Königsmörder

Königsmörder

Hardback
3.550
NeuenglandGeneralpardonHistorischer RomanHinrichtung

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Description

England, 1660. König Karl II. erlässt mit einer Akte der Verzeihung ein Generalpardon. Ausgenommen sind die Königsmörder, jene Hochverräter, die das Urteil zur Enthauptung seines Vaters Karl I. unterzeichnet haben. Dazu gehören auch die Oberste Whalley und Goffe, die im Bürgerkrieg auf der Seite Oliver Cromwells kämpften. Sie können rechtzeitig in die neuen Kolonien in Amerika fliehen. Die Flüchtlinge treffen dort auf eine Gesellschaft, die durch einen puritanischen Fanatismus geprägt ist und sich gerade vom Mutterland jenseits des Atlantiks abspaltet. Hier könnten sich die beiden unter Gleichgesinnten in Sicherheit wiegen, wären ihnen nicht ebenso fanatische Häscher auf den Fersen.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
544
Price
22.45 €

Author Description

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf«, »Vergeltung«, »Königsmörder« und zuletzt »Abgrund« wurden allesamt internationale Bestseller. Sein Werk wurde in 40 Sprachen übersetzt; neun seiner Bücher wurden für Kino und TV verfilmt, zuletzt der oscarprämierte Spielfilm »Konklave«. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Posts

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4

Ein mir bisher unbekanntes reales Kapitel der englischen Geschichte Mitte des 17. Jhd., fiktiv ausgeschmückt. Die Anhänger des Lordprotektors Oliver Cromwells und Unterzeichner des Todesurteils des englischen Königs Karl I. werden unter der Regentschaft seines Sohnes Karl II. als sogenannte Königsmörder in ganz Europa und sogar innerhalb Neu-Englands (Amerika) über viele Jahre hinweg verfolgt und teilweise zur Strecke gebracht. Ich hätte es mir spannender gewünscht. Dadurch, dass es oft um die Zwei- bzw. Einsamkeit der beiden verfolgten Hauptprotagonisten geht, zieht es sich etwas.

5

Robert Harris ist ein Meister des Fakten und Fiktion verbindens.

3.5

🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴 Generell liest sich das Buch spannend und Harris weiß fesselnd zu schreiben. Allerdings dümpelt die Geschichte streckenweise vor sich hin. Das wird aber an den historischen Gegebenheiten liegen, die viel Input erfordern. 🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴🤴

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Generell liest sich das Buch spannend und Harris weiß fesselnd zu schreiben. Allerdings dümpelt die Geschichte streckenweise vor sich hin. Das wird aber an den historischen Gegebenheiten liegen, die viel Input erfordern.

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3.5

Historisch ist dieses Buch interessant, für meinen Geschmack war es zu lang. Zwischenzeitlich musste ich mich etwas durchquälen bis zum rasanteren Ende. Insgesamt hat mich die Lektüre eher bedrückt!

3

Die Menschen im 17. Jahrhundert sind alle bissl zu gläubig für meinen Geschmack… Schon spannend, wie anders das Leben damals war.

3.5

England, 1660. Nach der Diktatur des Oliver Cromwell kehrt England zur Monarchie zurück. Der Sohn des hingerichteten Karl I. aus dem Hause Stuart, Karl II. besteigt den Thron. Als Zeichen der Versöhnung mit dem Volk wird eine Generalamnestie erlassen, ausser für diejenigen, die das damalige Todesurteil über die Hinrichtung des Königs unterschrieben haben. Diese Männer werden gesucht und barbarisch getötet. Edward Whalley und William Goffe können sich in letzter Minute auf ein Schiff nach Amerika retten. Aber der bessene Ermittler Nayler ist ihnen auf der Spur... Wow klang das spannend, war es dann jedoch nur in Teilen. Sehr toll war die Wiedergabe der historischen Ereignisse von damals. Diese Erzählung beruht in wesentlichen Teilen auf wahrer Geschichte. Jedoch lässt die Spannung im Laufe des Buches deutlich nach. Wir erleben ein lähmendes sich Versteckthalten, weniger eine spannungsgeladene Verfolgungsjagd. Den Thriller konnte ich für mich also irgendwie knicken. Übrig geblieben ist jedoch ein geschichtlicher Report, den ich dennoch aufgrund der historischen Epoche interessant fand.

5

Ein geniales Buch !!!

