Altern
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Book Information
Author Description
Elke Heidenreich lebt in Köln. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete bei Hörfunk und Fernsehen. Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Ernst-Johann-Literaturpreis 2021. Bei Hanser erschienen u.a.: »Der Welt den Rücken« (Erzählungen, 2001), »Passione« (Liebeserklärung an die Musik, 2009), »Alles kein Zufall« (Kurze Geschichten, 2016), »Männer in Kamelhaarmänteln« (Kurze Geschichten über Kleider und Leute, 2020), »Ihr glücklichen Augen« (Kurze Geschichten zu weiten Reisen, 2022) und zuletzt »Altern« (Hanser Berlin 2024). Im Kinder- und Jugendbuch veröffentlichte sie u.a. »Nero Corleone kehrt zurück« (mit Quint Buchholz, 2011), »Nurejews Hund« (mit Michael Sowa, 2013) und »Erika« (mit Michael Sowa, 2015). 2023 folgte »Frau Dr. Moormann & ich« (Illustration: Michael Sowa).
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Heute weiß ich, dass Glück kein Zustand ist, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick, und ich habe gelernt, ihn zu erkennen und zu genießen." "Es hängt schon zusammen, alles, das ganze Leben! Und darum stimmt der Gedanke, dass es nicht wichtig ist, wie alt man wird, sondern wie man alt wird." "Ich kann so spöttisch und störrisch und kämpferisch bleiben, wie ich es mein Leben lang war- solange ich Lust und Kraft dazu habe." "Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern." Astrid Lindgren "Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht." Marie Luise Kaschnitz Gespickt mit vielen Zitaten und klugen Worten von berühmten Autor*innen. In ihrer gewohnt ehrlichen, kritischen, manchmal auch etwas überzogenen Art erzählt Elke Heidenreich vom Altern. Von Erlebnissen, Erfahrungen und Beobachtungen, die sie gemacht hat und die sie zu der 80jährigen Frau gemacht haben, die sie ist. Eine Frau die das Leben in vollen Zügen genießt, wobei man nicht vergessen darf, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Sicherheit privilegiert ist. Den Lebensabend nach einem arbeitsreichen Leben in vollen Zügen zu genießen ist schön, aber leider nicht für jeden erreichbar. Ich habe einiges für mich mitgenommen und empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter ⭐
Elke Heidenreich schreibt so, wie man sie aus dem Fernsehen kennt 😁. Tiefgründig, ehrlich , manchmal schnoddrig , und sehr eindringlich. Mit vielen Zitaten und Textbeispielen untersucht sie die Thematik des Alterns in den Augen der Gesellschaft und der Jüngeren. Sie ermutigt zum Ausleben und Genießen und auch mal Stillehalten ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen,aber es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.
"...niemand ist je bloß >alt<, sondern vor allem eine unverwechselbare Persönlichkeit mit den vielfältigsten Erfahrungen und Erinnerungen."🥰 *Zitat Seite 60*
Dieses kleine und feine Buch, von Elke Heidenreich, war ein Hochgenuss. Es ist eine "Hommage" an das hohe Alter, den dazugehörigen Erfahrungen und Erinnerungen die man im Laufe eines Lebens sammelte, sowie aber auch Gedankengänge einer achtzigjährigen Autorin über das Alter. Und genau das strahlt das Buch auch aus☺️. Elke Heidenreich, reiht teilweise Essays an Essays aneinander, um ihre Gedankengänge literarisch zu unterstreichen. Eine gelungene Abwechslung zwischen Zitaten und ihren eigenen Gedanken.🥰 Ich musste oft schmunzeln und auch ab und an lachen, als ich beim Lesen ihren Gedankengängen dazu "lauschte". Auch wenn ich noch nicht ansatzweise in Elke Heidenreichs Alter bin, so kann ich manche Dinge einfach zu gut nachempfinden und mitfühlen. Manche Meinung, die sie hatte, stimme ich ohne Weiteres zu und wiederum, sehe ich aber auch gewisse Dinge anders. Beim Lesen merkt man, wie sie aufräumt und so manche Dinge und Leute bleiben nicht verschont. Ihren Sarkasmus, gepaart mit Ironie und gewissem Witz fand ich zu diesem Thema sehr gut. Denn die Wehwehchen kommen noch früh genug und die dazugehörige Akzeptanz wahrscheinlich auch. Es gab auch sehr ernste Themen die sie ansprach, z.B. "Alterseinsamkeit" ist Eines von vielen Themen und sollte in der heutigen Zeit nicht unterschätzt werden. Wir denken oft, wir haben genug Zeit und sind noch jung... Und Zack ist die Zeit dahin und dann kommen die Fragen im Kopf.🙈 Um es mit einem Zitat abzuschließen, bei dem ich still und schmunzelnd mit meinem Kopf nickte und es sowas von fühlte:"Man wird nicht jeden Tag älter. Es können zehn, zwanzig Jahre vergehen, ohne dass man älter wird, und dann treffen einen die zwanzig Jahre mit einem Schlag in zwei Stunden." Ein interessantes, kleines und feines Buch über das Altern, was ich persönlich sehr lesenswert fand.📖🥰
Herrliches Plauderstündchen mit Frau Heidenreich über das Älterwerden ⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️
„Aber wahr ist: unsere Zukunft wird in großen Teilen von unserer Vergangenheit bestimmt. Es hängt schon alles zusammen, alles, das ganze Leben! Und darum stimmt der Gedanke, dass es nicht wichtig ist, wie ALT man wird, sondern WIE man alt wird.“ (Zitat S. 43) „Die Gegenwart wird nicht erträglicher durch rückblickende Vergleiche. Sie wird erträglich und sinnvoll durch waches an ihr Teilnehmen.“ (Zitat S. 59) Elke Heidenreichs Buch „Altern“ ist eine bunte Mischung aus persönlichen Erlebnissen mit dem Älterwerden und ausgesuchten Zitaten verschiedenster Menschen zum Thema Altern. Das Buch hat mich sehr berührt, mich oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht und mich in der Ansicht bekräftigt, für den Moment zu leben und das Alter nicht zu scheuen! Wir werden schliesslich alle älter, egal wie alt wir sind.😉 Durch den sehr lockeren und flüssigen Schreibstil hatte ich außerdem das Gefühl, bei einem guten Glas Wein mit Frau Heidenreich über das Altern zu plaudern! Herrlich! Absolute Leseempfehlung! ⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️

Nope. Keine Leseempfehlung. 😑💜📚
📚💜 Wer hat es gelesen? Es war so gar nicht meins und ich habe auch was anderes erwartet von diesem Buch, bzw. der Schriftstellerin... Es war 20% ok zum Lesen. Der Rest war bescheiden. Für meinen Geschmack zu viel Gedankengut von anderen und sehr wenig von ihr und dem Thema Altern... --- Schreibstil ⭐️4 GESCHICHTE/Thema ⭐️3 Cover ⭐️3 - ist schön aber es verleitet zu Fehlinterpretation des Themas Naja.... liebe Elke🙃😐
Bislang habe ich angehäuft [...]. In Zukunft werde ich Abschied und Trennung lernen müssen.
Ein mutiges Buch von einer mutigen Autorin. Der Schreibstil ist locker, flockig, unverblümt und alles wird von Elke direkt beim Namen genannt. Zu Anfang hatte ich Probleme zwischen Ihrem Altern und dem Altern anderer 80jährigen zu differenzieren. Elke wohnt in einem eigenen Haus, hat keine finanziellen Probleme,... natürlich ist ihr Altern ein anderes als von einer Frau/einem Mann die finanziell nicht so gut betucht sind. Jedoch geht es in dem Buch um IHR Altern. Und das hat sie sehr genau, mit einer Prise Witz und Ironie auf den Punkt gebracht.
Es war ganz nett, habe mehr erwartet.
Es war wie ein netter Gespräch mit einer interessanter Person der man seine Sicht nicht erzählen kann aber man ihr gerne lauscht. Ich finde Personen mit mehr Lebenserfahrung haben interessante Geschichten zu erzählen und man kann so viel von ihnen lernen. So ähnlich ging es mir mit diesem Hörbuch, ich konnte einige Inspirationen mitnehmen bei manchen Äußerungen konnte ich nicht mitgehen, aber das ist auch ok so. Allerdings habe ich mehr von den Buch erwartet ohne zu wissen was. Es war eine einfache Sprache und kurzes Hörbuch, kann man sich anhören, muss man aber auch nicht.
Das Altern ist völlig normal ❤️ Kurzes Buch zum Thema
Literatur 📖, Musik 🎼, Ratgeber zum Altern, Zitate und biografische Elemente Das Buch ist mit 110 Seiten kurzweilig aber durch den Schreibstil fühlt es sich nach deutlich mehr an. Elke Heidenreich springt von einem Punkt zum nächsten und vermischt Zitate mit persönlichen Erfahrungen sowie eigenen Gedanken zum Thema. Ich fand es für zwischendurch OK zum Lesen. Elke plädiert für entspannteren Umgang zum Altern, was ich als generellen Tipp sehr gut finde. Es gab auch andere Passagen mit Hinweisen die ich sehr gut fand und mir merken werde. Der Schreibstil ist jedoch etwas chaotisch und wird nicht jedem gefallen. Durch die Kürze des Buches reißt sie einige Themenbereiche auch nur sehr oberflächlich an. Und ich war auch in Abschnitten überhaupt nicht ihrer Meinung, aber das gehört auch dazu. Ich würde sagen das Buch ist eine Mischung aus Biografie und Ratgeber über das Altern. Elke gibt an es sei keine Biografie, sondern ihre Gedanken über das Altwerden. Ein Kompendium aus klugen Sätzen, Zitaten und der eigenen Meinung. Leben im Jetzt Mut zur Gelassenheit und zum Altern Stressfrei Leben im Alter

Ziemlich enttäuschend
Ich habe das Hörbuch, von der Autorin eingesprochen, gehört. Obwohl einige interessante Gedanken zum Thema Altern und Umgang mit Erinnerungen, Habseligkeiten und Abschied enthalten sind, konnte ich vom Gesamtkonzept nicht überzeugt werden. Elke Heidenreich überfrachtet ihr Buch mit zahlreichen Zitaten, Aphorismen und Kurzzusammenfassungen literarischer Werke und Interviews prominenter Persönlichkeiten. Vielleicht hätte sie eher eine kommentierte Aphorismensammlung herausheben sollen. Die viel zu langen Passagen, in denen sie schwärmerisch und ziemlich verklärt von Beziehungen älterer Damen zu deutlich jüngeren, teils noch jugendlichen (!) Männern erzählt, fand ich unangenehm. Ihren politischen "Rant" über die "woke" jüngere Generationen, Ernährungsunverträglichkeit, ihre Enttäuschung über Obama etc. empfand ich als wirr, unzusammenhängend und überflüssig. Auch die wiederholte Äußerung, dass Depression doch oftmals eher Melancholie sei, ist nicht nur fragwürdig, sondern auch ohne erkennbaren roten Faden zum Thema des Buches. Als sie in ihrem fiktiven Nachruf dann gegen Ende über "überflüssige Bücher" spricht, die geschrieben, veröffentlicht und gelesen werden und welche Verschwendung das sei, musste ich direkt an ihr Buch "Altern" denken und mich fragen, warum ich es eigentlich nicht einfach abbreche.
„Glück ist kein Zustand, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick.“
Alle wollen alt werden, niemand will alt sein. Der Widerspruch ist so absurd, dass die 81-jährige Elke Heidenreich ein ganzes Buch darüber geschrieben hat. 📖 Und ihre Gedanken sind dabei so wunderschön, aber gleichzeitig wachrüttelnd, dass ich nun ganz andere Gedanken ans Altwerden habe. Egal ob jung oder alt – dieses Buch sollten wirklich alle Menschen gelesen haben!

