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Description
Eine übergewichtige Frau und ihr Geliebter, ein Kleinwüchsiger, werden von allem und jedem angestarrt. Doch während sich die Frau vor der Welt verstecken will, zieht der Mann die Aufmerksamkeit bewusst auf sich. Als er mit fast obsessivem Eifer anfängt, sein »Lexikon der Blicke« zusammenzustellen, und für seine Recherche manche Grenze überschreitet, wird ihre Liebe auf eine schwere Probe gestellt.
Book Information
Author Description
Elif Shafak, in Straßburg geboren, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Ihre Werke wurden in mehr als fünfzig Sprachen übersetzt. Die preisgekrönte Autorin zahlreicher Romane, darunter Die vierzig Geheimnisse der Liebe, Ehre und Der Geruch des Paradieses, schreibt auf Türkisch und Englisch. Mit Unerhörte Stimmen stand sie auf der Shortlist des Booker Prize und mit Das Flüstern der Feigenbäume auf der Shortlist der British Book Awards, der Costa Book Awards, des RSL Ondaatje Prize und des Women’s Prize for Fiction. Ihre Artikel und Auftritte machten sie zum viel beachteten Sprachrohr für Gleichberechtigung und freiheitliche Werte, zunächst in der Türkei, später in ganz Europa. Elif Shafak lebt in London. www.elifshafak.com
Posts
„Die Welt ist ein Schauspiel. Es geht ums Sehen und Gesehenwerden.“
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Was ist Schönheit? Und was ist Hässlichkeit? Was ist deren Geschichte? Liegt es nicht im Auge des Betrachters? Und warum betrachten wir es alle „gleich“? Vorallem auch: warum müssen wir Menschen seit Jahrhunderten denn alles betrachten und urteilen? Was machen unsere Blicke mit den Angestarrten? Und woher kommt das „Geschenk“ der Schönheit und der „Fluch“ der Hässlichkeit? Gerade diese „Märchen“ fand ich sehr toll umgesetzt. All diesen Fragen wird in drei verschiedenen Zeitzonen nachgegangen. Und aus meiner Sicht viel tiefgreifender als es der Klappentext zunächst erwähnen lässt. Was passiert mit Menschen die immer angestarrt werden? Wie sehr verletzt und hilflos sind diese vielleicht und wann reicht es ihnen. Ps: Triggerwahrung für Essstörung und sexuelle Gewalt
Eine meiner Lieblingsautorinnen...
aber bei diesem Buch lässt sie mich etwas ratlos zurück und trotzdem finde es irgendwie grandios - auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Die Lebensgeschichte der Hauptprotagonistin setzt sich nur sehr langsam zusammen, ist aber sehr berührend. Die eingeschobenen Handlungen völlig anderer Geschichten sind recht interessant. Der Schreibstil toll. (Nur dieser hat mich dranbleiben lassen). Vielleicht verstehe ich das Buch im Rückblick irgendwann komplett. Werde bestimmt noch ab und zu darüber nachdenken. Oder nochmal lesen? 🤔
Verwirrend
Das Buch empfand ich als äußerst verwirrend. Die Handlung sprang ohne erkennbare Übergänge von einem Geschehen zum nächsten, sodass ich ständig gezwungen war, mir den letzten inhaltlichen Zusammenhang selbst herzuleiten. Nicht immer gelang mir das – stellenweise las ich seitenlang, ohne zu verstehen, worum es eigentlich ging. Zudem wurden als stilistisches Mittel immer wieder ganze Textabschnitte wortwörtlich wiederholt, was mich leider wenig überzeugte. Am Ende blieb ich mit dem Gefühl zurück, so gut wie nichts verstanden zu haben – was womöglich auch meinem begrenzten intellektuellen Fassungsvermögen geschuldet ist, aber sei’s drum. Allein der mitunter sehr poetische Schreibstil hat mich dazu bewegt, das Buch bis zum Ende zu lesen.
Das war absolut nichts für mich
Nach dem Klappentext dachte ich, das könnte spannend werden. Doch bis etwa 2/3 des Buches stellte ich mir die Frage, wo denn jetzt die angekündigte Handlung bleibt. Es war ein rieses Wirrwarr, absolut chaotisch und einfach mühsam zum Lesen. Nebst den ultra langen Kapiteln (20-50 Seiten) gab es keine richtige Struktur, bis auf die letzten 70 Seiten vielleicht. Mit all den verrückten Geschichten geht das schon in Fantasy über. Die Geschichten sind zusammenhangslos bis fast zum Schluss, obwohl auch da naja, überzeugte mich nicht. Noch dazu gab es ständig Einschübe von Worterklärungen, die noch weniger mit dem ganzen zu Tun hatten. Ich habe ja schon ein chaotisch denkendes Gehirn, das ständig in verschiedenen Gedanken herumschwirrt. Das Buch empfand ich dann aber noch mühsamer und stresste mich eher. Es ist sicherlich was einzigartiges und die Message wäre auch ganz gut, jedoch kann ich mit dem Stil absolut nichts anfangen.
