Dictator
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Description
Book Information
Author Description
Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf«, »Vergeltung«, »Königsmörder« und zuletzt »Abgrund« wurden allesamt internationale Bestseller. Sein Werk wurde in 40 Sprachen übersetzt; neun seiner Bücher wurden für Kino und TV verfilmt, zuletzt der oscarprämierte Spielfilm »Konklave«. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
Posts
Das letzte Buch der Trilogie. Cicero befindet sich aktuell durch seine Entscheidungen, die er getroffen hat sich gegen gewisse Gruppierungen entgegen zuwirken, aber auch weil er Opfer einer Intrige geworden ist. Jeder strebt nach seinem eigenen wohlempfinden. Dennoch schafft er es in Gnade zu geraten und wieder sein Amt auf zu nehmen. Er will wieder aufsteigen. Ob das klappen wird? Denn die römischen Truppen richten sich nach ihrem Feldherren gegeneinander. Das Ende war durchaus spannender gerade fieberte ich die letzte Hälfte. Klar man weiß wie Caesar stirbt, aber er hat es auch dchon Cicero vorausgesagt, dass er ihn überdauern wird. Auch was mit Cicero passiert gleicht eibem Märtyrer.
Das große Finale der Cicero-Triologie und für mich auch definitiv der beste! Spannend bis zur letzten Seite!
Cicero scheint am Ende: Verbannt ins Exil und getrennt von seiner Frau und seinen Kindern fällt er in eine tiefe Depression. Beinahe glaubt man, dass Ende sei gekommen. Aber noch nicht! Nicht für Cicero! Auf einigen Umwegen kämpft er sich zurück nach Rom, schlägt sich seinen Weg quer durch Senat und die Gerichtshöfe bis er wieder ein mächtiger und einflussreicher Mann in der Stadt und vor allem in der Politik ist. Doch Cäsar und seine zahlreichen Hinterhalte warten hinter jeder Ecke und wollen nur eines: Den Untergang der römischen Republik!
Das beste und letzte Buch der Cicero Trilogie von Robert Harris
Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele. Ut conclave sine libris, ita corpus sine anima. - Marcus Tullius Cicero In der Trilogie erkennt man erst die wahre Bedeutung, die Cicero gebührt. Wer sich nicht gerne mit der Antike beschäftigt, der weiß nicht, welche enormen historischen Auswirkungen Cicero auf Antike und Gegenwart hat. Seine zahlreichen Werke dienen nicht nur dem Verständnis für die damalige Zeit, nein sondern zeigen auch, dass die Menschheit sich im Kern nicht sehr verändert hat. Die Menschen streben heute wie damals nach Macht und Reichtum. Insofern ist die Trilogie ein fabelhaft epischer Einblick in eine längst vergangene Zeit, welche aber dank zahlreicher Antiker Autoren noch über 2000 Jahre später einen Einblick gewährt. Robert Harris merkt in seinem Roman auch die Schattenseiten Ciceros an und schafft einen bemerkenswerten Spagat zwischen historischer Überlieferung und realistischer Fiktion. Zudem wird auch die umstrittene Rolle Ciceros dargestellt. Deutlich wird vor allem die Vielschichtigkeit der Gesellschaft und natürlich die Vielschichtigkeit Ciceros selbst. Er war schließlich nicht nur ein Konsul und Senator, sondern auch bekennender Rhetoriker, Philosoph und Staatsmann. Wer bis hier gelesen hat, dem rate ich dringend an die Trilogie zu lesen, auch wenn das Genre auf den ersten Blick für den ein oder anderen nicht dazu einlädt. Ist es nicht faszinierend, wie wir in eine Welt eingeladen werden, die sich vor über 2000 Jahren abgespielt hat und wir anhand von historischen Überlieferungen über die Geschehnisse der damaligen Zeit nachdenken können?

Puh, Reihe endlich fertig...
