Bruch: Am Abgrund
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Description
Ein Anschlag in der Dresdner Innenstadt bringt alles aus den Fugen – das starke Finale der Bruch-Reihe!
Während Felix Bruch im Krankenhaus liegt, wird Nicole Schauer Augenzeugin eines dramatischen Vorfalls nahe des Dresdner Altmarkts: Ein Auto rast in eine Menschenmenge, der Fahrer entkommt unerkannt. Schnell verbreitet sich in den sozialen Medien das Gerücht, es handle sich um einen islamistischen Anschlag. Die Stimmung in der Stadt wird spürbar stündlich angespannter. Zur gleichen Zeit verschwindet Bruch unter mysteriösen Umständen von der Station. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke sucht Schauer nach dem Attentäter – und nach Bruch. Sie befällt eine Ahnung, dass Bruch in den aktuellen Fall verwickelt sein könnte. Und sie ahnt, dass sie ihn nur finden kann, wenn sie endlich die Rätsel seiner Vergangenheit aufdeckt.
Book Information
Author Description
Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Klick und das Finale ist da
Pünktlich zu meinem Geburtstag kam der vierte Band Am Abgrund der Reihe Bruch von Frank Goldammer heraus, auf dem ich schon so sehnsüchtig gewartet hatte, denn schließlich waren noch so viele Frage offen geblieben. Wer hier nun aufmerksam auf die Reihe wird, dem kann ich nur raten, schnappt Euch die Bücher und legt los, aber bitte der Reihe nach, da die Bände aufeinander aufgebaut sind und Achtung ein echtes Suchtpotenzial entwickeln. Einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Geschehen nicht entziehen. Immer tiefer und tiefer wird man durch das Netz von Intrigen runtergezogen und wird nicht nur einmal den Atem anhalten, vor Spannung. Wer hier denkt, dass er dem Täter auf der Spur ist und für sich schon den Täter ausgemacht hat, der wird sicherlich ( und davon bin ich zu 100% überzeugt) am Ende merken, dass er doch komplett falsch liegt (zumindest ging es mir so und ich war mir so sicher zu wissen, was hier genau gespielt wird). Gekonnt führt der Autor nicht nur den Leser an der Nase herum, sondern sorgt bis zum Schluss für Spannung und die ein und andere große Überraschung. Alle Fragen wurden beantwortet und das Puzzle komplett zusammengesetzt. Und obwohl mir die Charaktere Bruch und Schauer schon aus den Vorgängerbänden vertraut waren, habe ich beim Lesen dennoch immer noch neue Seiten an Ihnen entdeckt und besonders Schauer ist in diesen Band hoch über sich hinaus gewachsen. Wahnsinn, wie sie Rückschlüsse zieht und selbst in Ausnahmesituationen ihren Kopf oben behält. Schade, dass diese grandiose Reihe nun vorbei ist- ich mochte die Reihe mit ihren beiden besonderen Ermittlern besonders gerne. Auch wenn ich mich dieses Mal beim Lesen echt hoch konzentrieren musste um den Anschluss nicht zu verlieren, hat das Finale mich total mitgerissen und auch überzeugt. Nun bin ich sehr gespannt, was der Autor als neues präsentiert und hoffe, dass da bald was Neues auf uns zukommt. Fazit: 4 Sterne für ein Finale mit ganz vielen Klicks

Spannendes Finale
Nicole Schauer wird Zeugin, als ein Auto in Dresden in eine Menschenmenge rast. Zur selben Zeit verschwindet Bruch spurlos und unter mysteriösen Umständen aus dem Krankenhaus. Schauer macht sich auf die Suche nach dem Attentäter, sowie nach Bruch und beginnt, in seiner Vergangenheit zu graben. Dabei bringt sie sich selbst in große Gefahr. Was für ein Finale! Die Ereignisse überschlagen sich. Frank Goldammer versteht es meisterhaft, durchgehend Spannung zu erzeugen. Erzählt wird überwiegend aus Schauers Perspektive, ergänzt durch Erinnerungen und Gedanken aus Bruchs Vergangenheit sowie kurze Kapitel aus seiner Sicht. Der Schreibstil ist packend, man rätselt ständig mit und versucht die Zusammenhänge zu erkennen. Die Abgründe, die sich auftun, sind erschreckend. Zusätzlich machen einige unerwartete Wendungen die Geschichte noch fesselnder. Mich hat das Finale begeistert, schade, dass wir uns von Schauer und Bruch verabschieden müssen. Eine klare Leseempfehlung für diese besondere Krimireihe.