"...niemand ist je bloß alt, sondern vor allem eine unverwechselbare Persönlichkeit mit den vielfältigsten Erfahrungen und Erinnerungen." S. 60 - Elke Heidenreich
Da mir das Buch als Hörbuch nun öfter vorgeschlagen wurde, habe ich heute spontan dazu gegriffen. Der Schreibstil und die Art und Weise, wie Elke Heidenreich ihr eigenes Buch vorliest, haben mir gut gefallen. Ich war überrascht, denn die Autorin ist 81 Jahre alt, und das hätte ich anhand der Stimme nicht erwartet. Ich fand das Buch gut, denn es weist darauf hin, dass nicht das Altern schlecht ist, sondern eher das Nichtstun. Ganz nach dem Motto: Wer rastet, der rostet. Und dass man sich selbst mit dem Altern auseinandersetzt. Ich dachte, sie erzählt mehr über ihre Erfahrungen, aber das kam etwas zu kurz. Sie zitiert viele Künstler (Musiker, Schriftsteller usw.), was für das kurze Buch (112 Seiten) recht viel war. Sie gibt selbst zu, keine nette Frau zu sein, und äußert sich z.B. öfter negativ über Krankheiten/Unverträglichkeiten und die heutige Generation. Aber im selben Atemzug möchte sie Verständnis und Respekt für ihre Generation. Das ist etwas widersprüchlich. Ich denke aber, dass wir alle irgendwie auch mal in diese Denkweise rutschen, daher fühlte ich mich davon auch nicht angegriffen. Es ist trotzdem ein interessantes Buch gewesen, auch wenn nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft wurde.
"Altern" von Elke Heidenreich ist ein nachdenkliches, aber auch humorvolles Buch über das Älterwerden, gespickt mit autobiografischen Elementen und literarischen Verweisen und das alles verpackt in Heidenreichs unnachahmlicher direkten, schnörkellosen und ehrlichen Art. So viele schöne Zitate und Weisheiten, ich bin mit den Markieren kaum nachgekommen. Ein wahrer Lesegenuss.
Es ist nicht wichtig wie alt man wird sondern „wie“ man alt wird.
Manche Bücher liest man einfach nur und manche Bücher hinterlassen Spuren. Elke Heidenreich schreibt in „Altern“ über das Altwerden. Sie gibt Einblicke in ihr Leben - früher wie heute. Inzwischen über 80 Jahre alt, kann sie auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken und lässt ihre Leser an deren Höhen und Tiefen teilhaben. Sie schreibt klug, unverblümt und ehrlich, manchmal traurig, manchmal lustig, manchmal sarkastisch, aber immer lebensnah. Sie erzählt davon, wie sie mit dem Alter fertig wird und sich davon nicht unterkriegen lässt. Besonders liebenswert sind die vielen tollen Zitate im Buch zum Thema „Altern“. „Am schnellsten Altern lässt einen ein Leben ohne Herausforderungen“. Also das Leben auskosten, mutig sein, einfach leben - alt wird man von allein.
Man ist nicht gleichaltrig, nur weil man gleich alt ist. Es gibt multimorbide 80-Jährige und solche, die einen Marathon laufen. Es gibt zufriedene und verzweifelte Alte, heitere und mürrische, ängstliche und mutige.
Elke Heidenreich hat in ihrem Roman gradlinig zusammengetragen, was für sie das Altern ausmacht und stellt gelungen Bezüge zur Zeitgeschichte, Kunst und Kultur her. Das Buch hat Witz und übt Kritik. Mir hat es gefallen. Natürlich ist es an manchen Stellen zynisch, ich las, dass einige sich daran stören. Ich mich manchmal auch. Aber würde das Buch nicht so anecken, wäre es wohl pathetisch.
Schöne Gedanken über das altern.
Höreindruck zu Altern von Elke Heidenreich 2:50 Stunden Hörzeit Eingelesen von Elke Heidenreich Ein Buch zum Nachdenken, innehalten und zum schmunzeln. Die Erfahrungen und Gedanken zum Thema altern von der Autorin haben mich gut unterhalten. Anekdoten aus ihrem Leben und Gedankengänge wunderschön kombiniert mit Zitaten und Auszügen aus anderen Büchern, passend zum Thema. Machen das erzählte zu einem wunderschönen Werk. Ein Buch welches auch eine wunderbare Geschenkidee ist. 4½ von 5 Sternen gebe ich hier gerne. Eine Hör/ Leseempfehlung für jeden der sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen mag.
Sehr langatmig und kein richtiger roter Faden
Ich dachte, das ist „eben was für zwischendurch“ und doch hab ich mehrere Tage gebraucht um mich hier durch zu lesen… Es gibt keine Einteilung in Kapitel, es ist quasi ein Gedanke über 110 Seiten und am Ende ist man genauso schlau wie vorher. Ich bin nur froh, das Buch gebraucht gekauft zu haben, neu kostet das 20€, für mich das Geld absolut nicht wert.
'Altern' von Elke Heidenreich ist der Auftakt der 'Leben'-Reihe, in der Autorinnen sich über einen bestimmten Aspekt des Lebens Gedanken machen, weitere Titel der Reihe heißen z.B. 'Essen', 'Wohnen' oder 'Lieben'. Ich habe das schmale Buch als Hörbuch gehört, gelesen von Elke Heidenreich selbst, und habe schnell gemerkt, warum Heidenreich oft als kontrovers angesehen wird (ohne, dass ich mich vorher zu ihrer Person belesen habe). Während sie sich an manchen Stellen sehr empathisch und tolerant gibt, poltert sie an anderen gegen Menschen oder Verhaltensweisen, die ihr zuwider sind. Mal sind es Influencer*innen, mal Frauen, die nicht in vermeintlicher Würde altern (da sie sich liften lassen z.B.), und mal sind es Klimaaktivist*innen oder Allergiker*innen (Nussallergie sei nur ein Zeichen der übervorsichtigen, hypersensiblen Gesellschaft - aha okay lol). Grade zu Beginn hat mir das Hörbuch eigentlich sehr gut gefallen, ich mochte die Gedanken, die Heidenreich zum Altern an sich und zu ihrem persönlichen Altern geteilt hat. Sie stützt viele ihrer Überlegungen mit Zitaten von Intellektuellen, was auf die Dauer bisschen nervig, aber oft auch angenehm war. Herrlich pragmatisch sinniert sie zum Sinn des Lebens und steht zu allen Fehlentscheidungen, die sie je getroffen hat. Soweit so gut. Doch leider wurde mein Hörerlebnis durch das Poltern und die vielen Widersprüche gestört. Es ist wundervoll, dass Elke Heidenreich so im Reinen mit sich ist. Doch warum muss sie im gleichen Atemzug über andere herziehen, die anders altern als sie? Sie plädiert dafür, sich im Alter Neuem nicht zu verweigern, zieht dann aber vieles ins Lächerliche (wie z.B. Laktoseintoleranz), was es "früher nicht gab". Sie erzählt stolz, wie ihre Generation die davorige für Fehlverhalten angeklagt hat, ist dann aber beleidigt, wenn die aktuell junge Generation das gleiche tut. Ich kann trotzdem empfehlen, das Hörbuch zu hören oder ins Buch zu lesen, da es auf jeden Fall zum Nachdenken und Debattieren einlädt und damit eigentlich alles erfüllt, was die 'Leben'-Reihe vermutlich ausmachen soll.
„Die Welt der Zukunft ist nicht mehr meine.“ Heiterer bis scharfzüngig-missmutiger Blick auf das Altern und die Entwicklung der Gesellschaft gespickt mit VIELEN Zitaten
Und mit vielen meine ich wirklich eine ganze Menge: Auf 112 Seiten sind ca. 180 Zitate von ca. 120 Personen o.ä. (Von der Bibel über Seneca und Einstein zu Joan Didion, Simone de Beauvoir, von Freud, Kafka und Goethe zu David Bowie, Astrid Lindgren und Jane Fonda, gefühlt jede*r darf zu Wort kommen.) So wirkt das Buch für mich mehr wie eine Collage, ein zusammengesetzter Kommentar zum übergeordneten Thema, gesammelt und ausgefüllt von Heidenreich mit wenig Tiefgang. Die Autorin gibt sich gewollt zwanglos, aber tappt mit ihren kritischen Ausschweifungen doch in die Klischee-Töpfchen: Gendern? Unnötig. Wer irgendwas Schwammiges mit Medien machen möchte hat sein Leben eh schon in den Sand gesetzt (Und das von einer Autorin, autschi). Wofür Tablets, wenn man früher gemütlich zusammen vorm Radio saß? Und Instagramaccounts, allein dieses Wort! Ob Online-Ticketkäufe oder Realityshows, Klimaklebproteste oder Modeerscheinung Glutenunverträglichkeit: Elke Heidenreich will im Herzen junggeblieben und selbstbestimmt rüberkommen, aber arbeitet sich doch an den Themen der älteren Generation ab. Vielleicht fehlt mir dazu das notwendige Verständnis und zeigt leider nur, dass der Fortschritt irgendwann wahrscheinlich an einem vorbeischreitet. „Der Countdown läuft, der Pfeil fliegt.“
Unreflektiert…
Interessante Gedanken über das Altern, dennoch an machen Stelle nicht zeitgemäß bzw. zu flach gedacht. Oft gibt es Unverständnis für die moderneren Sachen, die auch einfach angenommen werden könnten als das was sie sind: neu und anders, weil sich eben auch die Zeit in den 80 Jahren des Lebens der Autorin gewandelt hat. Was man nicht versteht oder verstehen möchte als, wie z.B. Depressionen, die hier teilweise als reine Melancholie abgetan werden, schon fast zu verherrlichen, finde ich grenzwertig. Dies zeigt die Diskrepanz, die im Alltag oft zwischen Jung und Alt entsteht. Gegenseitiges Verstehen oder Annehmen, dass jeder anders denkt, aufgewachsen ist usw. ist leider hier nicht zu erkennen.
Ich teile nicht alle Meinungen/Ansichten der Autorin (z.B. ihre schlechte Meinung über Obama oder das Gendern!) muss ich aber auch nicht. Vielleicht ist das dann doch unser Altersunterschied-who knows. Dennoch ist dieses Buch eines, das ich sicher alle paar Jahre wieder lesen werde, denn es hat interessante, positive Ansätze zum Altern, die mich berührt haben!
Sehr viele Zitate
Das Hörbuch ist ziemlich kurz, darum hab ich mir das mal so zwischendurch angehört. Aber ich weiß nicht so ganz was ich dazu sagen soll. Es war nicht schlecht aber ich war jetzt auch nicht begeistert. Ein paar Sachen haben mich schon zum Nachdenken gebracht aber vieles waren nur Zitate. Es hat sich angefühlt als würde man eine Unterhaltung führen bei der man selber nicht zu Wort kommt.
