Das Geheimnis von Dower House
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Description
Ferguson O’Brien, hochdekorierter Pilot und Abenteurer, erhält seit einiger Zeit eine Reihe von äußerst eloquenten Morddrohungen, in denen ihm angekündigt wird, den zweiten Weihnachtsfeiertag nicht zu überleben. Doch von so etwas lässt sich jemand wie O’Brien nicht verunsichern, stattdessen schmiedet der alte Haudegen einen Plan, um seinen Mörder zu entlarven. Zur Unterstützung lässt er zudem den charismatischen Detektiv Nigel Strangeways nach Dower House kommen, der sich so in einer bunten Weihnachtsgesellschaft voll undurchsichtiger Motive wiederfindet. Und während Strangeways noch versucht, aus den Gästen schlau zu werden, wird O’Brien pünktlich nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag tot aufgefunden – doch dem einen Toten folgen noch weitere …
Book Information
Author Description
Nicholas Blake ist das Pseudonym des Autors Cecil Day-Lewis (1904–1972). Er war ein irisch-britischer Akademiker, arbeitete eine Zeit lang beim Verlag Chatto & Windus, wurde von der Queen zum Hofdichter ernannt und brauchte irgendwann Geld, weshalb er begann, unter Pseudonym äußerst erfolgreiche psychologische Kriminalromane zu schreiben. Er ist außerdem der Vater des Oscar-prämierten Schauspielers Daniel Day-Lewis.
Posts
Was für ein perfides Finale
Aber um bis dahin zu kommen, muss man schon ganz ordentlich Geduld aufbringen. Vielleicht liegt es nur an der etwas altbackenen Übersetzung, denn sein erstes Buch, das ich im original gelesen habe, fand ich richtig gut. Hier haben mich die vielen Personen und ausführlichen und langatmig beschriebenen Situationen doch mehr ermüdet als unterhalten. Das letzte Viertel habe ich dann fast am Stück gelesen und es wurde auf einmal richtig krass. Eine wahnsinnig klug ausgedachte Story, die vom Leser erarbeitet werden muss. Definitiv nichts für zwischendurch aber mit einem großen Wow am Ende. 😮👍
"Ein Toast auf abwesende Freunde... uns auf anwesende Feinde"
Ein gelungener, britisch-irischer Krimi von 1936 voll spannender Rätsel und gespickt mit Humor.❤️ Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal einen Krimi lesen will, welcher sich voll und ganz auf den Fall und die Verdächtigen bezieht. Ach und übrigens, das Buch ist in einem wunderschönen Gewebeband erhältlich. Ein Hingucker für jedes Bücherregal. Darum geht es: Das legendäre Fliegerass Ferguson O’Brien bekommt seit einiger Zeit Morddrohungen frei Haus. Und O’Brien wäre kein so draufgängerischer Abenteurer, wenn er nicht die Gelegenheit nutzen würde, um zusammen mit dem Detektiv Nigel Strangeways nach dem mysteriösen Briefeschreiber zu suchen, der sich unter seinen Weihnachtsgästen befinden muss. Ferguson O’Brien, hochdekorierter Pilot und Abenteurer, erhält seit einiger Zeit eine Reihe von äußerst eloquenten Morddrohungen, in denen ihm angekündigt wird, den zweiten Weihnachtsfeiertag nicht zu überleben. Doch von so etwas lässt sich jemand wie O’Brien nicht verunsichern, stattdessen schmiedet der alte Haudegen einen Plan, um seinen Mörder zu entlarven. Zur Unterstützung lässt er zudem den charismatischen Detektiv Nigel Strangeways nach Dower House kommen, der sich so in einer bunten Weihnachtsgesellschaft voll undurchsichtiger Motive wiederfindet. Und während Strangeways noch versucht, aus den Gästen schlau zu werden, wird O’Brien pünktlich nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag tot aufgefunden – doch dem einen Toten folgen noch weitere … (Quelle: lovelybooks)

Eine sich müde dahinschleppende Geschichte voller blasser Figuren. Dafür weist das Buch aber dermaßen viele schreibtechnische Fehler auf, dass es gut als schlechtes Beispiel für Anfänger-Autoren fungieren könnte. Dazu noch ein fettes Bündel an Vorurteilen gegen Frauen (entweder geldgeil oder mannstoll oder naiv bis zur Blödheit), Iren (alles ungebildete, primitive Bauern), Irland ganz allgemein (schöne Landschaft, nur die Iren stören), Stabsoffiziere (alles Trottel) und wer weiß was noch. Man merkt deutlich, dass der Herr Hofdichter der britischen Königin gezwungen war, etwas verkaufbares zu produzieren, um sein zwar königliches, aber eben mageres Salär aufzubessern, aber keine echte Lust dazu hatte. Er hätte es lassen sollen.