3

Hörbuch: Meine Rezension zu "Königsmörder" von Robert Harris wird etwas kürzer ausfallen, weil ich traurig bin, dass es mich nicht so begeistern konnte, wie es eigentlich verdient wäre und ich auch wollte. Es ging mir zu viel um und über das Beten und was es alles damit zu tun hat. Dadurch ist mir total das Hörerlebnis abhandengekommen und ich konnte mich nicht auf die Geschichte einlassen. Obwohl die Thematik an sich gut klingt. Doch habe ich immer wieder den Faden verloren und habe nichts mitbekommen. Oder kaum etwas. Ständig nur Gebete und Auferstehung und auf den Erlöser warten. Das war anstrengend und ich musste mich durchquälen. Neben den Königen kam auch Oliver Cromwell vor. Wieder ein Cromwell. Bin ich froh, dass sie irgendwann keine Macht mehr über England besaßen. Denn die Cromwells waren einflussreicher als manch einer glaubt. 3 Sterne sind aber ein gutes Mittelmaß. Ich weiß trotzdem nicht, wie ich es tatsächlich für mich einordnen sollte. Gesprochen ist das Hörbuch von Frank Arnold. Robert Harris hat gut recherchiert. Aber ich habe das Gefühl, dass man dieses Thema Karl ! und Karl II und Oliver Cromwell, Flucht nach Amerika, ect, auch anders hätte übermitteln können.

Die Geschichte spielt im Jahr 1660, zur Zeit der Restauration der Monarchie. Die Königsmörder, die das Todesurteil gegen Karl I. unterzeichnet hatten, sind auf der Flucht, nachdem sie des Hochverrats für schuldig befunden wurden. General Edward Whalley und Colonel William Goffe fliehen nach Amerika. Goffe ist der Schwiegersohn von Whalley und mit dessen Tochter verheiratet. Richard Nayler ist Sekretär des Königsmordkomitees des Geheimen Rates, ein Mann, dessen Frau nach seiner Verhaftung in den vorzeitigen Wehen starb. Nayler, verwitwet und kinderlos, nimmt Goffe seine in England zurückgelassene Frau und seine Kinder übel. Mit Karl II. auf dem Thron werden die für den Tod seines Vaters verantwortlichen Männer gejagt, und Nayler macht sich auf den Weg nach Amerika, um den Aufenthaltsort von Whalley und Goffe herauszufinden. Dieses Buch umfasst viele Jahrzehnte. Es zeigt, wie viele Menschen auf beiden Seiten des englischen Bürgerkriegs ihren Glauben verloren und für ihre Loyalität bezahlten. Royalisten, die von dem Karl II. unbeeindruckt waren, und Puritaner, die Oliver Cromwells Ernennung seines Sohnes zu seinem Nachfolger in Frage stellten. Dies ist die Geschichte einer Menschenjagd, die sich über ganz Europa und Amerika erstreckte und jahrzehntelang andauerte. Karl II. suchte Vergeltung und wollte all jene zur Strecke bringen, die das Todesurteil seines Vaters unterschrieben hatten. Nayler ist ein guter Charakter, ein Mann, der wenig zu verlieren hat und ein persönliches Interesse an der Jagd hat. Dennoch war dies für mich keine Fünf-Sterne-Lektüre. Ich war zwar interessiert, hatte aber das Gefühl, dass etwas fehlte. Vielleicht war es schwierig, die Spannung aufrechtzuerhalten, wenn sich die Geschichte so lange hinzog. Dennoch ist es ein interessanter Abschnitt der Geschichte und eine gute Lektüre.

3

Spannende Menschenjagd

Mit der englischen Geschichte bin ich nicht sonderlich bewandert und hab parallel einiges gegooglet, aber das Buch erzählt die Geschichte über Edward Whalley und William Goofe - die es wirklich gab - sehr spannend und authentisch. Anders als in vielen anderen Büchern, gab es keine Seite „für die ich war“ sondern ich war erschüttert davon, was Menschen anderen Menschen antun können und wie hässlich Rache ist und wohin sie einen treiben können.

