Julia und der Hai
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Description
„Ich heiße Julia.
Dies ist die Geschichte jenes Sommers,
in dem ich beinahe meine Mum verlor und einen Hai fand,
der älter als die Bäume war. Keine Sorge, das Ende verrate ich
noch nicht …"
Eine Geschichte, so tief wie die See, so aufwühlend wie tosende Wellen und so tröstlich wie der Lichtstrahl eines Leuchtturms in dunkler Nacht.
Eine bewegende Geschichte für Kinder und Erwachsene
Dieses außergewöhnliche Kinderbuch mit All-Age-Charakter der preisgekrönten Autorin Kiran Millwood Hargrave erzählt einfühlsam von der psychischen Erkrankung einer Mutter aus der Sicht des Kindes. Verknüpft mit den Themen Tiere, Umwelt, Familie, Natur und Freundschaft wird der Mental-Health -Aspekt kindgerecht und warmherzig für Leser*innen ab 11 Jahren erzählt.
Die atemberaubenden Illustrationen mit gelber Schmuckfarbe von Tom de Freston machen das Buch zu einem Highlight mit Klassikerpotenzial und zeigen, wie viele Geheimnisse der unendliche Himmel und die Tiefe des Ozeans bergen. Ein wahres Kunstwerk ! Für Fans von Wunder und Rico, Oskar und die Tieferschatten .
Dieser Titel ist bei Antolin gelistet.
Book Information
Author Description
Kiran Millwood Hargrave und Tom de Freston lernten sich 2009 kennen, als Kiran Studentin und Tom Artist in Residence an der Universität Cambridge war. Seitdem sind sie ein Paar und arbeiten zusammen. Julia und der Hai ist ihr erster gemeinsamer Roman. Kiran ist preisgekrönte Bestsellerautorin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Tom hat viele Jahre als gefeierter Künstler gearbeitet und gibt nun sein Debüt als Illustrator. Mit ihrer Katze Luna leben sie in Oxford, in einem Haus zwischen Fluss und Wald.
Posts
Mitreißend
In diesem Buch geht es um die 10-jährige Julia. Zusammen mit ihren Wissenschaftler-Eltern und der Katze Nudel reist sie auf eine Insel, wo ihr Vater arbeiten muss und ihre Mutter den seltenen Grönlandhai erforschen möchte. Das Buch behandelt sehr ernste Themen, wie psychische Gesundheit, Tod, Verlust und Mobbing. Das Buch ist unglaublich mitreißend geschrieben und die Gefühlswelt der kleinen Julia hat mich sehr bewegt. Das einzige woran ich mich etwas gestört habe, ist ihr Alter. Für 10 Jahre ist Julia unglaublich wortgewandt und selbstständig; zu so einem Ausmaß, dass es mir irgendwie unrealistisch erschien. Möglicherweise habe ich aber auch keine Ahnung von kindlichen Entwicklungsstadien 😅
Ein sehr tiefgründiges Buch mit wunderschönen Illustrationen.
Ich habe mit Julia's Geschichte mitgefühlt und mitgefiebert. Das Ende war natürlich vorhersehbar, da im Grunde alle Inhalte darauf hingewiesen haben, nichtsdestotrotz war es ein sehr schönes Buch. Allein wegen der Illustrationen, lohnt es sich.
Okay, abef Abenteuer erwartet
Julia und der Hai - klingt abenteuerlich, magisch und spannend. Leider ist das Buch ganz anders. Dunkel und tief wie die See. Es geht nämlich im bipolare Störungen, Selbstmord, Mobbing. Es ist interessant und hat einen dunklen Charakter durch die zahlreichen Bilder, eine nette Hauptfigur, aber eher einer langweiligen Geschichte. Erst zum Schluss wird es spannend und dann erfährt man auch warum die Mutter ist, wie sie ist. Leider war das vorher gar nicht so ersichtlich. Ich meine, sie will ihre Tochter nicht mitnehmen zum Haifisch-Finden, sie kauft ein Boot ohne Fördermittel. Und plötzlich heißt es, sie hatte ja schon vorher solche Phasen und bringt sich um, weil alles so traurig ist. Fand ich eben etwas schnell und nicht optimal, da hätte es vorher im Buch kommuniziert werden müssen, dass es um ein so wichtiges Thema geht, dann hätte man kein Abenteuer erwartet.
