Verlorene Schäfchen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.
Mit hinreißender Lakonie erzählt Madeline Cash von einer Familie kurz vor dem Kollaps in den Turbulenzen unserer durchmodernisierten Welt. »Verlorene Schäfchen« ist der Familienroman der Stunde.
Book Information
Author Description
Madeline Cash hat das Online-Magazin Forever Mag mitgegründet und den Kurzgeschichtenband »Earth Angel« veröffentlicht. »Verlorene Schäfchen« ist ihr vielbeachteter Debütroman, der in den USA und Großbritannien von Kritiker*innen wie Leser*innen gefeiert wurde und auf der Sunday Times Bestseller-Liste stand. Cash lebt derzeit in Bath.
Posts
“Verlorene Schäfchen” von Madeline Cash (ins Deutsche übersetzt von Sophie Zeitz) handelt von der Familie Flynn, die angelehnt sein soll an die us-amerikanische Durchschnittsfamilie. Der Vater ist suizidal und nachlässig in seinem Job, die Mutter will die Ehe öffnen, weil sie unzufrieden ist, die älteste Tochter datet einen Soldaten, “Kriegsverbrecher-Wes”, die mittlere hat einen Online-Freund und ist dabei, sich dem IS anzuschließen und die jüngste ist hochintelligent und kommt einer Verschwörung auf die Spur. Die Hörbuchfassung wird gelesen von Britta Steffenhagen, die perfekt zu diesem Fiebertraum von Geschichte passt. Die vielen skurillen Details ergeben ein überzeichnetes Mosaik der zerfallenden Kleinfamilie und Gesellschaft. Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt, man weiß nicht, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Insgesamt mochte ich den bizarren Humor und Geschichte sehr - allerdings haben mich dann Geschehnisse in der zweiten Hälfte des Buches zu sehr an die Ep**ein-Files erinnert - das hat dann einen faden Beigeschmack hinterlassen, insbesondere, weil ich nicht einschätzen konnte, in welche Richtung sich die Handlung weiter entwickelt. Letztlich passte es als Gesellschaftssatire aber wohl perfekt zur Geschichte. “Verlorene Schäfchen” ist für mich definitiv ein Buch, das mir aus verschiedensten Gründen im Gedächtnis bleiben wir, wenn auch alles andere als leichte Kost. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Spannender Einblick in eine skurrile Familie
Madeline Cash zeichnet eine Familie, die völlig chaotisch und zerrüttet wirkt, letztlich aber doch eine Einheit ist, wenn es darauf ankommt - auf ihre eigene Weise. Familie Flynn wird mit viel Situationskomik dargestellt. Der Roman liest sich leicht weg und hat mich richtig gut unterhalten. Gegen Ende wurde er durch seltsame Verstrickungen mit einem durchgeknallten Milliardär sogar sehr spannend. Die Charaktere waren wohl alle etwas überspitzt, aber dennoch authentisch dargestellt und ich mochte jeden irgendwie auf seine eigene schrullige Art. Tolles Buch, um aus einer Leseflaute rauszukommen.