Ein sehr gutes Buch mit einer hervorragenden Geschichte..aber nicht für jedermann was.
Wie oben schon erwähnt ist die Geschichte wirklich gut! Ich kam bis zum Schluss nicht auf den Mörder. Dennoch ist es Herausfordernd den Schreibstil zu lesen, zu verstehen und die ganzen Ereignisse zusammenzutragen und sich zu merken. Die letzten Kapitel heben dies wiederum wieder auf, weshalb es nur einen minimalen Abzug geben hat.
Fergusson O’Brien bekommt Morddrohungen, will aber keinen Polizeischutz. Daher wird der Neffe des Superintendents Londons, Nigel Strangeways, der als Privatdetektiv arbeitet, gebeten, doch ein Auge auf die Weihnachtsgesellschaft zu haben. Doch trotzdem wird der Gastgeber, wie in den Drohungen beschrieben, am zweiten Weihnachtstag tot aufgefunden. Nun ist es an Nigel, den Mörder ausfindig zu machen. Was dem Leser in diesem Buch geboten wird, ist ein englischer Krimi erster Klasse. Das Setting lässt doch sehr an Agatha Christie denken. So treffen wir auf eine geschlossene Gesellschaft und einen Privatdetektiv, der anhand weniger Anhaltspunkte herausfinden muss, was denn nun geschehen ist und vor allem warum. Das Buch lies sich gut lesen, allerdings merkt man doch recht schnell, dass die Gesellschaft zur Upper Class Englands gehört. Da wird mit Anspielungen auf klassische, englische Literatur nicht gespart und sowohl lateinische als auch französische Redewendungen genutzt. Allerdings werden diese am Ende auch noch in einem Glossar erklärt. Alles in allem merkt man die klassische Borniertheit des englischen Landadels und derer, die sich ihnen ebenbürtig fühlen. Die Handlung war durchaus verwirrend, als Leser folgt man Nigels Schlussfolgerungen, der diese aber gerne immer mal wieder über den Haufen wirft. Man muss der Handlung schon sehr aufmerksam folgen, um am Ende die ganze Geschichte zu verstehen. Von daher ist es nichts zum eben mal nebenher konsumieren. Wer also Spaß an klassischen, englischen Whodunits hat wird an diesem Buch sicher sein Vergnügen haben.
Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Der Schreibstil war für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere durch die vielen Schachtelsätze, die das Lesen stellenweise wirklich mühsam machten. Dadurch fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte eintauchen zu können und eine Verbindung zu den Figuren und der Handlung aufzubauen. Ein sehr großer Teil des Buches wirkte auf mich eher schleppend, was den Lesefluss beeinträchtigte. Es fehlte mir über weite Strecken an mehr Spannung, um wirklich mitgerissen zu werden. Das Ende hat mich jedoch positiv überrascht. Die Aufdeckung des Falls war spannend und clever inszeniert, sodass es mir großen Spaß gemacht hat, das Ende zu lesen. Für Buchliebhaber, die sich nicht von einem anspruchsvolleren Schreibstil abschrecken lassen, könnte das Buch trotzdem interessant sein. Für mich war es aber leider nichts.
