Juni 53
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Description
Wer die Heimat verrät
Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich. Es fehlt an allem, die SED-Regierung verfolgt gnadenlos ihre Kritiker, und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Am 17. Juni 1953 eskaliert die politische Lage. Landesweit kommt es zu gewalttätigen Protesten. In dieser Nacht wird Kommissar Max Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen. Der frühere Eigentümer wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ist er ein Opfer der Aufständischen geworden? Aber Heller hat einen anderen Verdacht. Während er in den Wirren des Volksaufstandes einen unberechenbaren Mörder sucht, drängt Karin auf eine Entscheidung: Sollen sie ihre Heimat verlassen und in den Westen gehen oder sollen sie ausharren?
Book Information
Author Description
Frank Goldammer, geboren 1975, ist Handwerksmeister und Autor. Bekannt wurde er mit seiner historischen Krimi-Bestsellerreihe über Kommissar Max Heller. Goldammer lebt als freier Autor in seiner Heimatstadt Dresden.
Posts
Unbedingte Leseempfehlung, unglaublich empathischer Hauptcharakter und das alles im historischen Dresden. Die Bücher bekommen auf jeden Fall einen besonderen Platz in meinem Bücherregal.
Das ist jetzt schon das fünfte Buch zum Max Heller. Das Erste begann zum Ende des zweiten Weltkrieges und spielt in Dresden. Man lernt somit ein historisches Dresden kennen. Max Heller ist ein sympathischer und sehr authentischer, loyaler Hauptakteur, dessen Leben man gerne verfolgt. Dazu sind die Bücher spannend, melancholisch und sehr gut geschrieben. Bin auf die nächsten und letzten beiden der Buchreihe gespannt :)

《"Max?", flüstert sie ins ein Ohr. "Max, weißt du noch, Weihnachten vierunvierzig? Da hab ich dich gefragt, ob wir gehen, wenn es sein muss. Gehen und uns nicht mehr umsehen. Gilt das noch Max?" Noch einmal gelang es Heller, sich aus dem Schlaf zu reißen. "Ja, Karin, das gilt noch. Wenn es sein muss, dann gehen wir."》 Es ist der 18. Juni 1953 - ein Tag nach dem in der ganzen DDR, und im ganzen Ostblock die Leute auf die Straße gegangen sind, um bessere Lebensbedingungen zu erhalten. Auch in Dresden wurde demonstriert, doch der 17. Juni endet mit einer Leiche im VEB Rohrinstallation. Die große Frage ist, wie starb die Person und wer war der Mörder? War es einer aus der demonstrierenden Meute, war es einer der Stasi, war es einer aus dem VEB, war es Selbstmord, wer war es? Max Heller versucht in seinem 5.Fall dem Mörder auf die Spur zu kommen und wie in jedem sein Fälle, ist es nicht nur ein Verdächtiger. Aber auch die Zeit für Max Heller ändert sich, es wird schwerer für ihn frei zu arbeiten, er will nicht der Partei beitreten, er wird beobachtet, der Kontakt zu seinem Sohn Klaus wird immer angespannter, Frau Marquard leidet unter Demenz und seine Frau und er denken immer mehr über ein Flucht nach. Wie und was noch alles passiert, muss jeder selbst raus finden. Danke für den spannenden, vielschichtigen und detaillierte 5 Teil.
Die bedrückende Stimmung im Jahr 53 kam perfekt rüber, die dauernde Angst, denunziert zu werden, falsch verdächtigt, weil es gerade passt oder weil ich jemandem ein Dorn im Auge bin. Der Fall war so naja, Spannung kam nicht wirklich auf. Trotzdem lohnt sich die Reihe, einfach um in deutsche Geschichte reinzuschnuppern und ein bißchen ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es damals zuging. Und zu realisieren, wie gut es uns geht. 3,5*
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Wer die Heimat verrät
Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich. Es fehlt an allem, die SED-Regierung verfolgt gnadenlos ihre Kritiker, und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Am 17. Juni 1953 eskaliert die politische Lage. Landesweit kommt es zu gewalttätigen Protesten. In dieser Nacht wird Kommissar Max Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen. Der frühere Eigentümer wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ist er ein Opfer der Aufständischen geworden? Aber Heller hat einen anderen Verdacht. Während er in den Wirren des Volksaufstandes einen unberechenbaren Mörder sucht, drängt Karin auf eine Entscheidung: Sollen sie ihre Heimat verlassen und in den Westen gehen oder sollen sie ausharren?
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Frank Goldammer, geboren 1975, ist Handwerksmeister und Autor. Bekannt wurde er mit seiner historischen Krimi-Bestsellerreihe über Kommissar Max Heller. Goldammer lebt als freier Autor in seiner Heimatstadt Dresden.
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Unbedingte Leseempfehlung, unglaublich empathischer Hauptcharakter und das alles im historischen Dresden. Die Bücher bekommen auf jeden Fall einen besonderen Platz in meinem Bücherregal.
Das ist jetzt schon das fünfte Buch zum Max Heller. Das Erste begann zum Ende des zweiten Weltkrieges und spielt in Dresden. Man lernt somit ein historisches Dresden kennen. Max Heller ist ein sympathischer und sehr authentischer, loyaler Hauptakteur, dessen Leben man gerne verfolgt. Dazu sind die Bücher spannend, melancholisch und sehr gut geschrieben. Bin auf die nächsten und letzten beiden der Buchreihe gespannt :)

《"Max?", flüstert sie ins ein Ohr. "Max, weißt du noch, Weihnachten vierunvierzig? Da hab ich dich gefragt, ob wir gehen, wenn es sein muss. Gehen und uns nicht mehr umsehen. Gilt das noch Max?" Noch einmal gelang es Heller, sich aus dem Schlaf zu reißen. "Ja, Karin, das gilt noch. Wenn es sein muss, dann gehen wir."》 Es ist der 18. Juni 1953 - ein Tag nach dem in der ganzen DDR, und im ganzen Ostblock die Leute auf die Straße gegangen sind, um bessere Lebensbedingungen zu erhalten. Auch in Dresden wurde demonstriert, doch der 17. Juni endet mit einer Leiche im VEB Rohrinstallation. Die große Frage ist, wie starb die Person und wer war der Mörder? War es einer aus der demonstrierenden Meute, war es einer der Stasi, war es einer aus dem VEB, war es Selbstmord, wer war es? Max Heller versucht in seinem 5.Fall dem Mörder auf die Spur zu kommen und wie in jedem sein Fälle, ist es nicht nur ein Verdächtiger. Aber auch die Zeit für Max Heller ändert sich, es wird schwerer für ihn frei zu arbeiten, er will nicht der Partei beitreten, er wird beobachtet, der Kontakt zu seinem Sohn Klaus wird immer angespannter, Frau Marquard leidet unter Demenz und seine Frau und er denken immer mehr über ein Flucht nach. Wie und was noch alles passiert, muss jeder selbst raus finden. Danke für den spannenden, vielschichtigen und detaillierte 5 Teil.
Die bedrückende Stimmung im Jahr 53 kam perfekt rüber, die dauernde Angst, denunziert zu werden, falsch verdächtigt, weil es gerade passt oder weil ich jemandem ein Dorn im Auge bin. Der Fall war so naja, Spannung kam nicht wirklich auf. Trotzdem lohnt sich die Reihe, einfach um in deutsche Geschichte reinzuschnuppern und ein bißchen ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es damals zuging. Und zu realisieren, wie gut es uns geht. 3,5*











