Alles über Sally
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Description
»Ein Abenteuerroman über die Ehe, den man ernst nehmen kann.« Meike Feßmann in der ›Süddeutschen Zeitung‹
Alfred und Sally sind schon lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Haus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Und Alfred stellt sich die entscheidende Frage: Was weiß ich eigentlich von dieser Frau? Arno Geiger schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit.
Book Information
Author Description
Arno Geiger, 1968 in Bregenz geboren, veröffentlichte unter anderem ›Es geht uns gut‹ (2005), ›Alles über Sally‹ (2010), ›Der alte König in seinem Exil‹ (2011), ›Selbstporträt mit Flusspferd‹ (2015), ›Unter der Drachenwand‹ (2018), ›Das glückliche Geheimnis‹ (2023) und ›Reise nach Laredo‹ (2024). Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Buchpreis, den Friedrich-Hölderlin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Joseph-Breitbach-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Europese Literatuurprijs und den Rheingau Literatur Preis. Er lebt in Wien.
Posts
Umwerfende Erzählkunst und großartige Beobachtungsgabe
Es handelt sich bei Geigers Roman um kein neues Thema, dennoch ist das Portrait dieser großen Liebesgeschichte eindeutig lesenswert. Die absolut unterschiedlichen Charaktere der beiden Protagonisten machen die Geschichte "spannend". Zum einen ist da die schöne, aufregende Sally, lebens-und abenteuerhungrig , die der Routine ihrer 30-jährigen Ehe durch einen Seitensprung mit einem engen Freund der Familie zu entkommen versucht. Zum anderen gibt es den harmlosen Stützstrumpf tragenden und Tagebuch schreibenden Alfred, der sich mit der häuslichen Situation arrangiert zu haben scheint. Am Ende des Buches kommt jedoch in einem aufschlussreichen (inneren) Monolog auch eine andere Seite Alfreds zutage. Er ist nicht der ahnungslose, naive Ehemann, sondern er nimmt die Veränderungen, die sich im Laufe des Lebens (und Alltags mit Sally! ) in einer lan gjährigen Beziehung zwangsläufig ergeben, hin, da Sally nach wie vor, trotz aller Ups und Downs, seine große Liebe ist. Auch Sally erkennt letztendlich,, dass die Liebe der Beiden zueinander - trotz aller Anstrengungen - Bestand hat. Fazit : Liebe als lebenslange Anstrengung als Message. Einen Kritikpunkt habe ich : die Schilderung der Kennenlernphase des Paares in Ägypten fand ich sehr langatmig und uninteressant - und unerheblich für die Gesamtgeschichte. Klare Leseempfehlung !

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»Ein Abenteuerroman über die Ehe, den man ernst nehmen kann.« Meike Feßmann in der ›Süddeutschen Zeitung‹
Alfred und Sally sind schon lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Haus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Und Alfred stellt sich die entscheidende Frage: Was weiß ich eigentlich von dieser Frau? Arno Geiger schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit.
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Arno Geiger, 1968 in Bregenz geboren, veröffentlichte unter anderem ›Es geht uns gut‹ (2005), ›Alles über Sally‹ (2010), ›Der alte König in seinem Exil‹ (2011), ›Selbstporträt mit Flusspferd‹ (2015), ›Unter der Drachenwand‹ (2018), ›Das glückliche Geheimnis‹ (2023) und ›Reise nach Laredo‹ (2024). Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Buchpreis, den Friedrich-Hölderlin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Joseph-Breitbach-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Europese Literatuurprijs und den Rheingau Literatur Preis. Er lebt in Wien.
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Umwerfende Erzählkunst und großartige Beobachtungsgabe
Es handelt sich bei Geigers Roman um kein neues Thema, dennoch ist das Portrait dieser großen Liebesgeschichte eindeutig lesenswert. Die absolut unterschiedlichen Charaktere der beiden Protagonisten machen die Geschichte "spannend". Zum einen ist da die schöne, aufregende Sally, lebens-und abenteuerhungrig , die der Routine ihrer 30-jährigen Ehe durch einen Seitensprung mit einem engen Freund der Familie zu entkommen versucht. Zum anderen gibt es den harmlosen Stützstrumpf tragenden und Tagebuch schreibenden Alfred, der sich mit der häuslichen Situation arrangiert zu haben scheint. Am Ende des Buches kommt jedoch in einem aufschlussreichen (inneren) Monolog auch eine andere Seite Alfreds zutage. Er ist nicht der ahnungslose, naive Ehemann, sondern er nimmt die Veränderungen, die sich im Laufe des Lebens (und Alltags mit Sally! ) in einer lan gjährigen Beziehung zwangsläufig ergeben, hin, da Sally nach wie vor, trotz aller Ups und Downs, seine große Liebe ist. Auch Sally erkennt letztendlich,, dass die Liebe der Beiden zueinander - trotz aller Anstrengungen - Bestand hat. Fazit : Liebe als lebenslange Anstrengung als Message. Einen Kritikpunkt habe ich : die Schilderung der Kennenlernphase des Paares in Ägypten fand ich sehr langatmig und uninteressant - und unerheblich für die Gesamtgeschichte. Klare Leseempfehlung !





