Das glückliche Geheimnis

Das glückliche Geheimnis

Hardback
3.6151

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Description

Von Anläufen und Enttäuschungen, vom Finden und Wegwerfen. Und vom Glück des Gelingens. Das neue Buch von Arno Geiger Frühmorgens bricht ein junger Mann mit dem Fahrrad in die Straßen der Stadt auf. Was er dort tut, bleibt sein Geheimnis. Zerschunden und müde kehrt er zurück. Und oft ist er glücklich. Jahrzehntelang hat Arno Geiger ein Doppelleben geführt. Jetzt erzählt er davon, pointiert, auch voller Witz und mit großer Offenheit. Wie er Dinge tat, die andere unterlassen. Wie gewunden, schmerzhaft und überraschend Lebenswege sein können, auch der Weg zur großen Liebe. Wie er als Schriftsteller gegen eine Mauer rannte, bevor der Erfolg kam. Und von der wachsenden Sorge um die Eltern. Ein Buch voller Lebens- und Straßenerfahrung, voller Menschenkenntnis, Liebe und Trauer.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
240
Price
25.70 €

Author Description

Arno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt "Alles über Sally" (Roman, 2010), "Der alte König in seinem Exil" (2011), "Grenzgehen" (Drei Reden, 2011), "Selbstporträt mit Flusspferd" (Roman, 2015), "Unter der Drachenwand" (Roman, 2018), "Der Hahnenschrei" (Drei Reden, 2019) und "Das glückliche Geheimnis" (2023). Er erhielt u. a. den Deutschen Buchpreis (2005), den Johann-Peter-Hebel-Preis (2010), den Hölderlin-Preis (2011), den Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011), den Joseph-Breitbach-Preis (2018), den Bremer Literaturpreis (2019), den in den Niederlanden vergebenen Europese Literatuurprijs (2019) und den Rheingau Literatur Preis (2023).

Posts

29
All
5

Was soll ich sagen? Interessant. Sehr interessant. Und ehrlich, so ehrlich. Ich wäre auf den Runden gern dabei gewesen, sehr sehr gern. Ich möchte noch gern ein Zitat aus dem Buch hierlassen: "Durch Lesen verkürzen wir unsere Lebenszeit nicht, wir verlängern sie. In wenigen Stunden können wir die Erfahrungen nachvollziehen, die ein anderer Mensch in Jahren oder Jahrzehnten gemacht hat. Wir gewinnen Erfahrung im Zeitraffer. "

5

Hier berichtet der grossartige Arno Geiger, den Denis Scheck ein „Empathiemonster“ genannt hat, in autobiografischer Form von seinem glücklichen Geheimnis, seinem Doppelleben, dem er über 25 Jahre nachgegangen ist. Hier öffnet sich der Autor, den ich zuvor garnicht wirklich kannte, dem Leser/Hörer ganz und beschreibt seinen Weg als Autor, von den zaghaften Schreibversuchen zum Erfolg, von Beziehungen und Familie, Schicksalsschlägen und der Suche nach sich selbst. Dies geschieht in einer so hohen, literarischen Qualität, in einer so einnehmend zugänglichen Sprache, in der jedes Wort am Rechten Platz zu sein scheint, in der man wohl beinahe jeden 2. Satz herausschreiben möchte, dass es nur „wohltuend überwältigend“ zu nennen ist. Die überaus glückliche Wahl des Sprechers des Hörbuchs, Matthias Brandt, setzt dem Buch zusätzlich noch einmal eine Krone auf und vollendet so dies Meisterwerk. Ich möchte gleich noch einmal von vorn beginnen, noch mehr erfassen, einfach mit Arno Geiger zusammen sein und ihm lauschen.

5

Herrlich ehrlicher biographischer Roman aus dem Leben von Arno Geiger. Der Schreibstil und die Geschichte haben mir ausgezeichnet gefallen und vieles kann ich aus dem Buch für mich persönlich mitnehmen.

4.5

Tolles Sommerbuch

4

Ich mochte die Thematik. Gespickt mit teils wundervollen Zitaten und Lebenserkenntnissen. Hat leider hie und da Längen.

