The Bass Rock
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Description
The Bass Rock has for centuries watched over the lives that pass under its shadow on the Scottish mainland. And across the centuries the fates of three women are linked: to this place, to each other.
In the early 1700s, Sarah, accused of being a witch, flees for her life.
In the aftermath of the Second World War, Ruth navigates a new house, a new husband and the strange waters of the local community.
Six decades later, the house stands empty. Viv, mourning the death of her father, catalogues Ruth's belongings and discovers her place in the past - and perhaps a way forward.
Each woman's choices are circumscribed by the men in their lives. But in sisterhood there is the hope of survival and new life...
WINNER OF THE STELLA PRIZE
_______________
PRAISE FOR THE BASS ROCK:
'Daring, heartfelt, explosive' Daisy Johnson
'A vividly imagined portrait' Sunday Times
'Dark, disturbing and very sophisticated' William Boyd
'Wonderfully subtle and magnificently savage' Claire Fuller
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Was hat mich dieses Buch gefangen genommen, förmlich eingesogen in seine Geschichte, die selten deutlich, aber immer bedrohlicher wird. Frauen und Gewalt über Generationen stehen im Mittelpunkt, dabei steigert sich die ständige Bedrohung, die jedes Tun und Sagen begleitet, ins kaum Ertragbare. Eine dunkle mystisch Atmosphäre, wabert zwischen den Zeilen und wird zu einem erdrückendem Nebel, der sich auf die Atemwege legt. Die unterschiedlichen Erzählstränge geben mal mehr mal weniger eine deutliche Geschichte preis, aber gerade das peitscht die Angst durch die Seiten. Das Gefühl eine Jagdtrophäe zu sein stellt sich ein. Jede Flucht oder Gegenwehr scheint von Beginn an aussichtslos. Irgendwie Überleben - und manchmal auch Sterben - sind als einzige Möglichkeiten wählbar. Mich hat das Buch in seinen Bann geschlagen. So vieles, was als Frau leben in einer von Männern dominierten Welt bedeutet, wird angesprochen und ausgespielt. Zwischen den Zeilen, in Gedanken, Gefühlen und nackten Tatsachen. Frauen im Überlensmodus gnadenlos zum Leben erweckt.

Die Frauen von Evie Wyld erzählt die Geschichten dreier Frauen in drei verschiedenen Jahrhunderten. Teilweise sind sie miteinander verwandt, das Verbindungsglied zwischen ihnen ist aber eigentlich der Bass Rock (wie das Buch auch im Original heißt), ein Felsen vor der schottischen Küste, unweit von Edinburgh. Gemein haben sie zudem die Gewalt, die ihnen von Männern angetan wird, auch wenn diese unterschiedliche Formen annimmt. Am meisten hineinfühlen konnte ich mich in Ruth, die Protagonistin des zweiten Handlungsstrangs. Mit Viviane, der Protagonistin der Handlung im 21. Jahrhundert, tat ich mir da wesentlich schwerer. Sie verhält sich oft merkwürdig und auch ihr Verhältnis zu Männern war nicht immer ganz nachvollziehbar. Die drei Handlungsstränge sind mit einander verwoben, teilweise greifen sie einander vor. Gegen eine solche Erzählweise ist prinzipiell nichts einzuwenden. Hier macht es das Lesen aber unnötig kompliziert. Auch die vielen mysteriösen Elemente, die kurz in den Raum geschmissen, dann aber nicht weiter aufgegriffen wurden, störten mich beim Lesen sehr. Hier wurde viel Potenzial verschenkt. Ich finde es wichtig, das Gewalt gegen Frauen thematisiert wird und auch die unterschiedlichen Varianten aufgezeigt werden. In diesem Fall hätten es aber weniger Fälle und Handlungsstrenge auch getan. Die Botschaft wäre deutlicher geworden und das Buch besser zu lesen.
I listened to the audiobook, and I think it was a great decision to have different narrators for the different timelines. Otherwise the listening-experience might have been a little confusing at times because of the worrying similarities in them. Generally, a very interesting mixture of family history, ghost tale and a chronicle of male violence (against - mainly, but not only - women) and retaliation.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
The Bass Rock has for centuries watched over the lives that pass under its shadow on the Scottish mainland. And across the centuries the fates of three women are linked: to this place, to each other.
