Der zweite Schlaf

Der zweite Schlaf

Softcover
3.252
AntikeBischofKirchen Und KlösterKetzerei

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Description

Der Untergang der Welt, wie wir sie kannten – der neue große Roman von Robert Harris

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?

Robert Harris’ erster Roman »Vaterland« war ein Ereignis. Seine Berühmtheit wuchs mit historischen Politthrillern wie »Pompeji« und seiner groß angelegten Cicero-Trilogie (»Imperium«, »Titan«, »Dictator«). Ob nun Antike oder jüngere Neuzeit (»Intrige«, »Konklave«, »München«) – auch wenn in seinen Büchern faktenfeste und erfundene Historie sich mischen, so muss man den vordergründigen Mantel nicht weit lüpfen, und die hintergründige Aktualität scheint auf. Robert Harris schreibt letztlich immer über das Hier und Jetzt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Dystopias & Utopias
Format
Softcover
Pages
432
Price
11.30 €

Author Description

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf«, »Vergeltung«, »Königsmörder« und zuletzt »Abgrund« wurden allesamt internationale Bestseller. Sein Werk wurde in 40 Sprachen übersetzt; neun seiner Bücher wurden für Kino und TV verfilmt, zuletzt der oscarprämierte Spielfilm »Konklave«. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
20%
6%
5%
3%
58%
8%
51%
43%
35%
13%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
66%
88%
82%
66%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Minimalistisch (100%)

Posts

7
All
2

Mega enttäuschend

Robert Harris zählt zu meinen Lieblingsautor*innen. Gerade auch wegen der Settings, die er in seinen Romanen schafft. Auch hier ist das Grundgerüst eine mega gute Idee: Unsere Zivilisation ist zugrunde gegangen durch eigenes Fehlverhalten (gute Gesellschaftskritik) und lebt ca. 800 Jahre danach wieder in mittelalterlichen Strukturen, in der die Kirche viel Macht hat (mir etwas zu viel populistische Kirchenkritik, aber das ist ok.) Daraus hätte eine mega krasse Geschichte werden können. Aber die Umsetzung ist überhaupt nicht intelligent, sie ist eher faul. Hier ein paar Kritikpunkte: - Der Titel: Bis zum Ende habe ich nicht verstanden, was die Geschichte mit dem Titel zu tun hat. Es wird erwähnt, aber die eigentliche Handlung nimmt keinen Bezug auf den Titel. Mit viel Fantasie könnte damit gemeint sein: die Menschheit hat beim ersten Mal geschlafen und macht nun wieder dieselben Fehler. Ist mir aber sehr uninspiriert. - Das Timing: Die Geschichte zieht sich ewig lang hin, um dann abrupt zu enden. Als müsste der Autor sich zwingen, sie zu Ende zu bringen. - Die Charaktere: Niemand bekommt wirklich Tiefe. Und die Zeichnungen wirken wie Stereotype, die aus einem Lexikon für Roman-Autor*innen entnommen sind. - Der Thrill: Fehlt mir komplett. Mehr könnte ich schreiben, ich belass es dabei... 2 Sterne gibt es, weil es Robert Harris ist und selbst sein schlechtestes Buch (bisher) noch besser als manch andere. Empfehlen werde ich es definitiv nicht. Lesesoundtrack: Tool

2

War leider nichts für mich.

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, reinzukommen, aber auch sonst hat mich die Geschichte nicht gefesselt. Für einen Roman passiert ziemlich wenig, erst so gegen Ende, aber es war nicht so spektakulär, wie ich mir erhofft hatte. Ich habe es mir ehrlicherweise spannender vorgestellt. Was den Titel mit dem Buch zu tun hat, habe ich irgendwie auch nicht verstanden. Vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch, wer weiss. 🥲

War leider nichts für mich.
4

One can hardly tell more about this book than its strange beginning without giving away more than would be good for the reader. A priest arrives in a remote village in medieval Wessex to organize the funeral of the local priest. One night, however, as he looks through the possessions left behind, he finds, among other things, an extremely strange object, what we know to be an iPhone. On this basis, Robert Harris spins a delicious mystery that not only deals with the riddle of this impossibility, but also with big questions of religion, human nature and the inquisitive nature within us. This story is not what it seems at first, and captivates with its twists and revelations. Just like Father Fairfax, you will be eager to learn more, to understand how such a thing is even possible and what secrets still lie in the past. In short: surprising, original and entertaining

1

Der Schluss war total enttäuschend und man hatte den Eindruck, dass das Papier für ein paar Seiten mehr nicht gereicht hat.

4

Vier Sterne für die sehr geniale Idee und die Gestaltung der Grundlagen. Leider endet das Buch für meine Begriffe in der Mitte der Geschichte und dazu noch unbefriedigend. Trotzdem für den Ansatz vier Sterne. Aber hier ist wirklich enorm viel Potenzial verschenkt worden.

4

England nach der Apokalypse, die im Herbst 2025 stattgefunden hat. Es ist wieder ein von der Kirche regierter Bauernstaat, der jegliche Wissenschaft verurteil. Die Menschen kennen keine Elektrizität, sodass die Welt wie wir sie heute kennen auf eine sehr humorvolle Weise beschrieben wird. Z.B. benutzen wir elektronisches Geld, das wir durch die Luft schicken. Einige der so gesehenen Dinge haben mir wirklich zu denken gegeben. Alles in allem habe ich mir die Geschichte aber düsterer vorgestellt. Es sind im Grunde in paar Bauern, Kaufmänner/frauen und ein Priester, die den merkwürdigen Dingen aus dem "Altertum" auf den Grund gehen wollen und hier und da was ausbuddeln. Interessant, aber nicht spannend.

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