5

Das Buch macht Lust auf alle seine Bücher. Was den Geschichten zugrunde liegt, weiß ich jetzt.

…Gute Fahrräder kosten mehr als schlechte, gutes Brot mehr als schlechtes. Aber ein gutes Buch kostet nicht mehr als ein schlechtes,man erkennt es nicht am Preis. Ein tolles Buch und jeden Cent wert. Ich mag einfach die Sprache. Manchmal ein bisschen sperrig, aber immer schön.

4

Der erste "Geiger", den ich SOFORT lesen wollte

Ehrlich, seine älteren Werke hatten mich nicht angesprochen ... Das ironische daran ist, hier kommen eben diese Werke ständig vor und was denkt ihr? Richtig. Jetzt will ich: ES GEHT UNS GUT, DER ALTE KÖNIG IN SEINEM EXIL, SELBSTPORTRÄT MIT FLUSSPFERD usw. auch kennen. Ich habe dafür auch DIE Lösung, weil ich ja Buchkauf VERBOT habe. Ich höre mir diese Titel einfach an. Wozu habe ich denn mein Bookbeat- Abo? ES GEHT UNS GUT habe ich mir bereits angehört. Ich muss sagen, ich hörte es mit ganz anderen Augen äh- OHREN. Vermutlich ist es wirklich ein Vorteil, Geiger- Fan zu sein, aber nicht zwingend erforderlich. Es könnte nur passieren, nach DIESEM Buch zu den Fans zu gehören. Meine ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG und den Tipp, besorgt euch gleich die genannten Bücher, oder stellt euch auf's anhören ein. Ich denke nämlich, es wird nicht nur mir so gehen, das Neugierig WERDEN....

Der erste "Geiger", den ich SOFORT lesen wollte
4.5

Wie dieses Buch überhaupt schlechte Bewertungen erhalten kann, ist mir ein Rätsel. Möglicherweise sind hier einige über die ersten Seiten nicht hinweggekommen; denn: Man hat das Gefühl, dass der Weg ins Buch ein bisschen dauert. Umso mehr Seiten ich aber gelesen habe, umso mehr hatte ich das Bedürfnis, Sätze zu unterstreichen, weil so viel Wahres und Schönes darin steckt. Klare Leseempfehlung oder wie Dennis Scheck es formuliert: „ein literarisches Ereignis!“

3

Der Anfang war großartig, sein Schreibstil ist einfach zum niederknien. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass das ein Highlight wird, aber ab der Hälfte hat er mich leider komplett verloren. Sehr enttäuschend.

4

Alisha70vor 2 Tagen Ich kannte Arno Geiger bisher nur dem Namen nach, hatte also noch nie etwas von ihm gelesen. Deshalb war ich mir sehr unsicher, ob sich ein autobiographischen Text wirklich als Einstieg in sein Werk eignet. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich konnte durchaus auch einige Denkanstöße mitnehmen (z.B. "Lebe ich ein erfülltes oder ein angefülltes Leben?"). Ok, ich gebe zu, sooo viel wollte ich eigentlich nicht über das Sexleben des Autors wissen, aber nun gut. Womit ich mich zu Beginn auch etwas schwertat, war die Art seines glücklichen Geheimnisses. Er containert, ok. Er klettert kopfüber in Altpapiertonnen. Na und? Ich finde das nicht geheimnisvoll, auch nicht schlimm oder bedenklich und ob man darin wirklich so viel Glück finden kann? So ganz wollte sich mir das anfänglich nun wirklich nicht erschließen. Erst als er begann, von Briefen und Tagebüchern anstatt von erlesenen Büchern zu berichten, wurde mir das Ganze etwas klarer und sein glückliches Geheimnis entfaltete sich vor meinem inneren Auge. In das reale und oft intime oder dramatische Leben voll­kommen fremder Menschen einzutauchen, stelle ich mir wirklich spannend vor. Und ja, bei Menschen, die man NICHT kennt, ist das wesentlich weniger unangenehm als bei einem nahestehenden Menschen. Wie oft war er wohl von Spannung ergriffen, vor Trauer den Tränen nahe oder aber peinlich berührt? Das ist sicherlich wieder etwa ganz anders als das Finden und Verkaufen oder Lesen einer Erzählung oder eines Romans. An diesem Punkt hatte Arno Geiger mich dann doch in den Bann gezogen. Dies war zwar mein erstes Buch von ihm, aber sicherlich nicht mein letztes.

