Imperium

Imperium

by Robert Harris·Book 1 of 3
Softcover
4.3134
AntikeHistorischer RomanTiroRedner

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Description

Macht will ein Imperium

Pompeji war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt der Trilogie steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Seine gefährlichste Waffe ist das Wort. Sein Name: Marcus Tullius Cicero.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
496
Price
14.40 €

Author Description

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf«, »Vergeltung«, »Königsmörder« und zuletzt »Abgrund« wurden allesamt internationale Bestseller. Sein Werk wurde in 40 Sprachen übersetzt; neun seiner Bücher wurden für Kino und TV verfilmt, zuletzt der oscarprämierte Spielfilm »Konklave«. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Posts

13
All
3.5

Man muss sich für das römische Rechts- und Politiksystem interessieren. Ich finde es als Hörbuch besser als zu lesen.

4.5

Korruption, Fälschungen, Gewalt und Einschüchterung so sieht es wirklich im Senat in Rom aus. Wird sich hier dennoch Cicero der junge, Anwalt durchsetzten können? Durch seine Herkunft ländlicher Natur hat er es durchaus schwer, dennoch fährt er mit seinem Schreiber, der hier auch die Geschichte des Ciceros erzählt, namens Tiro am Anfang des Buches nach Griechenland, um dort von den Besten der Besten zu lernen. Hierbei sind die Leibesübungen und die Redekunst sehr wichtig. Aber selbst muss Cicero lernen wie er sich seinen Rivalenmannschaft stellt. Auch wenn es Niederlagen geben wird. ,, Nur mit Ausdauer kommt man in dieser Welt voran"(S. 103/104) Super toll wie Tiro hier ab und zu die dritte Wand durchbricht und direkt zum Leser spricht. Cicero ist sehr engagiert und stellt sich Herausforderungen. Besonders gibt er nicht auf und macht alles bedacht. Seine Entwicklung ist bemerkenswert. Super gespannt wie es weiter geht.

5

Geschichte hautnah- Robert Harris schafft es, dass die römische Republik mit all seiner Hinterlistigkeit und seinem Glanz wieder lebendig werden zu lassen und nimmt seine Leser mit auf eine spannende Zeitreise in die Antike.

Marcus Tullius Cicero ist ein neu in die Gruppe der Senatoren aufsteigender gerissener, junger Anwalt. Gegen alle Widerstände, die einem politischen Neuling wie Cicero in den Weg gelegt werden, ist sein einziges Ziel, als erster in seiner Familie Konsul zu werden.Als Cicero mit der Anklage gegen den geldgierigen, skrupellosen Statthalter von Sizilien, der Steuern hinterzogen haben soll, betraut wird, wittert er seine Chance. Doch anders als seine Gegner hat er weder ein großes Vermögen, noch viele einflussreiche Freunde. Seine einzige Waffe ist die Kunst der Sprache, durch die er ganz Rom in seinen Bann zieht.

4

Ein Roman, der die Zeit von Cicero von seiner Wahl in den Senat (79 v. Chr.) bis zu seiner Wahl zum Konsul (64 v. Chr.) aus der Perspektive des Sklaven Tiro, Ciceros Sekretär, beschreibt. Es gelingt ein lebendiges Bild von den politischen Verhältnissen in Rom zu zeichnen, sowohl abstrakt über die damaligen politischen Akteure bzw. Machtverhältnisse als auch konkret (z.B. Sitzungen im Senat, Ablauf von Wahlen). Ein Schwerpunkt wird auf Ciceros Fähigkeit gelegt, Bündnisse zu schmieden und machtstrategisch zu agieren. Verhältnismäßigkeit kurz kommt (leider) Ciceros politische Philosophie, weshalb man sich manchmal fragt, worin Ciceros Motiv für all' das liegt. Stilistisch geht der Roman keine Risiken ein, sticht jedoch auch nicht hervor. An den Schlüsselpunkten des Romans gelingt es, dass beim Lesen ein Moment der Spannung entsteht, auch wenn man den Ausgang der Geschichte bereits kennt. Natürlich lassen sich auch gewisse Motive des Romans in die gegenwärtige Zeit übertragen, so bestehen etwa in Harris' Beschreibung der Seeräuber (u.a. als "skrupelloser Feind, hinter dem keine Regierung steht"), deren Treiben letztlich zur "lex gabinia" führte, bemerkenswerte Parallelen zur Charakterisierung von Terrororganisationen in der Zeit des "Global War on Terror". Der im Roman geschilderte Konflikt um das Veto des Volkstribunen Lucius Trebellius gegen jene "lex gabinia" (welches Lucius Trebellius am Ende wegen des überwältigenden Volkswillens zurücknehmen musste) erinnert an jüngere Debatten rund um die Befugnisse von Verfassungsgerichten. Auch der das Zusammenspiel von Massen und Aristokratie, verkörpert durch die Figur des Antonius Hybrida könnte aktueller kaum sein. Insofern findet das Buch aus ausgewogene Balance von gut zu lesendem Roman und geschichtlicher Schilderung, was es gerade für politikinteressierte Leserinnen und Leser lesenswert macht.

4

Teilweise ein bisschen langatmig, sonst hätte es 5 Sterne gegeben

4.5

Geschichte, wie ich es liebe!