Vorweg: ich bin 30 Jahre alt. Die ersten 80% des Buches fand ich super. Ich habe so viele wertvolle Einblicke über das Altern in all seinen schönen und traurigen Aspekten gewonnen. Bis dahin wollte ich jedem Ü50 in meinem Leben das Buch schenken. Die letzten 20% waren dann allerdings so katastrophal, dass ich keine Empfehlung mehr aussprechen möchte. Hasstiraden über Obama, ohne dabei Vorgänger Bush oder Nachfolger Trump zu erwähnen. Die Jugend heutzutage besteht laut Heidenreich nur noch aus Memmen, die sich ihre Gluten- und Laktoseintoleranz einbilden. Ganz generell sind sie zu wehleidig. All die Depressionen sind doch nur übertriebene Melancholie. Umweltaktivismus wird als größter Blödsinn diffamiert. Und die Vorwürfe gegen die Boomer Generation, die uns den Planeten zerstört haben, sind völlig falsch, da sie ja auch immerhin Die Grünen gegründet haben und Nelson Mandela gabs ja auch noch. Woker Lebenswandel ist wahnsinn und früher war eh alles besser. Um jede Kritik an ihrem Hass direkt im Keim zu ersticken, weist die Autorin direkt darauf hin, dass sie keine Leserbriefe dazu lesen, geschweige denn beantworten wird. Das Ausspielen von Jung gegen Alt ist so alt wie das Leben selbst. Es ist weder einfallsreich, noch klug. Dass das Buch so endet, finde ich zutiefst schade. Was für eine verpasste Chance in Würde zu altern. P. S. Heidenreich findet, dass Frau im Alter keinen Minirock mehr tragen sollte. Liebe Frauen, ich finde es gibt bereits genug Vorschriften, wie wir uns in der Gesellschaft zu verhalten haben. Bitte tragt einfach was ihr wollt 😮💨
Ein kluges Buch.
Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Buch anzufangen. Aber, was soll ich sagen: ein sehr kluges Buch über das Alter und das Altern mit hinreißenden Zitaten. Vielfach habe ich dem zugestimmt, was ich gelesen habe. Und geschmunzelt habe ich auch. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
Elke Heidenreich hat ja noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und früher hatte ich schon einige Probleme damit. Aber je älter ich werde ( uns trennen 15 Jahre), desto mehr stelle ich fest, dass sie das ausspricht, was mir auf der Zunge liegt. Und sie hat recht ! Ich würde es jedem meiner Generation empfehlen
Podcast übers Thema altern mit Selbstverliebter Ego Nummer. Zumindest ehrlich und persönlich. Hörbuch verstärkt, da Frau Heidenreich es selbst spricht. Der Text ist ein Essay, weshalb sich das Hörbuch wie eine sehr einseitige Podcast Folge zum Thema Altern angefühlt hat, die in Gesellschaftskritik abgedriftet ist. Zum Großteil absolut unverschämt. Einige Passagen haben mich richtig wütend gemacht und ich habe zwar auch über einige geschmunzelt oder ihr Recht gegeben aber vor allem in der zweiten Hälfte überwog Abneigung und Unglaube über die Dinge, die sie geäußert hat. Oder zumindest die Art und Weise. Alles durchwoben mit biografischen Anekdoten und sehr vielen Zitaten. Der Anfang war auch nicht schlecht, leichtes Kopfnicken kam häufiger vor als Kopfschütteln. Dann haben mich immer mehr Dinge wütend gemacht.
Die Gedanken, die sie sich zu ihrem Hund gemacht hat, fand ich wirklich sehr positiv und rührend. Sie ist alt der Hund ist jung, sie wird wahrscheinlich vor dem Hund sterben und hat sich bereits darum gekümmert, dass der Hund nach ihrem Tod versorgt wird. Sie hat sich mehrfach im Text gegen rechte Politik ausgesprochen. Sie hat Recht damit das in der Gesellschaft eine Doppelmoral des altern herrscht, dass Männer Reifen wohingegen Frauen altern. Ebenfalls, dass es gesellschaftlich immer noch akzeptierter ist, wenn ein älterer Mann mit einer jüngeren Frau zusammen ist als andersrum. Außerdem hat sie auch recht damit Menschen mit körperlich schwerer Arbeit schneller altern als die meisten Akademiker. Ich fand ihre Gedanken teilweise interessant/amüsant, die sie über ihren verbleibenden Besitz, die Briefe Notizbücher und irgendwelche alte Dosen geäußert hat. Sie ist sich im Klaren darüber, dass wir nur das eine Leben haben und danach nichts wartet. Sie redet darüber, dass man sich manchmal Jünger fühlt, als man ist und an anderen Tagen dann wieder deutlich älter einfach je nach Situation und Verfassung. Solche Momente hat eigentlich jeder Erwachsene egal in welchem Alter. Sie spricht darüber, dass die Gesellschaft vereinsamt und die Technologie ist da nicht ganz unschuldig dran. Sie hat absolut recht damit wir Menschen den Planeten zerstören und nur wir etwas daran ändern können. Es aber ohne Großkonzerne und die Industrie nicht wirklich viel bringt. Sie hat all jene Errungenschaften der letzten Jahrzehnte benannt, für die die älteren Generationen demonstriert und sich eingesetzt hat. Sie räumt ein, dass viele ältere Menschen sich nicht mehr mit neuen Dingen beschäftigen und so an alten Dingen festhalten, die einfach nicht mehr zeitgemäß oder okay sind. Das war auch alles Positive was dieses Essay zu bieten hatte. Ich fand große Altersunterschiede in Beziehungen schon immer seltsam, vor allem natürlich bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Ich weiß nicht, wann Frau Heidenreich ihren Partner kennengelernt hat, aber ich hoffe erst im späteren Verlauf ihres Lebens. Dass sie allerdings eine Frau geradezu in den Himmel lobt und es nahezu ikonisch findet, dass diese mit 51 Jahren einen 16-Jährigen zu ihrem Partner gemacht hat, ist doch sehr erschreckend. Auch wenn das ganze schon mehrere Jahrzehnte her ist, wird mir übel wenn ich daran denke. Fast schon amüsiert berichtet Frau Heidenreich, dass die Dame den jungen adoptiert hat, um gerede zu unterbinden. Auch wenn Elke Heidenreich sich den Großteil des Essays sehr erhaben und intellektuell präsentieren möchte, würde ich dieser Frau doch nahe legen sich mit dem Begriff Grooming und Machtgefällen auseinanderzusetzen. Selbst wenn ich 2-3 Kulanzjahre drauf rechne weil zu der Zeit vermutlich 16-Jährige erwachsen waren, ist das doch einfach widerlich. Wie kann ein Mensch mit einem funktionierenden moralischen Kompass so etwas gutheißen. Aber das war du die Spitze des Eisberges. Um Einsamkeit zu entgehen, empfiehlt Frau Heidenreich sich in Suppenküchen oder anderen sozialen Organisationen zu engagieren, um weniger allein zu sein. Sie selbst würde sich dem auch annehmen aber sie hat ja nun mal Freunde und deshalb keine Zeit. Die Autorin würde sich also nur sozial engagieren, wenn sie ein positiver Effekt daraus ziehen könnte. (Nicht mehr einsam sein.) Sympathisch - Nicht. Dann werden auch noch die Garderobe und Hobbys von anderen älteren Menschen niedergemacht. Denn Katze kraulen oder Stricken sind ja komplett langweilig. Sie selbst ist noch im Fernsehen unterwegs macht auch direkt Werbung für ihre aktuelle Show und wie so ein trotziges wütendes Kind wird die andere Sendung namentlich nicht erwähnt, weil sie da ja rausgeschmissen wurde. Bisschen verbittert, oder? Mausgraue Klamotten sind angeblich Anzeichen sich “gehen zu lassen”, nur Miniröcke im hohen alter sind schlimmer. Ihr eigener Kleidungsstil ist natürlich tadellos. Selbstverliebtheit on top. Die selbstverliebte Art ging mir sehr auf die Nerven und komplett verwirrt hat mich dann die negative Art wie sie über sich selbst in jungen Jahren gesprochen hat. Und dann die ganzen Wiedersprüche... Sie hat angeblich einen Koffer mit Dingen, die sie loswerden würde, wenn sie wüsste, dass sie in kürzester Zeit sterben würde. Da sie nicht möchte, dass andere den Inhalt sehen, redet aber mehrfach davon in ihrem Alter ja immer nur Tag für Tag zu leben und es der nächste der letzte sein könnte. Die Aufzählung klang wie ihre Wunschliste für ein Museum über sie selbst. Wenn ich von etwas nicht will, dass anderes in die Finger bekommen erwähne ich doch nicht in einem öffentlichen Text, dass so etwas existiert. Aber naja es ist halt die Elke Heidenreich Show. Sie kommentiert negativ, dass Barack Obama sich für beiden stark gemacht hat, obwohl der viel zu alt für den Job ist. Wo ich mich dann tatsächlich Frage, was er denn anders hätte tun sollen. Definitiv halt nicht Trump unterstützen, den mag sie ja verständlicherweise auch nicht. Hätte er nichts tun sollen? Natürlich muss sie dann auch noch mal über sich selbst sprechen und erwähnen, dass sie selbst ja keine finanziellen Sorgen hat und nur noch das macht, worauf sie Bock hat. Sie hat allerdings keine Lust zu Partys eingeladen zu werden oder auf irgendwelche Beerdigungen zu gehen, weil sie Beerdigung einfach langweilig findet. Nicht weil sie traurig wäre, sondern weil ihr der Ablauf nicht zusagt. Auch hier frage ich mich wieder warum sie denn nicht ihren eigenen Worten folgt und einfach nur das macht, worauf sie Lust hat und dann halt einfach nicht hingeht. Nein sie nutzt diesen Text, um anderen zu sagen sie sollen aufhören sie einzuladen. Wie selbstbezogen kann man sein. Ihre finanziellen Mittel könnte sie auch dafür einsetzen, um für sich selbst einen großen und breitgefächerten Nachruf zu schreiben, andererseits wollte sie ohne viel Tamtam sterben, ohne öffentliche Zurschaustellen. In keiner Weise redet sie davon ihre finanziellen Mittel für Dinge einzusetzen, die die Gesellschaft positiv beeinflussen würde. Zum Ende hin scheinen ihr die literarischen Zitate ausgegangen zu sein mal abgesehen davon, dass wir uns ja sowieso immer weiter vom Thema Altern entfernt haben, und es werden zusätzlich noch ein paar Musik Zitate gestreut. Dann beleidigt sie den Großteil der Gesellschaft. Wir sind furchtbare Menschen, denn wir essen Fleisch, haben keinen Gefallen mehr an der Oper, schauen gehaltlose Sendungen und lesen gehaltlose Bücher. Wir sind alle Materialisten sowie intellektuell und kulturell komplett verblödet. Besonders die junge Generation Z wird noch mal gesondert beleidigt aufgrund Klimaproteste. Die Autorin benennt unsere aktuellen Zeiten als hysterisch und übervorsichtig. Und ja wir sind vorsichtiger geworden, aber lieber Vorsicht als Nachsicht. Wie können es Allergiker denn auch nur wagen über Allergien zu sprechen und Dinge die sie nicht vertragen vermeiden. Früher hat sie das immerhin nicht gegeben. Sie selbst würde einfach gerne noch ein Weilchen rauchen Alkohol trinken und ohne Gurt Autofahren. Das müsste eigentlich auch fast alles sein, was im Buch angesprochen wird. Ich habe mir fast länger Notizen für die Bewertung gemacht und diese in eine ordentliche Form gebracht, wie das Hörbuch auf doppelter Geschwindigkeit lief. Ich kann auf jeden Fall nicht verstehen, wie dieses Buch so unfassbar viel gekauft werden kann, wenig Inhalt, für teuer Geld. Aber ist immerhin "richtige" Literatur, wie Frau Heidenreich sagen würde.
Zunächst zum Hörbuch selbst: die Autorin hat eine sehr angenehme Leseweise. Mir gefielen die unterschiedlichen Betonungen, sowie das praktisch reinsteigernde in manche Themen. Zum Inhalt: Das ganze hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Zum Start des Buches fand ich das ganze interessant, den Eindruck zum älter werden. Jedoch hatte ich schnell den Eindruck, dass die Autorin mehr andere Leute zitiert, als ihre eigene Sicht dar zu legen. Und sobald ihre eigene Sicht kam, wars negativ. Das Alter selbst ist kein Problem, man ist nur so alt wie man sich fühlt, jedoch ist alles andere anstrengend und doof. Die Jugend macht die Sachen verkehrt, früher wars besser. Aber früher ist ja auch egal. Wieso dann die Rückblenden? Es war mir zu negativ und zu wenig Einsicht ins älter werden selbst.