"Julia und der Hai" ist wirklich ein ganz besonderes Buch. Die Geschichte spricht viele sensible Themen feinfühlig und tiefgründig an - und dies mit einer ausserordentlichen Sprach- und Bildgewalt. Unterstrichen wird die Erzählung mit grossartigen Illustrationen, die dieses Werk zu einem Kunstwerk machen. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen und versprechen, dass ihr die Geschichte nicht so schnell vergessen werdet.

Ein Buch für Groß und Klein!
Klappentext: „Ich heiße Julia. Dies ist die Geschichte jenes Sommers, in dem ich beinahe meine Mum verlor und einen Hai fand, der älter als die Bäume war. Keine Sorge, das Ende verrate ich noch nicht ..." Es ist eine hochemotionale Geschichte, die darauf aufmerksam machen soll, was Kinder durchleben, wenn ein Elternteil eine psychische Erkrankung hat. Das Buch ist wichtig, solche Themen dürfen nicht vermieden werden. Wir sehen die Dinge durch Julias Augen, sie versucht ihre Mutter zu verstehen und will sie glücklich machen. Dabei zweifelt sie an sich, da sie denkt, dass ihre Mutter keine Zeit mehr mit ihr verbringen möchte, weil diese es immer ablehnt, Julia mit auf eine Expedition zu nehmen, um den Hai zu sichten. Julia sieht nur, dass ihre Mutter wegen kleineren Rückschlägen oder Vorfällen die Fassung verliert und plötzlich ganz furchtbar traurig ist. So nach und nach denkt sie, dass sie ihre geliebte Mutter verliert. Sie wirkt so verändert und Julia weiß nicht wieso. Die Illustrationen sind sehr ausdrucksstark und verdeutlichen Julias Gefühlslage. Der Hai ist immer präsent und nimmt eine Schlüsselrolle ein. Meiner Meinung nach, symbolisiert er die Hoffnung, da alles mit dem Hai steht oder fällt, was vor allem am Ende deutlich wird. Die Autorin hat mich neugierig gemacht, daher wird der ein oder andere Titel auf meine Wunschliste wandern.

Das Buch hat meiner Meinung wirklich stark angefangen und ich mochte die Geschichte wirklich gerne. Jedoch hat sie sich meiner Meinung nach mit der Zeit etwas verloren und ich war am Ende eher enttäuscht. An sich ist es auf keinen Fall ein schlechtes Buch, jedoch hätte man mehr aus der Geschichte machen können. Ich mochte eigentlich alle Charaktere nicht sonderlich und war die größte Zeit genervt von den Gesprächen. Das Buch war wahrscheinlich einfach zu kurz und dadurch waren die Charaktere relativ oberflächlich ausgearbeitet. Das Ende fand ich auch nur mittelmäßig und leider hat das Buch trotz der schönen Illustrationen nicht begeistern können
Julia zieht mit ihren Eltern für einen Sommer in einen Leuchtturm auf Unst. Ihr Vater hat dort einen Job und Julias Mom und sie begleiten ihn. Wobei Julias Mama darauf aus ist einen Grönlandhai zu finden. Sie ist eine Meeresbiologien, aber ohne finanzielle Unterstützung für eine solche Aktion. Dennoch wagt sie es und merkt dabei aber nicht, wie sie immer wieder ihren Mann und ihre Tochter vor den Kopf stößt. Eines Nachts kommt es zu einem Notfall und Julias Mutter muss ins Krankenhaus. Was passiert ist erfährt Julia eher zufällig am nächsten Tag und flüchtet in den Leuchtturm. Als der Kapitän vor der Tür steht und sagt es gab die Sichtung eines Grönlandhais und das man ihn vermutlich noch erwischen könnte, wenn man am selben Tag rausfährt, ist genau das für Julia beschlossene Sachen. Sie will damit ihrer Mama zeigen, wie sehr sie sie lieb hat. Kann Julia den Traum ihrer Mutter erfüllen? Julia liebt ihre Mutter abgöttisch. Ebenso deren gewisse Eigenheiten und „Kurzschlussreaktionen“. Ihr Vater ist der Ausgeglichene in der Ehe. Er hat es eher mit Zahlen, während Julia und ihre Mutter mehr mit Wörtern klar kommen. Julia ist am Anfang der Pubertät und kommt in