Nordwasser
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Description
Die erschütternde Schönheit und Einsamkeit des Nordpolarmeers bilden die Kulisse für Ian McGuires dramatischen Roman um Gut und Böse, eine in ihrer philosophischen und psychologischen Dimension zeitlose Geschichte über die tiefsten Abgründe des menschlichen Herzens.
Book Information
Posts
Spannender und brutaler Abenteuerroman in einer Welt harter Männer, die nur ihre eigenen Regeln kennen
Dieser Roman hat mich wirklich umgehauen. Da ich sehr wählerisch bin was meine Wunschliste betrifft wusste ich schon ungefähr auf was ich mich einlasse. Aber meine Vorstellung war nur die Light-Version von dem was auf mich zugekommen ist. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig, so dass ich mich regelrecht zwingen musste aufzuhören um länger was von dem Buch zu haben. Die Charaktere sind ambivalent bis verkommen, aber keine Überraschung bei der Zeit und dem Setting in dem es spielt. Die Handlung ist dicht und durchgehend spannend. Warnung: Es ist in meinen Augen zwar komplett sinnvoll für die Handlung und Unterstreichung der Atmosphäre, die das Buch schafft, aber es kommt Gewalt und Grausamkeit gegen Tiere vor und das nicht zu knapp. Wer also Triggerwarnungen braucht und mit fiktiven Ereignissen nicht umgehen kann, sollte dieses Buch meiden. Für alle anderen absolut empfehlenswert!
Schwieriges Thema
Walfang im 19. Jahrhundert. Eine Welt, die heute wohl nicht mehr sonderlich bekannt ist. Das Buch erzählt vorwiegend von einem Arzt, der früher im Krieg in Indien war und sich nun der Besatzung eines Walfangschiffs anschließt. Letztlich stellt sich die Frage, ob der Walfang überhaupt das Ziel dieser Fahrt ist. Ein spannendes Buch, das auch von der Sprache sehr hart ist. So wie wohl damals geredet wurde, wurde dieses Buch auch geschrieben. Mit dieser rauhen Gangart muss man schon klarkommen. Das Buch sorgt nicht unbedingt für gute Laune.
In diesem Buch geht es in arktische Gewässer. Es wird brutal, rau und düster.
Der irische Militärarzt Sumner heuert auf der Volunteer an, einem Walfangschiff, dass arktische Gewässer ansteuert. An Bord befindet sich auch der widerliche Harpunierer Drax, der keinerlei Skrupel kennt und am Ende gibt es nicht nur tote Wale und Robben. Das ist kein Buch zum wohlfühlen. An Bord herrschen raue Sitten und es wird schmutzig und düster. Das Buch beginnt auch gleich mal damit, wie der Harpunierer Drax einen Jungen missbraucht. Das Buch hat mich durchaus in einen Lesesog gezogen, aber Begeisterung für die Geschichte wollte nicht aufkommen. Es gab am Ende einen Sprung in der Geschichte und dann war es auch schon fast vorbei. Der Schreibstil war gut zu lesen und man kommt schnell durch die 300 Seiten. Die Geschichte hat sich für mich auch unerwartet entwickelt und blieb kontinuierlich interessant. Dieses Buch ist nicht unbedingt etwas für zartbesaitete, nicht nur wegen der zahlreichen Tiere und Menschen, die getötet werden, sondern auch wegen der Beschreibungen von menschlichen Ausscheidungen.

>>Das Schicksal einer Gruppe von Walfängern zwischen Eis, Blut und den Schrecken der Finsternis.<< "Nordwasser" von Ian McGuire - ...ich weiß gar nicht wie ich bei diesem Buch anfangen soll... es ist wie ich finde sehr detailreich und unheimlich wortgewaltig geschrieben. Die Charaktere sind authentisch und der Autor erschafft hier wirklich ein unheimlich brutales, kaltes, grausames und eindringliches Kopfkino. Und genau dieses Kopfkino war für mich echt harter Tobak... und da muss man hier ganz klar sagen, dieses Buch ist absolut nichts für schwache Nerven! Trotz der ganzen blutigen und schonungslosen Brutalität empfand ich es aber nicht als konstruiert, sondern empfand alles stimmig als Gesamtbild. Zudem gab es zum Ende noch die ein oder andere Wendung, die ich so nicht erwartet hatte, was mir wirklich gut gefallen hat. Für mich ist "Nordwasser" definitiv 5 Sterne wert, allerdings würde ich das Buch absolut nicht jedem empfehlen und schon gar nicht unter 18Jahre! Man sollte sich hier bewusst darüber sein, dass einen hier der eiskalte Wind des Meeres und die menschlichen Abgründe mit voller Wucht treffen werden...