Dieses Hörbuch hat mir mit einigen Abstrichen ziemlich gut gefallen.
Es ist Elke Heidenreichs sehr persönlicher und mit unter philosophischer Blick aufs Altern. Mir gefällt ihr positiver Blick und eben gar kein "früher war alles besser". Wenn auch aus ihrer sehr privilegierten Sicht. Leider kam dann aber auch die "alte weiße Frau" heraus, die einen Seitenhieb aufs Gendern oder Allergien nicht sein lassen kann. Das fand ich schade.
"Wer ist die verbitterte Alte mit den zerzausten Haaren?"
Ja, es ist Elke Heidenreich, die bekannte Autorin und Literaturkritikerin. Schon im Radio als «Else Stratmann» belehrte sie uns über Sinn und Unsinn des täglichen Lebens, Später empfing sie uns in ihrem Arbeitszimmer in der Sendung «Lesen!» und versuchte uns sehr erfolgreich zum Lesen anzustiften. Seit Jahren gehört sie zum festen Stamm des Schweizer Formats «Literaturclub» der Kritikerrunde an. Ich meine, Elke Heidenreich recht gut zu kennen. Sie macht es einem durch ihre direkte, klare, manchmal streitbare, Kontroverse auslösende Art auch nicht schwer, sie kennenzulernen. Ich schätze sie sehr, bin ich auch nicht immer einer Meinung mit ihr. Nun also wieder ein Buch. Ihr sehr persönliches Statement zum Thema «Altern» kann näher bei ihr wohl nicht sein und sie scheut sich auch nicht, sich ganz zu zeigen. Mit viel Humor aber auch klaren, manchmal fordernden Worten bleibt sie aber nicht einfach nur bei sich, sondern richtet sich an uns Menschen, stellt ihre Sichtweise unbestritten dar und untermauert diese wieder mit sehr vielen Beispielen und Zutaten aus der Literatur. Ok, manchmal war es für mich etwas zu viel des Guten, aber so ist sie halt, wer sie kennt, wird damit rechnen und es gern verzeihen. Was im Zusammenhang mit dem heiklen Thema Altern für mich etwas problematisch erscheint, ist ihr Hang zum Verallgemeinern. Wie oben schon erwähnt, spricht Elke die Gesellschaft an und zu oft scheint sie sich zum Sprachrohr dieser machen zu wollen. «Wir» oder «Alle» taucht gern mal in ihren Ausführungen auf und leider begeht sie den Fehler, wie die Alten früher schon, von den «Jungen», den «Achzigjährigen» oder den «Politikern» zu sprechen. Ihr Standpunkt wird so zu überdeutlich und sie scheint darauf fixiert, nach meiner Meinung etwas, was Menschen mit fortgeschrittenem Alter gern tun, was sie aber auch «alt» macht. Genau dies ist etwas, was Elke Heidenreich aber nicht sein will, sie will trotz den vielen Lebensjahren ganz lebendig sein dürfen. Lebendigkeit bedeutet aber für mich auch Beweglichkeit und dies nicht nur körperlich. Sie benennt zwar auch die Wichtigkeit des Loslassens, widerspricht dem aber immer wieder durch ihre scheinbar Überfixierung auf Ansichten und Werte. Ich mache mir etwas Sorgen, wie ein angestrebtes Loslassen im späteren Sterben möglich ist, wenn jemand so händeringend festhalten muss an seinen Werten, die zudem noch als Allgemeingut gesehen werden. Aber trotz all dem ist dies ein erfrischendes, unterhaltsames und sicher auch wichtiges Buch. Ich habe es als Hörbuch genossen, von der Autorin ganz gekonnt gelesen. Die Frau kann was und muss mir garnichts mehr beweisen
Da wir alle alt werden (hoffentlich) fand ich es äußerst interessant, Gedanken über das Altern, von einer über 80jährigen Literaturliebhaberin zu lesen.
Elke Heidenreich berichtet ehrlich und direkt, wie es sich anfühlt alt zu werden und was man selbst tun kann, um sich dabei so gut es die Umstände zulassen, zu fühlen. Sie versammelt dabei sehr viele lesenswerte Zitate über das älter werden, aus Büchern, die sie selbst mal gelesen hat. Ihre klugen Ansichten kann man hier lesen und darüber nachdenken, denn alt werden wie alle, hoffentlich, aber sterben werden wir mit Sicherheit. Da kann man nur hoffen, dass man (innerlich) so aufgeräumt ist, wie Elke Heidenreich.... Bewundernswert....
Dieses Buch hab ich mir schon öfters angeschaut und hab mich letztendlich dazu entschieden es als Hörbuch zu hören, da das Hardcover mit seinen wenigen Seiten einen echt stolzen Preis hat. Und ich muss sagen, dass war eine gute Entscheidung. Ich weiß nicht ob ich das Buch ansonsten als gut empfunden hätte. Den das Hörbuch wurde von der Autorin selbst gelesen und irgendwie hatte es sich angefühlt, also würde ich mit ihr ein Gespräch übers Altern führen bzw. Sie würde mir ihre Sichtweise diesbezüglich schildern. Es ist eine ziemlich persönliche Ansicht der Autorin übers altern und ich glaube, es gibt viele Menschen die ihre Ansichten vielleicht nicht teilen. Aber ich finde genau darum geht es doch, jeder Mensch empfindet es anders, weil jeder eine andere Erfahrung damit macht. Ich für meinen Teil habe ihr gerne gelauscht.
Altern, und wie …?
Enttäuschend, habe mir viel mehr erwartet, anfangs recht interessant, aber bis zum Ende hin war es nicht mehr sehr geistreich. Viele aneinander gereihte Zitate zum Thema, nicht einmal das abgenutzte „Altern ist nichts für Feiglinge“ fehlt. Frau Heidenreich in ihrer privilegierten Position ist hauptsächlich der Meinung, wer rastet, der rostet, aber es gibt durchaus ältere Mitmenschen die auch fernab ihres Arbeitsleben noch aktiv, fit und sinnvoll am Leben teilnehmen. Kann man lesen, muss man aber nicht …
"Nun sitze ich hier und atme und altere." Ja, mit dem Alter ist das so eine Sache. Als Kind können wir es kaum erwarten, älter zu werden, als Erwachsener graut es einem vor dem nächsten Lebensjahr. Vor allem weil ein bestimmtes Alter gewisse Alterserscheinungen mit sich bringt: Falten, ein schlaffes Bindegewebe oder schmerzende Knochen. Nach diesem Buch ist dir das alles egal. Denn Frau Heidenreich weiß dir die Angst vor dem hohen Alter zu nehmen. Denn wenn sie sich mit dem Altern so herrlich arrangieren kann, dann können wir das auch. Schließlich weiß die Frau von was sie spricht. Mit 80 Jahren sitzt sie im Tonstudio und erzählt so herrlich unverblümt und selbst reflektierend von ihrem Leben: von ihrer schwierigen Kindheit, ihren gescheiterten Ehen, dem Kettenrauchen, einer Krebserkrankung, versemmelten Sendungen und einem Leben ohne Kinder und mit 28 Jahre jüngeren Lebenspartner, von dem sie sich ganz sicher nicht pflegen lässt. Dabei begegnet uns Frau Heidenreich in gewohnter Manier: Nüchtern und geradeheraus. Viele der Sätze, die sie raushaut, sind zum Brüllen komisch. Denn natürlich sitzt ihr permanent der Schalk im Nacken. Das sorgt für ungeheuer viel Spaß und Lachtränen bei der Lektüre. Ihre lockere und souveräne Art begeistert mich seit eh und jeh und mit ihrem aktuellen Werk "Altern" erinnert sie mich einmal mehr daran, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Vor allem wenn es ums Älterwerden geht ... "Heute fühle ich mich wie 69 und sehe auch genauso aus. Ich bin 69." Das Buch ist der Auftakt der Reihe "Leben" bei Hanser Berlin. Insgesamt erscheinen bis zum Frühjahr 2025 10 Essays über die grundlegendsten Themen des Lebens: Altern, Schlafen, Streiten, Lieben, Essen, Wohnen, Spielen, Arbeiten, Sprechen, Reisen.
Ich bin großer Fan von Elke Heidenreich und als ich sah, dass es ihr Hörbuch auf Spotify gibt, habe ich nicht mehr lange gezögert und mit dem Hören begonnen. Auch mit gerade mal 29 Jahren ist dieses Buch eine echte Bereicherung. Elke Heidenreich erzählt mit viel Witz und Ironie einen wirklich unterhaltsamen Essay über das Altern. Dabei ist dieses Buch keineswegs eine Lebensbiografie, sondern behandelt Themen wie Zukunftsangst, Einsamkeit und Trauer aber immer mit einem gewissen Augenzwinkern und nie zu ernst. Ich konnte mir sehr viel aus dem Hörbuch mitnehmen und fand tröstende Antworten auf Fragen, die mir angst machen. Das Buch lohnt sich alleine schon wegen der vielen Zitate, die Heidenreich in den Text eingearbeitet hat. Mal lebensklug, mal witzig, mal traurig. So bin ich auf viele Autoren gestoßen, die ich mir unbedingt näher ansehen möchte. Eine Joan Didion zum Beispiel. Der Tod ist groß Wir sind die seinen Lachenden Munds Wenn wir uns mitten im Leben meinen Wagt er zu weinen Mitten in uns -Reiner Maria Rilke
Für mich ein kurzweiliges, gut geschriebenes Buch über das Altern. Heidenreich schreibt klug, witzig und kommt schnell zum Punkt. Sie nimmt Bezug zu Schriftstellern, Philosophen und Künstlern im Allgemeinen. Ich habe dieses dünne Büchlein gern gelesen und nehme Mut für das eigene Altern mit. Nichts ist planbar, aber man kann versuchen, den Geist wach zu halten, interessiert, offen und tolerant zu bleiben. Die körperlichen Gebrechen werden zunehmen und wir müssen sie hinnehmen. Uns alle wird der eine bekannte Ausgang erwarten. Wann dies geschehen wird, wissen wir nicht. Aber das WIE es geschehen wird können wir mit Sicherheit zu einem kleinen Teil beeinflussen.
Abgebrochen
Altern von Elke Heidenreich aus dem #hanserberlin Verlag ➖ Abbruch . Leider habe ich das Buch nach 20 Seiten abgebrochen. . Es waren einfach zuviele Zitate von anderen auf diesen ersten Seiten. Ich bin nicht warm geworden. . Es ist wohl eher eine Zitate Sammlung von Klugen Köpfen mit eigenen Ergänzungen. So mein Eindruck. . Zu viel und zu wenig für mich auf diesen ersten Seiten. . Und desswegen habe ich das Buch abgebrochen, denn es gibt zu viele gute Bücher, die auf mich warten, aber zu wenig Zeit dafür… in dem Sinne… viel Spaß bei eurer aktuellen Lektüre.