die Phase, wo einem Eltern oder gewisse Sachen die sie tun peinlich sind. Hier fand ich es etwas fies, dass Julia so auf ihre Mutter fixiert war. Diese war überdreht, aufgekratzt und im Zweifelsfall mindestens genauso peinlich für Jemanden im Teenageralter wie ihr Dad. Es kristallisiert sich schnell raus, dass Julias Mutter gesundheitlich nicht auf der Höhe is Ihre Stimmungsschwankungen war zumindest ein ziemlich deutliches Indiz, dass etwas nicht stimmte. Was mich traurig stimmte war die Tatsache, dass Julia nicht wirklich einbezogen wurde in das, was da mit ihrer Mutter passiert. Ich glaube, dass der Vater einfach auch überfordert war mit der Situation. Aber genau dieses Nicht-drüber-reden führt zu einer Eskalation, welche beinah in einer Katastrophe endeten. Fazit Die Geschichte war sehr emotional. Gut beschrieben und mir taten die Schlussfolgerungen, welche Julia zog, einfach leid. Mir tat Julia leid. Einfach, weil sie auch Niemand aufklärte. Ich fand die Story auch absolut glaubwürdig und kann mir durchaus vorstellen, dass so etwas passieren kann. Julia empfand ich als tollen Charakter und tolle Tochter. Am Ende 5 Sterne für diese gefühlvolle und wirklich toll erzählte Story.
Ganz zart und leise kommt es daher, unaufgeregt und doch hinterlässt es so viel
**Trigger Warnung, in diesem Buch begegnen dem Leser Themen wie bipolare Störung, Suizid, Tablettenmissbrauch, Mobbing** Ich gestehe, als mir dieses Buch auf der Buchmesse vorgestellt wurde, konnte ich nicht wirklich etwas damit anfangen. Weder mit dem Cover noch mit dem Klappentext, den dieser ist wirklich recht schlicht und wenig aussagekräftig. Dann hatte ich es im Briefkasten und es lag tagelang wie ein Mahnmal auf meinem Schreibtisch und hat mich angeschaut. Irgendetwas hatte dieses Buch… dann habe ich beschloss, es mit dem Hörbuch zu versuchen. Lag vor allem daran, dass ich noch ein anderes am lesen war aber „Julia und der Hai“ wie magisch, ganz laut HIER gerufen hat. Was soll ich sagen… dieses Buch ist wie ein Überraschungsei! Man wird komplett von der Geschichte, sowie vom Inhalt überrascht und mitgerissen. Einmal gestartet, war dieses Buch nicht mehr aus meinem Kopf wegzudenken. Ich musste es einfach beenden und wissen was passiert. Julia ist ein Mädchen, was äußerlich nicht komplett beschrieben wird, sondern nur in Facetten und dies recht zart angedeutet. Man erfährt, dass sie wohl nicht komplett schlank ist und ansonsten auch eher unscheinbar. Aber, sie hat Interessen und diese verfolgt sie. Sie will wie ihre Mutter Meeresbiologin werden. Allerdings ist sie auch für andere Dinge offen und lässt sich inspirieren. Z.B. Das Anschauen von Sternenbilder durch ein Teleskop. Ihr ist nicht wirklich klar, welche Krankheit ihre Mutter plagt und warum sie zwischen Himmelhoch jauchzend und tiefbetrübt wechselt. Sie äußert auch keine Vermutung dazu, sondern hofft einfach, dass eine Uni bereit ist, ihre Forschung zu unterstützen. Hier merkt man, dass mit jedem Umschlag der ankommt, die Stimmung sinkt. Dass es einer grandiosen Idee geschuldet ist, dass sich die Stimmung anhebt, was diese allerdings für Auswirkungen hat, ist in diesem Moment noch nicht ganz klar. Julia freundet sich mit einem Jungen an, der gemobbt wird. Etwas, was sie nicht mag und wo sie ihn unterstützen will, weil sie doch Freunde sind. Unbeabsichtigt wird sie auch zum Mobber. Aber nicht, weil sie es will, sondern weil sie es einfach nicht anders weiß. Hier kann man Kindern wunderbar erklären, was eine Reaktion auf eine Andere bedeutet und das nicht immer alles in Ordnung ist, was man tut und sagt. Das Worte verletzen können, genauso wie Handlungen. Auch die bipolare Störung