Klick „Nichts stimmte hier. Nichts war normal. So viel schräges Zeug hatte sie in den letzten sechs Monaten bei der Dresdner Kripo erlebt. Hier ging etwas vor. Etwas, das schon Jahrzehnte alt war, etwas, das schon begonnen hatte, bevor Bruch überhaupt geboren worden war. Vielleicht sogar noch irgendein alter DDR-Irrsinn. Irgendetwas auf jeden Fall, das von ganz oben gedeckt und vertuscht wurde.“ (S. 12) Seit dem letzten Fall, der sie in die Prepper-Szene geführt und den sie geradeso überlebt haben, sind erst zwei Wochen vergangen. Felix Bruch liegt schwerverletzt im KKH und Nicole Schauer hat die physischen und psychischen Belastungen noch nicht verarbeitet. Da muss sie mit ansehen, wie in der Nähe des Reviers ein Auto in eine Menschenmenge rast. Obwohl es unzählige Zeugen gibt, kann der Täter entkommen, wird später als mittelgroßer Araber, Mitte 40, mit dunklen Haaren und Vollbart beschrieben. Für ihre Kollegen, das BKA und die sozialen Medien steht sofort fest, dass es ein islamistischer Anschlag war. Nur Nicole hat Bedenken. Und dann ist auch noch Bruch verschwunden, als sie ihn in der Klinik besuchen will. Das Personal kann es sich nicht erklären, alleine gehen kann er mit seinen Verletzungen eigentlich nicht können, es war aber auch niemand Fremdes auf der Station. Schon seit dem ersten Band bringt mich Frank Goldammer mit den Protagonisten und Geschehnissen an meine Grenzen. Es steht zwar Krimi drauf, aber für mich sind es Thriller. Nicole und Bruch (der Name passt immer besser zu der Figur) sind gescheiterte Existenzen, die gegen ihre Ängste und Traumata kämpfen müssen. „Nichts denken, nichts fühlen, nichts hoffen, jeglicher Impulse beraubt.“ (S. 15). Bruch konnte sich bisher kaum an seine Vergangenheit erinnern. Er spricht nur das Nötigste und zieht sich ansonsten in sich selbst zurück. Doch jetzt macht es immer öfter KLICK und ein verschüttetes Erlebnis oder Gefühl ist wieder da, wie bei einem Puzzle. Er kann die Teile nur noch nicht richtig zusammensetzen. „Keinem konnte sie mehr trauen. Keinem. Alles fasste ineinander, aber nicht wie Zahnrädchen, sondern wie auf eine verworrene Art und Weise, als hätte man eine Spinnwebe zusammengeknüllt.“ (S. 194) Nicole scheint diesmal ganz auf sich auf sich allein gestellt zu sein, traut Niemanden, fühlt sich verfolgt, redet kaum noch mit anderen und vermutet hinter allem etwas Böses. Es gibt einfach zu viele Ungereimtheiten. Ihre Kollegin Schmidtke versucht sich plötzlich mit ihr anzufreunden und zusammenzuarbeiten – warum?! Nicole merkt, dass sie langsam wie Bruch wird und nichts dagegen tun kann. Der Fall ist extrem verzwickt und zieht immer weitere Kreise. Nicole entdeckt, dass der Amokfahrer nur die Spitze des Eisberges ist und alle Fälle, die sie bisher mit Bruch gelöst hat, irgendwie zusammenhängen müssen, und dass das – was immer es ist – schon sehr viel länger geht und von ganz, ganz oben gedeckt wird. Frank Goldammer lässt Nicole in eine grausame, dystopischen Welt gleiten, die allmählich Bruchs Vergangenheit und Gegenwart enthüllt. Er spielt mit ihren und den Erwartungen des Lesers, ändert immer wieder den Blickwinkel und die daraus resultierenden Ergebnisse. Oft glaubt man, endlich die Lösung zu wissen, aber dann ist wieder alles ganz anders. Es ist unglaublich, wie viele Wendungen ein Buch auf knapp 370 Seiten nehmen kann. Fesselnd bis zur allerletzten Zeile. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Ein sehr rasanter, gelungener Abschluss der Reihe.