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Eine übergewichtige Frau und ihr Geliebter, ein Kleinwüchsiger, werden von allem und jedem angestarrt. Doch während sich die Frau vor der Welt verstecken will, zieht der Mann die Aufmerksamkeit bewusst auf sich. Als er mit fast obsessivem Eifer anfängt, sein »Lexikon der Blicke« zusammenzustellen, und für seine Recherche manche Grenze überschreitet, wird ihre Liebe auf eine schwere Probe gestellt.
Book Information
Author Description
Elif Shafak, in Straßburg geboren, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Ihre Werke wurden in mehr als fünfzig Sprachen übersetzt. Die preisgekrönte Autorin zahlreicher Romane, darunter Die vierzig Geheimnisse der Liebe, Ehre und Der Geruch des Paradieses, schreibt auf Türkisch und Englisch. Mit Unerhörte Stimmen stand sie auf der Shortlist des Booker Prize und mit Das Flüstern der Feigenbäume auf der Shortlist der British Book Awards, der Costa Book Awards, des RSL Ondaatje Prize und des Women’s Prize for Fiction. Ihre Artikel und Auftritte machten sie zum viel beachteten Sprachrohr für Gleichberechtigung und freiheitliche Werte, zunächst in der Türkei, später in ganz Europa. Elif Shafak lebt in London. www.elifshafak.com
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„Die Welt ist ein Schauspiel. Es geht ums Sehen und Gesehenwerden.“
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Was ist Schönheit? Und was ist Hässlichkeit? Was ist deren Geschichte? Liegt es nicht im Auge des Betrachters? Und warum betrachten wir es alle „gleich“? Vorallem auch: warum müssen wir Menschen seit Jahrhunderten denn alles betrachten und urteilen? Was machen unsere Blicke mit den Angestarrten? Und woher kommt das „Geschenk“ der Schönheit und der „Fluch“ der Hässlichkeit? Gerade diese „Märchen“ fand ich sehr toll umgesetzt. All diesen Fragen wird in drei verschiedenen Zeitzonen nachgegangen. Und aus meiner Sicht viel tiefgreifender als es der Klappentext zunächst erwähnen lässt. Was passiert mit Menschen die immer angestarrt werden? Wie sehr verletzt und hilflos sind diese vielleicht und wann reicht es ihnen. Ps: Triggerwahrung für Essstörung und sexuelle Gewalt
Eine meiner Lieblingsautorinnen...
aber bei diesem Buch lässt sie mich etwas ratlos zurück und trotzdem finde es irgendwie grandios - auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Die Lebensgeschichte der Hauptprotagonistin setzt sich nur sehr langsam zusammen, ist aber sehr berührend. Die eingeschobenen Handlungen völlig anderer Geschichten sind recht interessant. Der Schreibstil toll. (Nur dieser hat mich dranbleiben lassen). Vielleicht verstehe ich das Buch im Rückblick irgendwann komplett. Werde bestimmt noch ab und zu darüber nachdenken. Oder nochmal lesen? 🤔
Verwirrend
Das Buch empfand ich als äußerst verwirrend. Die Handlung sprang ohne erkennbare Übergänge von einem Geschehen zum nächsten, sodass ich ständig gezwungen war, mir den letzten inhaltlichen Zusammenhang selbst herzuleiten. Nicht immer gelang mir das – stellenweise las ich seitenlang, ohne zu verstehen, worum es eigentlich ging. Zudem wurden als stilistisches Mittel immer wieder ganze Textabschnitte wortwörtlich wiederholt, was mich leider wenig überzeugte. Am Ende blieb ich mit dem Gefühl zurück, so gut wie nichts verstanden zu haben – was womöglich auch meinem begrenzten intellektuellen Fassungsvermögen geschuldet ist, aber sei’s drum. Allein der mitunter sehr poetische Schreibstil hat mich dazu bewegt, das Buch bis zum Ende zu lesen.
Das war absolut nichts für mich
Nach dem Klappentext dachte ich, das könnte spannend werden. Doch bis etwa 2/3 des Buches stellte ich mir die Frage, wo denn jetzt die angekündigte Handlung bleibt. Es war ein rieses Wirrwarr, absolut chaotisch und einfach mühsam zum Lesen. Nebst den ultra langen Kapiteln (20-50 Seiten) gab es keine richtige Struktur, bis auf die letzten 70 Seiten vielleicht. Mit all den verrückten Geschichten geht das schon in Fantasy über. Die Geschichten sind zusammenhangslos bis fast zum Schluss, obwohl auch da naja, überzeugte mich nicht. Noch dazu gab es ständig Einschübe von Worterklärungen, die noch weniger mit dem ganzen zu Tun hatten. Ich habe ja schon ein chaotisch denkendes Gehirn, das ständig in verschiedenen Gedanken herumschwirrt. Das Buch empfand ich dann aber noch mühsamer und stresste mich eher. Es ist sicherlich was einzigartiges und die Message wäre auch ganz gut, jedoch kann ich mit dem Stil absolut nichts anfangen.