Büchergilde Verlag - Übersetzt von Joachim Körber Noch nie habe ich ein Buch so schnell abgebrochen. Nach dem ersten Kapitel und nur 17 Seiten hat es mich nur angewidert. Vermutlich auch eine Art Talent, aber was der Autor hier auf so wenig Seiten an ekelhaften Beschreibungen und Wiederwertigkeiten zu Papier bringt konnte mich nicht beeindrucken. Es war nur abstoßend! Hier wird bereits 3x das N-Wort genannt und ein kleiner Straßenjungen vergewaltigt. Nein danke - So etwas will ich nicht lesen. Auch interessiert es mich nicht, wie viele lebhafte Umschreibungen ein Autor für diverse Körperflüssigkeiten bereithält. Zuerst dachte ich, es sei ein alter Klassiker und die Sprache „sei damals leider so gewesen“ (speziell auf das N-Wort bezogen), aber dann sah ich, dass dieses Buch aus 2016 stammt - WOW Bis zu den dramatischen Szenen auf dem Walfangschiff bin ich gar nicht erst gekommen, weil ich keine weitere Sekunde mit einem der Hauptfiguren verbringen wollte, so sehr war ich von den ersten Seiten angewidert. Schade, denn ich hatte mir zwar einen dunklen Roman gewünscht mit eisigem Arktis-Setting, aber das war unangenehm. Tja, hätte ich hier vor 3 Jahren wenigstens mal das erste Kapitel gelesen, dann hätte das Buch nicht 3 Jahre bei mir einstauben müssen. Jetzt wird es so schnell wie möglich weggegeben - Schade um das Geld! https://www.youtube.com/watch?v=pNIzbRFogBU
Ian McGuire‘s second novel - The North Water - is a brutal, gory, gritty and suspenseful tale of exploration, deprivation, faith, greed and survival. While reading, I was time and again reminded of Cormac McCarthy, Herman Melville and also Michael Punke. I was so grabbed by the narrative, I really had a hard time putting it down. The novel‘s main characters are constructed fantastically: the descriptions of their appearances are detailed, clear and to the point. Readers will have no trouble to imagine these rugged, filthy men who are just as rough as the elements and environments they encounter and live off. Their inner lives, believes and attitudes reveal themselves over the course of the novel. Henry Drax - much like McCarthy‘s Anton Chigurh from No Country For Old Men - is unforgettable: his beast-like appearance and his disregard for any form of ethical framework or common law make him the perfect villain who only answers to his own callings. He is presented as being absolutely brutish and coldblooded but at the same time streetwise and witty, always scheming plans that ensure his survival and profit. While Drax never really changes as a character, his antagonist, Patrick Summer, a surgeon, is a complex man with a troubled history who tries to find his path, footing and truth in the world and who is deeply marked and changed by the experiences he makes in the course of the plot. The plot is dark and gritty, full of suspense, a pinch of myth and quite a bit of gore. The gory passages are never cheap or a simple means to shock readers; its is authentic, never overdone and adds to the creation of an overall dark atmosphere and the authenticity of the social, historic and geographic setting of the novel. The story‘s premise is neither new nor complicated and reader‘s might believe that they have already read or heard this story and how it ends — but McGuire’s story telling capabilities, his use of language and his ability to reveal just enough information at just the right moment make this rather short novel so deep, gripping, mythical and impressive - you simply have to keep reading. I have not watched the miniseries based on the novel (starring Colin Farrell as Henry Drax) yet, but I watched the trailer and it looked promising.
