieb, die Lebendigkeit, die Leidenschaft. Es war mir zu schwermütig.

Take me to Wonderland. Nicht.
Das Einzige, was mich davon abgehalten hat, dieses Buch abzubrechen, war die Hoffnung, dass es noch eine coole Wendung gibt. Aber diese Hoffnung war umsonst. Das ganze Buch ist recht langatmig, es passiert nur selten etwas. Und wenn, dann wird es innerhalb einer halben Seite abgefrühstückt nur um sich dann wieder Orlas trivialen Gedanken zu widmen. Orla denkt viel nach. Also, sehr viel. Orla zweifelt auch viel. Orla denkt und denkt und denkt. Und ich denke: Passiert hier auch mal was? Die ersten "Vorkommnisse" rund ums Haus sind eigentlich recht vielversprechend. Der Baum hat sofort mein Interesse geweckt. Und ja, der Baum spielt auch eine sehr große Rolle - aber das wurde so blöd umgesetzt, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Was genau die Familie heimsucht - so ganz habe ich es letztendlich nicht verstanden, aber das hat mich auch nicht gestört. Hauptsache, das Buch war irgendwann zu Ende. Das hätte alles so toll werden können: Ein einsames Haus, das auf eine seltsame Art und Weise Vater und Tochter für sich einnimmt und beeinflusst, seltsame Wetterphänomene, gruselige Bäume im Garten...tja. Would have, would have, bicycle chain, wie wir englischsprechenden Bücherfreunde zu sagen pflegen. Immerhin: Das Buch ließ sich dennoch schnell lesen (wofür ich SEHR dankbar bin). Das Cover gefiel mir unheimlich gut. Von Zoje Stage kannte ich bis dato nur "Unschuldsengel", das hat mir damals sehr gut gefallen. Aber nach dem Beenden von Wonderland hat meine Begeisterung über ZS ziemlich nachgelassen. Ich geh' jetzt erstmal spazieren - hoffentlich finde ich wieder nach Hause. Nicht, dass mich noch ein unheimlicher Baum vom Weg abbringt.
Ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut,da ich gerne Spukgeschichten lese,aber dieses Buch hätte gut und gerne 200 Seiten kürzer sein können. Die Mutter Orla war für mich doch anstrengend, da sie wirklich ständig überlegt und ihren Gedanken nachhängt und ihre Tochter wirft ihr ständig vor nicht zuzuhören. Das zieht sich so durchs Buch. Storyidee hat mir gefallen,aber in der Umsetzung hätte es weniger Gedanken von Orla geben können. Schreibstil hat mir gefallen .
Wonderland ein Albtraum oder ein Traum?
Shaw und Orla möchten dem lauten New York entfliehen und ziehen mit ihren beiden Kindern in ein abgelegenes Haus in den Bergen. Orla eine ehemalige Ballett Tänzerin kann endlich zur Ruhe kommen und mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Shaw der immer hinten an stand, kann nun endlich seine Träume verwirklichen und sich künstlerisch ausleben. Für die Kinder ist es ein wahr gewordenes Winter Wunderland. Doch der Schein der winterlichen Idylle trügt und beginnt zu bröseln. Das Wetter ist sehr unbeständig, sodass es zur Gefahr wird in die Stadt zu fahren um Lebensmittel zu besorgen und es passieren immer wieder merkwürdige Naturereignisse die an diesem Ort so gut wie unmöglich sind, erst zauberhaft, dann bedrohlich. Unter alledem nehmen Shaw und seine Tochter Dinge wahr, die den anderen verborgen bleiben und was hat der riesige, hunderte von Jahren alte Baum hinter dem Haus damit zu tun? Die Autorin schafft eine magische und zugleich bedrohliche Atmosphäre in ihrer Geschichte, in der es ums nackte überleben geht. Von kleineren und größeren Wundern zu schrecklichen Unfällen und einer unbekannten Vergangenheit, wird man nur so mitgerissen. Die etwas andere Gruselgeschichte, in der merkwürdige Vorkommnisse nicht in einem Spukhaus ihr Unwesen treiben sondern in der Natur während des tiefsten Winters in den Bergen.
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Eine Spukhausgeschichte – aber es ist nicht das Haus, in dem es spukt.
Orla und Shaw verlassen mit ihren beiden Kindern die hektische Großstadt und kaufen ein abgelegenes Gehöft in den Adirondack Mountains von New York.
Keiner von ihnen ahnt, was in den dunklen Wäldern auf sie lauert – und nach und nach verwandelt sich die Begeisterung über ihr neues Leben in Entsetzen.
Eine unheimliche Kreatur terrorisiert die Familie und versucht, mit ihnen zu kommunizieren …
Die erschreckenden Erlebnisse der Familie Bennett. Geistergeschichte, Familiendrama und Psychothriller.
Ein anspruchsvoller unheimlicher Roman der gefeierten Autorin von BABY TEETH.