So amüsant und immer unerwartet. Gleich zu Beginn als die kleine dem Pfarrer ihre Sünden beichtet habe ich mich so köstlich amüsiert Was für eine kuriose Geschichte, dieser Humor, diese Figuren 😅😅 herrlich. Wie kommt man auf sowas amüsantes verrücktes Das schöne ist das man nie zu viel hat von diesem Humor sondern immer mehr davon will und natürlich auch bekommt Grandios auch die Sprecherin, wie sie das liest ohne sich kaputt zu lachen, Chapeau 👏👏 Absolut empfehlenswert ⭐⭐⭐⭐
Eine Familie kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Seit es in der Ehe der Fynns kriselt, geht es für sämtliche Familienmitglieder bergab – und es ist herrlich spaßig, sie dabei zu begleiten! Was ich gleich zu Beginn hervorheben möchte, ist der unglaublich gelungene Schreibstil. Madeline Cash schreibt herrlich trocken-humorig nicht nur über die Abwege der Fynns, sondern über sämtliche handelnde Figuren dieses Romans. Da ist der Pfarrer, der gegen eine Mückenplage in seiner Kirche kämpft, da ist ein Milliardär mit Größenwahn (nicht ganz so abwegig), da ist die Leiterin der Selbsthilfegruppe »Die verlorenen Schäfchen«, die für die Mückenplage in der Kirche verantwortlich ist ... Eine ganz Menge skurriler Figuren bevölkern die amerikanische Vorstadt, in der sich das absurde Geschehen entfaltet. Diese Figuren sind eine weitere Stärke des Buches. Obwohl jede einzelne von ihren alle komplett überzeichnet ist, erwecken sie den Eindruck, eigenständig handelnde und fühlende Individuen zu sein. Als Leser fiebert und leidet man unwillkürlich mit ihnen mit. Gerade die 3 Töchter der Flynns wachsen einem ans Herz, in ihren Versuchen, sich als Teenager in einer Welt zurechtzufinden, in der nichts garantiert zu sein scheint und sich alles stets im Wandel befindet. Ich hätte den Eskapaden der Flynns noch länger folgen können, doch etwa ab der Hälfte bekommt die Story sowohl einen leicht anderen Ton als auch eine anderen Schwerpunkt. Für mich hätte es die im Klappentext erwähnte Verschwörung nicht gebraucht, die Story war auch so packend genug. Da hat mich der Text dann auch stellenweise verloren, das war mir insgesamt dann doch eine Spur zu drüber. Die Präzision, mit der besonders in der ersten Hälfte Familien- und Kleinstadtdynamiken seziert wurden, leidet anschließend meiner Ansicht nach unter dem Plot und verliert an Witz und Schärfe. Dennoch eine Leseempfehlung für alle, die skurille Figuren, unkonventionell Familienmodelle und trockenen Humor lieben! Gleichzeitig Tragikömodie, Coming-of-Age-Story und Portrait einer ziemlich (un)gewöhnlichen Familie sorgt »Verlorene Schäfchen« für gute Unterhaltung – wenn mit ein paar Abstrichen in der zweiten Romanhälfte.
Monatshighlight!
Dieser Roman handelt von Familie Flynn, einer fünfköpfigen höchst skurrilen Familie, die in einer religiös geprägter amerikanischen Vorstadt lebt. In den ersten Kapiteln werden die Familienmitglieder nach und nach vorgestellt. Ich war immer wieder überrascht, dass keines von ihnen weniger schräg ist als die anderen. Schon die Persönlichkeit jeder einzelnen Figur ist äußerst unterhaltsam, total überspitzt, aber auf eine vollkommen gelungene Art. Die Dialoge sind auf den Punkt, und der Roman ist an wirklich vielen Stellen sehr witzig. Hier möchte ich ein großes Shout-out an die Übersetzerin aussprechen, Sophie Zeitz, denn absolut jeder Gag funktioniert in dieser deutschen Übersetzung. Auch die Geschichte entwickelt sich "wild", im Sinne von, passiert dir im echten Leben nicht, ist hier aber trotzdem total glaubhaft. Zwischendurch wird es so spannend, dass mir die Lacher im Hals stecken blieben. Neben viel Humor steckt im Roman auch richtig viel Gesellschaftskritik. Aber zum Glück sind die Entwicklungen nicht zu krass. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Roman von allen ohne Triggerwarnung gelesen werden kann. Ich kann nur empfehlen, das auch zu tun.
Ein Buch, so schnell und verrückt wie ein Kinofilm
Ich babe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Die Familie Flynn ist schon ejn bisschen speziell. Eine kaputte Ehe mit einer speziellen "Vereinbarung" und drei Töchter, jede für sich speziell. Die große steht kurz vor Ihrem Schulabschluss, probiert sich nebenbei mit Drogen aus und ist verliebt, ausgerechnet in den stillen Kriegsverbrecher Wes. Die mittlere ist auch verliebt, online und tauscht sich mit ihrem Crush zu merkwürdigen Themen, wie der Frage, welche chemikalie besonders gut brennt aus. Die jüngste spricht viel zu viele Sprachen, langweilt sich in der Schule und wittert überall Verschwörungen. Vor allem bei dem merkwürdigen superreichen Boss Ihres Vaters. Ob da was dran ist? Die Autorin wechselt in schnellen Schnitten von Person zu Person, von Szene zu Szene. Und obwohl alles irgendwie völlig absurd wirkt, verliebt man sich doch schnell in die Karaktäre und will wissen, wie es für sie weiter geht. Denn niemand ist perfekt, niemand komplett böse. Sie sind alle nicht schwarz-weiß. Das alles mit einer guten Priese Humor und alle wirken sehr real. Alle leben alle für sich und sind dann doch eng miteinander verbunden.