der Mutter wird zum Thema. Erst recht leise und sachte im Verlauf des Buches, bis zum Ende hin, als diese dann explodiert und noch gepaart wird mit Tablettenkonsum und Suizid. Hier stürzen verschiedene Szenarien auf Julia ein, die sie nicht fassen kann, die dem Leser aber mehr als authentisch und plausibel dargelegt werden. Schnell wird klar, dass der Hai ein Symbol ist, eines an dem sich Julias Mutter festklammert und nicht loslassen kann. Ich will gar nicht mehr zur Story verraten, man muss es einfach selber lesen und erfahren. Dieses Buch ist leise, sachte und wunderschön. Es gibt dem Leser Freiraum sich seine Gedanken zu machen, seine eigenen Schlüsse zu ziehen und am Ende glücklich zu sein und zu danken, dass man dieses Buch lesen durfte. Ich habe natürlich noch in das Buch reingelassen und bin einfach hin und weg von dem Schreibstil. Hören ist das eine, das kann ich nur empfehlen, aber selber lesen das Nächste. Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt, jedes Wort ist genaustens überlegt und genau so eingesetzt, dass es am Ende harmonisch ist und passt. Dieses Buch lässt sich wunderbar lesen. Zusätzlich zu dem Ganzen, gibt es noch Illustrationen, die einem ans Herz gehen. Kurz um gesagt, ein Buch, welches ich komplett unterschätzt habe. Denn es kommt still daher, macht wenig aufsehen um sich selbst, hinterlässt dann aber einen großen Eindruck. Wie ihr seht, das erste Mal…, dass ich meine Worte nicht so zusammenfassen kann, wie ich will, außer…lest es! Ihr werdet ein Buch bekommen, was nicht spannend ist, was nicht actionreich ist. Sondern voller Liebe, Wärme und einer Geschichte die ans Herz geht. Erzählt von einer gesundheitlichen Einschränkung, dem Verhalten eines Menschen, dem unbändigen Wunsch den Hai zu finden und dafür alles zu tun…doch am Ende, ist da dieser kleine Teufel in einem, der es anders will! Nehmt es, setzt euch hin und lasst euch begeistern…lasst euren Gedanken freien Lauf und taucht ab in die Weiten des Meeres. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch, welches auf eine ganz besondere Art und Weise die Krankheit bipolare Störung und weitere eingehende Symptomatiken darlegt. Still, leise, unaufgeregt kommt es daher und erzählt eine Geschichte. Eine von Julia und dem Hai. Ein Hai, der gefunden werden will, der ein Sinnbild für etwas ist und der eine weitaus größere Rolle spielt. Lasst euch verzaubern und begeistern von diesem besonderen Buch.

Ein sehr bewegendes Buch, wunderschön geschrieben und illustriert,...
... aber auch mit sehr ernsten Themen, die es mir manchmal schwer gemacht haben, es weiter zu lesen. Deswegen habe ich für das recht kurze Buch ziemlich lange gebraucht. Ich bin froh, es gelesen zu haben, empfehle es auch gerne weiter, aber es war auch ein bisschen anstrengend.
„Julia und der Hai“ erzählt die Geschichte eines Sommers, einer Familie am Ende der Welt und natürlich eines ganz besonderen Hais. Wunderschön illustriert wird aus dem mystisch erzählten Roman ein beinahe filmreifes Spektakel für junge und alte Leser. Mit ihren Eltern zieht Julia auf die Shetlandinseln in Schottland, da ihrer Mutter als Meeresbiologin dort einen einzigartigen Hai erforschen will. Größer, langsamer und seltener als seine Artgenossen, lebt dieser Hai besonders lang und könnte die Geheimnisse zur Behandlung vieler Krankheiten in sich tragen. Während Julias Mutter sich immer weiter dieser Suche verschreibt, erforscht Julia die Natur ihrer neuen Heimat und findet Freunde in dem überschaubaren Dorf, in dem sie jetzt einen alten Leuchtturm bewohnen. Doch nicht alles ist so wie es scheint…
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„Ich heiße Julia.