🇩🇪👮♂️🏥 Okay, letzter Teil der "Bruch"Reihe geschafft - Zusammenfassung: Zu viel, zu wirr, zu weit hergeholt. Der vollverballerte Ermittler taucht so gut wie gar nicht mehr auf, seine hyperaktive Kollegin monologisiert weiter hysterisch vor sich hin, irgendwo gibt es ein paar skrupellose Wissenschaftler und zum Schluss, zack alle korrupt. Schade, dabei hatte die Reihe wirklich erfolgversprechend angefangen.
Packender Einstieg, ich fieberte mit Schauer mit - bis die Handlung immer absurder wurde. Obwohl er wenig Raum im Buch einnehmt, ist indirekt Bruch Dreh- und Angelpunkt für alles. Seine Vergangenheit wird nun vollends aufgelöst, im Großen und Ganzen hatte man sich das alles schon gedacht. Ich hätte mich über ein erläuterndes Nachwort gefreut. Grandios gelesen.
Toller Abschluss
Der finale Band ist mein persönlicher Lieblingsband der Reihe, da endlich die vielen Rätsel aufgelöst werden, die über drei Bände zusammengekommen sind. Nach recht übernatürlichen Anfangsbänden hat sich die Geschichte auch realer angefühlt, wenngleich die verschiedenen Zeitschienen schob erstmal zum Reinkommen brauchen. Ich verabschiede mich im Guten von Bruch und Schauer.
Schade, dass die Reihe nun ihr Ende gefunden hat. Unübertroffen bleibt meiner Meinung nach der erste Teil. Dennoch gelingt es Goldammer, die düstere Atmosphäre und die psychologische Tiefe bis zum Schluss konsequent aufrechtzuerhalten. Im finalen Band folgt die Auflösung all jener Rätsel, die sich um Bruch und die dunklen Geheimnisse des Dresdner Polizeireviers ranken. Diese wirkt stellenweise etwas unglaubwürdig, bleibt für mich jedoch ein kleiner Minuspunkt in einem ansonsten starken Abschluss. Wer die Reihe noch nicht gelesen hat: unbedingte Leseempfehlung!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein Anschlag in der Dresdner Innenstadt bringt alles aus den Fugen – das starke Finale der Bruch-Reihe!
Während Felix Bruch im Krankenhaus liegt, wird Nicole Schauer Augenzeugin eines dramatischen Vorfalls nahe des Dresdner Altmarkts: Ein Auto rast in eine Menschenmenge, der Fahrer entkommt unerkannt. Schnell verbreitet sich in den sozialen Medien das Gerücht, es handle sich um einen islamistischen Anschlag. Die Stimmung in der Stadt wird spürbar stündlich angespannter. Zur gleichen Zeit verschwindet Bruch unter mysteriösen Umständen von der Station. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke sucht Schauer nach dem Attentäter – und nach Bruch. Sie befällt eine Ahnung, dass Bruch in den aktuellen Fall verwickelt sein könnte. Und sie ahnt, dass sie ihn nur finden kann, wenn sie endlich die Rätsel seiner Vergangenheit aufdeckt.
Book Information
Author Description
Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.