Pittsburgh Post-Gazette: »Ein provokanter philosophischer Pageturner.«
BookReporter: »Ein absolut gruseliges und unheimliches Buch.«
Library Journal: »Von der ersten Seite an beklemmend.«
Book Information
Author Description
Zoje Stage (ZOH-yuh) ist Filmemacherin und liebt das Unheimliche. BABY TEETH, ihr erster Roman, wurde ein internationaler Bestseller und für den Bram Stoker Award nominiert. Die New York Times nannte sie »eine Autorin mit einer Begabung für das Lyrische und Beängstigende«. Zoje lebt mit ihren Katzen in Pittsburgh, Pennsylvania. https://zojestage.blogspot.com/
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Ein Albtraum war diese Geschichte tatsächlich – leider nicht im positiven Sinne. Die Handlung zieht sich zäh dahin, ohne dass wirklich etwas Spannendes oder Interessantes passiert. Statt Nervenkitzel oder unterschwelliger Spannung herrscht hier vor allem eins: Langeweile. Ich habe mich von Kapitel zu Kapitel geschleppt, in der Hoffnung, dass die Geschichte doch noch die Kurve kriegt. Diese Hoffnung habe ich allerdings ziemlich schnell begraben müssen. Es passiert einfach zu wenig, und das, was passiert, konnte mich weder überraschen noch fesseln. Warum ich bis zum Ende durchgehalten habe? Gute Frage. Vermutlich reine Sturheit. Leider hat sich das Durchhalten nicht gelohnt. Sehr enttäuschend.

. Würdest du gerne in einem Haus leben, eingebettet in die Stille unberührter Natur, fernab jeder Stadt? Vielleicht… doch nach „Wonderland“ wirst du diesen Wunsch noch einmal überdenken oder ihm erst recht verfallen. Denn hier erwartet dich eine düstere, fast greifbare Atmosphäre, durchzogen von genau der richtigen Prise Übernatürlichem. 4/5⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Orla und Shaw kehren der lärmenden Großstadt den Rücken und ziehen mit ihren beiden Kindern auf ein abgelegenes Anwesen in den Adirondack Mountains im Bundesstaat New York. Doch was sie dort erwartet, liegt nicht hinter Mauern verborgen. Tief in den dunklen Wäldern regt sich etwas Unheimliches und langsam schlägt ihre anfängliche Euphorie in wachsendes Entsetzen um. . In „Wonderland“ begleiten wir Orla als Erzählerin durch die verstörenden Ereignisse, die über ihre Familie hereinbrechen. Durch ihre Stimme lernen wir sie intensiv kennen… eine ebenso nahbare wie glaubwürdige Protagonistin, deren Gedanken und Gefühle uns unmittelbar erreichen, sodass wir mit ihr hoffen, bangen und leiden. . Wir sehen ihre Familie durch ihre Augen… durch den liebevollen, wachsamen Blick einer Mutter, die angesichts unerklärlicher Naturphänomene nichts sehnlicher will, als ihre Liebsten zu beschützen. Und das, obwohl sie zu Beginn noch keinerlei Vorstellung davon hat, was ihnen eigentlich widerfährt. Polarlichter, die dort nicht sein dürften. Schneemassen von unnatürlicher Höhe. Bäume, die sich scheinbar im Verborgenen bewegen… es sind diese leisen, verstörenden Details, die das Grauen langsam in den Alltag der Familie sickern lassen. Gerade durch diese feinen Verschiebungen gelingt es der Autorin, eine dichte, beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, die den gesamten Roman durchzieht. Der Horror zeigt sich hier nicht in Blut und Brutalität, sondern in seiner subtilen, sorgfältig komponierten Form, leise, eindringlich und umso nachhaltiger. . „Wonderland“ vereint dabei Elemente einer klassischen Gruselgeschichte mit einem berührenden Familiendrama und trägt zugleich eine nachdenkliche, fast philosophische Tiefe in sich, die zum Innehalten und Reflektieren anregt. . Die Handlung entwickelt sich auf vielschichtige Weise und nimmt Wendungen, die überraschen, auch wenn am Ende nicht jede Frage vollständig beantwortet wurde in meinen Augen. . Alles in allem ist dieses Buch eine klare Empfehlung für alle, die atmosphärischen, unheimlichen Horror schätzen und bereit sind, sich gemeinsam mit den Figuren auf eine beunruhigende Suche nach Wahrheit einzulassen.