Urkomische Reise in das Leben einer fast normalen Vorstadtfamilie
Das ist mal ein Buch, das richtig Gas gibt: von Seite 1 werden wir mit den schrulligen und abstrus liebenswerten Mitgliedern der Familie Flynn konfrontiert. Hier hat jeder ganz eigene Herausforderungen, sei es das Aufdecken von Verschwörungen, außereheliche (Fast-)Affären oder das Bauen einer Bombe im Namen der Liebe. Ist das albern und überzeichnet? Ja. Macht es trotzdem Spaß? Definitiv! Ich habe das Buch trotz einiger Fragezeichen zum Ende sehr geliebt, es hat einfach viel Spaß gemacht.
Das Buch hätte so gut und amüsant angefangen. Irgendwann wurde es schräg und manchmal hat mir auch die Ausdrucksweise nicht gefallen, vor allem bei Sexszenen, die absolut nicht dazu gepasst haben. Irgendwann kam dann noch eine Vampirszene dazu und das Ende wiederum war wieder richtig nett. War okay, würde ich sagen!
Chaosfamilie
Dieses Buch ist definitiv mal was anderes. Bud und Catherine stecken mitten in einer Midlife-Crisis-Ehekrise und müssen sich gleichzeitig um ihre drei ungestümen Töchter kümmern. Dabei bieten sich die einzelnen Erzählstränge den reinsten Schlagabtausch, was Wahnwitzigkeit und Absurdität angeht! Und teilweise ist es so urkomisch, Madeline Cashs Schreibstil ist herrlich trocken und wortgewandt, das war wirklich mein Highlight. Eventuell ein MINI-Spoiler und ich will auch nicht zu viel vorwegnehmen, jedoch finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass inmitten von all dem Chaos und Humor die Story gegen Ende einen ziemlich düsteren Abstecher macht. Nur so als kleine Warnung. Ich bin nach dem Lesen etwas unschlüssig, was ich aus der Geschichte mitnehme. Es war unterhaltsam, und die Charaktere sehr originell. Trotzdem hat es mich nicht zu 100 Prozent erreicht, obwohl die Formel dazu da war. 3,5/5
Familie Flynn fällt auseinander. Jüngste Tochter Harper ist genauso hochbegabt wie von Gewalt fasziniert, mittlere Tochter Louise schreibt online mit einem islamistischen Terroristen und die älteste Tochter Abigail dated einen Kerl den alle „War Crimes Wes“ nennen. Die Eltern sind nicht besser dran, Mutter Catherine ist arbeitslos, trinkt zu viel und dated den Nachbarn. Vater Bud tritt einer katholischen Selbsthilfegruppe bei und fängt eine Beziehung mit der Gruppenleiterin an. Gleichzeitig scheint Bud‘s Arbeitgeber, der skrupellose und mysteriöse Milliardär Paul Alabaster, nichts Gutes im Schilde zu führen. Das Buch ist im Grunde wie die Simpsons, total chaotisch und lustig mit richtig cleveren Dialogen. Nur die Handlung hat für mich im Laufe des Buches immer mehr nachgelassen und ich war am Ende schon ein wenig enttäuscht, weil es viel stärker und besser anfing und ich dann hohe Erwartungen hatte. Trotzdem ein ganz witziges und leichtes Buch für zwischendurch. 7.5/10
how unhinged? „lost lambs“ von madeline cash beantwortet das ganze einfach nur mit „ja“. die storyline ist auf den ersten blick super simpel - dysfunktionale familie, eltern entscheiden sich, ihre ehe zu öffnen, um doch noch etwas aus dem leben raus zu holen. meanwhile gehen die drei töchter komplett crashout, jede auf ihre eigene art und weise. sonstige storyline? vorhanden, aber gar nicht so relevant. alle familienmitglieder müssen sich durch ihre eigenen struggles hindurch manövrieren. manchmal zusammen, manchmal gegeneinander, meistens auch für sich allein. und um es in eindeutigen worten zu sagen: i loved everything that is wrong with this family. madeline cash hat super eigenartige, spezielle charaktere entwickelt, die irgendwie nicht so richtig sympathisch sind, diese aber durch ihre weirdness und lost lamb-ness dennoch zu super likeable persona macht. so nahbar und out of this world gleichzeitig. die toxische beziehung, aus der man aber nicht so richtig raus will, denn eigentlich hat man doch eine ziemlich gute zeit. und vor allem eine witzige. ES IST SO WITZIG, period. super gespannt bin ich übrigens auf die deutsche übersetzung - wie dieses fantastische gnats-wortspiel umgesetzt wird kann ich mir stand jetzt nicht vorstellen, aber es ist chef‘s kiss. mücken weg, wortspiel weg. impressive. es ist smart, es ist satire, es ist ein bisschen drüber und einfach voll mit popkulturellen kleinen hints. „lost lambs“ von madeline cash ist einfach nur hilarious und eine absolute empfehlung.