Dies ist die Geschichte jenes Sommers,
in dem ich beinahe meine Mum verlor und einen Hai fand,
der älter als die Bäume war. Keine Sorge, das Ende verrate ich
noch nicht …"
Eine Geschichte, so tief wie die See, so aufwühlend wie tosende Wellen und so tröstlich wie der Lichtstrahl eines Leuchtturms in dunkler Nacht.
Eine bewegende Geschichte für Kinder und Erwachsene
Dieses außergewöhnliche Kinderbuch mit All-Age-Charakter der preisgekrönten Autorin Kiran Millwood Hargrave erzählt einfühlsam von der psychischen Erkrankung einer Mutter aus der Sicht des Kindes. Verknüpft mit den Themen Tiere, Umwelt, Familie, Natur und Freundschaft wird der Mental-Health -Aspekt kindgerecht und warmherzig für Leser*innen ab 11 Jahren erzählt.
Die atemberaubenden Illustrationen mit gelber Schmuckfarbe von Tom de Freston machen das Buch zu einem Highlight mit Klassikerpotenzial und zeigen, wie viele Geheimnisse der unendliche Himmel und die Tiefe des Ozeans bergen. Ein wahres Kunstwerk ! Für Fans von Wunder und Rico, Oskar und die Tieferschatten .
Dieser Titel ist bei Antolin gelistet.
Book Information
Author Description
Kiran Millwood Hargrave und Tom de Freston lernten sich 2009 kennen, als Kiran Studentin und Tom Artist in Residence an der Universität Cambridge war. Seitdem sind sie ein Paar und arbeiten zusammen. Julia und der Hai ist ihr erster gemeinsamer Roman. Kiran ist preisgekrönte Bestsellerautorin und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Tom hat viele Jahre als gefeierter Künstler gearbeitet und gibt nun sein Debüt als Illustrator. Mit ihrer Katze Luna leben sie in Oxford, in einem Haus zwischen Fluss und Wald.
Posts
Mitreißend
In diesem Buch geht es um die 10-jährige Julia. Zusammen mit ihren Wissenschaftler-Eltern und der Katze Nudel reist sie auf eine Insel, wo ihr Vater arbeiten muss und ihre Mutter den seltenen Grönlandhai erforschen möchte. Das Buch behandelt sehr ernste Themen, wie psychische Gesundheit, Tod, Verlust und Mobbing. Das Buch ist unglaublich mitreißend geschrieben und die Gefühlswelt der kleinen Julia hat mich sehr bewegt. Das einzige woran ich mich etwas gestört habe, ist ihr Alter. Für 10 Jahre ist Julia unglaublich wortgewandt und selbstständig; zu so einem Ausmaß, dass es mir irgendwie unrealistisch erschien. Möglicherweise habe ich aber auch keine Ahnung von kindlichen Entwicklungsstadien 😅
Ein sehr tiefgründiges Buch mit wunderschönen Illustrationen.
Ich habe mit Julia's Geschichte mitgefühlt und mitgefiebert. Das Ende war natürlich vorhersehbar, da im Grunde alle Inhalte darauf hingewiesen haben, nichtsdestotrotz war es ein sehr schönes Buch. Allein wegen der Illustrationen, lohnt es sich.
Okay, abef Abenteuer erwartet
Julia und der Hai - klingt abenteuerlich, magisch und spannend. Leider ist das Buch ganz anders. Dunkel und tief wie die See. Es geht nämlich im bipolare Störungen, Selbstmord, Mobbing. Es ist interessant und hat einen dunklen Charakter durch die zahlreichen Bilder, eine nette Hauptfigur, aber eher einer langweiligen Geschichte. Erst zum Schluss wird es spannend und dann erfährt man auch warum die Mutter ist, wie sie ist. Leider war das vorher gar nicht so ersichtlich. Ich meine, sie will ihre Tochter nicht mitnehmen zum Haifisch-Finden, sie kauft ein Boot ohne Fördermittel. Und plötzlich heißt es, sie hatte ja schon vorher solche Phasen und bringt sich um, weil alles so traurig ist. Fand ich eben etwas schnell und nicht optimal, da hätte es vorher im Buch kommuniziert werden müssen, dass es um ein so wichtiges Thema geht, dann hätte man kein Abenteuer erwartet.