Also bis jetzt waren alle Bücher von Robert Harris für mich wahre Goldstücke... Ich liebe seinen Schreibstil, seine Charakterdarstellung ist immer anschaulich und prägend und er macht Geschichte interessant und nicht langweilig. Das Buch hält sich meines Wissens grob an die wirkliche Geschichte Cicero, allerdings war keiner dabei und kann nicht sagen, was Fiktion und was Spannungsbogen ist. Der ist wiedermal richtig gut und man gleitet fix durch die Seiten. Den halben Punkt Abzug gibt's für mich, weil die politische Thematik nicht ganz so meins war, aber wer Cicero kennt, weiß was einem erwartet. Auch habe ich mich hier wieder von Hörbuch unterstützen lassen, weil diverse Podiumsdiskussionen nicht so mein Interesse geschürt haben. Das ich jetzt noch 2 Teile vor mir habe freut mich sehr, da Cäsar dabei auch eine Rolle spielt und das wird richtig interessant...

5

In diesem absolut gelungenen Roman schildert Robert Harris den Aufstieg von Cicero in der Republik bis zum Konsul aus der Sicht seines Sekretärs Tiro. Wie Harris im Nachwort anmerkt, hat dieser tatsächlich eine Bibliografie Ciceros verfasst, die aber verloren gegangen ist. Robert Harris schafft es, Ciceros Karriere und seine herausragenden Fälle vor Gericht auf ungemein spannende Art und Weise und in flüssigem Schreibstil zu verfassen. Da kann kaum ein moderner Politthriller mithalten. Das Genie von Cicero kommt gut zur Geltung und verblüfft immer wieder. Dabei wird Cicero durchaus nicht nur aus strahlender Held dargestellt, die Handlungsweisen, auf die er zurückgreifen muss, um an die Macht zu kommen, sind nicht immer völlig ehrenhaft, jedoch wird auch ganz klar, dass es eben wichtig ist, dass er an die Macht kommt, da es keinen brillanteren Kopf in der römischen Republik gab. In der Politik gibt es genauso wenig wie in anderen Bereichen nur Schwarz und Weiß. Der Ich-Erzähler Tiro ist durchweg sympathisch und selbst ein kleines Genie, so hat er etwa die römische Kurzschrift entwickelt. Ein rundum gelungener Antikthriller und nur der erste Teil der Cicero-Trilogie. Ich kann es kaum erwarten, die beiden nächsten Teile zu lesen!

5

Robert Harris ist einfach einer der Besten, wenn es um historische Romane geht.

3

Einige spannende Erkenntnisse über das römische Rechtssystem, ansonsten fand ich es leider ziemlich langweilig...

4

Obwohl ich eher kein eingefleischter Leser politischer Machtspiele bin, finde ich den Schreibstil und die Erzählweise von Harris sehr unterhaltsam. Er hat das Talent mir geschichtliches Wissen anschaulich und spannend zu erzählen.

5

Einfach nur tolle Art Geschichte darzustellen!

Einfach nur tolle Art Geschichte darzustellen!
4

Nach einem etwas holprigen Anfang, war ich zunehmend fasziniert von der Biografie Ciceros. Generationen von Abiturienten wurden mit seinen Reden und Briefen gequält. Auch ich^^ doch tatsächlich kannte ich insgesamt betrachtet vor allem seine Rolle die er in der Zeit gespielt hat, in der Julius Caesar an die Macht gelangte. Sein berühmten Reden vor dem Senat, aber auch die Serie ROM haben hier ihre stärksten Spuren hinterlassen. Daher fand ich es einfach interessant, mehr über ihn zu erfahren. Robert Harris lässt aber nicht Cicero selbst, sondern einen Sklaven erzählen, der für ihn als Schreiber auch historisch belegt tätig war. Tatsächlich gab es vermutlich eine Biografie, die Tiro geschrieben haben soll und welche verloren ging. Der Autor füllt diese Leerstelle also mit seiner eigenen Phantasie. Durch diese Perspektive hat man auch stärker das Gefühl einer gewissen Authentizität, da Tiro zum einen oft genug als Schreiber tätig war um bei wichtigen Entscheidungen, Entwicklung von Reden und verschiedenen sonstigen Ereignissen dabei zu sein, aber gleichzeitig wirklich private Gespräche nicht miterlebt. Das überbrückt einerseits Dinge, die man aus den heutigen Quellen nicht mehr rekonstruieren kann, aber sorgt auch für einen Blick auf den berühmten Anwalt, der ihn nicht immer nur positiv darstellt. Obwohl Tiro ihn sehr schätzt und von ihm auch geschätzt wird, bleibt seine Stimme gleichzeitig auch kritisch. Er kommentiert im Rückblick, hält sich aber manchmal auch sehr zurück um der Geschichte nicht zu sehr vorzugreifen. Dennoch sorgen diese kleinen Kommentare schon auch für weiteres Interesse. Viele Namen kannte ich. Einmal eben aus dem Lateinunterricht (Ich sag nur Catalina^^) aber auch aus dem Studium. Ich habe aber auch gemerkt, wie schnell man auch vieles wieder vergisst. Daher habe ich einige Personen dann doch noch mal gegoogelt um ihre Rolle nicht zu vergessen. Manches mal hätte ich mir dafür einen Anhang gewünscht, in dem die wichtigsten Personen gelistet werden. So habe ich irgendwann nur noch die Personen im Blick gehalten, die häufiger genannt wurden. Mut zur Lücke quasi^^ für mich hat das dann gut funktioniert. Auch wenn ich gemerkt habe, weshalb ich insgesamt eher ungern Biografien lese und auch reine historische Romane nicht mehr so mein Ding sind, hier freue ich mich das ich dem Ganzen doch noch mal eine Chance gegeben habe. Band 2 und 3 werde ich bald anschließen, darauf freue ich mich schon mal!

5

Die taktische Finesse Ciceros und dessen Redegewandtheit imponieren ausnahmslos. Erzählt aus Sicht Tiros, langjähriger Begleiter und Sklave.

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