In the early 1700s, Sarah, accused of being a witch, flees for her life.
In the aftermath of the Second World War, Ruth navigates a new house, a new husband and the strange waters of the local community.
Six decades later, the house stands empty. Viv, mourning the death of her father, catalogues Ruth's belongings and discovers her place in the past - and perhaps a way forward.
Each woman's choices are circumscribed by the men in their lives. But in sisterhood there is the hope of survival and new life...
WINNER OF THE STELLA PRIZE
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PRAISE FOR THE BASS ROCK:
'Daring, heartfelt, explosive' Daisy Johnson
'A vividly imagined portrait' Sunday Times
'Dark, disturbing and very sophisticated' William Boyd
'Wonderfully subtle and magnificently savage' Claire Fuller
Book Information
Posts
Was hat mich dieses Buch gefangen genommen, förmlich eingesogen in seine Geschichte, die selten deutlich, aber immer bedrohlicher wird. Frauen und Gewalt über Generationen stehen im Mittelpunkt, dabei steigert sich die ständige Bedrohung, die jedes Tun und Sagen begleitet, ins kaum Ertragbare. Eine dunkle mystisch Atmosphäre, wabert zwischen den Zeilen und wird zu einem erdrückendem Nebel, der sich auf die Atemwege legt. Die unterschiedlichen Erzählstränge geben mal mehr mal weniger eine deutliche Geschichte preis, aber gerade das peitscht die Angst durch die Seiten. Das Gefühl eine Jagdtrophäe zu sein stellt sich ein. Jede Flucht oder Gegenwehr scheint von Beginn an aussichtslos. Irgendwie Überleben - und manchmal auch Sterben - sind als einzige Möglichkeiten wählbar. Mich hat das Buch in seinen Bann geschlagen. So vieles, was als Frau leben in einer von Männern dominierten Welt bedeutet, wird angesprochen und ausgespielt. Zwischen den Zeilen, in Gedanken, Gefühlen und nackten Tatsachen. Frauen im Überlensmodus gnadenlos zum Leben erweckt.

Die Frauen von Evie Wyld erzählt die Geschichten dreier Frauen in drei verschiedenen Jahrhunderten. Teilweise sind sie miteinander verwandt, das Verbindungsglied zwischen ihnen ist aber eigentlich der Bass Rock (wie das Buch auch im Original heißt), ein Felsen vor der schottischen Küste, unweit von Edinburgh. Gemein haben sie zudem die Gewalt, die ihnen von Männern angetan wird, auch wenn diese unterschiedliche Formen annimmt. Am meisten hineinfühlen konnte ich mich in Ruth, die Protagonistin des zweiten Handlungsstrangs. Mit Viviane, der Protagonistin der Handlung im 21. Jahrhundert, tat ich mir da wesentlich schwerer. Sie verhält sich oft merkwürdig und auch ihr Verhältnis zu Männern war nicht immer ganz nachvollziehbar. Die drei Handlungsstränge sind mit einander verwoben, teilweise greifen sie einander vor. Gegen eine solche Erzählweise ist prinzipiell nichts einzuwenden. Hier macht es das Lesen aber unnötig kompliziert. Auch die vielen mysteriösen Elemente, die kurz in den Raum geschmissen, dann aber nicht weiter aufgegriffen wurden, störten mich beim Lesen sehr. Hier wurde viel Potenzial verschenkt. Ich finde es wichtig, das Gewalt gegen Frauen thematisiert wird und auch die unterschiedlichen Varianten aufgezeigt werden. In diesem Fall hätten es aber weniger Fälle und Handlungsstrenge auch getan. Die Botschaft wäre deutlicher geworden und das Buch besser zu lesen.
I listened to the audiobook, and I think it was a great decision to have different narrators for the different timelines. Otherwise the listening-experience might have been a little confusing at times because of the worrying similarities in them. Generally, a very interesting mixture of family history, ghost tale and a chronicle of male violence (against - mainly, but not only - women) and retaliation.