"Julia und der Hai" ist wirklich ein ganz besonderes Buch. Die Geschichte spricht viele sensible Themen feinfühlig und tiefgründig an - und dies mit einer ausserordentlichen Sprach- und Bildgewalt. Unterstrichen wird die Erzählung mit grossartigen Illustrationen, die dieses Werk zu einem Kunstwerk machen. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen und versprechen, dass ihr die Geschichte nicht so schnell vergessen werdet.

Ein Buch für Groß und Klein!
Klappentext: „Ich heiße Julia. Dies ist die Geschichte jenes Sommers, in dem ich beinahe meine Mum verlor und einen Hai fand, der älter als die Bäume war. Keine Sorge, das Ende verrate ich noch nicht ..." Es ist eine hochemotionale Geschichte, die darauf aufmerksam machen soll, was Kinder durchleben, wenn ein Elternteil eine psychische Erkrankung hat. Das Buch ist wichtig, solche Themen dürfen nicht vermieden werden. Wir sehen die Dinge durch Julias Augen, sie versucht ihre Mutter zu verstehen und will sie glücklich machen. Dabei zweifelt sie an sich, da sie denkt, dass ihre Mutter keine Zeit mehr mit ihr verbringen möchte, weil diese es immer ablehnt, Julia mit auf eine Expedition zu nehmen, um den Hai zu sichten. Julia sieht nur, dass ihre Mutter wegen kleineren Rückschlägen oder Vorfällen die Fassung verliert und plötzlich ganz furchtbar traurig ist. So nach und nach denkt sie, dass sie ihre geliebte Mutter verliert. Sie wirkt so verändert und Julia weiß nicht wieso. Die Illustrationen sind sehr ausdrucksstark und verdeutlichen Julias Gefühlslage. Der Hai ist immer präsent und nimmt eine Schlüsselrolle ein. Meiner Meinung nach, symbolisiert er die Hoffnung, da alles mit dem Hai steht oder fällt, was vor allem am Ende deutlich wird. Die Autorin hat mich neugierig gemacht, daher wird der ein oder andere Titel auf meine Wunschliste wandern.

Das Buch hat meiner Meinung wirklich stark angefangen und ich mochte die Geschichte wirklich gerne. Jedoch hat sie sich meiner Meinung nach mit der Zeit etwas verloren und ich war am Ende eher enttäuscht. An sich ist es auf keinen Fall ein schlechtes Buch, jedoch hätte man mehr aus der Geschichte machen können. Ich mochte eigentlich alle Charaktere nicht sonderlich und war die größte Zeit genervt von den Gesprächen. Das Buch war wahrscheinlich einfach zu kurz und dadurch waren die Charaktere relativ oberflächlich ausgearbeitet. Das Ende fand ich auch nur mittelmäßig und leider hat das Buch trotz der schönen Illustrationen nicht begeistern können
Julia zieht mit ihren Eltern für einen Sommer in einen Leuchtturm auf Unst. Ihr Vater hat dort einen Job und Julias Mom und sie begleiten ihn. Wobei Julias Mama darauf aus ist einen Grönlandhai zu finden. Sie ist eine Meeresbiologien, aber ohne finanzielle Unterstützung für eine solche Aktion. Dennoch wagt sie es und merkt dabei aber nicht, wie sie immer wieder ihren Mann und ihre Tochter vor den Kopf stößt. Eines Nachts kommt es zu einem Notfall und Julias Mutter muss ins Krankenhaus. Was passiert ist erfährt Julia eher zufällig am nächsten Tag und flüchtet in den Leuchtturm. Als der Kapitän vor der Tür steht und sagt es gab die Sichtung eines Grönlandhais und das man ihn vermutlich noch erwischen könnte, wenn man am selben Tag rausfährt, ist genau das für Julia beschlossene Sachen. Sie will damit ihrer Mama zeigen, wie sehr sie sie lieb hat. Kann Julia den Traum ihrer Mutter erfüllen? Julia liebt ihre Mutter abgöttisch. Ebenso deren gewisse Eigenheiten und „Kurzschlussreaktionen“. Ihr Vater ist der Ausgeglichene in der Ehe. Er hat es eher mit Zahlen, während Julia und ihre Mutter mehr mit Wörtern klar kommen. Julia ist am Anfang der Pubertät