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Ferguson O’Brien, hochdekorierter Pilot und Abenteurer, erhält seit einiger Zeit eine Reihe von äußerst eloquenten Morddrohungen, in denen ihm angekündigt wird, den zweiten Weihnachtsfeiertag nicht zu überleben. Doch von so etwas lässt sich jemand wie O’Brien nicht verunsichern, stattdessen schmiedet der alte Haudegen einen Plan, um seinen Mörder zu entlarven. Zur Unterstützung lässt er zudem den charismatischen Detektiv Nigel Strangeways nach Dower House kommen, der sich so in einer bunten Weihnachtsgesellschaft voll undurchsichtiger Motive wiederfindet. Und während Strangeways noch versucht, aus den Gästen schlau zu werden, wird O’Brien pünktlich nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag tot aufgefunden – doch dem einen Toten folgen noch weitere …
Book Information
Author Description
Nicholas Blake ist das Pseudonym des Autors Cecil Day-Lewis (1904–1972). Er war ein irisch-britischer Akademiker, arbeitete eine Zeit lang beim Verlag Chatto & Windus, wurde von der Queen zum Hofdichter ernannt und brauchte irgendwann Geld, weshalb er begann, unter Pseudonym äußerst erfolgreiche psychologische Kriminalromane zu schreiben. Er ist außerdem der Vater des Oscar-prämierten Schauspielers Daniel Day-Lewis.
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Was für ein perfides Finale
Aber um bis dahin zu kommen, muss man schon ganz ordentlich Geduld aufbringen. Vielleicht liegt es nur an der etwas altbackenen Übersetzung, denn sein erstes Buch, das ich im original gelesen habe, fand ich richtig gut. Hier haben mich die vielen Personen und ausführlichen und langatmig beschriebenen Situationen doch mehr ermüdet als unterhalten. Das letzte Viertel habe ich dann fast am Stück gelesen und es wurde auf einmal richtig krass. Eine wahnsinnig klug ausgedachte Story, die vom Leser erarbeitet werden muss. Definitiv nichts für zwischendurch aber mit einem großen Wow am Ende. 😮👍
"Ein Toast auf abwesende Freunde... uns auf anwesende Feinde"
Ein gelungener, britisch-irischer Krimi von 1936 voll spannender Rätsel und gespickt mit Humor.❤️ Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal einen Krimi lesen will, welcher sich voll und ganz auf den Fall und die Verdächtigen bezieht. Ach und übrigens, das Buch ist in einem wunderschönen Gewebeband erhältlich. Ein Hingucker für jedes Bücherregal. Darum geht es: Das legendäre Fliegerass Ferguson O’Brien bekommt seit einiger Zeit Morddrohungen frei Haus. Und O’Brien wäre kein so draufgängerischer Abenteurer, wenn er nicht die Gelegenheit nutzen würde, um zusammen mit dem Detektiv Nigel Strangeways nach dem mysteriösen Briefeschreiber zu suchen, der sich unter seinen Weihnachtsgästen befinden muss. Ferguson O’Brien, hochdekorierter Pilot und Abenteurer, erhält seit einiger Zeit eine Reihe von äußerst eloquenten Morddrohungen, in denen ihm angekündigt wird, den zweiten Weihnachtsfeiertag nicht zu überleben. Doch von so etwas lässt sich jemand wie O’Brien nicht verunsichern, stattdessen schmiedet der alte Haudegen einen Plan, um seinen Mörder zu entlarven. Zur Unterstützung lässt er zudem den charismatischen Detektiv Nigel Strangeways nach Dower House kommen, der sich so in einer bunten Weihnachtsgesellschaft voll undurchsichtiger Motive wiederfindet. Und während Strangeways noch versucht, aus den Gästen schlau zu werden, wird O’Brien pünktlich nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag tot aufgefunden – doch dem einen Toten folgen noch weitere … (Quelle: lovelybooks)

Eine sich müde dahinschleppende Geschichte voller blasser Figuren. Dafür weist das Buch aber dermaßen viele schreibtechnische Fehler auf, dass es gut als schlechtes Beispiel für Anfänger-Autoren fungieren könnte. Dazu noch ein fettes Bündel an Vorurteilen gegen Frauen (entweder geldgeil oder mannstoll oder naiv bis zur Blödheit), Iren (alles ungebildete, primitive Bauern), Irland ganz allgemein (schöne Landschaft, nur die Iren stören), Stabsoffiziere (alles Trottel) und wer weiß was noch. Man merkt deutlich, dass der Herr Hofdichter der britischen Königin gezwungen war, etwas verkaufbares zu produzieren, um sein zwar königliches, aber eben mageres Salär aufzubessern, aber keine echte Lust dazu hatte. Er hätte es lassen sollen.