Posts
Klick und das Finale ist da
Pünktlich zu meinem Geburtstag kam der vierte Band Am Abgrund der Reihe Bruch von Frank Goldammer heraus, auf dem ich schon so sehnsüchtig gewartet hatte, denn schließlich waren noch so viele Frage offen geblieben. Wer hier nun aufmerksam auf die Reihe wird, dem kann ich nur raten, schnappt Euch die Bücher und legt los, aber bitte der Reihe nach, da die Bände aufeinander aufgebaut sind und Achtung ein echtes Suchtpotenzial entwickeln. Einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Geschehen nicht entziehen. Immer tiefer und tiefer wird man durch das Netz von Intrigen runtergezogen und wird nicht nur einmal den Atem anhalten, vor Spannung. Wer hier denkt, dass er dem Täter auf der Spur ist und für sich schon den Täter ausgemacht hat, der wird sicherlich ( und davon bin ich zu 100% überzeugt) am Ende merken, dass er doch komplett falsch liegt (zumindest ging es mir so und ich war mir so sicher zu wissen, was hier genau gespielt wird). Gekonnt führt der Autor nicht nur den Leser an der Nase herum, sondern sorgt bis zum Schluss für Spannung und die ein und andere große Überraschung. Alle Fragen wurden beantwortet und das Puzzle komplett zusammengesetzt. Und obwohl mir die Charaktere Bruch und Schauer schon aus den Vorgängerbänden vertraut waren, habe ich beim Lesen dennoch immer noch neue Seiten an Ihnen entdeckt und besonders Schauer ist in diesen Band hoch über sich hinaus gewachsen. Wahnsinn, wie sie Rückschlüsse zieht und selbst in Ausnahmesituationen ihren Kopf oben behält. Schade, dass diese grandiose Reihe nun vorbei ist- ich mochte die Reihe mit ihren beiden besonderen Ermittlern besonders gerne. Auch wenn ich mich dieses Mal beim Lesen echt hoch konzentrieren musste um den Anschluss nicht zu verlieren, hat das Finale mich total mitgerissen und auch überzeugt. Nun bin ich sehr gespannt, was der Autor als neues präsentiert und hoffe, dass da bald was Neues auf uns zukommt. Fazit: 4 Sterne für ein Finale mit ganz vielen Klicks

Spannendes Finale
Nicole Schauer wird Zeugin, als ein Auto in Dresden in eine Menschenmenge rast. Zur selben Zeit verschwindet Bruch spurlos und unter mysteriösen Umständen aus dem Krankenhaus. Schauer macht sich auf die Suche nach dem Attentäter, sowie nach Bruch und beginnt, in seiner Vergangenheit zu graben. Dabei bringt sie sich selbst in große Gefahr. Was für ein Finale! Die Ereignisse überschlagen sich. Frank Goldammer versteht es meisterhaft, durchgehend Spannung zu erzeugen. Erzählt wird überwiegend aus Schauers Perspektive, ergänzt durch Erinnerungen und Gedanken aus Bruchs Vergangenheit sowie kurze Kapitel aus seiner Sicht. Der Schreibstil ist packend, man rätselt ständig mit und versucht die Zusammenhänge zu erkennen. Die Abgründe, die sich auftun, sind erschreckend. Zusätzlich machen einige unerwartete Wendungen die Geschichte noch fesselnder. Mich hat das Finale begeistert, schade, dass wir uns von Schauer und Bruch verabschieden müssen. Eine klare Leseempfehlung für diese besondere Krimireihe.

Klick „Nichts stimmte hier. Nichts war normal. So viel schräges Zeug hatte sie in den letzten sechs Monaten bei der Dresdner Kripo erlebt. Hier ging etwas vor. Etwas, das schon Jahrzehnte alt war, etwas, das schon begonnen hatte, bevor Bruch überhaupt geboren worden war. Vielleicht sogar noch irgendein alter DDR-Irrsinn. Irgendetwas auf jeden Fall, das von ganz oben gedeckt und vertuscht wurde.“ (S. 12) Seit dem letzten Fall, der sie in die Prepper-Szene geführt und den sie geradeso überlebt haben, sind erst zwei Wochen vergangen. Felix Bruch liegt schwerverletzt im KKH und Nicole Schauer hat die physischen und psychischen Belastungen noch nicht verarbeitet. Da muss sie mit ansehen, wie in der Nähe des Reviers ein Auto in eine Menschenmenge rast. Obwohl es unzählige Zeugen gibt, kann der Täter entkommen, wird später als mittelgroßer Araber, Mitte 40, mit dunklen Haaren und Vollbart beschrieben. Für ihre Kollegen, das BKA und die sozialen Medien steht sofort fest, dass es ein islamistischer Anschlag war. Nur Nicole hat Bedenken. Und dann ist auch noch Bruch verschwunden, als sie ihn in der Klinik besuchen will. Das Personal kann es sich nicht erklären, alleine gehen kann er mit seinen Verletzungen eigentlich nicht können, es war aber auch niemand Fremdes auf der Station. Schon seit dem ersten Band bringt mich Frank Goldammer mit den Protagonisten und Geschehnissen an meine Grenzen. Es steht zwar Krimi drauf, aber für mich sind es Thriller. Nicole und Bruch (der Name passt immer besser zu der Figur) sind gescheiterte Existenzen, die gegen ihre Ängste und Traumata kämpfen müssen. „Nichts denken, nichts fühlen, nichts hoffen, jeglicher Impulse beraubt.