4

Historischer Roman über die flüchtigen Königsmörder von Karl dem I von England

Mit diesem Roman konnte mich Robert Harris leider nicht so mitreißen wie mit Konklave oder München.. aber insgesamt dennoch ein lesenswerter Roman Wir reisen in die Zeit von König Karl dem 2 der aus dem Exil zurückgekehrt ist und die Königswürde, die sein Vater zu den Zeiten des Bürgerkrieges 1649 durch eine Hinrichtung unter Oliver Cromwell verloren hat. Es beginnt eine Jagd auf die verbliebenen Königsmörder. Wir begleiten 2 der Königsmörder, Edward Whalley und William Goffe, auf Ihrer Flucht vor der Rache quer durch das aufkeimende Amerika. Während Ihrer Flucht durch Neuengland werden Sie von vielen puritanischen Anhängern unterstützt und wir erfahren durch Eward Whalley auch etwas über das Leben von Oliver Cromwell. Insgesamt ein Roman der durchaus spannend zu lesen ist und auch einige Informationen über die Flucht und Jagd der Königsmörder gibt. Jedoch erschienen mir einige Passagen etwas zu langatmig und andere wiederum zu kurz. Ich hätte mir insgesamt mehr Kontext zu Oliver Cromwell gewünscht. Aber nichtsdestotrotz ist es ein Wort-und Beschreibungsgewaltiger Roman. Möglicherweise fußen viele meiner Kritikpunkte aber auch auf der Tatsache, dass ich berufsbedingt leider nicht täglich zu diesem Buch greifen konnte und es teilweise lesefreie Phasen gab, die das Buch auch gefühlt etwas in die Länge gezogen haben. Insgesamt schwanke ich zwischen 3,5 und 4 Sternen. Da ich aber Möglicherweise selbst dafür gesorgt habe, dass mir das Buch stellenweise zu langsatmig vorkam gönne ich dem Buch letztendlich 4 Sterne. 😀

4.5

Spannende Jagd

Von Anfang bis Ende spannend, lehrreich und toll zu lesen.

2.5

Leider nicht so gut wie gedacht. Der Anfang zieht sich sehr, es will keine richtige Spannung aufkommen. Zur Mitte des Buches wird es dann einmal brenzlig und für mich ist hier auch der Höhepunkt des Buches erreicht. Ab da wird es wieder sehr langatmig. Lange wortreiche Erklärungen und Ausschweifungen, die für die Geschichte meiner Meinung nach nicht nötig sind, viele Charaktere, die nie wieder vorkommen. Das Versteckthalten wird so langatmig beschrieben, dass man selbst schon fast den Frust der Hauptpersonen spürt. Dafür kommt das Ende sehr rasch und überraschend, fast schon überstürzt, und für mich auch sehr ernüchternd. Ich hatte mir definitiv mehr erhofft.

4

Detailverliebter historischer Roman

𝕂𝕝𝕒𝕡𝕡𝕖𝕟𝕥𝕖𝕩𝕥 England, 1660. König Karl II. erlässt mit einer Akte der Verzeihung ein Generalpardon. Ausgenommen sind die Königsmörder, jene Hochverräter, die das Urteil zur Enthauptung seines Vaters Karl I. unterzeichnet haben. Dazu gehören auch die Oberste Whalley und Goffe, die im Bürgerkrieg auf der Seite Oliver Cromwells kämpften. Sie können rechtzeitig in die neuen Kolonien in Amerika fliehen. Die Flüchtlinge treffen dort auf eine Gesellschaft, die durch einen pietistischen Fanatismus geprägt ist und sich gerade vom Mutterland jenseits des Atlantiks abspaltet. Hier könnten sich die beiden unter Gleichgesinnten in Sicherheit wiegen, wären ihnen nicht ebenso fanatische Häscher auf den Fersen. ••••••••••••••••••••••••••• 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗 „Königsmörder“ war das erste Buch von Robert Harris und es hat mir gut gefallen. Ich schätze an historischen Romanen sehr, wenn man nicht nur in die Zeit eintauchen, sondern auch Zusammenhänge und politische Entwicklungen nachverfolgen kann. Dies gelingt dem Autor sehr gut allerdings wirkte vieles sehr konstruiert. Mir kam es so vor als würde er vieles aus Geschichtsbüchern wiedererzählen und dadurch litt leider die Handlung. Manche Stellen waren leider etwas zäh... er hat sich auch sehr in Details verloren, was aber vielleicht auch nötig war um den Roman bestmöglich rüberzubringen. Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen, die glaubhaft dargestellt wurden und perfekt in die Zeit passten. Von mir gibt es 4/5⭐️ •••••••••••••••••••• Ich lese sehr selten historische Romane und habe mich diesmal an Robert Harris herangetraut. Vielleicht ist es auch nur Gewöhnungssache so viel geschichtliche Information zu bekommen. Es wird aber nicht das letzte Buch von dem Autor sein, was in meinem Regal stehen wird 😊