Ein sehr gutes Buch mit einer hervorragenden Geschichte..aber nicht für jedermann was.
Wie oben schon erwähnt ist die Geschichte wirklich gut! Ich kam bis zum Schluss nicht auf den Mörder. Dennoch ist es Herausfordernd den Schreibstil zu lesen, zu verstehen und die ganzen Ereignisse zusammenzutragen und sich zu merken. Die letzten Kapitel heben dies wiederum wieder auf, weshalb es nur einen minimalen Abzug geben hat.
Fergusson O’Brien bekommt Morddrohungen, will aber keinen Polizeischutz. Daher wird der Neffe des Superintendents Londons, Nigel Strangeways, der als Privatdetektiv arbeitet, gebeten, doch ein Auge auf die Weihnachtsgesellschaft zu haben. Doch trotzdem wird der Gastgeber, wie in den Drohungen beschrieben, am zweiten Weihnachtstag tot aufgefunden. Nun ist es an Nigel, den Mörder ausfindig zu machen. Was dem Leser in diesem Buch geboten wird, ist ein englischer Krimi erster Klasse. Das Setting lässt doch sehr an Agatha Christie denken. So treffen wir auf eine geschlossene Gesellschaft und einen Privatdetektiv, der anhand weniger Anhaltspunkte herausfinden muss, was denn nun geschehen ist und vor allem warum. Das Buch lies sich gut lesen, allerdings merkt man doch recht schnell, dass die Gesellschaft zur Upper Class Englands gehört. Da wird mit Anspielungen auf klassische, englische Literatur nicht gespart und sowohl lateinische als auch französische Redewendungen genutzt. Allerdings werden diese am Ende auch noch in einem Glossar erklärt. Alles in allem merkt man die klassische Borniertheit des englischen Landadels und derer, die sich ihnen ebenbürtig fühlen. Die Handlung war durchaus verwirrend, als Leser folgt man Nigels Schlussfolgerungen, der diese aber gerne immer mal wieder über den Haufen wirft. Man muss der Handlung schon sehr aufmerksam folgen, um am Ende die ganze Geschichte zu verstehen. Von daher ist es nichts zum eben mal nebenher konsumieren. Wer also Spaß an klassischen, englischen Whodunits hat wird an diesem Buch sicher sein Vergnügen haben.
Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Der Schreibstil war für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere durch die vielen Schachtelsätze, die das Lesen stellenweise wirklich mühsam machten. Dadurch fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte eintauchen zu können und eine Verbindung zu den Figuren und der Handlung aufzubauen. Ein sehr großer Teil des Buches wirkte auf mich eher schleppend, was den Lesefluss beeinträchtigte. Es fehlte mir über weite Strecken an mehr Spannung, um wirklich mitgerissen zu werden. Das Ende hat mich jedoch positiv überrascht. Die Aufdeckung des Falls war spannend und clever inszeniert, sodass es mir großen Spaß gemacht hat, das Ende zu lesen. Für Buchliebhaber, die sich nicht von einem anspruchsvolleren Schreibstil abschrecken lassen, könnte das Buch trotzdem interessant sein. Für mich war es aber leider nichts.