“ (S. 15). Bruch konnte sich bisher kaum an seine Vergangenheit erinnern. Er spricht nur das Nötigste und zieht sich ansonsten in sich selbst zurück. Doch jetzt macht es immer öfter KLICK und ein verschüttetes Erlebnis oder Gefühl ist wieder da, wie bei einem Puzzle. Er kann die Teile nur noch nicht richtig zusammensetzen. „Keinem konnte sie mehr trauen. Keinem. Alles fasste ineinander, aber nicht wie Zahnrädchen, sondern wie auf eine verworrene Art und Weise, als hätte man eine Spinnwebe zusammengeknüllt.“ (S. 194) Nicole scheint diesmal ganz auf sich auf sich allein gestellt zu sein, traut Niemanden, fühlt sich verfolgt, redet kaum noch mit anderen und vermutet hinter allem etwas Böses. Es gibt einfach zu viele Ungereimtheiten. Ihre Kollegin Schmidtke versucht sich plötzlich mit ihr anzufreunden und zusammenzuarbeiten – warum?! Nicole merkt, dass sie langsam wie Bruch wird und nichts dagegen tun kann. Der Fall ist extrem verzwickt und zieht immer weitere Kreise. Nicole entdeckt, dass der Amokfahrer nur die Spitze des Eisberges ist und alle Fälle, die sie bisher mit Bruch gelöst hat, irgendwie zusammenhängen müssen, und dass das – was immer es ist – schon sehr viel länger geht und von ganz, ganz oben gedeckt wird. Frank Goldammer lässt Nicole in eine grausame, dystopischen Welt gleiten, die allmählich Bruchs Vergangenheit und Gegenwart enthüllt. Er spielt mit ihren und den Erwartungen des Lesers, ändert immer wieder den Blickwinkel und die daraus resultierenden Ergebnisse. Oft glaubt man, endlich die Lösung zu wissen, aber dann ist wieder alles ganz anders. Es ist unglaublich, wie viele Wendungen ein Buch auf knapp 370 Seiten nehmen kann. Fesselnd bis zur allerletzten Zeile. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Ein sehr rasanter, gelungener Abschluss der Reihe.

🇩🇪👮♂️🏥 Okay, letzter Teil der "Bruch"Reihe geschafft - Zusammenfassung: Zu viel, zu wirr, zu weit hergeholt. Der vollverballerte Ermittler taucht so gut wie gar nicht mehr auf, seine hyperaktive Kollegin monologisiert weiter hysterisch vor sich hin, irgendwo gibt es ein paar skrupellose Wissenschaftler und zum Schluss, zack alle korrupt. Schade, dabei hatte die Reihe wirklich erfolgversprechend angefangen.
Packender Einstieg, ich fieberte mit Schauer mit - bis die Handlung immer absurder wurde. Obwohl er wenig Raum im Buch einnehmt, ist indirekt Bruch Dreh- und Angelpunkt für alles. Seine Vergangenheit wird nun vollends aufgelöst, im Großen und Ganzen hatte man sich das alles schon gedacht. Ich hätte mich über ein erläuterndes Nachwort gefreut. Grandios gelesen.
Toller Abschluss
Der finale Band ist mein persönlicher Lieblingsband der Reihe, da endlich die vielen Rätsel aufgelöst werden, die über drei Bände zusammengekommen sind. Nach recht übernatürlichen Anfangsbänden hat sich die Geschichte auch realer angefühlt, wenngleich die verschiedenen Zeitschienen schob erstmal zum Reinkommen brauchen. Ich verabschiede mich im Guten von Bruch und Schauer.
Schade, dass die Reihe nun ihr Ende gefunden hat. Unübertroffen bleibt meiner Meinung nach der erste Teil. Dennoch gelingt es Goldammer, die düstere Atmosphäre und die psychologische Tiefe bis zum Schluss konsequent aufrechtzuerhalten. Im finalen Band folgt die Auflösung all jener Rätsel, die sich um Bruch und die dunklen Geheimnisse des Dresdner Polizeireviers ranken. Diese wirkt stellenweise etwas unglaubwürdig, bleibt für mich jedoch ein kleiner Minuspunkt in einem ansonsten starken Abschluss. Wer die Reihe noch nicht gelesen hat: unbedingte Leseempfehlung!













