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No Longer Human

3.8(593)
Hardcover€25.50Paperback€15.00E-Book
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English
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About the book

Mine has been a life of much shame. I can't even guess myself what it must be to live the life of a human being.Portraying himself as a failure, the protagonist of Osamu Dazai's No Longer Human narrates a seemingly normal life even while he feels himself incapable of understanding human beings. His attempts to reconcile himself to the world around him begin in early childhood, continue through high school, where he becomes a "clown" to mask his alienation, and eventually lead to a failed suicide attempt as an adult. Without sentimentality, he records the casual cruelties of life and its fleeting moments of human connection and tenderness. Still one of the ten bestselling books in Japan, No Longer Human is an important and unforgettable modern classic: "The struggle of the individual to fit into a normalizing society remains just as relevant today as it was at the time of writing." (The Japan Times)

Editions (9)

ISBN9780811232432
PublisherNorton & Company
Publication Date12/31/22
Pages177

Reviews & Ratings

593 ratings

83 reviews

3.8

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  • 71ona97
    71ona97

    46 Followers

    4.0

    „Der Schwache fürchtet selbst das Glück. Verletzt sich an Watte, kann sich am Glück verwunden.“

    Dieses Buch hat mich lange beschäftigt, und das interessanterweise aus einer anfänglichen Ablehnung heraus. Ja, ich verachte Yōzo, und doch habe ich im Laufe der Handlung eine gewisse Empathie für ihn entwickelt, weil man logischerweise begreift, wie er zu dem wurde, was er ist (oder eher nicht ist). Echtes Mitgefühl konnte und wollte ich jedoch nicht für ihn aufbringen, das empfand ich nur ganz am Anfang, als er noch ein Kind war. Da Yōzo gefühlt gar nicht richtig existiert, reißt er andere Menschen mit sich in den Abgrund. Das betrifft allen voran die Frauen und vorallem die Prostituierten, die oft gar nicht als eigenständige Menschen greifbar sind, sondern von Yōzo lediglich als „Gebrauchsobjekte“, zum Anlehnen, Ausnutzen oder für den Missbrauch missverstanden und instrumentalisiert werden. Wäre es nach mir gegangen, hätte meine Distanz und Apathie ihm gegenüber wohl ausgereicht. Man muss dieses Verhalten natürlich im historischen Kontext des damaligen Japans betrachten, wo diese Dynamiken gesellschaftlich normalisiert waren, an meiner persönlichen Verachtung für sein Handeln ändert das jedoch nichts. Trotz allem war diese Geschichte eine tiefgehende Analyse wert. Beim Lesen drängen sich unweigerlich existenzielle Fragen auf. Inwieweit tragen wir alle Masken? Werden wir irgendwann zu dieser Persona? Und wer sind wir überhaupt noch ohne sie? Masken, die wir schon als Kind anlegen, weil wir damals keinen anderen Ausweg sahen, lassen sich später am schwersten wieder abstreifen. Doch man sollte zumindest versuchen, mehr zu sein als nur diese Fassade. Yōzo hingegen bleibt völlig passiv, versinkt im Selbstmitleid und offenbart sich letztlich als zutiefst schwacher Mensch. Sein Ende bringt einen makaberen Frieden, es ist die absolute Niederlage eines Menschen, der im Grunde nie wirklich existiert hat. Der Schreibstil war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig. Im Nachhinein betrachtet passt diese spröde Art jedoch perfekt zu Yōzo und fängt das Wesen seiner Geschichte präzise ein. PS. Bild von mir zum Buch gezeichnet.

    „Der Schwache fürchtet selbst das Glück. Verletzt sich an Watte, kann sich am Glück verwunden.“

    8 hours ago

  • wortschatzkiste
    wortschatzkiste

    219 Followers

    4.0

    Eine Biografie, erfundene Geschichte oder eine Mischung aus beidem? Während man beim Lesen des sehr kurzen Buches noch darüber nachdenkt, ob so eine Geschichte wirklich passiert sein könnte, wird man auf den letzten Seiten – im Nachwort – eines Besseren belehrt. Das Leben des Protagonisten Yōzō scheint gar nicht so weit entfernt vom Leben des Autors selbst. No Longer Human ist ein Roman, der tief in die menschliche Psyche eintaucht und die Frage aufwirft, ob ein Mensch entmenschlicht sein oder werden kann. An einigen Stellen wirkt das Buch etwas verstörend, und manche Gedankengänge erscheinen wirr. Nichtsdestotrotz handelt es sich zu Recht um einen Klassiker der japanischen Literatur.

    May 31, 2025

  • paddysho
    paddysho

    122 Followers

    4.5

    Fiktion oder Wirklichkeit?

    Genau diese Frage habe ich mir nach dem Manga mit dem gleichen Namen No Longer Human von Junji Ito gestellt aber hier wird es nun eindeutig. Spätestens nach dem Nachwort. Ich finde dass dieses Buch den Schmerz und das Leid viel besser beschreibt. Dieses Buch ist echt nichts für schwache Nerven und beschreibt hier ganz klar Depressionen, Sucht und Suizid. Wer damit nicht umgehen kann sollte davon lieber die Finger lassen. Ebenso sollte man erwähnen dass es im Buch noch ein Stück mehr Menschenverachtenter (vorallem gegenüber Frauen) ist als im Manga. Ich war trotzdem Mega begeistert von dem Schreibstil und fand es spannend ☺️

    Aug 12, 2025

3 of 83 reviews

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Page-based comments

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inari
inariMay 9, 2025

Es erinnert an Malte Laurids Brigge: ein junger Mann, der es nicht schafft, Teil der Gesellschaft zu werden.

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