Ich bin nicht warm geworden mit diesem Buch. Manchmal war es mir zu oberflächlich, manchmal zu verallgemeinernd, manchmal zu wertend. Und auch wenn die Autorin ihre eigene Priviligiertheit erkennt, hat es mich doch gestört, dieses Kreisen um sich selbst, diese Oberflächlichkeit. Vor allem weil für mich Priviligiertheit auch immer mit Verantwortung einhergeht. Das Bewusstsein dafür hat mir hier gefehlt. Schön waren ein paar Sätze, ein paar Reflexionen. Aber insgesamt konnte ich kaum Neues mitnehmen und die vielen Zitate fand ich stellenweise etwas too much.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Elke Heidenreich lebt in Köln. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete bei Hörfunk und Fernsehen. Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Ernst-Johann-Literaturpreis 2021. Bei Hanser erschienen u.a.: »Der Welt den Rücken« (Erzählungen, 2001), »Passione« (Liebeserklärung an die Musik, 2009), »Alles kein Zufall« (Kurze Geschichten, 2016), »Männer in Kamelhaarmänteln« (Kurze Geschichten über Kleider und Leute, 2020), »Ihr glücklichen Augen« (Kurze Geschichten zu weiten Reisen, 2022) und zuletzt »Altern« (Hanser Berlin 2024). Im Kinder- und Jugendbuch veröffentlichte sie u.a. »Nero Corleone kehrt zurück« (mit Quint Buchholz, 2011), »Nurejews Hund« (mit Michael Sowa, 2013) und »Erika« (mit Michael Sowa, 2015). 2023 folgte »Frau Dr. Moormann & ich« (Illustration: Michael Sowa).
Posts
"Heute weiß ich, dass Glück kein Zustand ist, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick, und ich habe gelernt, ihn zu erkennen und zu genießen." "Es hängt schon zusammen, alles, das ganze Leben! Und darum stimmt der Gedanke, dass es nicht wichtig ist, wie alt man wird, sondern wie man alt wird." "Ich kann so spöttisch und störrisch und kämpferisch bleiben, wie ich es mein Leben lang war- solange ich Lust und Kraft dazu habe." "Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern." Astrid Lindgren "Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht." Marie Luise Kaschnitz Gespickt mit vielen Zitaten und klugen Worten von berühmten Autor*innen. In ihrer gewohnt ehrlichen, kritischen, manchmal auch etwas überzogenen Art erzählt Elke Heidenreich vom Altern. Von Erlebnissen, Erfahrungen und Beobachtungen, die sie gemacht hat und die sie zu der 80jährigen Frau gemacht haben, die sie ist. Eine Frau die das Leben in vollen Zügen genießt, wobei man nicht vergessen darf, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Sicherheit privilegiert ist. Den Lebensabend nach einem arbeitsreichen Leben in vollen Zügen zu genießen ist schön, aber leider nicht für jeden erreichbar. Ich habe einiges für mich mitgenommen und empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter ⭐
Elke Heidenreich schreibt so, wie man sie aus dem Fernsehen kennt 😁. Tiefgründig, ehrlich , manchmal schnoddrig , und sehr eindringlich. Mit vielen Zitaten und Textbeispielen untersucht sie die Thematik des Alterns in den Augen der Gesellschaft und der Jüngeren. Sie ermutigt zum Ausleben und Genießen und auch mal Stillehalten ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen,aber es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.
"...niemand ist je bloß >alt<, sondern vor allem eine unverwechselbare Persönlichkeit mit den vielfältigsten Erfahrungen und Erinnerungen."🥰 *Zitat Seite 60*
Dieses kleine und feine Buch, von Elke Heidenreich, war ein Hochgenuss. Es ist eine "Hommage" an das hohe Alter, den dazugehörigen Erfahrungen und Erinnerungen die man im Laufe eines Lebens sammelte, sowie aber auch Gedankengänge einer achtzigjährigen Autorin über das Alter. Und genau das strahlt das Buch auch aus☺️. Elke Heidenreich, reiht teilweise Essays an Essays aneinander, um ihre Gedankengänge literarisch zu unterstreichen. Eine gelungene Abwechslung zwischen Zitaten und ihren eigenen Gedanken.🥰 Ich musste oft schmunzeln und auch ab und an lachen, als ich beim Lesen ihren Gedankengängen dazu "lauschte". Auch wenn ich noch nicht ansatzweise in Elke Heidenreichs Alter bin, so kann ich manche Dinge einfach zu gut nachempfinden und mitfühlen. Manche Meinung, die sie hatte, stimme ich ohne Weiteres zu und wiederum, sehe ich aber auch gewisse Dinge anders. Beim Lesen merkt man, wie sie aufräumt und so manche Dinge und Leute bleiben nicht verschont. Ihren Sarkasmus, gepaart mit Ironie und gewissem Witz fand ich zu diesem Thema sehr gut. Denn die Wehwehchen kommen noch früh genug und die dazugehörige Akzeptanz wahrscheinlich auch. Es gab auch sehr ernste Themen die sie ansprach, z.B. "Alterseinsamkeit" ist Eines von vielen Themen und sollte in der heutigen Zeit nicht unterschätzt werden. Wir denken oft, wir haben genug Zeit und sind noch jung... Und Zack ist die Zeit dahin und dann kommen die Fragen im Kopf.🙈 Um es mit einem Zitat abzuschließen, bei dem ich still und schmunzelnd mit meinem Kopf nickte und es sowas von fühlte:"Man wird nicht jeden Tag älter. Es können zehn, zwanzig Jahre vergehen, ohne dass man älter wird, und dann treffen einen die zwanzig Jahre mit einem Schlag in zwei Stunden." Ein interessantes, kleines und feines Buch über das Altern, was ich persönlich sehr lesenswert fand.📖🥰
Herrliches Plauderstündchen mit Frau Heidenreich über das Älterwerden ⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️
„Aber wahr ist: unsere Zukunft wird in großen Teilen von unserer Vergangenheit bestimmt. Es hängt schon alles zusammen, alles, das ganze Leben! Und darum stimmt der Gedanke, dass es nicht wichtig ist, wie ALT man wird, sondern WIE man alt wird.“ (Zitat S. 43) „Die Gegenwart wird nicht erträglicher durch rückblickende Vergleiche. Sie wird erträglich und sinnvoll durch waches an ihr Teilnehmen.“ (Zitat S. 59) Elke Heidenreichs Buch „Altern“ ist eine bunte Mischung aus persönlichen Erlebnissen mit dem Älterwerden und ausgesuchten Zitaten verschiedenster Menschen zum Thema Altern. Das Buch hat mich sehr berührt, mich oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht und mich in der Ansicht bekräftigt, für den Moment zu leben und das Alter nicht zu scheuen! Wir werden schliesslich alle älter, egal wie alt wir sind.😉 Durch den sehr lockeren und flüssigen Schreibstil hatte ich außerdem das Gefühl, bei einem guten Glas Wein mit Frau Heidenreich über das Altern zu plaudern! Herrlich! Absolute Leseempfehlung! ⭐️⭐️👵🏻🌟👴🏻⭐️⭐️

Nope. Keine Leseempfehlung. 😑💜📚
📚💜 Wer hat es gelesen? Es war so gar nicht meins und ich habe auch was anderes erwartet von diesem Buch, bzw. der Schriftstellerin... Es war 20% ok zum Lesen. Der Rest war bescheiden. Für meinen Geschmack zu viel Gedankengut von anderen und sehr wenig von ihr und dem Thema Altern... --- Schreibstil ⭐️4 GESCHICHTE/Thema ⭐️3 Cover ⭐️3 - ist schön aber es verleitet zu Fehlinterpretation des Themas Naja.... liebe Elke🙃😐
Bislang habe ich angehäuft [...]. In Zukunft werde ich Abschied und Trennung lernen müssen.
Ein mutiges Buch von einer mutigen Autorin. Der Schreibstil ist locker, flockig, unverblümt und alles wird von Elke direkt beim Namen genannt. Zu Anfang hatte ich Probleme zwischen Ihrem Altern und dem Altern anderer 80jährigen zu differenzieren. Elke wohnt in einem eigenen Haus, hat keine finanziellen Probleme,... natürlich ist ihr Altern ein anderes als von einer Frau/einem Mann die finanziell nicht so gut betucht sind. Jedoch geht es in dem Buch um IHR Altern. Und das hat sie sehr genau, mit einer Prise Witz und Ironie auf den Punkt gebracht.
Es war ganz nett, habe mehr erwartet.
Es war wie ein netter Gespräch mit einer interessanter Person der man seine Sicht nicht erzählen kann aber man ihr gerne lauscht. Ich finde Personen mit mehr Lebenserfahrung haben interessante Geschichten zu erzählen und man kann so viel von ihnen lernen. So ähnlich ging es mir mit diesem Hörbuch, ich konnte einige Inspirationen mitnehmen bei manchen Äußerungen konnte ich nicht mitgehen, aber das ist auch ok so. Allerdings habe ich mehr von den Buch erwartet ohne zu wissen was. Es war eine einfache Sprache und kurzes Hörbuch, kann man sich anhören, muss man aber auch nicht.
Das Altern ist völlig normal ❤️ Kurzes Buch zum Thema
Literatur 📖, Musik 🎼, Ratgeber zum Altern, Zitate und biografische Elemente Das Buch ist mit 110 Seiten kurzweilig aber durch den Schreibstil fühlt es sich nach deutlich mehr an. Elke Heidenreich springt von einem Punkt zum nächsten und vermischt Zitate mit persönlichen Erfahrungen sowie eigenen Gedanken zum Thema. Ich fand es für zwischendurch OK zum Lesen. Elke plädiert für entspannteren Umgang zum Altern, was ich als generellen Tipp sehr gut finde. Es gab auch andere Passagen mit Hinweisen die ich sehr gut fand und mir merken werde. Der Schreibstil ist jedoch etwas chaotisch und wird nicht jedem gefallen. Durch die Kürze des Buches reißt sie einige Themenbereiche auch nur sehr oberflächlich an. Und ich war auch in Abschnitten überhaupt nicht ihrer Meinung, aber das gehört auch dazu. Ich würde sagen das Buch ist eine Mischung aus Biografie und Ratgeber über das Altern. Elke gibt an es sei keine Biografie, sondern ihre Gedanken über das Altwerden. Ein Kompendium aus klugen Sätzen, Zitaten und der eigenen Meinung. Leben im Jetzt Mut zur Gelassenheit und zum Altern Stressfrei Leben im Alter

Ziemlich enttäuschend
Ich habe das Hörbuch, von der Autorin eingesprochen, gehört. Obwohl einige interessante Gedanken zum Thema Altern und Umgang mit Erinnerungen, Habseligkeiten und Abschied enthalten sind, konnte ich vom Gesamtkonzept nicht überzeugt werden. Elke Heidenreich überfrachtet ihr Buch mit zahlreichen Zitaten, Aphorismen und Kurzzusammenfassungen literarischer Werke und Interviews prominenter Persönlichkeiten. Vielleicht hätte sie eher eine kommentierte Aphorismensammlung herausheben sollen. Die viel zu langen Passagen, in denen sie schwärmerisch und ziemlich verklärt von Beziehungen älterer Damen zu deutlich jüngeren, teils noch jugendlichen (!) Männern erzählt, fand ich unangenehm. Ihren politischen "Rant" über die "woke" jüngere Generationen, Ernährungsunverträglichkeit, ihre Enttäuschung über Obama etc. empfand ich als wirr, unzusammenhängend und überflüssig. Auch die wiederholte Äußerung, dass Depression doch oftmals eher Melancholie sei, ist nicht nur fragwürdig, sondern auch ohne erkennbaren roten Faden zum Thema des Buches. Als sie in ihrem fiktiven Nachruf dann gegen Ende über "überflüssige Bücher" spricht, die geschrieben, veröffentlicht und gelesen werden und welche Verschwendung das sei, musste ich direkt an ihr Buch "Altern" denken und mich fragen, warum ich es eigentlich nicht einfach abbreche.
