Nüchtern am Weltnichtrauchertag

Nüchtern am Weltnichtrauchertag

Hardback
3.934
ZigarettenAlkohol-AbstinenzDrogenQualmen

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Description

Ihr sagt »Prost!«, ihr sagt »Cheers!«, ich sage »Nein, danke!«

Wie sieht das Leben aus, wenn man nicht mehr trinken darf? Was erlebt man, wenn man zum Wasser greift, während die anderen sich auf ihre ganz individuellen Berauschungspfade begeben? Was hat einem die Nacht dann noch zu bieten? Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt davon, was bleibt, wenn man nicht mehr mitmachen kann. Und wie die anderen wirken, die weiter munter dabei sind. Selten ist so verdichtet darüber geschrieben worden, wie der Umgang mit der legalen Droge Alkohol die Menschen unterscheidet und das Leben prägt.

Und dann führt Benjamin von Stuckrad-Barre den Gegenversuch durch, indem er am Weltnichtrauchertag eben nicht aufhört, sondern seinen Tagesablauf als Raucher protokolliert, von der ersten Zigarette im Stehcafé über diverse Schreibtischzigaretten, Spazierganglungenzüge und die letzte spätabends auf dem Balkon. Nach dem Bestseller »Panikherz«: die B-Seite der Nacht.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
80
Price
8.30 €

Author Description

Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Was.Wir.Wissen.«, 2005, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, Udo Fröhliche, 2016/2026, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016, »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen – Remix 3«, 2018, »Noch wach?«, 2023, und gemeinsam mit Martin Suter: »Alle sind so ernst geworden«, 2020, und »Kein Grund, gleich so rumzuschreien«, 2024.www.stuckradbarre.de

Posts

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All
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Auch ein Autor den ich mir durch ein sehr charakterstarkes Interview angelesen habe. Er schreibt so flüssig , voll Ironie und Sarkasmus, dass es einfach Spass macht zu lesen. Dies war eine Kurzgeschichte und sehr eindrucksvoll geschrieben. Sucht und das Leben mit ihr. Es regt zum Denken aber auch schmunzeln an. Das Hörbuch liest der Autor selbst. Empfehlenswert!!

3

Sprachlich stark aber wo genau will der Autor hin?

„Nüchtern am Weltnichtrauchertag“ ist ein Buch, das sich nicht ganz festlegen will – und genau darin liegt gleichzeitig seine Stärke und seine Schwäche. Sprachlich bewegt es sich zwischen Tagebuch, Essay und innerem Monolog. Die Sätze sind oft kurz und direkt, fast wie hingeworfen, was dem Text eine gewisse Unmittelbarkeit gibt. Gleichzeitig fehlt es dadurch stellenweise an Tiefe oder Klarheit. Besonders auffällig sind die vielen selbstreflexiven Einschübe – Gedankenschleifen, die authentisch wirken, aber nicht immer zu einem klaren Punkt führen. Zwischendurch blitzen sehr schöne, präzise Formulierungen auf, die zeigen, was sprachlich möglich gewesen wäre, wenn der Stil konsequenter durchgezogen worden wäre. Der Humor ist leise und subtil. Kein lautes Lachen, eher ein trockenes, leicht resigniertes Schmunzeln. Viel Selbstironie, kleine absurde Alltagsbeobachtungen, die nebenbei eingestreut werden. Das funktioniert gut, wenn man diese ruhige, unaufdringliche Art von Humor mag – wer klare Pointen erwartet, wird eher enttäuscht. Inhaltlich geht es weniger um den konkreten Anlass als um etwas Größeres: Gewohnheiten, Kontrolle und die Frage, was passiert, wenn man sich selbst etwas entzieht, das lange selbstverständlich war. Der Weltnichtrauchertag wird dabei eher zum Symbol für Veränderung – und für die Ambivalenz, die damit einhergeht. Der Autor zeigt sehr ehrlich, dass Veränderung selten geradlinig oder heroisch ist, sondern oft widersprüchlich, zäh und unspektakulär. Das Buch liefert keine klaren Antworten, sondern bleibt bewusst im Offenen. Das wirkt authentisch, aber auch stellenweise etwas ziellos. Fazit: Kein Buch, das einen umhaut, aber eines, das nachwirkt – wie ein ruhiger, leicht verregneter Spaziergang, bei dem man nicht genau weiß, wohin man unterwegs ist, aber trotzdem ein Stück bei sich selbst ankommt.

4

Man kann und muss gar nicht viel zu dem Buch sagen. Fix durchgelesen aber so wahr. Mag ich und ich will definitiv mehr von Benjamin lesen

3

Ich weiß auch nicht... ich mag den Schreibstil und das Thema Nüchternheit spricht mich an, das Thema Rauchen eher nicht. Es ist kurzweilig und interessant, aber länger hätte es auch nicht sein müssen.

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