5

"Der Mann der Straße betritt ein Haus, betritt eine Wohnung, setzt sich an den Schreibtisch und macht sich Notizen. Indem ich mir Notizen machen über das, was mir in meinem Leben zugestoßen ist, verwandelt sich der Mann der Straße in einen Mann der Schrift." Diese Sätze im Vorwort des Buches beschreiben das Buch eigentlich sehr gut: es geht um die Liebe zum geschriebenen Wort und dass es bis dorthin manchmal ein weiter, steiniger Weg ist. Arno Geiger hat mit seinem Buch ein wunderbares Selbstporträt gezeichnet. Geiger fühlt sich zu Beginn des Buches so verzweifelt, dass er sich überlegt, ob er nicht eine Bank überfallen soll. Zudem steht es mit seiner Freundin M. nicht zum besten und es folgt bald schon die Trennung. Seine Streifzüge durch Wien lösen Scham in ihm aus. Das alles schildert er auf so wunderbar andere Weise, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Man muss zugeben, dass der Schreibstil sehr eigensinnig ist und man eine Weile braucht, bis man wirklich im Buch angekommen ist, aber als es soweit war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist kein Roman zum "nebenbei lesen", sondern herausfordernder, tiefgehender. Eine klare Kaufempfehlung!

4

Am Anfang etwas eitel und hochtrabend , die zweite Hälfte besser

5

Sehr authentisch, man kann sich gut in den Autor hineinfühlen. An der ein oder anderen Stelle etwas zäher zu lesen…

5

Arno Geiger, erzählt uns hier seine Geschichte. Der Anfang seiner Schriftstellerkarriere, mit allen Höhen und Tiefen, seine Beziehung zur Familie und seiner Freundin/Frau. Vor allem geht es aber um sein Geheimnis. Jahrelang ist er durch Wien gelaufen und später mit dem Fahrrad gefahren, um im Papierabfall Bücher zu finden, diese zu behalten oder zu verkaufen. Man kann es schon eine Obsession nennen. Dabei erfahren wir viel über sein Leben und seine Entwicklung als Schriftsteller. Dieses Buch ist kein Buch, dass man einfach so runterliest. Es hat Ecken und Kanten, es ist philosophisch, schmerzhaft, schön. Wie schon sein Buch "Der alte König in seinem Exil" hat mich Arno Geiger wieder absolut überzeugt. Ich kann es Euch nur ans Herz legen! Ganz große Empfehlung!

4

Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Interessant fand ich aber die Geschichte, die auf wahre Begebenheiten aufbaut. Das Doppelleben von Arno Geiger.

3

Zähes Leseerlebnis

Nachdem ich "Der alte König in seinem Exil" liebe habe ich mich auf ein weiteres Buch von Arno Geiger gefreut. Leider hatte ich echt zu tun mit dem Vorankommen des Buches. Ab der Hälfte ging es besser, aber ich war kurz davor abzubrechen. Die Geschichte über die Familie finde ich interessant, aber manches zieht sich gekünstelt dahin.

4

Man lernt nicht nur viel über Arno Geiger, sondern auch über sich selbst.

5

Unvermutet nachdenklich und berührend

Bis dato kannte ich Arno Geiger nicht. Das Buch hat über eine Leserunde den Weg zu mir gefunden. Aber so recht glaube ich nicht an Zufälle. Selten habe ich so verdichtet über ein Leben gelesen, so viele ähnliche Gedanken vernommen, die ich auch von mir kenne, und bin mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert worden. Es ist eine sicher etwas andere Autobiografie, sicher ein wenig fiktional (das schrieb er), aber dort, wo es darauf ankam, nämlich im Denken über sich, die Welt und andere Menschen, authentisch. So habe ich es zumindest erlebt. Dieses Buch wird noch länger nachwirken, da bin ich mir sicher. Und wenn es das tut, dann schafft es auch einen Platz in meine Highlightliste.