„Glück ist kein Zustand, nach dem man verzweifelt suchen muss. Es ist immer nur ein Augenblick.“
Alle wollen alt werden, niemand will alt sein. Der Widerspruch ist so absurd, dass die 81-jährige Elke Heidenreich ein ganzes Buch darüber geschrieben hat. 📖 Und ihre Gedanken sind dabei so wunderschön, aber gleichzeitig wachrüttelnd, dass ich nun ganz andere Gedanken ans Altwerden habe. Egal ob jung oder alt – dieses Buch sollten wirklich alle Menschen gelesen haben!

"...niemand ist je bloß alt, sondern vor allem eine unverwechselbare Persönlichkeit mit den vielfältigsten Erfahrungen und Erinnerungen." S. 60 - Elke Heidenreich
Da mir das Buch als Hörbuch nun öfter vorgeschlagen wurde, habe ich heute spontan dazu gegriffen. Der Schreibstil und die Art und Weise, wie Elke Heidenreich ihr eigenes Buch vorliest, haben mir gut gefallen. Ich war überrascht, denn die Autorin ist 81 Jahre alt, und das hätte ich anhand der Stimme nicht erwartet. Ich fand das Buch gut, denn es weist darauf hin, dass nicht das Altern schlecht ist, sondern eher das Nichtstun. Ganz nach dem Motto: Wer rastet, der rostet. Und dass man sich selbst mit dem Altern auseinandersetzt. Ich dachte, sie erzählt mehr über ihre Erfahrungen, aber das kam etwas zu kurz. Sie zitiert viele Künstler (Musiker, Schriftsteller usw.), was für das kurze Buch (112 Seiten) recht viel war. Sie gibt selbst zu, keine nette Frau zu sein, und äußert sich z.B. öfter negativ über Krankheiten/Unverträglichkeiten und die heutige Generation. Aber im selben Atemzug möchte sie Verständnis und Respekt für ihre Generation. Das ist etwas widersprüchlich. Ich denke aber, dass wir alle irgendwie auch mal in diese Denkweise rutschen, daher fühlte ich mich davon auch nicht angegriffen. Es ist trotzdem ein interessantes Buch gewesen, auch wenn nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft wurde.
"Altern" von Elke Heidenreich ist ein nachdenkliches, aber auch humorvolles Buch über das Älterwerden, gespickt mit autobiografischen Elementen und literarischen Verweisen und das alles verpackt in Heidenreichs unnachahmlicher direkten, schnörkellosen und ehrlichen Art. So viele schöne Zitate und Weisheiten, ich bin mit den Markieren kaum nachgekommen. Ein wahrer Lesegenuss.
Es ist nicht wichtig wie alt man wird sondern „wie“ man alt wird.
Manche Bücher liest man einfach nur und manche Bücher hinterlassen Spuren. Elke Heidenreich schreibt in „Altern“ über das Altwerden. Sie gibt Einblicke in ihr Leben - früher wie heute. Inzwischen über 80 Jahre alt, kann sie auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken und lässt ihre Leser an deren Höhen und Tiefen teilhaben. Sie schreibt klug, unverblümt und ehrlich, manchmal traurig, manchmal lustig, manchmal sarkastisch, aber immer lebensnah. Sie erzählt davon, wie sie mit dem Alter fertig wird und sich davon nicht unterkriegen lässt. Besonders liebenswert sind die vielen tollen Zitate im Buch zum Thema „Altern“. „Am schnellsten Altern lässt einen ein Leben ohne Herausforderungen“. Also das Leben auskosten, mutig sein, einfach leben - alt wird man von allein.
Man ist nicht gleichaltrig, nur weil man gleich alt ist. Es gibt multimorbide 80-Jährige und solche, die einen Marathon laufen. Es gibt zufriedene und verzweifelte Alte, heitere und mürrische, ängstliche und mutige.
Elke Heidenreich hat in ihrem Roman gradlinig zusammengetragen, was für sie das Altern ausmacht und stellt gelungen Bezüge zur Zeitgeschichte, Kunst und Kultur her. Das Buch hat Witz und übt Kritik. Mir hat es gefallen. Natürlich ist es an manchen Stellen zynisch, ich las, dass einige sich daran stören. Ich mich manchmal auch. Aber würde das Buch nicht so anecken, wäre es wohl pathetisch.
Schöne Gedanken über das altern.
Höreindruck zu Altern von Elke Heidenreich 2:50 Stunden Hörzeit Eingelesen von Elke Heidenreich Ein Buch zum Nachdenken, innehalten und zum schmunzeln. Die Erfahrungen und Gedanken zum Thema altern von der Autorin haben mich gut unterhalten. Anekdoten aus ihrem Leben und Gedankengänge wunderschön kombiniert mit Zitaten und Auszügen aus anderen Büchern, passend zum Thema. Machen das erzählte zu einem wunderschönen Werk. Ein Buch welches auch eine wunderbare Geschenkidee ist. 4½ von 5 Sternen gebe ich hier gerne. Eine Hör/ Leseempfehlung für jeden der sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen mag.
Sehr langatmig und kein richtiger roter Faden
Ich dachte, das ist „eben was für zwischendurch“ und doch hab ich mehrere Tage gebraucht um mich hier durch zu lesen… Es gibt keine Einteilung in Kapitel, es ist quasi ein Gedanke über 110 Seiten und am Ende ist man genauso schlau wie vorher. Ich bin nur froh, das Buch gebraucht gekauft zu haben, neu kostet das 20€, für mich das Geld absolut nicht wert.
'Altern' von Elke Heidenreich ist der Auftakt der 'Leben'-Reihe, in der Autorinnen sich über einen bestimmten Aspekt des Lebens Gedanken machen, weitere Titel der Reihe heißen z.B. 'Essen', 'Wohnen' oder 'Lieben'. Ich habe das schmale Buch als Hörbuch gehört, gelesen von Elke Heidenreich selbst, und habe schnell gemerkt, warum Heidenreich oft als kontrovers angesehen wird (ohne, dass ich mich vorher zu ihrer Person belesen habe). Während sie sich an manchen Stellen sehr empathisch und tolerant gibt, poltert sie an anderen gegen Menschen oder Verhaltensweisen, die ihr zuwider sind. Mal sind es Influencer*innen, mal Frauen, die nicht in vermeintlicher Würde altern (da sie sich liften lassen z.B.), und mal sind es Klimaaktivist*innen oder Allergiker*innen (Nussallergie sei nur ein Zeichen der übervorsichtigen, hypersensiblen Gesellschaft - aha okay lol). Grade zu Beginn hat mir das Hörbuch eigentlich sehr gut gefallen, ich mochte die Gedanken, die Heidenreich zum Altern an sich und zu ihrem persönlichen Altern geteilt hat. Sie stützt viele ihrer Überlegungen mit Zitaten von Intellektuellen, was auf die Dauer bisschen nervig, aber oft auch angenehm war. Herrlich pragmatisch sinniert sie zum Sinn des Lebens und steht zu allen Fehlentscheidungen, die sie je getroffen hat. Soweit so gut. Doch leider wurde mein Hörerlebnis durch das Poltern und die vielen Widersprüche gestört. Es ist wundervoll, dass Elke Heidenreich so im Reinen mit sich ist. Doch warum muss sie im gleichen Atemzug über andere herziehen, die anders altern als sie? Sie plädiert dafür, sich im Alter Neuem nicht zu verweigern, zieht dann aber vieles ins Lächerliche (wie z.B. Laktoseintoleranz), was es "früher nicht gab". Sie erzählt stolz, wie ihre Generation die davorige für Fehlverhalten angeklagt hat, ist dann aber beleidigt, wenn die aktuell junge Generation das gleiche tut. Ich kann trotzdem empfehlen, das Hörbuch zu hören oder ins Buch zu lesen, da es auf jeden Fall zum Nachdenken und Debattieren einlädt und damit eigentlich alles erfüllt, was die 'Leben'-Reihe vermutlich ausmachen soll.
„Die Welt der Zukunft ist nicht mehr meine.“ Heiterer bis scharfzüngig-missmutiger Blick auf das Altern und die Entwicklung der Gesellschaft gespickt mit VIELEN Zitaten
Und mit vielen meine ich wirklich eine ganze Menge: Auf 112 Seiten sind ca. 180 Zitate von ca. 120 Personen o.ä. (Von der Bibel über Seneca und Einstein zu Joan Didion, Simone de Beauvoir, von Freud, Kafka und Goethe zu David Bowie, Astrid Lindgren und Jane Fonda, gefühlt jede*r darf zu Wort kommen.) So wirkt das Buch für mich mehr wie eine Collage, ein zusammengesetzter Kommentar zum übergeordneten Thema, gesammelt und ausgefüllt von Heidenreich mit wenig Tiefgang. Die Autorin gibt sich gewollt zwanglos, aber tappt mit ihren kritischen Ausschweifungen doch in die Klischee-Töpfchen: Gendern? Unnötig. Wer irgendwas Schwammiges mit Medien machen möchte hat sein Leben eh schon in den Sand gesetzt (Und das von einer Autorin, autschi). Wofür Tablets, wenn man früher gemütlich zusammen vorm Radio saß? Und Instagramaccounts, allein dieses Wort! Ob Online-Ticketkäufe oder Realityshows, Klimaklebproteste oder Modeerscheinung Glutenunverträglichkeit: Elke Heidenreich will im Herzen junggeblieben und selbstbestimmt rüberkommen, aber arbeitet sich doch an den Themen der älteren Generation ab. Vielleicht fehlt mir dazu das notwendige Verständnis und zeigt leider nur, dass der Fortschritt irgendwann wahrscheinlich an einem vorbeischreitet. „Der Countdown läuft, der Pfeil fliegt.“
Unreflektiert…
Interessante Gedanken über das Altern, dennoch an machen Stelle nicht zeitgemäß bzw. zu flach gedacht. Oft gibt es Unverständnis für die moderneren Sachen, die auch einfach angenommen werden könnten als das was sie sind: neu und anders, weil sich eben auch die Zeit in den 80 Jahren des Lebens der Autorin gewandelt hat. Was man nicht versteht oder verstehen möchte als, wie z.B. Depressionen, die hier teilweise als reine Melancholie abgetan werden, schon fast zu verherrlichen, finde ich grenzwertig. Dies zeigt die Diskrepanz, die im Alltag oft zwischen Jung und Alt entsteht. Gegenseitiges Verstehen oder Annehmen, dass jeder anders denkt, aufgewachsen ist usw. ist leider hier nicht zu erkennen.
Ich teile nicht alle Meinungen/Ansichten der Autorin (z.B. ihre schlechte Meinung über Obama oder das Gendern!) muss ich aber auch nicht. Vielleicht ist das dann doch unser Altersunterschied-who knows. Dennoch ist dieses Buch eines, das ich sicher alle paar Jahre wieder lesen werde, denn es hat interessante, positive Ansätze zum Altern, die mich berührt haben!
Sehr viele Zitate
Das Hörbuch ist ziemlich kurz, darum hab ich mir das mal so zwischendurch angehört. Aber ich weiß nicht so ganz was ich dazu sagen soll. Es war nicht schlecht aber ich war jetzt auch nicht begeistert. Ein paar Sachen haben mich schon zum Nachdenken gebracht aber vieles waren nur Zitate. Es hat sich angefühlt als würde man eine Unterhaltung führen bei der man selber nicht zu Wort kommt.
