
310 Followers
HIGHLIGHT!
Ich dachte am Anfang echt, dass Kaskaden einfach ein schönes Debüt über Freundinnenschaft wird. Aber wow, dieses Buch geht so viel tiefer. Ich hab Jojo so schnell ins Herz geschlossen, weil sie sich einfach unglaublich echt anfühlt. Wie sie mit ihren Freunden redet, wie sie ständig das Gefühl hat, an der Uni nicht dazuzugehören, weil sie aus einer Familie kommt, in der Studieren eben nicht selbstverständlich ist: das war alles so nahbar und nachvollziehbar. Ich konnte ihre Selbstzweifel total verstehen und hab beim Lesen einfach die ganze Zeit gehofft, dass sie irgendwann erkennt, wie toll sie eigentlich ist. Auch wie sie darunter leidet, dass ihre beste Freundin sie einfach verlassen hat, hat mich echt mitgenommen. Dass sie deshalb Mauern hochzieht, fühlt sich überhaupt nicht konstruiert an, sondern einfach menschlich. Genauso ihre Zwänge, die aus diesen Unsicherheiten heraus entstehen. Die sind so authentisch beschrieben, dass man richtig merkt, wie gefangen sie in ihren Gedanken ist und wie schwer es ist, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Und dann dieser Schreibstil. Der liest sich so leicht und trotzdem steckt so viel darin. So viele Sätze, bei denen ich kurz innehalten musste, und so viel Empathie für die Figuren. Über allem steht immer wieder diese Frage, die man sich selbst doch auch ständig stellt: Bin ich genug? Wo gehöre ich hin? Werde ich irgendwann wieder verlassen? Ein Roman der unglaublich stark zeigt, was es bedeutet zu studieren, wenn man aus armen Verhältnissen kommt. Wie sehr die Kindheit einen prägt, selbst wenn man versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. ein Buch das von Freundschaft, Verlust, Herkunft und Selbstzweifeln erzählt, ohne jemals belehrend zu sein. Alles fühlt sich echt an – und genau das macht dieses Buch für mich so besonders.

6 days ago
HIGHLIGHT!
Ich dachte am Anfang echt, dass Kaskaden einfach ein schönes Debüt über Freundinnenschaft wird. Aber wow, dieses Buch geht so viel tiefer. Ich hab Jojo so schnell ins Herz geschlossen, weil sie sich einfach unglaublich echt anfühlt. Wie sie mit ihren Freunden redet, wie sie ständig das Gefühl hat, an der Uni nicht dazuzugehören, weil sie aus einer Familie kommt, in der Studieren eben nicht selbstverständlich ist: das war alles so nahbar und nachvollziehbar. Ich konnte ihre Selbstzweifel total verstehen und hab beim Lesen einfach die ganze Zeit gehofft, dass sie irgendwann erkennt, wie toll sie eigentlich ist. Auch wie sie darunter leidet, dass ihre beste Freundin sie einfach verlassen hat, hat mich echt mitgenommen. Dass sie deshalb Mauern hochzieht, fühlt sich überhaupt nicht konstruiert an, sondern einfach menschlich. Genauso ihre Zwänge, die aus diesen Unsicherheiten heraus entstehen. Die sind so authentisch beschrieben, dass man richtig merkt, wie gefangen sie in ihren Gedanken ist und wie schwer es ist, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Und dann dieser Schreibstil. Der liest sich so leicht und trotzdem steckt so viel darin. So viele Sätze, bei denen ich kurz innehalten musste, und so viel Empathie für die Figuren. Über allem steht immer wieder diese Frage, die man sich selbst doch auch ständig stellt: Bin ich genug? Wo gehöre ich hin? Werde ich irgendwann wieder verlassen? Ein Roman der unglaublich stark zeigt, was es bedeutet zu studieren, wenn man aus armen Verhältnissen kommt. Wie sehr die Kindheit einen prägt, selbst wenn man versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. ein Buch das von Freundschaft, Verlust, Herkunft und Selbstzweifeln erzählt, ohne jemals belehrend zu sein. Alles fühlt sich echt an – und genau das macht dieses Buch für mich so besonders.
6 days ago