und kommt in die Phase, wo einem Eltern oder gewisse Sachen die sie tun peinlich sind. Hier fand ich es etwas fies, dass Julia so auf ihre Mutter fixiert war. Diese war überdreht, aufgekratzt und im Zweifelsfall mindestens genauso peinlich für Jemanden im Teenageralter wie ihr Dad. Es kristallisiert sich schnell raus, dass Julias Mutter gesundheitlich nicht auf der Höhe is Ihre Stimmungsschwankungen war zumindest ein ziemlich deutliches Indiz, dass etwas nicht stimmte. Was mich traurig stimmte war die Tatsache, dass Julia nicht wirklich einbezogen wurde in das, was da mit ihrer Mutter passiert. Ich glaube, dass der Vater einfach auch überfordert war mit der Situation. Aber genau dieses Nicht-drüber-reden führt zu einer Eskalation, welche beinah in einer Katastrophe endeten. Fazit Die Geschichte war sehr emotional. Gut beschrieben und mir taten die Schlussfolgerungen, welche Julia zog, einfach leid. Mir tat Julia leid. Einfach, weil sie auch Niemand aufklärte. Ich fand die Story auch absolut glaubwürdig und kann mir durchaus vorstellen, dass so etwas passieren kann. Julia empfand ich als tollen Charakter und tolle Tochter. Am Ende 5 Sterne für diese gefühlvolle und wirklich toll erzählte Story.
Ganz zart und leise kommt es daher, unaufgeregt und doch hinterlässt es so viel
**Trigger Warnung, in diesem Buch begegnen dem Leser Themen wie bipolare Störung, Suizid, Tablettenmissbrauch, Mobbing** Ich gestehe, als mir dieses Buch auf der Buchmesse vorgestellt wurde, konnte ich nicht wirklich etwas damit anfangen. Weder mit dem Cover noch mit dem Klappentext, den dieser ist wirklich recht schlicht und wenig aussagekräftig. Dann hatte ich es im Briefkasten und es lag tagelang wie ein Mahnmal auf meinem Schreibtisch und hat mich angeschaut. Irgendetwas hatte dieses Buch… dann habe ich beschloss, es mit dem Hörbuch zu versuchen. Lag vor allem daran, dass ich noch ein anderes am lesen war aber „Julia und der Hai“ wie magisch, ganz laut HIER gerufen hat. Was soll ich sagen… dieses Buch ist wie ein Überraschungsei! Man wird komplett von der Geschichte, sowie vom Inhalt überrascht und mitgerissen. Einmal gestartet, war dieses Buch nicht mehr aus meinem Kopf wegzudenken. Ich musste es einfach beenden und wissen was passiert. Julia ist ein Mädchen, was äußerlich nicht komplett beschrieben wird, sondern nur in Facetten und dies recht zart angedeutet. Man erfährt, dass sie wohl nicht komplett schlank ist und ansonsten auch eher unscheinbar. Aber, sie hat Interessen und diese verfolgt sie. Sie will wie ihre Mutter Meeresbiologin werden. Allerdings ist sie auch für andere Dinge offen und lässt sich inspirieren. Z.B. Das Anschauen von Sternenbilder durch ein Teleskop. Ihr ist nicht wirklich klar, welche Krankheit ihre Mutter plagt und warum sie zwischen Himmelhoch jauchzend und tiefbetrübt wechselt. Sie äußert auch keine Vermutung dazu, sondern hofft einfach, dass eine Uni bereit ist, ihre Forschung zu unterstützen. Hier merkt man, dass mit jedem Umschlag der ankommt, die Stimmung sinkt. Dass es einer grandiosen Idee geschuldet ist, dass sich die Stimmung anhebt, was diese allerdings für Auswirkungen hat, ist in diesem Moment noch nicht ganz klar. Julia freundet sich mit einem Jungen an, der gemobbt wird. Etwas, was sie nicht mag und wo sie ihn unterstützen will, weil sie doch Freunde sind. Unbeabsichtigt wird sie auch zum Mobber. Aber nicht, weil sie es will, sondern weil sie es einfach nicht anders weiß. Hier kann man Kindern wunderbar erklären, was eine Reaktion auf eine Andere bedeutet und das nicht immer alles in Ordnung ist, was man tut und sagt. Das Worte verletzen können, genauso wie