5

Sehr schönes, unaufgeregtes Buch

Ich kann mich in vielen Dingen in diesem Buch wiederfinden. Ich rette Bücher, wo immer es geht, nehme sie mit nach Hause, stelle sie in den öffentlichen Bücherschrank oder verschenke sie direkt. Hab mich nie gefragt, ob das mein Geheimnis bleiben muss oder was andere davon halten. Hätte ich es vielleicht tun sollen? Die Eltern, die langsam älter und hilfebedürftig werden, die Beziehungsprobleme, die Einstellung zum sich verändernden Leben, all das kann ich mitfühlen. Kein Buch, in dem viel passiert, aber das muss und darf es auch mal geben. Ein Buch für stille Tage!

3.5

Sehr vielschichtig. Die biographischen Anteile mochte ich sehr, und für die anderen (gar philosophischen) fehlte mir bisweilen die Konzentration und Mitdenk-Bereitschaft. Manche Abschnitte habe ich mehrfach lesen müssen, bis sie mein Hirn vollends erreicht hatten. Bei meinem Leseverhalten ist es kein gutes Zeichen, wenn nach dem Lesestart andere Bücher vom SUB noch vorgezogen werden, doch wahrscheinlich war es einfach nur das richtige Buch zur falschen Zeit.

5

Arno Geiger beschreibt in diesem wunderbaren Buch seinen Weg vom mittellosen Studenten mit eigentümlichem Hobby zum überraschend gefeierten Autor (Deutscher Buchpreisträger 2005). Das Hobby, welches er als sein glückliches Geheimnis bezeichnet, hat er jahrzehntelang betrieben, immer in Sorge vor Entlarvung, vor allem, nachdem er plötzlich prominent geworden ist. In diesem Buch "beichtet" er seiner Leserschaft sein Doppelleben. Das Buch ist voller kluger und philosophischer Gedanken, ernst, lustig, und besonders interessant für alle Fans des deutschen Buchpreises.

2

Zum Hörbuch: Arno Geiger kommt als junger Mann nach Wien, er zieht in eine Wohnung, beginnt ein Studium und zeitgleich macht er seine erste Entdeckung im Altpapier. Seither macht er regelmäßig seine Runden, zu Beginn zu Fuß, später mit dem Fahrrad. Außerdem schreibt er sein erstes Buch und findet einen Verleger. Meine Meinung: Ich muss gestehen, ich wusste nicht das es sich um einen autobiografischen Roman handelt, sonst hätte ich es wohl eher nicht gehört. Aber nachdem ich mir dem Hörbich anfing, wollte ich auch endlich erfahren worauf der Autor hinauswill. Leider ist der ganze Sinn des Buches für mich irgendwo zwischen Altpapiercontainern und den Betten seiner Frauen verloren gegangen. Nichts gegen die Touren zum Altpapier, manche Menschen schmeißen sicher irgendwelche Schätze weg und er hat einiges gefunden, was sich gelohnt hat. Soweit ich es verstanden habe, hat er auch einige Romanideen aus Briefen aus dem Altpapier entnommen. Aber als Autobiographie war das Hörbuch einfach schrecklich fad.

4

Fast philosophisch erzählt Geiger vom Schreiben dem Leben und seinem Doppelleben

4

Ein sehr anrührendes, persönliches Bild eines Autors auf der Suche nach sich selbst. Zeichnet nebenbei ein gutes Portrait seiner, meiner Generation.

3

Ich habe relativ lange für das eher kurze Büchlein gebraucht. Am Anfang machte es mir Spaß, über das Geheimnis an sich, also die Tätigkeit des Wühlens im Altpapier, zu lesen. Dieses ungewöhnliche "Hobby" und die Beweggründe und Auswirkungen wurden gut beschrieben. Das nutzte sich aber im Laufe der Zeit ab und mein Interesse schwand. Die beschriebenen Beziehungskisten fand ich unnötig. Berührt haben mich die Ausführungen zu den Krankheiten der Eltern des Autors und seiner Partnerin (Geigers Buch "Der alte König in seinem Exil" über seinen dementen Vater habe ich vor Jahren sehr gerne gelesen). Alles in allem eh ein gutes Buch, das jedoch meine Aufmerksamkeit nie lange halten konnte und mit dem ich einfach nicht warm wurde.