Vorweg: ich bin 30 Jahre alt. Die ersten 80% des Buches fand ich super. Ich habe so viele wertvolle Einblicke über das Altern in all seinen schönen und traurigen Aspekten gewonnen. Bis dahin wollte ich jedem Ü50 in meinem Leben das Buch schenken. Die letzten 20% waren dann allerdings so katastrophal, dass ich keine Empfehlung mehr aussprechen möchte. Hasstiraden über Obama, ohne dabei Vorgänger Bush oder Nachfolger Trump zu erwähnen. Die Jugend heutzutage besteht laut Heidenreich nur noch aus Memmen, die sich ihre Gluten- und Laktoseintoleranz einbilden. Ganz generell sind sie zu wehleidig. All die Depressionen sind doch nur übertriebene Melancholie. Umweltaktivismus wird als größter Blödsinn diffamiert. Und die Vorwürfe gegen die Boomer Generation, die uns den Planeten zerstört haben, sind völlig falsch, da sie ja auch immerhin Die Grünen gegründet haben und Nelson Mandela gabs ja auch noch. Woker Lebenswandel ist wahnsinn und früher war eh alles besser. Um jede Kritik an ihrem Hass direkt im Keim zu ersticken, weist die Autorin direkt darauf hin, dass sie keine Leserbriefe dazu lesen, geschweige denn beantworten wird. Das Ausspielen von Jung gegen Alt ist so alt wie das Leben selbst. Es ist weder einfallsreich, noch klug. Dass das Buch so endet, finde ich zutiefst schade. Was für eine verpasste Chance in Würde zu altern. P. S. Heidenreich findet, dass Frau im Alter keinen Minirock mehr tragen sollte. Liebe Frauen, ich finde es gibt bereits genug Vorschriften, wie wir uns in der Gesellschaft zu verhalten haben. Bitte tragt einfach was ihr wollt 😮💨
Ein kluges Buch.
Ich habe lange gebraucht, um mit diesem Buch anzufangen. Aber, was soll ich sagen: ein sehr kluges Buch über das Alter und das Altern mit hinreißenden Zitaten. Vielfach habe ich dem zugestimmt, was ich gelesen habe. Und geschmunzelt habe ich auch. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
Elke Heidenreich hat ja noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und früher hatte ich schon einige Probleme damit. Aber je älter ich werde ( uns trennen 15 Jahre), desto mehr stelle ich fest, dass sie das ausspricht, was mir auf der Zunge liegt. Und sie hat recht ! Ich würde es jedem meiner Generation empfehlen
Podcast übers Thema altern mit Selbstverliebter Ego Nummer. Zumindest ehrlich und persönlich. Hörbuch verstärkt, da Frau Heidenreich es selbst spricht. Der Text ist ein Essay, weshalb sich das Hörbuch wie eine sehr einseitige Podcast Folge zum Thema Altern angefühlt hat, die in Gesellschaftskritik abgedriftet ist. Zum Großteil absolut unverschämt. Einige Passagen haben mich richtig wütend gemacht und ich habe zwar auch über einige geschmunzelt oder ihr Recht gegeben aber vor allem in der zweiten Hälfte überwog Abneigung und Unglaube über die Dinge, die sie geäußert hat. Oder zumindest die Art und Weise. Alles durchwoben mit biografischen Anekdoten und sehr vielen Zitaten. Der Anfang war auch nicht schlecht, leichtes Kopfnicken kam häufiger vor als Kopfschütteln. Dann haben mich immer mehr Dinge wütend gemacht.
Die Gedanken, die sie sich zu ihrem Hund gemacht hat, fand ich wirklich sehr positiv und rührend. Sie ist alt der Hund ist jung, sie wird wahrscheinlich vor dem Hund sterben und hat sich bereits darum gekümmert, dass der Hund nach ihrem Tod versorgt wird. Sie hat sich mehrfach im Text gegen rechte Politik ausgesprochen. Sie hat Recht damit das in der Gesellschaft eine Doppelmoral des altern herrscht, dass Männer Reifen wohingegen Frauen altern. Ebenfalls, dass es gesellschaftlich immer noch akzeptierter ist, wenn ein älterer Mann mit einer jüngeren Frau zusammen ist als andersrum. Außerdem hat sie auch recht damit Menschen mit körperlich schwerer Arbeit schneller altern als die meisten Akademiker. Ich fand ihre Gedanken teilweise interessant/amüsant, die sie über ihren verbleibenden Besitz, die Briefe Notizbücher und irgendwelche alte Dosen geäußert hat. Sie ist sich im Klaren darüber, dass wir nur das eine Leben haben und danach nichts wartet. Sie redet darüber, dass man sich manchmal Jünger fühlt, als man ist und an anderen Tagen dann wieder deutlich älter einfach je nach Situation und Verfassung. Solche Momente hat eigentlich jeder Erwachsene egal in welchem Alter. Sie spricht darüber, dass die Gesellschaft vereinsamt und die Technologie ist da nicht ganz unschuldig dran. Sie hat absolut recht damit wir Menschen den Planeten zerstören und nur wir etwas daran ändern können. Es aber ohne Großkonzerne und die Industrie nicht wirklich viel bringt. Sie hat all jene Errungenschaften der letzten Jahrzehnte benannt, für die die älteren Generationen demonstriert und sich eingesetzt hat. Sie räumt ein, dass viele ältere Menschen sich nicht mehr mit neuen Dingen beschäftigen und so an alten Dingen festhalten, die einfach nicht mehr zeitgemäß oder okay sind. Das war auch alles Positive was dieses Essay zu bieten hatte. Ich fand große Altersunterschiede in Beziehungen schon immer seltsam, vor allem natürlich bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Ich weiß nicht, wann Frau Heidenreich ihren Partner kennengelernt hat, aber ich hoffe erst im späteren Verlauf ihres Lebens. Dass sie allerdings eine Frau geradezu in den Himmel lobt und es nahezu ikonisch findet, dass diese mit 51 Jahren einen 16-Jährigen zu ihrem Partner gemacht hat, ist doch sehr erschreckend. Auch wenn das ganze schon mehrere Jahrzehnte her ist, wird mir übel wenn ich daran denke. Fast schon amüsiert berichtet Frau Heidenreich, dass die Dame den jungen adoptiert hat, um gerede zu unterbinden. Auch wenn Elke Heidenreich sich den Großteil des Essays sehr erhaben und intellektuell präsentieren möchte, würde ich dieser Frau doch nahe legen sich mit dem Begriff Grooming und Machtgefällen auseinanderzusetzen. Selbst wenn ich 2-3 Kulanzjahre drauf rechne weil zu der Zeit vermutlich 16-Jährige erwachsen waren, ist das doch einfach widerlich. Wie kann ein Mensch mit einem funktionierenden moralischen Kompass so etwas gutheißen. Aber das war du die Spitze des Eisberges. Um Einsamkeit zu entgehen, empfiehlt Frau Heidenreich sich in Suppenküchen oder anderen sozialen Organisationen zu engagieren, um weniger allein zu sein. Sie selbst würde sich dem auch annehmen aber sie hat ja nun mal Freunde und deshalb keine Zeit. Die Autorin würde sich also nur sozial engagieren, wenn sie ein positiver Effekt daraus ziehen könnte. (Nicht mehr einsam sein.) Sympathisch - Nicht. Dann werden auch noch die Garderobe und Hobbys von anderen älteren Menschen niedergemacht. Denn Katze kraulen oder Stricken sind ja komplett langweilig. Sie selbst ist noch im Fernsehen unterwegs macht auch direkt Werbung für ihre aktuelle Show und wie so ein trotziges wütendes Kind wird die andere Sendung namentlich nicht erwähnt, weil sie da ja rausgeschmissen wurde. Bisschen verbittert, oder? Mausgraue Klamotten sind angeblich Anzeichen sich “gehen zu lassen”, nur Miniröcke im hohen alter sind schlimmer. Ihr eigener Kleidungsstil ist natürlich tadellos. Selbstverliebtheit on top. Die selbstverliebte Art ging mir sehr auf die Nerven und komplett verwirrt hat mich dann die negative Art wie sie über sich selbst in jungen Jahren gesprochen hat. Und dann die ganzen Wiedersprüche... Sie hat angeblich einen Koffer mit Dingen, die sie loswerden würde, wenn sie wüsste, dass sie in kürzester Zeit sterben würde. Da sie nicht möchte, dass andere den Inhalt sehen, redet aber mehrfach davon in ihrem Alter ja immer nur Tag für Tag zu leben und es der nächste der letzte sein könnte. Die Aufzählung klang wie ihre Wunschliste für ein Museum über sie selbst. Wenn ich von etwas nicht will, dass anderes in die Finger bekommen erwähne ich doch nicht in einem öffentlichen Text, dass so etwas existiert. Aber naja es ist halt die Elke Heidenreich Show. Sie kommentiert negativ, dass Barack Obama sich für beiden stark gemacht hat, obwohl der viel zu alt für den Job ist. Wo ich mich dann tatsächlich Frage, was er denn anders hätte tun sollen. Definitiv halt nicht Trump unterstützen, den mag sie ja verständlicherweise auch nicht. Hätte er nichts tun sollen? Natürlich muss sie dann auch noch mal über sich selbst sprechen und erwähnen, dass sie selbst ja keine finanziellen Sorgen hat und nur noch das macht, worauf sie Bock hat. Sie hat allerdings keine Lust zu Partys eingeladen zu werden oder auf irgendwelche Beerdigungen zu gehen, weil sie Beerdigung einfach langweilig findet. Nicht weil sie traurig wäre, sondern weil ihr der Ablauf nicht zusagt. Auch hier frage ich mich wieder warum sie denn nicht ihren eigenen Worten folgt und einfach nur das macht, worauf sie Lust hat und dann halt einfach nicht hingeht. Nein sie nutzt diesen Text, um anderen zu sagen sie sollen aufhören sie einzuladen. Wie selbstbezogen kann man sein. Ihre finanziellen Mittel könnte sie auch dafür einsetzen, um für sich selbst einen großen und breitgefächerten Nachruf zu schreiben, andererseits wollte sie ohne viel Tamtam sterben, ohne öffentliche Zurschaustellen. In keiner Weise redet sie davon ihre finanziellen Mittel für Dinge einzusetzen, die die Gesellschaft positiv beeinflussen würde. Zum Ende hin scheinen ihr die literarischen Zitate ausgegangen zu sein mal abgesehen davon, dass wir uns ja sowieso immer weiter vom Thema Altern entfernt haben, und es werden zusätzlich noch ein paar Musik Zitate gestreut. Dann beleidigt sie den Großteil der Gesellschaft. Wir sind furchtbare Menschen, denn wir essen Fleisch, haben keinen Gefallen mehr an der Oper, schauen gehaltlose Sendungen und lesen gehaltlose Bücher. Wir sind alle Materialisten sowie intellektuell und kulturell komplett verblödet. Besonders die junge Generation Z wird noch mal gesondert beleidigt aufgrund Klimaproteste. Die Autorin benennt unsere aktuellen Zeiten als hysterisch und übervorsichtig. Und ja wir sind vorsichtiger geworden, aber lieber Vorsicht als Nachsicht. Wie können es Allergiker denn auch nur wagen über Allergien zu sprechen und Dinge die sie nicht vertragen vermeiden. Früher hat sie das immerhin nicht gegeben. Sie selbst würde einfach gerne noch ein Weilchen rauchen Alkohol trinken und ohne Gurt Autofahren. Das müsste eigentlich auch fast alles sein, was im Buch angesprochen wird. Ich habe mir fast länger Notizen für die Bewertung gemacht und diese in eine ordentliche Form gebracht, wie das Hörbuch auf doppelter Geschwindigkeit lief. Ich kann auf jeden Fall nicht verstehen, wie dieses Buch so unfassbar viel gekauft werden kann, wenig Inhalt, für teuer Geld. Aber ist immerhin "richtige" Literatur, wie Frau Heidenreich sagen würde.