Skurril
Eine skurrile Satire mit sehr speziellen Humor und vielen überspitzten Passagen. Die Charaktere sind durchaus interessant, aber speziell. Stellenweise fand ich es unpassend vulgär und niveaulos. Vor allem der Anfang zeigt einfach nur Eltern, die ihre Kinder komplett vernachlässigen und verwahrlosen lassen, was in keinerlei Kontext lustig ist. Ich konnte einige Parallelen zu Bobs Burger erkennen, womöglich ist die Autorin ja ein Fan der Serie.
Description
Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.
Mit hinreißender Lakonie erzählt Madeline Cash von einer Familie kurz vor dem Kollaps in den Turbulenzen unserer durchmodernisierten Welt. »Verlorene Schäfchen« ist der Familienroman der Stunde.
Book Information
Author Description
Madeline Cash hat das Online-Magazin Forever Mag mitgegründet und den Kurzgeschichtenband »Earth Angel« veröffentlicht. »Verlorene Schäfchen« ist ihr vielbeachteter Debütroman, der in den USA und Großbritannien von Kritiker*innen wie Leser*innen gefeiert wurde und auf der Sunday Times Bestseller-Liste stand. Cash lebt derzeit in Bath.
Posts
“Verlorene Schäfchen” von Madeline Cash (ins Deutsche übersetzt von Sophie Zeitz) handelt von der Familie Flynn, die angelehnt sein soll an die us-amerikanische Durchschnittsfamilie. Der Vater ist suizidal und nachlässig in seinem Job, die Mutter will die Ehe öffnen, weil sie unzufrieden ist, die älteste Tochter datet einen Soldaten, “Kriegsverbrecher-Wes”, die mittlere hat einen Online-Freund und ist dabei, sich dem IS anzuschließen und die jüngste ist hochintelligent und kommt einer Verschwörung auf die Spur. Die Hörbuchfassung wird gelesen von Britta Steffenhagen, die perfekt zu diesem Fiebertraum von Geschichte passt. Die vielen skurillen Details ergeben ein überzeichnetes Mosaik der zerfallenden Kleinfamilie und Gesellschaft. Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt, man weiß nicht, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Insgesamt mochte ich den bizarren Humor und Geschichte sehr - allerdings haben mich dann Geschehnisse in der zweiten Hälfte des Buches zu sehr an die Ep**ein-Files erinnert - das hat dann einen faden Beigeschmack hinterlassen, insbesondere, weil ich nicht einschätzen konnte, in welche Richtung sich die Handlung weiter entwickelt. Letztlich passte es als Gesellschaftssatire aber wohl perfekt zur Geschichte. “Verlorene Schäfchen” ist für mich definitiv ein Buch, das mir aus verschiedensten Gründen im Gedächtnis bleiben wir, wenn auch alles andere als leichte Kost. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Spannender Einblick in eine skurrile Familie
Madeline Cash zeichnet eine Familie, die völlig chaotisch und zerrüttet wirkt, letztlich aber doch eine Einheit ist, wenn es darauf ankommt - auf ihre eigene Weise. Familie Flynn wird mit viel Situationskomik dargestellt. Der Roman liest sich leicht weg und hat mich richtig gut unterhalten. Gegen Ende wurde er durch seltsame Verstrickungen mit einem durchgeknallten Milliardär sogar sehr spannend. Die Charaktere waren wohl alle etwas überspitzt, aber dennoch authentisch dargestellt und ich mochte jeden irgendwie auf seine eigene schrullige Art. Tolles Buch, um aus einer Leseflaute rauszukommen.