3

Literarisch gut, hätte aber kürzer sein können

Arno Geiger kann schreiben! Allerdings gab es einige Punkte, die mich gestört haben. 1. er ist gerade im ersten Teil über den Verlag hergezogen… das fand ich unmöglich. Ich meine, der Verlag hat ihn zu Beginn nicht besonders toll behandelt, aber es ist immerhin die ‚Hand die einen füttert‘… 2. das offensichtliche fremdgehen… ja, es war anscheinend im gegenseitigen Einverständnis, aber mich hat es irgendwie gestört mit welcher nüchternen Selbstverständlichkeit er das gemacht hat… 3. der Inhalt hätte auch auf der Hälfte der Seiten geschrieben können und dann wäre das Buch vermutlich richtig toll gewesen.

5

Wunderschön ehrlich, authentisch und literarisch wertvoll!!!

Mein 1. Buch von Arno Geiger und sicher nicht mein letztes...Schön flüssig zu lesen. Sein Leben als Schriftsteller, Sohn, Geliebter und als "Stadtganove" wird herrlich direkt und ehrlich beschrieben. Der eine oder andere Satz über das Leben wirken noch lange nach.. Absolute Leseempfehlung!!!

3

Im Müll wohnt die Wahrheit Das Zitat von den ersten Seiten beschreibt das Kernthema des neuen Buches von Arno Geiger. Indem Buch offenbart der Autor Phasen in seinem Leben, die von Umbrüchen und Persönlichkeitsbildung geprägt sind. Und dabei spiegelt das Hauptthema des Buches, Müll, alles andere als den literarischen Anspruch des Buches wieder. Arno Geiger benutzt eine Sprache, die einfach und verständlich ist, und trotzdem so lebendige Bilder erzeugt, dass man nicht nur weiterliest, sondern aus dem Sog der Worte gar nicht mehr entkommt und Gefahr läuft, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Es liest sich schöner als reine Sachbiographien und mal wieder ließ ich mich davon überzeugen, dass österreichische Autor*innen eine besondere Begabung haben, wenn es um die Reflexion und Niederschrift ihrer eigenen Lebensgeschichte geht! Gegen Ende des Buches verliert er sich meines Erachtens immer wieder in den gleichen Gedankenspiralen und versucht trotzdem noch alle Debatten der aktuellen Zeit aufzugreifen. Teilweise langatmig und weniger fesselnd, könnte Arno Geiger mit seinem neuen Werk trotzdem wieder auf Nominierungslisten auftauchen. Ein toller Start ins Lesejahr 2023 für alle, die gerne Joachim Meyerhoff und Monika Helfer lesen!

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Im Müll wohnt die Wahrheit Das Zitat von den ersten Seiten beschreibt das Kernthema des neuen Buches von Arno Geiger. Indem Buch offenbart der Autor Phasen in seinem Leben, die von Umbrüchen und Persönlichkeitsbildung geprägt sind. Und dabei spiegelt das Hauptthema des Buches, Müll, alles andere als den literarischen Anspruch des Buches wieder. Arno Geiger benutzt eine Sprache, die einfach und verständlich ist, und trotzdem so lebendige Bilder erzeugt, dass man nicht nur weiterliest, sondern aus dem Sog der Worte gar nicht mehr entkommt und Gefahr läuft, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Es liest sich schöner als reine Sachbiographien und mal wieder ließ ich mich davon überzeugen, dass österreichische Autor*innen eine besondere Begabung haben, wenn es um die Reflexion und Niederschrift ihrer eigenen Lebensgeschichte geht! Gegen Ende des Buches verliert er sich meines Erachtens immer wieder in den gleichen Gedankenspiralen und versucht trotzdem noch alle Debatten der aktuellen Zeit aufzugreifen. Teilweise langatmig und weniger fesselnd, könnte Arno Geiger mit seinem neuen Werk trotzdem wieder auf Nominierungslisten auftauchen. Ein toller Start ins Lesejahr 2023 für alle, die gerne Joachim Meyerhoff und Monika Helfer lesen!

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