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Joseph wurde von seiner Frau verlassen. Sie ist mit dem gemeinsamen Sohn Samuel zurück in die Stadt gezogen. Den Alltag auf dem Hof hat sie nicht mehr ausgehalten. Auch die Blicke nicht, die sie von den Dorfbewohnern wegen Samuel bekommen hat. Joseph ist allein und hält es kaum noch aus. Als die junge Birdie vor seiner Tür steht, beginnt er irgendwann ihre Gesellschaft zu genießen und fängt an, auch sein Leben ordnen zu wollen und ihm wieder einen Sinn zu geben. „So oft war er verlassen worden. Geblieben waren bloß die Schuld und das Gefühl, eine Enttäuschung zu sein.“ „Wie viele verschiedene Arten der Stille es gibt, dachte Joseph. Es gab die Stille der Einsamkeit, von der man hinabgezogen wurde, in der man ertrank.“ Ich bin ein großer Fan von Elena Fischers „Paradise Garten“ und hab mich so gefreut, dass ein neuer Roman von ihr erscheint. Und ich wurde nicht enttäuscht . Besonders beeindruckt hat mich hier wieder ihr wunderbar poetischer Schreibstil. Die innere Welt der Figuren wird dem Leser offen gelegt. Das muss man erstmal so schreiben. Joseph zerbricht fast an Erwartungen, die er nicht erfüllen kann und ungelebten Sehnsüchten. Das Aufeinandertreffen mit Birdie wird seinen Blick auf das Leben ändern. Die Handlung verbindet Gegenwart und Rückblenden. Dadurch offenbart sich uns Stück für Stück Josephs ganze Geschichte. Die hat mir insgesamt richtig gut gefallen, nur mit dem Ende gehe ich nicht ganz konform. Muss ich aber auch nicht. Die Sprache ist herausragend. Viele Zitate musste ich erstmal auf mich wirken lassen um sie vollständig aufzunehmen. Insgesamt ein berührendes Buch, das im Kopf bleibt. Und hab ich schon erwähnt, dass die Sprache großartig ist??? Eine große Empfehlung von mir.
1 hours ago
Joseph wurde von seiner Frau verlassen. Sie ist mit dem gemeinsamen Sohn Samuel zurück in die Stadt gezogen. Den Alltag auf dem Hof hat sie nicht mehr ausgehalten. Auch die Blicke nicht, die sie von den Dorfbewohnern wegen Samuel bekommen hat. Joseph ist allein und hält es kaum noch aus. Als die junge Birdie vor seiner Tür steht, beginnt er irgendwann ihre Gesellschaft zu genießen und fängt an, auch sein Leben ordnen zu wollen und ihm wieder einen Sinn zu geben. „So oft war er verlassen worden. Geblieben waren bloß die Schuld und das Gefühl, eine Enttäuschung zu sein.“ „Wie viele verschiedene Arten der Stille es gibt, dachte Joseph. Es gab die Stille der Einsamkeit, von der man hinabgezogen wurde, in der man ertrank.“ Ich bin ein großer Fan von Elena Fischers „Paradise Garten“ und hab mich so gefreut, dass ein neuer Roman von ihr erscheint. Und ich wurde nicht enttäuscht . Besonders beeindruckt hat mich hier wieder ihr wunderbar poetischer Schreibstil. Die innere Welt der Figuren wird dem Leser offen gelegt. Das muss man erstmal so schreiben. Joseph zerbricht fast an Erwartungen, die er nicht erfüllen kann und ungelebten Sehnsüchten. Das Aufeinandertreffen mit Birdie wird seinen Blick auf das Leben ändern. Die Handlung verbindet Gegenwart und Rückblenden. Dadurch offenbart sich uns Stück für Stück Josephs ganze Geschichte. Die hat mir insgesamt richtig gut gefallen, nur mit dem Ende gehe ich nicht ganz konform. Muss ich aber auch nicht. Die Sprache ist herausragend. Viele Zitate musste ich erstmal auf mich wirken lassen um sie vollständig aufzunehmen. Insgesamt ein berührendes Buch, das im Kopf bleibt. Und hab ich schon erwähnt, dass die Sprache großartig ist??? Eine große Empfehlung von mir.
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