So amüsant und immer unerwartet. Gleich zu Beginn als die kleine dem Pfarrer ihre Sünden beichtet habe ich mich so köstlich amüsiert Was für eine kuriose Geschichte, dieser Humor, diese Figuren 😅😅 herrlich. Wie kommt man auf sowas amüsantes verrücktes Das schöne ist das man nie zu viel hat von diesem Humor sondern immer mehr davon will und natürlich auch bekommt Grandios auch die Sprecherin, wie sie das liest ohne sich kaputt zu lachen, Chapeau 👏👏 Absolut empfehlenswert ⭐⭐⭐⭐
Eine Familie kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Seit es in der Ehe der Fynns kriselt, geht es für sämtliche Familienmitglieder bergab – und es ist herrlich spaßig, sie dabei zu begleiten! Was ich gleich zu Beginn hervorheben möchte, ist der unglaublich gelungene Schreibstil. Madeline Cash schreibt herrlich trocken-humorig nicht nur über die Abwege der Fynns, sondern über sämtliche handelnde Figuren dieses Romans. Da ist der Pfarrer, der gegen eine Mückenplage in seiner Kirche kämpft, da ist ein Milliardär mit Größenwahn (nicht ganz so abwegig), da ist die Leiterin der Selbsthilfegruppe »Die verlorenen Schäfchen«, die für die Mückenplage in der Kirche verantwortlich ist ... Eine ganz Menge skurriler Figuren bevölkern die amerikanische Vorstadt, in der sich das absurde Geschehen entfaltet. Diese Figuren sind eine weitere Stärke des Buches. Obwohl jede einzelne von ihren alle komplett überzeichnet ist, erwecken sie den Eindruck, eigenständig handelnde und fühlende Individuen zu sein. Als Leser fiebert und leidet man unwillkürlich mit ihnen mit. Gerade die 3 Töchter der Flynns wachsen einem ans Herz, in ihren Versuchen, sich als Teenager in einer Welt zurechtzufinden, in der nichts garantiert zu sein scheint und sich alles stets im Wandel befindet. Ich hätte den Eskapaden der Flynns noch länger folgen können, doch etwa ab der Hälfte bekommt die Story sowohl einen leicht anderen Ton als auch eine anderen Schwerpunkt. Für mich hätte es die im Klappentext erwähnte Verschwörung nicht gebraucht, die Story war auch so packend genug. Da hat mich der Text dann auch stellenweise verloren, das war mir insgesamt dann doch eine Spur zu drüber. Die Präzision, mit der besonders in der ersten Hälfte Familien- und Kleinstadtdynamiken seziert wurden, leidet anschließend meiner Ansicht nach unter dem Plot und verliert an Witz und Schärfe. Dennoch eine Leseempfehlung für alle, die skurille Figuren, unkonventionell Familienmodelle und trockenen Humor lieben! Gleichzeitig Tragikömodie, Coming-of-Age-Story und Portrait einer ziemlich (un)gewöhnlichen Familie sorgt »Verlorene Schäfchen« für gute Unterhaltung – wenn mit ein paar Abstrichen in der zweiten Romanhälfte.
Monatshighlight!
