- The highly anticipated second novel from the award-winning author of The End We Start From, The Harpy is a darkly suspenseful domestic drama that is part revenge tale, part fairytale, and examines the fallout from a husband's affair and the conciliatory pact his wife makes with him-that he will allow her to hurt him three times.
- Blending hyper realism with magic realism, Hunter's narrative takes a bold new look at the effects of toxic masculinity, the demands of motherhood, and what it means when enough really is enough.
- Hunter's profile here is very much on the rise. The End We Start From, which Grove published in HC in November 2017, came second for the Barnes and Noble Discover Prize, won the Foreword Reviews Editor's Choice Award, was longlisted for the Aspen Words Literary Prize, was a #1 Indie Next Selection, an Indies Introduce Selection, a Barnes & Noble Discover Great New Writers Selection, an Amazon Best of the Month in Literature & Fiction, and a Belletrist Book Club Pick
- The Harpy will appeal to fans of domestic and marital dramas with a vengeful twist such as The Vegetarian by Han Kang, The Dry Heart by Natalia Ginzburg, Days of Abandonment by Elena Ferrante as well as the work of edgy, dark, feminist writers like Ottessa Moshfegh and Oyinkan Braithwaite.
- In our current political climate, revenge narratives told from a woman's perspective are in the spotlight, with pieces on their popularity featured in the Guardian, Electric Lit, Bustle, and Crime Reads.
- Hunter is a writer's writer and has earned fans in Tracy Chevalier, Naomi Alderman, Sinead Gleason, Jim Crace, and Emily St. John Mandel to name just a few. The End We Start From was lauded by major critics on both sides of the Atlantic. We expect an equal outpouring of love for The Harpy.
- Picador UK will publish in May 2020 and Grove will follow in August.
Ich musste mich zuerst an die poetische Sprache gewöhnen. Aber nach kurzer Zeit bin ich in die Geschichte eingetaucht und konnte die Gedanken von Lucy teilweise nachvollziehen. Hier gibt es auf jeden Fall viel Interpretationsspielraum. Es geht nicht nur um Rache, sondern um Traumata, Unsicherheiten und die (vorbestimmte) Rolle der Frau. 🐦
7 days ago
4.0
Geht unter die Haut
Ich musste mich zuerst an die poetische Sprache gewöhnen. Aber nach kurzer Zeit bin ich in die Geschichte eingetaucht und konnte die Gedanken von Lucy teilweise nachvollziehen. Hier gibt es auf jeden Fall viel Interpretationsspielraum. Es geht nicht nur um Rache, sondern um Traumata, Unsicherheiten und die (vorbestimmte) Rolle der Frau. 🐦
Dieses Buch ist wie dieses Gemälde im Musuem, über das du sagst, dass es doch garnicht gut ist - Zu viel. Zu wenig. Zu gewollt. Zu gewagt. Und doch bleiben deine Augen immer wieder daran hängen. Es macht was mit dir.. und deswegen ist es vielleicht doch genau das, was es sein soll.
Ähnlich wie bei einem Gemälde kann jeder in diesem Buch etwas anderes hineininterpretieren. Für mich persönlich war dies eine Geschichte über Schmerz. Und diese Geschichte hat mich sehr berührt.
Sep 12, 2025
4.0
Kunstvoll
Dieses Buch ist wie dieses Gemälde im Musuem, über das du sagst, dass es doch garnicht gut ist - Zu viel. Zu wenig. Zu gewollt. Zu gewagt. Und doch bleiben deine Augen immer wieder daran hängen. Es macht was mit dir.. und deswegen ist es vielleicht doch genau das, was es sein soll.
Ähnlich wie bei einem Gemälde kann jeder in diesem Buch etwas anderes hineininterpretieren. Für mich persönlich war dies eine Geschichte über Schmerz. Und diese Geschichte hat mich sehr berührt.
Dieses Buch flattert nicht – es schlägt mit den Flügeln, hart und seltsam, wie eine Erinnerung, die man zu vergessen versucht. Eine Frau erfährt vom Seitensprung ihres Mannes, aber anstatt das Haus in Flammen zu setzen, zündet sie langsam das Innere an. Sie beschließt zu bleiben, doch was heißt „bleiben“, wenn man gleichzeitig untergeht? Zwischen Wäschebergen, Kinderlachen und kaltem Abendessen schleicht sich eine Vereinbarung ein: dreimal darf sie ihn bestrafen. Wann, wie, wo – das weiß nur sie.
Die Erzählung gleitet in kurzen, scharfen Episoden durchs Familienleben, wie durch Risse im Alltäglichen. Dazwischen bricht etwas Mythisches hervor – halb Frau, halb Rachevogel. Die Gedanken über Ehe, Mutterschaft und die enge Haut der Gesellschaft sind so dicht, dass man manchmal kaum atmen kann.
Die Harpyie fragt nicht nur, was eine Affäre zerstört, sondern auch, was sie freilegt: Kann Liebe noch bestehen, wenn sie weiß, was sie kostet? Oder muss sie sich häuten, Flügel wachsen lassen, um zu überleben? Ein stiller und doch verrückter Sturm, der lange nachbebt.
Oct 19, 2025
4.0
Die Harpyie in uns
Dieses Buch flattert nicht – es schlägt mit den Flügeln, hart und seltsam, wie eine Erinnerung, die man zu vergessen versucht. Eine Frau erfährt vom Seitensprung ihres Mannes, aber anstatt das Haus in Flammen zu setzen, zündet sie langsam das Innere an. Sie beschließt zu bleiben, doch was heißt „bleiben“, wenn man gleichzeitig untergeht? Zwischen Wäschebergen, Kinderlachen und kaltem Abendessen schleicht sich eine Vereinbarung ein: dreimal darf sie ihn bestrafen. Wann, wie, wo – das weiß nur sie.
Die Erzählung gleitet in kurzen, scharfen Episoden durchs Familienleben, wie durch Risse im Alltäglichen. Dazwischen bricht etwas Mythisches hervor – halb Frau, halb Rachevogel. Die Gedanken über Ehe, Mutterschaft und die enge Haut der Gesellschaft sind so dicht, dass man manchmal kaum atmen kann.
Die Harpyie fragt nicht nur, was eine Affäre zerstört, sondern auch, was sie freilegt: Kann Liebe noch bestehen, wenn sie weiß, was sie kostet? Oder muss sie sich häuten, Flügel wachsen lassen, um zu überleben? Ein stiller und doch verrückter Sturm, der lange nachbebt.
Es braucht etwas Zeit, um sich an den Schreibstil zu gewöhnen. Doch jetzt bin ich drin und finde die Sprache poetisch und nahbar. Ich mags bis hier hin sehr.
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