4

Lesenswert, WENN man auf atmosphärisch düstere, reale Kriegsromane steht, sein Geschichtswissen erweitern möchte und KEINE Klaustrophobie hat. ACHTUNG für schwache Nerven ist die Geschichte nichts, hier gibt es einige unschöne Tode mit ausführlicher Beschreibung der vorherigen Folter... Bewertung: Schreibstil 5/5 Inhalt 3,75/5 Erzähltempo 3/5 Wissenserweiterung 5/5 Gefühle beim Lesen: Beklemmung, Faszination, Unbehagen, Abneigung

Nach einer wahren Begebenheit, mit Fantasie ausgeschmückt vom Autor Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1660, in England wird nach Absetzung der ersten und einzigen Republik erneut ein König ausgerufen. Der Sohn des zum Tode verurteilten König Karl 1. Die Unterzeichner des Todesurteils von König Karl 1. werden gesucht und für ihren Mord am König verurteilt. Ned (Edward Whalley) und Will (William Goffe) - oberste Offiziere der alten Regierung und durch Neds Tochter Frances, die Ehefrau von Will, familiär verbunden, fliehen gerade noch rechtzeitig aus England und lassen ihre Frauen mitsamt Kindern zurück. Ihre Reise bringt sie ins ferne Amerika zu puritanischen Freunden und Verbündeten. Die Jagd auf die beiden Königsmörder ist eröffnet - Richard Nayler, Beamter des Kronrads legt eine besondere Besessenheit bei der Suche an den Tag. "Faszinierende Einblicke in eine Zeit des großen Umbruchs" Meine Meinung: Für mich steht fest - 1660 hätte ich weder in England noch in Amerika leben wollen. Robert Harris beschreibt die Einfachheit des damaligen Lebens, die langen Überfahrten im Schiff nach Amerika, den Umbruch der Politik in England und auch in "Neu England" (Amerika) so deutlich und eingehend, dass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte. Aber es waren kein schönen Bilder. Immer wieder schwingt eine düstere Atmosphäre mit. Wie soll es auch anders sein, wenn es um Mord und Krieg, berechnende Politik, Flucht und Jagd, Verstecken und Überleben geht? Die Reise von Ned und Will ist mühsam und geprägt vom Verstecken und der Angst, entdeckt zu werden. Sie klammern sich an religiöse Überzeugungen und ihre Bibel, hoffen auf das Jahr 1666, welches alles besser machen soll. Sie leben die meiste Zeit im dunklen, verborgen vor allen anderen, auf Speichern, in Kellern und kleinen Kammern. An Klaustrophobie leiden sie wohl beide nicht - ich nach diesem Buch schon. Die Zeit der Einsamkeit während des Ausharrens und Wartens - auf was eigentlich? ein Brief aus England braucht ca 2-3 Monate bis er in Amerika ankommt - hat hier viel Platz zur Entfaltung und schwingt im ganzen Buch mit. Dazu kommen Abschnitte aus Sicht von Richard Nayler in London, eine Person, der ich persönlich gerne aus dem Weg gehen würde. Er sucht fanatisch nach jedem Königsmörder und findet viele - doch besonders hat er es auf Ned und Will abgesehen. Die Charaktere sind bildlich gut gezeichnet, haben Tiefgang und sind mir auf Dauer ALLE auf die NERVEN gegangen. Am meisten hab ich Nayler gehasst.. Was vermutlich beabsichtig war und von Harris gut umgesetzt wurde. Aber auch Will mit seiner fanatischen Bibeleinstellung wurde mir immer unsympathischer. Geschichtlich hat mich das Buch richtig fasziniert und ich hab super viel gelernt. Wir erhalten durch Rückblicke von Ned auch Informationen über den Krieg des Parlaments gegen König Karl den 1. ca 1650, lernen die politischen Hintergründe und gewisse Schachzüge und Machenschaften im Kronrad und generell das Leben im 17. Jahrhundert kennen. Im Mittelteil haben wir einen kleinen Spannungsbogen und am Ende des Buches (auch wenn es mich richtig aufgeregt hat) wird es auch nochmal interessant. Ansonsten plätschert das Buch so dahin. Es hat für mich einige Längen und auch mit den Bibelzitaten konnte ich nicht so viel Anfangen. Sie verdeutlichen aber nochmal den Stellenwert der Religion zu dieser Zeit. Generell war es ein von religiösen Überzeugungen geprägtes Buch. Es war mein erstes Buch von Robert Harris, es wird aber sicher nicht das letzte bleiben. Der Schreibstil war so flüssig und einsaugend und besonders der Lerneffekt bringt mich dazu, noch weitere Bücher lesen zu wollen. Aber erstmal muss was blumiges, liebevolles, Wohl-Fühl-Romanmässiges her.