Zunächst zum Hörbuch selbst: die Autorin hat eine sehr angenehme Leseweise. Mir gefielen die unterschiedlichen Betonungen, sowie das praktisch reinsteigernde in manche Themen. Zum Inhalt: Das ganze hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Zum Start des Buches fand ich das ganze interessant, den Eindruck zum älter werden. Jedoch hatte ich schnell den Eindruck, dass die Autorin mehr andere Leute zitiert, als ihre eigene Sicht dar zu legen. Und sobald ihre eigene Sicht kam, wars negativ. Das Alter selbst ist kein Problem, man ist nur so alt wie man sich fühlt, jedoch ist alles andere anstrengend und doof. Die Jugend macht die Sachen verkehrt, früher wars besser. Aber früher ist ja auch egal. Wieso dann die Rückblenden? Es war mir zu negativ und zu wenig Einsicht ins älter werden selbst.
Dieses Hörbuch hat mir mit einigen Abstrichen ziemlich gut gefallen.
Es ist Elke Heidenreichs sehr persönlicher und mit unter philosophischer Blick aufs Altern. Mir gefällt ihr positiver Blick und eben gar kein "früher war alles besser". Wenn auch aus ihrer sehr privilegierten Sicht. Leider kam dann aber auch die "alte weiße Frau" heraus, die einen Seitenhieb aufs Gendern oder Allergien nicht sein lassen kann. Das fand ich schade.
"Wer ist die verbitterte Alte mit den zerzausten Haaren?"
Ja, es ist Elke Heidenreich, die bekannte Autorin und Literaturkritikerin. Schon im Radio als «Else Stratmann» belehrte sie uns über Sinn und Unsinn des täglichen Lebens, Später empfing sie uns in ihrem Arbeitszimmer in der Sendung «Lesen!» und versuchte uns sehr erfolgreich zum Lesen anzustiften. Seit Jahren gehört sie zum festen Stamm des Schweizer Formats «Literaturclub» der Kritikerrunde an. Ich meine, Elke Heidenreich recht gut zu kennen. Sie macht es einem durch ihre direkte, klare, manchmal streitbare, Kontroverse auslösende Art auch nicht schwer, sie kennenzulernen. Ich schätze sie sehr, bin ich auch nicht immer einer Meinung mit ihr. Nun also wieder ein Buch. Ihr sehr persönliches Statement zum Thema «Altern» kann näher bei ihr wohl nicht sein und sie scheut sich auch nicht, sich ganz zu zeigen. Mit viel Humor aber auch klaren, manchmal fordernden Worten bleibt sie aber nicht einfach nur bei sich, sondern richtet sich an uns Menschen, stellt ihre Sichtweise unbestritten dar und untermauert diese wieder mit sehr vielen Beispielen und Zutaten aus der Literatur. Ok, manchmal war es für mich etwas zu viel des Guten, aber so ist sie halt, wer sie kennt, wird damit rechnen und es gern verzeihen. Was im Zusammenhang mit dem heiklen Thema Altern für mich etwas problematisch erscheint, ist ihr Hang zum Verallgemeinern. Wie oben schon erwähnt, spricht Elke die Gesellschaft an und zu oft scheint sie sich zum Sprachrohr dieser machen zu wollen. «Wir» oder «Alle» taucht gern mal in ihren Ausführungen auf und leider begeht sie den Fehler, wie die Alten früher schon, von den «Jungen», den «Achzigjährigen» oder den «Politikern» zu sprechen. Ihr Standpunkt wird so zu überdeutlich und sie scheint darauf fixiert, nach meiner Meinung etwas, was Menschen mit fortgeschrittenem Alter gern tun, was sie aber auch «alt» macht. Genau dies ist etwas, was Elke Heidenreich aber nicht sein will, sie will trotz den vielen Lebensjahren ganz lebendig sein dürfen. Lebendigkeit bedeutet aber für mich auch Beweglichkeit und dies nicht nur körperlich. Sie benennt zwar auch die Wichtigkeit des Loslassens, widerspricht dem aber immer wieder durch ihre scheinbar Überfixierung auf Ansichten und Werte. Ich mache mir etwas Sorgen, wie ein angestrebtes Loslassen im späteren Sterben möglich ist, wenn jemand so händeringend festhalten muss an seinen Werten, die zudem noch als Allgemeingut gesehen werden. Aber trotz all dem ist dies ein erfrischendes, unterhaltsames und sicher auch wichtiges Buch. Ich habe es als Hörbuch genossen, von der Autorin ganz gekonnt gelesen. Die Frau kann was und muss mir garnichts mehr beweisen
Da wir alle alt werden (hoffentlich) fand ich es äußerst interessant, Gedanken über das Altern, von einer über 80jährigen Literaturliebhaberin zu lesen.
Elke Heidenreich berichtet ehrlich und direkt, wie es sich anfühlt alt zu werden und was man selbst tun kann, um sich dabei so gut es die Umstände zulassen, zu fühlen. Sie versammelt dabei sehr viele lesenswerte Zitate über das älter werden, aus Büchern, die sie selbst mal gelesen hat. Ihre klugen Ansichten kann man hier lesen und darüber nachdenken, denn alt werden wie alle, hoffentlich, aber sterben werden wir mit Sicherheit. Da kann man nur hoffen, dass man (innerlich) so aufgeräumt ist, wie Elke Heidenreich.... Bewundernswert....
Dieses Buch hab ich mir schon öfters angeschaut und hab mich letztendlich dazu entschieden es als Hörbuch zu hören, da das Hardcover mit seinen wenigen Seiten einen echt stolzen Preis hat. Und ich muss sagen, dass war eine gute Entscheidung. Ich weiß nicht ob ich das Buch ansonsten als gut empfunden hätte. Den das Hörbuch wurde von der Autorin selbst gelesen und irgendwie hatte es sich angefühlt, also würde ich mit ihr ein Gespräch übers Altern führen bzw. Sie würde mir ihre Sichtweise diesbezüglich schildern. Es ist eine ziemlich persönliche Ansicht der Autorin übers altern und ich glaube, es gibt viele Menschen die ihre Ansichten vielleicht nicht teilen. Aber ich finde genau darum geht es doch, jeder Mensch empfindet es anders, weil jeder eine andere Erfahrung damit macht. Ich für meinen Teil habe ihr gerne gelauscht.
Altern, und wie …?
Enttäuschend, habe mir viel mehr erwartet, anfangs recht interessant, aber bis zum Ende hin war es nicht mehr sehr geistreich. Viele aneinander gereihte Zitate zum Thema, nicht einmal das abgenutzte „Altern ist nichts für Feiglinge“ fehlt. Frau Heidenreich in ihrer privilegierten Position ist hauptsächlich der Meinung, wer rastet, der rostet, aber es gibt durchaus ältere Mitmenschen die auch fernab ihres Arbeitsleben noch aktiv, fit und sinnvoll am Leben teilnehmen. Kann man lesen, muss man aber nicht …
"Nun sitze ich hier und atme und altere." Ja, mit dem Alter ist das so eine Sache. Als Kind können wir es kaum erwarten, älter zu werden, als Erwachsener graut es einem vor dem nächsten Lebensjahr. Vor allem weil ein bestimmtes Alter gewisse Alterserscheinungen mit sich bringt: Falten, ein schlaffes Bindegewebe oder schmerzende Knochen. Nach diesem Buch ist dir das alles egal. Denn Frau Heidenreich weiß dir die Angst vor dem hohen Alter zu nehmen. Denn wenn sie sich mit dem Altern so herrlich arrangieren kann, dann können wir das auch. Schließlich weiß die Frau von was sie spricht. Mit 80 Jahren sitzt sie im Tonstudio und erzählt so herrlich unverblümt und selbst reflektierend von ihrem Leben: von ihrer schwierigen Kindheit, ihren gescheiterten Ehen, dem Kettenrauchen, einer Krebserkrankung, versemmelten Sendungen und einem Leben ohne Kinder und mit 28 Jahre jüngeren Lebenspartner, von dem sie sich ganz sicher nicht pflegen lässt. Dabei begegnet uns Frau Heidenreich in gewohnter Manier: Nüchtern und geradeheraus. Viele der Sätze, die sie raushaut, sind zum Brüllen komisch. Denn natürlich sitzt ihr permanent der Schalk im Nacken. Das sorgt für ungeheuer viel Spaß und Lachtränen bei der Lektüre. Ihre lockere und souveräne Art begeistert mich seit eh und jeh und mit ihrem aktuellen Werk "Altern" erinnert sie mich einmal mehr daran, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Vor allem wenn es ums Älterwerden geht ... "Heute fühle ich mich wie 69 und sehe auch genauso aus. Ich bin 69." Das Buch ist der Auftakt der Reihe "Leben" bei Hanser Berlin. Insgesamt erscheinen bis zum Frühjahr 2025 10 Essays über die grundlegendsten Themen des Lebens: Altern, Schlafen, Streiten, Lieben, Essen, Wohnen, Spielen, Arbeiten, Sprechen, Reisen.
Ich bin großer Fan von Elke Heidenreich und als ich sah, dass es ihr Hörbuch auf Spotify gibt, habe ich nicht mehr lange gezögert und mit dem Hören begonnen. Auch mit gerade mal 29 Jahren ist dieses Buch eine echte Bereicherung. Elke Heidenreich erzählt mit viel Witz und Ironie einen wirklich unterhaltsamen Essay über das Altern. Dabei ist dieses Buch keineswegs eine Lebensbiografie, sondern behandelt Themen wie Zukunftsangst, Einsamkeit und Trauer aber immer mit einem gewissen Augenzwinkern und nie zu ernst. Ich konnte mir sehr viel aus dem Hörbuch mitnehmen und fand tröstende Antworten auf Fragen, die mir angst machen. Das Buch lohnt sich alleine schon wegen der vielen Zitate, die Heidenreich in den Text eingearbeitet hat. Mal lebensklug, mal witzig, mal traurig. So bin ich auf viele Autoren gestoßen, die ich mir unbedingt näher ansehen möchte. Eine Joan Didion zum Beispiel. Der Tod ist groß Wir sind die seinen Lachenden Munds Wenn wir uns mitten im Leben meinen Wagt er zu weinen Mitten in uns -Reiner Maria Rilke
Für mich ein kurzweiliges, gut geschriebenes Buch über das Altern. Heidenreich schreibt klug, witzig und kommt schnell zum Punkt. Sie nimmt Bezug zu Schriftstellern, Philosophen und Künstlern im Allgemeinen. Ich habe dieses dünne Büchlein gern gelesen und nehme Mut für das eigene Altern mit. Nichts ist planbar, aber man kann versuchen, den Geist wach zu halten, interessiert, offen und tolerant zu bleiben. Die körperlichen Gebrechen werden zunehmen und wir müssen sie hinnehmen. Uns alle wird der eine bekannte Ausgang erwarten. Wann dies geschehen wird, wissen wir nicht. Aber das WIE es geschehen wird können wir mit Sicherheit zu einem kleinen Teil beeinflussen.
Abgebrochen
Altern von Elke Heidenreich aus dem #hanserberlin Verlag ➖ Abbruch . Leider habe ich das Buch nach 20 Seiten abgebrochen. . Es waren einfach zuviele Zitate von anderen auf diesen ersten Seiten. Ich bin nicht warm geworden. . Es ist wohl eher eine Zitate Sammlung von Klugen Köpfen mit eigenen Ergänzungen. So mein Eindruck. . Zu viel und zu wenig für mich auf diesen ersten Seiten. . Und desswegen habe ich das Buch abgebrochen, denn es gibt zu viele gute Bücher, die auf mich warten, aber zu wenig Zeit dafür… in dem Sinne… viel Spaß bei eurer aktuellen Lektüre.






















