Das zog sich ehrlicherweise schlimmer wie Kaugummi. Ja was mit Cäsar passiert ist und wie Cicero sein restliches Leben verlebte, war schon interessant, aber alles drin herum ganz schrecklich langweilig... Tut mir leid, Harris kann eifrig gut schreiben, aber hier lag kaum Spannung oder Abwechslung drin... 🙈
Achtung, Spoiler für diejenigen möglich, die Ciceros Geschichte nicht kennen und sich die Spannung erhalten wollen! Rom, 58 v. Chr. Nachdem Cicero auf Betreiben von Clodius zum Staatsfeind erklärt wurde, muss er aus Rom, sogar aus Italien fliehen. Sein treuer Sekretär Tiro begleitet ihn natürlich, aber seine Familie muss er zurücklassen. Das Exil belastet Cicero schwer und eine Zeit lang sieht es gar nicht so aus, als ob es eine Chance auf Rückkehr gäbe. Der letzte Teil der großartigen Cicero-Trilogie von Robert Harris behandelt den letzten Lebensabschnitt Ciceros und damit seine Exilzeit, die Rückkehr mit Billigung Caesars, den Bürgerkrieg um die römische Republik, den Sieg Caesars und seine Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit sowie seine Ermordung und die unmittelbare Zeit danach. Wie in den beiden Vorgängerbüchern wird die Geschichte von Tiro erzählt, den ich persönlich bereits richtig lieb gewonnen hatte. Ich habe diesen letzten Teil der Trilogie mit ebenso viel Begeisterung gelesen wie seine Vorgänger, mit der Einschränkung, dass ich mit dem Geschehen am Ende der Republik so vertraut bin, dass für mich natürlich keine Spannung entstehen konnte. Das war in den ersten Bänden anders, da ich über Ciceros Wirken und seine genialen Schachzüge vor der Zeit von Caesars Diktatur viel weniger wusste. Besonders interessant fand ich die Darstellung Caesars, der in zunehmenden Maße größenwahnsinnig wird, sich gar zum Gott erklären lässt. In diesem Zusammenhang gab es Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Gegen Ende seines Lebens wird Cicero noch einmal zum mächtigsten Mann in Rom. Doch dann folgt der Verrat durch Octavian, den späteren Augustus, der hier frappierender erscheint als in dem Material, das ich bisher kannte. Die Ermordung Ciceros und vieler weiterer Senatoren tut dem Leser weh, doch letztlich hat Cicero, dem Opportunismus den Rücken gekehrt und ist sich selbst und der Republik treu geblieben. So fügt er sich in sein Schicksal. Ein ungemein lehrreicher und doch gewohnt unterhaltsamer Roman, der wie die gesamte Trilogie ein ausgewogenes Cicero-Bild liefert.
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Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf«, »Vergeltung«, »Königsmörder« und zuletzt »Abgrund« wurden allesamt internationale Bestseller. Sein Werk wurde in 40 Sprachen übersetzt; neun seiner Bücher wurden für Kino und TV verfilmt, zuletzt der oscarprämierte Spielfilm »Konklave«. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
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Das letzte Buch der Trilogie. Cicero befindet sich aktuell durch seine Entscheidungen, die er getroffen hat sich gegen gewisse Gruppierungen entgegen zuwirken, aber auch weil er Opfer einer Intrige geworden ist. Jeder strebt nach seinem eigenen wohlempfinden. Dennoch schafft er es in Gnade zu geraten und wieder sein Amt auf zu nehmen. Er will wieder aufsteigen. Ob das klappen wird? Denn die römischen Truppen richten sich nach ihrem Feldherren gegeneinander. Das Ende war durchaus spannender gerade fieberte ich die letzte Hälfte. Klar man weiß wie Caesar stirbt, aber er hat es auch dchon Cicero vorausgesagt, dass er ihn überdauern wird. Auch was mit Cicero passiert gleicht eibem Märtyrer.
Das große Finale der Cicero-Triologie und für mich auch definitiv der beste! Spannend bis zur letzten Seite!
Cicero scheint am Ende: Verbannt ins Exil und getrennt von seiner Frau und seinen Kindern fällt er in eine tiefe Depression. Beinahe glaubt man, dass Ende sei gekommen. Aber noch nicht! Nicht für Cicero! Auf einigen Umwegen kämpft er sich zurück nach Rom, schlägt sich seinen Weg quer durch Senat und die Gerichtshöfe bis er wieder ein mächtiger und einflussreicher Mann in der Stadt und vor allem in der Politik ist. Doch Cäsar und seine zahlreichen Hinterhalte warten hinter jeder Ecke und wollen nur eines: Den Untergang der römischen Republik!