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Die erschütternde Schönheit und Einsamkeit des Nordpolarmeers bilden die Kulisse für Ian McGuires dramatischen Roman um Gut und Böse, eine in ihrer philosophischen und psychologischen Dimension zeitlose Geschichte über die tiefsten Abgründe des menschlichen Herzens.
Book Information
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Spannender und brutaler Abenteuerroman in einer Welt harter Männer, die nur ihre eigenen Regeln kennen
Dieser Roman hat mich wirklich umgehauen. Da ich sehr wählerisch bin was meine Wunschliste betrifft wusste ich schon ungefähr auf was ich mich einlasse. Aber meine Vorstellung war nur die Light-Version von dem was auf mich zugekommen ist. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig, so dass ich mich regelrecht zwingen musste aufzuhören um länger was von dem Buch zu haben. Die Charaktere sind ambivalent bis verkommen, aber keine Überraschung bei der Zeit und dem Setting in dem es spielt. Die Handlung ist dicht und durchgehend spannend. Warnung: Es ist in meinen Augen zwar komplett sinnvoll für die Handlung und Unterstreichung der Atmosphäre, die das Buch schafft, aber es kommt Gewalt und Grausamkeit gegen Tiere vor und das nicht zu knapp. Wer also Triggerwarnungen braucht und mit fiktiven Ereignissen nicht umgehen kann, sollte dieses Buch meiden. Für alle anderen absolut empfehlenswert!
Schwieriges Thema
Walfang im 19. Jahrhundert. Eine Welt, die heute wohl nicht mehr sonderlich bekannt ist. Das Buch erzählt vorwiegend von einem Arzt, der früher im Krieg in Indien war und sich nun der Besatzung eines Walfangschiffs anschließt. Letztlich stellt sich die Frage, ob der Walfang überhaupt das Ziel dieser Fahrt ist. Ein spannendes Buch, das auch von der Sprache sehr hart ist. So wie wohl damals geredet wurde, wurde dieses Buch auch geschrieben. Mit dieser rauhen Gangart muss man schon klarkommen. Das Buch sorgt nicht unbedingt für gute Laune.
In diesem Buch geht es in arktische Gewässer. Es wird brutal, rau und düster.
Der irische Militärarzt Sumner heuert auf der Volunteer an, einem Walfangschiff, dass arktische Gewässer ansteuert. An Bord befindet sich auch der widerliche Harpunierer Drax, der keinerlei Skrupel kennt und am Ende gibt es nicht nur tote Wale und Robben. Das ist kein Buch zum wohlfühlen. An Bord herrschen raue Sitten und es wird schmutzig und düster. Das Buch beginnt auch gleich mal damit, wie der Harpunierer Drax einen Jungen missbraucht. Das Buch hat mich durchaus in einen Lesesog gezogen, aber Begeisterung für die Geschichte wollte nicht aufkommen. Es gab am Ende einen Sprung in der Geschichte und dann war es auch schon fast vorbei. Der Schreibstil war gut zu lesen und man kommt schnell durch die 300 Seiten. Die Geschichte hat sich für mich auch unerwartet entwickelt und blieb kontinuierlich interessant. Dieses Buch ist nicht unbedingt etwas für zartbesaitete, nicht nur wegen der zahlreichen Tiere und Menschen, die getötet werden, sondern auch wegen der Beschreibungen von menschlichen Ausscheidungen.

>>Das Schicksal einer Gruppe von Walfängern zwischen Eis, Blut und den Schrecken der Finsternis.<< "Nordwasser" von Ian McGuire - ...ich weiß gar nicht wie ich bei diesem Buch anfangen soll... es ist wie ich finde sehr detailreich und unheimlich wortgewaltig geschrieben. Die Charaktere sind authentisch und der Autor erschafft hier wirklich ein unheimlich brutales, kaltes, grausames und eindringliches Kopfkino. Und genau dieses Kopfkino war für mich echt harter Tobak... und da muss man hier ganz klar sagen, dieses Buch ist absolut nichts für schwache Nerven! Trotz der ganzen blutigen und schonungslosen Brutalität empfand ich es aber nicht als konstruiert, sondern empfand alles stimmig als Gesamtbild. Zudem gab es zum Ende noch die ein oder andere Wendung, die ich so nicht erwartet hatte, was mir wirklich gut gefallen hat. Für mich ist "Nordwasser" definitiv 5 Sterne wert, allerdings würde ich das Buch absolut nicht jedem empfehlen und schon gar nicht unter 18Jahre! Man sollte sich hier bewusst darüber sein, dass einen hier der eiskalte Wind des Meeres und die menschlichen Abgründe mit voller Wucht treffen werden...