Dieser Roman handelt von Familie Flynn, einer fünfköpfigen höchst skurrilen Familie, die in einer religiös geprägter amerikanischen Vorstadt lebt. In den ersten Kapiteln werden die Familienmitglieder nach und nach vorgestellt. Ich war immer wieder überrascht, dass keines von ihnen weniger schräg ist als die anderen. Schon die Persönlichkeit jeder einzelnen Figur ist äußerst unterhaltsam, total überspitzt, aber auf eine vollkommen gelungene Art. Die Dialoge sind auf den Punkt, und der Roman ist an wirklich vielen Stellen sehr witzig. Hier möchte ich ein großes Shout-out an die Übersetzerin aussprechen, Sophie Zeitz, denn absolut jeder Gag funktioniert in dieser deutschen Übersetzung. Auch die Geschichte entwickelt sich "wild", im Sinne von, passiert dir im echten Leben nicht, ist hier aber trotzdem total glaubhaft. Zwischendurch wird es so spannend, dass mir die Lacher im Hals stecken blieben. Neben viel Humor steckt im Roman auch richtig viel Gesellschaftskritik. Aber zum Glück sind die Entwicklungen nicht zu krass. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Roman von allen ohne Triggerwarnung gelesen werden kann. Ich kann nur empfehlen, das auch zu tun.
Ein Buch, so schnell und verrückt wie ein Kinofilm
Ich babe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Die Familie Flynn ist schon ejn bisschen speziell. Eine kaputte Ehe mit einer speziellen "Vereinbarung" und drei Töchter, jede für sich speziell. Die große steht kurz vor Ihrem Schulabschluss, probiert sich nebenbei mit Drogen aus und ist verliebt, ausgerechnet in den stillen Kriegsverbrecher Wes. Die mittlere ist auch verliebt, online und tauscht sich mit ihrem Crush zu merkwürdigen Themen, wie der Frage, welche chemikalie besonders gut brennt aus. Die jüngste spricht viel zu viele Sprachen, langweilt sich in der Schule und wittert überall Verschwörungen. Vor allem bei dem merkwürdigen superreichen Boss Ihres Vaters. Ob da was dran ist? Die Autorin wechselt in schnellen Schnitten von Person zu Person, von Szene zu Szene. Und obwohl alles irgendwie völlig absurd wirkt, verliebt man sich doch schnell in die Karaktäre und will wissen, wie es für sie weiter geht. Denn niemand ist perfekt, niemand komplett böse. Sie sind alle nicht schwarz-weiß. Das alles mit einer guten Priese Humor und alle wirken sehr real. Alle leben alle für sich und sind dann doch eng miteinander verbunden.
Urkomische Reise in das Leben einer fast normalen Vorstadtfamilie
Das ist mal ein Buch, das richtig Gas gibt: von Seite 1 werden wir mit den schrulligen und abstrus liebenswerten Mitgliedern der Familie Flynn konfrontiert. Hier hat jeder ganz eigene Herausforderungen, sei es das Aufdecken von Verschwörungen, außereheliche (Fast-)Affären oder das Bauen einer Bombe im Namen der Liebe. Ist das albern und überzeichnet? Ja. Macht es trotzdem Spaß? Definitiv! Ich habe das Buch trotz einiger Fragezeichen zum Ende sehr geliebt, es hat einfach viel Spaß gemacht.
Das Buch hätte so gut und amüsant angefangen. Irgendwann wurde es schräg und manchmal hat mir auch die Ausdrucksweise nicht gefallen, vor allem bei Sexszenen, die absolut nicht dazu gepasst haben. Irgendwann kam dann noch eine Vampirszene dazu und das Ende wiederum war wieder richtig nett. War okay, würde ich sagen!