Handlungen. Auch die bipolare Störung der Mutter wird zum Thema. Erst recht leise und sachte im Verlauf des Buches, bis zum Ende hin, als diese dann explodiert und noch gepaart wird mit Tablettenkonsum und Suizid. Hier stürzen verschiedene Szenarien auf Julia ein, die sie nicht fassen kann, die dem Leser aber mehr als authentisch und plausibel dargelegt werden. Schnell wird klar, dass der Hai ein Symbol ist, eines an dem sich Julias Mutter festklammert und nicht loslassen kann. Ich will gar nicht mehr zur Story verraten, man muss es einfach selber lesen und erfahren. Dieses Buch ist leise, sachte und wunderschön. Es gibt dem Leser Freiraum sich seine Gedanken zu machen, seine eigenen Schlüsse zu ziehen und am Ende glücklich zu sein und zu danken, dass man dieses Buch lesen durfte. Ich habe natürlich noch in das Buch reingelassen und bin einfach hin und weg von dem Schreibstil. Hören ist das eine, das kann ich nur empfehlen, aber selber lesen das Nächste. Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt, jedes Wort ist genaustens überlegt und genau so eingesetzt, dass es am Ende harmonisch ist und passt. Dieses Buch lässt sich wunderbar lesen. Zusätzlich zu dem Ganzen, gibt es noch Illustrationen, die einem ans Herz gehen. Kurz um gesagt, ein Buch, welches ich komplett unterschätzt habe. Denn es kommt still daher, macht wenig aufsehen um sich selbst, hinterlässt dann aber einen großen Eindruck. Wie ihr seht, das erste Mal…, dass ich meine Worte nicht so zusammenfassen kann, wie ich will, außer…lest es! Ihr werdet ein Buch bekommen, was nicht spannend ist, was nicht actionreich ist. Sondern voller Liebe, Wärme und einer Geschichte die ans Herz geht. Erzählt von einer gesundheitlichen Einschränkung, dem Verhalten eines Menschen, dem unbändigen Wunsch den Hai zu finden und dafür alles zu tun…doch am Ende, ist da dieser kleine Teufel in einem, der es anders will! Nehmt es, setzt euch hin und lasst euch begeistern…lasst euren Gedanken freien Lauf und taucht ab in die Weiten des Meeres. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch, welches auf eine ganz besondere Art und Weise die Krankheit bipolare Störung und weitere eingehende Symptomatiken darlegt. Still, leise, unaufgeregt kommt es daher und erzählt eine Geschichte. Eine von Julia und dem Hai. Ein Hai, der gefunden werden will, der ein Sinnbild für etwas ist und der eine weitaus größere Rolle spielt. Lasst euch verzaubern und begeistern von diesem besonderen Buch.

Ein sehr bewegendes Buch, wunderschön geschrieben und illustriert,...
... aber auch mit sehr ernsten Themen, die es mir manchmal schwer gemacht haben, es weiter zu lesen. Deswegen habe ich für das recht kurze Buch ziemlich lange gebraucht. Ich bin froh, es gelesen zu haben, empfehle es auch gerne weiter, aber es war auch ein bisschen anstrengend.
„Julia und der Hai“ erzählt die Geschichte eines Sommers, einer Familie am Ende der Welt und natürlich eines ganz besonderen Hais. Wunderschön illustriert wird aus dem mystisch erzählten Roman ein beinahe filmreifes Spektakel für junge und alte Leser. Mit ihren Eltern zieht Julia auf die Shetlandinseln in Schottland, da ihrer Mutter als Meeresbiologin dort einen einzigartigen Hai erforschen will. Größer, langsamer und seltener als seine Artgenossen, lebt dieser Hai besonders lang und könnte die Geheimnisse zur Behandlung vieler Krankheiten in sich tragen. Während Julias Mutter sich immer weiter dieser Suche verschreibt, erforscht Julia die Natur ihrer neuen Heimat und findet Freunde in dem überschaubaren Dorf, in dem sie jetzt einen alten Leuchtturm bewohnen. Doch nicht alles ist so wie es scheint…



