Büchergilde Verlag - Übersetzt von Joachim Körber Noch nie habe ich ein Buch so schnell abgebrochen. Nach dem ersten Kapitel und nur 17 Seiten hat es mich nur angewidert. Vermutlich auch eine Art Talent, aber was der Autor hier auf so wenig Seiten an ekelhaften Beschreibungen und Wiederwertigkeiten zu Papier bringt konnte mich nicht beeindrucken. Es war nur abstoßend! Hier wird bereits 3x das N-Wort genannt und ein kleiner Straßenjungen vergewaltigt. Nein danke - So etwas will ich nicht lesen. Auch interessiert es mich nicht, wie viele lebhafte Umschreibungen ein Autor für diverse Körperflüssigkeiten bereithält. Zuerst dachte ich, es sei ein alter Klassiker und die Sprache „sei damals leider so gewesen“ (speziell auf das N-Wort bezogen), aber dann sah ich, dass dieses Buch aus 2016 stammt - WOW Bis zu den dramatischen Szenen auf dem Walfangschiff bin ich gar nicht erst gekommen, weil ich keine weitere Sekunde mit einem der Hauptfiguren verbringen wollte, so sehr war ich von den ersten Seiten angewidert. Schade, denn ich hatte mir zwar einen dunklen Roman gewünscht mit eisigem Arktis-Setting, aber das war unangenehm. Tja, hätte ich hier vor 3 Jahren wenigstens mal das erste Kapitel gelesen, dann hätte das Buch nicht 3 Jahre bei mir einstauben müssen. Jetzt wird es so schnell wie möglich weggegeben - Schade um das Geld! https://www.youtube.com/watch?v=pNIzbRFogBU
Ian McGuire‘s second novel - The North Water - is a brutal, gory, gritty and suspenseful tale of exploration, deprivation, faith, greed and survival. While reading, I was time and again reminded of Cormac McCarthy, Herman Melville and also Michael Punke. I was so grabbed by the narrative, I really had a hard time putting it down. The novel‘s main characters are constructed fantastically: the descriptions of their appearances are detailed, clear and to the point. Readers will have no trouble to imagine these rugged, filthy men who are just as rough as the elements and environments they encounter and live off. Their inner lives, believes and attitudes reveal themselves over the course of the novel. Henry Drax - much like McCarthy‘s Anton Chigurh from No Country For Old Men - is unforgettable: his beast-like appearance and his disregard for any form of ethical framework or common law make him the perfect villain who only answers to his own callings. He is presented as being absolutely brutish and coldblooded but at the same time streetwise and witty, always scheming plans that ensure his survival and profit. While Drax never really changes as a character, his antagonist, Patrick Summer, a surgeon, is a complex man with a troubled history who tries to find his path, footing and truth in the world and who is deeply marked and changed by the experiences he makes in the course of the plot. The plot is dark and gritty, full of suspense, a pinch of myth and quite a bit of gore. The gory passages are never cheap or a simple means to shock readers; its is authentic, never overdone and adds to the creation of an overall dark atmosphere and the authenticity of the social, historic and geographic setting of the novel. The story‘s premise is neither new nor complicated and reader‘s might believe that they have already read or heard this story and how it ends — but McGuire’s story telling capabilities, his use of language and his ability to reveal just enough information at just the right moment make this rather short novel so deep, gripping, mythical and impressive - you simply have to keep reading. I have not watched the miniseries based on the novel (starring Colin Farrell as Henry Drax) yet, but I watched the trailer and it looked promising.