Chaosfamilie
Dieses Buch ist definitiv mal was anderes. Bud und Catherine stecken mitten in einer Midlife-Crisis-Ehekrise und müssen sich gleichzeitig um ihre drei ungestümen Töchter kümmern. Dabei bieten sich die einzelnen Erzählstränge den reinsten Schlagabtausch, was Wahnwitzigkeit und Absurdität angeht! Und teilweise ist es so urkomisch, Madeline Cashs Schreibstil ist herrlich trocken und wortgewandt, das war wirklich mein Highlight. Eventuell ein MINI-Spoiler und ich will auch nicht zu viel vorwegnehmen, jedoch finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass inmitten von all dem Chaos und Humor die Story gegen Ende einen ziemlich düsteren Abstecher macht. Nur so als kleine Warnung. Ich bin nach dem Lesen etwas unschlüssig, was ich aus der Geschichte mitnehme. Es war unterhaltsam, und die Charaktere sehr originell. Trotzdem hat es mich nicht zu 100 Prozent erreicht, obwohl die Formel dazu da war. 3,5/5
Familie Flynn fällt auseinander. Jüngste Tochter Harper ist genauso hochbegabt wie von Gewalt fasziniert, mittlere Tochter Louise schreibt online mit einem islamistischen Terroristen und die älteste Tochter Abigail dated einen Kerl den alle „War Crimes Wes“ nennen. Die Eltern sind nicht besser dran, Mutter Catherine ist arbeitslos, trinkt zu viel und dated den Nachbarn. Vater Bud tritt einer katholischen Selbsthilfegruppe bei und fängt eine Beziehung mit der Gruppenleiterin an. Gleichzeitig scheint Bud‘s Arbeitgeber, der skrupellose und mysteriöse Milliardär Paul Alabaster, nichts Gutes im Schilde zu führen. Das Buch ist im Grunde wie die Simpsons, total chaotisch und lustig mit richtig cleveren Dialogen. Nur die Handlung hat für mich im Laufe des Buches immer mehr nachgelassen und ich war am Ende schon ein wenig enttäuscht, weil es viel stärker und besser anfing und ich dann hohe Erwartungen hatte. Trotzdem ein ganz witziges und leichtes Buch für zwischendurch. 7.5/10
how unhinged? „lost lambs“ von madeline cash beantwortet das ganze einfach nur mit „ja“. die storyline ist auf den ersten blick super simpel - dysfunktionale familie, eltern entscheiden sich, ihre ehe zu öffnen, um doch noch etwas aus dem leben raus zu holen. meanwhile gehen die drei töchter komplett crashout, jede auf ihre eigene art und weise. sonstige storyline? vorhanden, aber gar nicht so relevant. alle familienmitglieder müssen sich durch ihre eigenen struggles hindurch manövrieren. manchmal zusammen, manchmal gegeneinander, meistens auch für sich allein. und um es in eindeutigen worten zu sagen: i loved everything that is wrong with this family. madeline cash hat super eigenartige, spezielle charaktere entwickelt, die irgendwie nicht so richtig sympathisch sind, diese aber durch ihre weirdness und lost lamb-ness dennoch zu super likeable persona macht. so nahbar und out of this world gleichzeitig. die toxische beziehung, aus der man aber nicht so richtig raus will, denn eigentlich hat man doch eine ziemlich gute zeit. und vor allem eine witzige. ES IST SO WITZIG, period. super gespannt bin ich übrigens auf die deutsche übersetzung - wie dieses fantastische gnats-wortspiel umgesetzt wird kann ich mir stand jetzt nicht vorstellen, aber es ist chef‘s kiss. mücken weg, wortspiel weg. impressive. es ist smart, es ist satire, es ist ein bisschen drüber und einfach voll mit popkulturellen kleinen hints. „lost lambs“ von madeline cash ist einfach nur hilarious und eine absolute empfehlung.

Skurril
Eine skurrile Satire mit sehr speziellen Humor und vielen überspitzten Passagen. Die Charaktere sind durchaus interessant, aber speziell. Stellenweise fand ich es unpassend vulgär und niveaulos. Vor allem der Anfang zeigt einfach nur Eltern, die ihre Kinder komplett vernachlässigen und verwahrlosen lassen, was in keinerlei Kontext lustig ist. Ich konnte einige Parallelen zu Bobs Burger erkennen, womöglich ist die Autorin ja ein Fan der Serie.






