Atmosphärisch und schwermütig
Die düstere Atmosphäre des Romans hielt sich durchgängig und wurde manches Mal bei mir zum rettenden Anker. Das Cover gefiel mir gut, besonders das schemenhaft gezeichnete Gesicht einer Frau, auf der Rückseite. Ebenso mochte ich die Buchillustrationen auf den Kapitelseiten. Der geheimnisvolle Wald rund um das Gehöft, weckte meine Neugier. Ich hoffte auf jede Menge schauriger Augenblicke und ein paar überzeugende Actionszenen. Die Familie Bennett packte die Umzugskisten und nahm viel Hoffnung mit zu ihrem neuen Domizil. Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft. Die Eltern waren nur noch Eltern und es schien einiges an angestautes Konfliktpotenzial mit ins Handgepäck gerutscht zu sein. Orla unterlag oft ihrem Gedankenkarussell, durch dieses sie oft ausgebremst wurde. Einige ihrer Entscheidungen, manches Handeln, konnte ich nicht nachvollziehen und machten sie mir nicht gerade sympathisch. Leider gab’s viel langgezogene Stellen, wenn eine gewisse Tristesse zu lange anhält, bin ich raus. Mir fehlte in dieser Geschichte der Antrieb, die Lebendigkeit, die Leidenschaft. Es war mir zu schwermütig.

Take me to Wonderland. Nicht.
Das Einzige, was mich davon abgehalten hat, dieses Buch abzubrechen, war die Hoffnung, dass es noch eine coole Wendung gibt. Aber diese Hoffnung war umsonst. Das ganze Buch ist recht langatmig, es passiert nur selten etwas. Und wenn, dann wird es innerhalb einer halben Seite abgefrühstückt nur um sich dann wieder Orlas trivialen Gedanken zu widmen. Orla denkt viel nach. Also, sehr viel. Orla zweifelt auch viel. Orla denkt und denkt und denkt. Und ich denke: Passiert hier auch mal was? Die ersten "Vorkommnisse" rund ums Haus sind eigentlich recht vielversprechend. Der Baum hat sofort mein Interesse geweckt. Und ja, der Baum spielt auch eine sehr große Rolle - aber das wurde so blöd umgesetzt, da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Was genau die Familie heimsucht - so ganz habe ich es letztendlich nicht verstanden, aber das hat mich auch nicht gestört. Hauptsache, das Buch war irgendwann zu Ende. Das hätte alles so toll werden können: Ein einsames Haus, das auf eine seltsame Art und Weise Vater und Tochter für sich einnimmt und beeinflusst, seltsame Wetterphänomene, gruselige Bäume im Garten...tja. Would have, would have, bicycle chain, wie wir englischsprechenden Bücherfreunde zu sagen pflegen. Immerhin: Das Buch ließ sich dennoch schnell lesen (wofür ich SEHR dankbar bin). Das Cover gefiel mir unheimlich gut. Von Zoje Stage kannte ich bis dato nur "Unschuldsengel", das hat mir damals sehr gut gefallen. Aber nach dem Beenden von Wonderland hat meine Begeisterung über ZS ziemlich nachgelassen. Ich geh' jetzt erstmal spazieren - hoffentlich finde ich wieder nach Hause. Nicht, dass mich noch ein unheimlicher Baum vom Weg abbringt.
Ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut,da ich gerne Spukgeschichten lese,aber dieses Buch hätte gut und gerne 200 Seiten kürzer sein können. Die Mutter Orla war für mich doch anstrengend, da sie wirklich ständig überlegt und ihren Gedanken nachhängt und ihre Tochter wirft ihr ständig vor nicht zuzuhören. Das zieht sich so durchs Buch. Storyidee hat mir gefallen,aber in der Umsetzung hätte es weniger Gedanken von Orla geben können. Schreibstil hat mir gefallen .
Wonderland ein Albtraum oder ein Traum?
Shaw und Orla möchten dem lauten New York entfliehen und ziehen mit ihren beiden Kindern in ein abgelegenes Haus in den Bergen. Orla eine ehemalige Ballett Tänzerin kann endlich zur Ruhe kommen und mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Shaw der immer hinten an stand, kann nun endlich seine Träume verwirklichen und sich künstlerisch ausleben. Für die Kinder ist es ein wahr gewordenes Winter Wunderland. Doch der Schein der winterlichen Idylle trügt und beginnt zu bröseln. Das Wetter ist sehr unbeständig, sodass es zur Gefahr wird in die Stadt zu fahren um Lebensmittel zu besorgen und es passieren immer wieder merkwürdige Naturereignisse die an diesem Ort so gut wie unmöglich sind, erst zauberhaft, dann bedrohlich. Unter alledem nehmen Shaw und seine Tochter Dinge wahr, die den anderen verborgen bleiben und was hat der riesige, hunderte von Jahren alte Baum hinter dem Haus damit zu tun? Die Autorin schafft eine magische und zugleich bedrohliche Atmosphäre in ihrer Geschichte, in der es ums nackte überleben geht. Von kleineren und größeren Wundern zu schrecklichen Unfällen und einer unbekannten Vergangenheit, wird man nur so mitgerissen. Die etwas andere Gruselgeschichte, in der merkwürdige Vorkommnisse nicht in einem Spukhaus ihr Unwesen treiben sondern in der Natur während des tiefsten Winters in den Bergen.