Lesenswert, WENN man auf atmosphärisch düstere, reale Kriegsromane steht, sein Geschichtswissen erweitern möchte und KEINE Klaustrophobie hat. ACHTUNG für schwache Nerven ist die Geschichte
nichts, hier gibt es einige unschöne Tode mit ausführlicher Beschreibung der vorherigen Folter... 

Bewertung:
Schreibstil 5/5
Inhalt 3,75/5
Erzähltempo 3/5
Wissenserweiterung 5/5
Gefühle beim Lesen: Beklemmung, Faszination, Unbehagen, Abneigung
2

Das Buch hatte für mich nach dem Anfang einige deutliche Längen. Die diversen Bezüge zur Bibel & Gottesglauben häuften sich zum Ende immer mehr. Die eigentliche Story war für mich leider auch nur semi-spannend. Daher insgesamt von mir eher keine unbedingte Empfehlung. Please remember reading is subjective.

Nicht so gut wie Konklave aber doch 4 Sterne für mich

3

In Teilen anstrengend

Leider hat mir Königsmörder von Robert Harris nicht so gut gefallen, wie ich mir das erhofft habe. König Charles II erließ nach seiner Thronbesteigung 1660 einen Generalstraferlass außer für die Hochverräter, die das Hinrichtungsurteil über Charles I 11 Jahre zuvor unterschrieben hatten. Zwei dieser Königsmörder fliehen in die neue Welt, um dort bei Puritanern unterzutauchen. Oberst Whalley und Goffe müssen immer wieder ihr Versteck wechseln, da ihnen Richard Nayler auf der Spur ist. Der Roman ist angelehnt an realen Gegebenheit, der mit Fiktion ausgeschmückt wird. Whalley schreibt in den Verstecken auf, wie es zu der Hinrichtung Charles I kam, so dass der Leser, der nicht so geschichtswissend ist, die Zusammenhänge versteht. Eigentlich lese ich solche historischen Romane sehr gerne aber die Flucht fand ich auf die Dauer ermüdend, auch wenn die psychologischen Aspekte dabei sehr gut dargestellt waren. Leider hatte ich auch oft das Gefühl, dass ich eher ein Sachbuch lese. Für einen Roman waren mir die Figuren zu eindimensional dargestellt. Außer Oberst Whalley, der zwischendurch mal Zweifel an seinen Entscheidungenr hegte, gab es für mich keine Tiefe der Personen. Die permanent zitierten Bibelstellen, fand ich auch zum Schluss hin anstrengend. Es ist kein schlechtes Buch, da ich auch einiges an Wissen über die Zeit erfahren habe, aber für mich gibt es deutlich bessere historische Romane.

3

Hörbuch: Meine Rezension zu "Königsmörder" von Robert Harris wird etwas kürzer ausfallen, weil ich traurig bin, dass es mich nicht so begeistern konnte, wie es eigentlich verdient wäre und ich auch wollte. Es ging mir zu viel um und über das Beten und was es alles damit zu tun hat. Dadurch ist mir total das Hörerlebnis abhandengekommen und ich konnte mich nicht auf die Geschichte einlassen. Obwohl die Thematik an sich gut klingt. Doch habe ich immer wieder den Faden verloren und habe nichts mitbekommen. Oder kaum etwas. Ständig nur Gebete und Auferstehung und auf den Erlöser warten. Das war anstrengend und ich musste mich durchquälen. Neben den Königen kam auch Oliver Cromwell vor. Wieder ein Cromwell. Bin ich froh, dass sie irgendwann keine Macht mehr über England besaßen. Denn die Cromwells waren einflussreicher als manch einer glaubt. 3 Sterne sind aber ein gutes Mittelmaß. Ich weiß trotzdem nicht, wie ich es tatsächlich für mich einordnen sollte. Gesprochen ist das Hörbuch von Frank Arnold. Robert Harris hat gut recherchiert. Aber ich habe das Gefühl, dass man dieses Thema Karl ! und Karl II und Oliver Cromwell, Flucht nach Amerika, ect, auch anders hätte übermitteln können.

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