Selbstporträt mit Flusspferd

Selbstporträt mit Flusspferd

Hardback
3.143
FreundschaftEs Geht Uns GutFerienjobStudenten

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Description

Wie fühlt es sich an, heute jung zu sein? Arno Geiger erzählt von Julian, einem Studenten der Veterinärmedizin, der seine erste Trennung erlebt und erstaunt ist, wie viel Unordnung so eine Trennung schafft. Um die Unordnung ein wenig zu lindern, übernimmt er bei Professor Beham die Pflege eines Zwergflusspferds, das bald den Rhythmus des Sommers bestimmt: es isst, gähnt, taucht und stinkt. Julian verliebt sich in Aiko, die Tochter des Professors, verfolgt beunruhigt, wie täglich Schockwellen von Katastrophen um den Erdball fluten und durchlebt eine Zeit des Umbruchs und Neuanfangs. Ein Roman über die Suche nach einem Platz in der Welt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
288
Price
24.70 €

Author Description

Arno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt "Alles über Sally" (Roman, 2010), "Der alte König in seinem Exil" (2011), "Grenzgehen" (Drei Reden, 2011), "Selbstporträt mit Flusspferd" (Roman, 2015), "Unter der Drachenwand" (Roman, 2018), "Der Hahnenschrei" (Drei Reden, 2019) und "Das glückliche Geheimnis" (2023). Er erhielt u. a. den Deutschen Buchpreis (2005), den Johann-Peter-Hebel-Preis (2010), den Hölderlin-Preis (2011), den Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011), den Joseph-Breitbach-Preis (2018), den Bremer Literaturpreis (2019), den in den Niederlanden vergebenen Europese Literatuurprijs (2019) und den Rheingau Literatur Preis (2023).

Posts

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All
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Selbstporträt mit Längen - beliebig und belanglos, aber trotzdem gut.

Selbstporträt mit Flusspferd ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, von der Liebe und vom Leben. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der sich und seinen Platz in der Welt sucht und sich dabei vor immer neuen Herausforderungen sieht.

5

Der Roman erzählt die Geschichte des 32-jährigen Tierarztes Julian Birk, der sich nach einer Begegnung mit seiner Exfreundin Judith an den Sommer im Jahre 2004 zurückerinnert. Zu dieser Zeit nahm der damals 22-jähriger Veterinärmedizinstudent, der kurz zuvor von Judith verlassen wurde, einen Ferienjob an, bei dem er sich um ein Flusspferd kümmern sollte. Julian hatte die Trennung herbeigesehnt, da er eine Zukunft mit Judith als vorhersehbar und abenteuerlos empfand. Er stellte jedoch fest, dass die gewonnene Unabhängigkeit entgegen seiner Erwartung zu Passivität, Geldsorgen und einem Gefühl der Orientierungslosigkeit in der Welt führten. Im Gegensatz zu den anderen Figuren hat Julian keine Angst vor der Zukunft und sehnt sich auch nicht nach seiner eigenen Jugend, stattdessen möchte er Stabilität und Sicherheit im Leben. Julians charakteristische Herausforderungen der neuen Lebensphase werden zudem nicht mit einer existenziellen Krise der eigenen Geschlechtsidentität verknüpft. Bedeutende Figuren in Julians Leben sind neben Judith, sein bester Freund Tibor, dem er sich unterlegen fühlt sowie Aiko, in die sich Julian bei der ersten Begegnung verliebt, jedoch von ihr stetig abgewiesen wird. Eine bedeutende, schön-leicht geschriebene Geschichte um die Bedeutung der männlichen Jugend und Adoleszenz, der Liebe und dem Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein.

4

3-4 Sterne. schön geschrieben. manchmal etwas zu nachdenklich...

1

Sehr langweilige Geschichte über ein langweiliges Leben. Ich hab’s nach ca. 80 Seiten abgebrochen

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