Das beste und letzte Buch der Cicero Trilogie von Robert Harris
Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele. Ut conclave sine libris, ita corpus sine anima. - Marcus Tullius Cicero In der Trilogie erkennt man erst die wahre Bedeutung, die Cicero gebührt. Wer sich nicht gerne mit der Antike beschäftigt, der weiß nicht, welche enormen historischen Auswirkungen Cicero auf Antike und Gegenwart hat. Seine zahlreichen Werke dienen nicht nur dem Verständnis für die damalige Zeit, nein sondern zeigen auch, dass die Menschheit sich im Kern nicht sehr verändert hat. Die Menschen streben heute wie damals nach Macht und Reichtum. Insofern ist die Trilogie ein fabelhaft epischer Einblick in eine längst vergangene Zeit, welche aber dank zahlreicher Antiker Autoren noch über 2000 Jahre später einen Einblick gewährt. Robert Harris merkt in seinem Roman auch die Schattenseiten Ciceros an und schafft einen bemerkenswerten Spagat zwischen historischer Überlieferung und realistischer Fiktion. Zudem wird auch die umstrittene Rolle Ciceros dargestellt. Deutlich wird vor allem die Vielschichtigkeit der Gesellschaft und natürlich die Vielschichtigkeit Ciceros selbst. Er war schließlich nicht nur ein Konsul und Senator, sondern auch bekennender Rhetoriker, Philosoph und Staatsmann. Wer bis hier gelesen hat, dem rate ich dringend an die Trilogie zu lesen, auch wenn das Genre auf den ersten Blick für den ein oder anderen nicht dazu einlädt. Ist es nicht faszinierend, wie wir in eine Welt eingeladen werden, die sich vor über 2000 Jahren abgespielt hat und wir anhand von historischen Überlieferungen über die Geschehnisse der damaligen Zeit nachdenken können?

Puh, Reihe endlich fertig...
Das zog sich ehrlicherweise schlimmer wie Kaugummi. Ja was mit Cäsar passiert ist und wie Cicero sein restliches Leben verlebte, war schon interessant, aber alles drin herum ganz schrecklich langweilig... Tut mir leid, Harris kann eifrig gut schreiben, aber hier lag kaum Spannung oder Abwechslung drin... 🙈
Achtung, Spoiler für diejenigen möglich, die Ciceros Geschichte nicht kennen und sich die Spannung erhalten wollen! Rom, 58 v. Chr. Nachdem Cicero auf Betreiben von Clodius zum Staatsfeind erklärt wurde, muss er aus Rom, sogar aus Italien fliehen. Sein treuer Sekretär Tiro begleitet ihn natürlich, aber seine Familie muss er zurücklassen. Das Exil belastet Cicero schwer und eine Zeit lang sieht es gar nicht so aus, als ob es eine Chance auf Rückkehr gäbe. Der letzte Teil der großartigen Cicero-Trilogie von Robert Harris behandelt den letzten Lebensabschnitt Ciceros und damit seine Exilzeit, die Rückkehr mit Billigung Caesars, den Bürgerkrieg um die römische Republik, den Sieg Caesars und seine Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit sowie seine Ermordung und die unmittelbare Zeit danach. Wie in den beiden Vorgängerbüchern wird die Geschichte von Tiro erzählt, den ich persönlich bereits richtig lieb gewonnen hatte. Ich habe diesen letzten Teil der Trilogie mit ebenso viel Begeisterung gelesen wie seine Vorgänger, mit der Einschränkung, dass ich mit dem Geschehen am Ende der Republik so vertraut bin, dass für mich natürlich keine Spannung entstehen konnte. Das war in den ersten Bänden anders, da ich über Ciceros Wirken und seine genialen Schachzüge vor der Zeit von Caesars Diktatur viel weniger wusste. Besonders interessant fand ich die Darstellung Caesars, der in zunehmenden Maße größenwahnsinnig wird, sich gar zum Gott erklären lässt. In diesem Zusammenhang gab es Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Gegen Ende seines Lebens wird Cicero noch einmal zum mächtigsten Mann in Rom. Doch dann folgt der Verrat durch Octavian, den späteren Augustus, der hier frappierender erscheint als in dem Material, das ich bisher kannte. Die Ermordung Ciceros und vieler weiterer Senatoren tut dem Leser weh, doch letztlich hat Cicero, dem Opportunismus den Rücken gekehrt und ist sich selbst und der Republik treu geblieben. So fügt er sich in sein Schicksal. Ein ungemein lehrreicher und doch gewohnt unterhaltsamer Roman, der wie die gesamte Trilogie ein ausgewogenes Cicero-Bild liefert.









