Mordlichter
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Description
Eine Ermittlerin im Polarkreis
Anelie Andersson hat es an eine Polizeistation im nordschwedischen Polarkreis verschlagen. Hier lebt man fast das ganze Jahr in Eis und Schnee. Als sich eine Frau bei ihr meldet, weil ihr siebzehnjähriger Sohn verschwunden ist, macht Anelie sich an die Arbeit. Bald wird der Junge aufgefunden; er ist – in Felle gehüllt – überfahren worden. Doch offenbar wurde er zuvor irgendwo gefangen gehalten. Je intensiver sie ermittelt, desto mehr sagen Anelie ihre Erfahrung und Intuition, dass es um mehr geht als um einen Unfall. Sie findet heraus, dass in den letzten Jahren mehrere Menschen ebenfalls spurlos verschwanden. Und dann werden zwei deutsche Touristen vermisst.
Ein spannender Plot – mit einem einzigartigen Schauplatz: dem nordschwedischen Polarkreis.
Book Information
Author Description
Hinter Madita Winter verbirgt sich das Autorenpaar Madita und Stefan Winter, das tatsächlich in der Abgeschiedenheit auf einer Halbinsel in der nordschwedischen Wildnis lebt. Die deutsche Journalistin und Autorin ist wegen ihres Mannes vor vier Jahren in die Nähe von Jokkmokk gezogen ist. Dort wurde die Idee geboren, Lappland als Kulisse für einen Kriminalroman zu verwenden. So nutzten die beiden die langen Abende, um »Mordlichter«, den ersten Band um die Ermittlerin Anelie Andersson, zu kreieren und zu schreiben.Bei Rütten & Loening liegt mit »Eisjagd« der zweite Band um Ermittlerin Anelie Andersson vor.
Posts
Kühle Spannung - ⚡️ Pageturner
Für mich war es diesmal tatsächlich schwierig dieses Buch immer wieder weglegen zu müssen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Verknüpfung des Falles und das Kennenlernen von Anelie, Daniel, Arne usw. ist, aus meiner Sicht, sehr gut gelungen. Auch Fakten über Lappland gibt es, die überhaupt nicht langweilig eingebaut sind. Am Ende ist es überraschend, dennoch überschlagen sich keine Ereignisse. Super sympathische Charaktere.
Mordlichter
War für mich ein solides Buch, das sich insgesamt wie ein klassischer Krimi liest. Die Charaktere haben mir gut gefallen und auch der Schreibstil hat mich angesprochen – auch wenn er stellenweise etwas ausschweifend ist und für manche Leser:innen vielleicht zu sehr um den heißen Brei herumredet. 🤭 Die Auflösung war letztlich nicht besonders überraschend, trotzdem habe ich bis zum Ende mitgefiebert. Kritisch sehe ich allerdings einige Aussagen und Sichtweisen im Buch - insbesondere die Art und Weise, wie die Sami dargestellt werden. Sehr problematisch!
Ein solider Krimi bei dem der Kriminalfall für mich recht spannend war und bei dem mir die Ermittlungsarbeit gut gefallen hat. Leider wurde mir zuviel um den heißen Brei geredet und zuviele Nebensächlichkeiten ausgeschrieben. Für Menschen, die besonders Naturbeschreibungen mögen ist dieser Krimi wärmstens zu empfehlen, für mich persönlich war das ein bisschen viel. 😅
Stereotype Figuren, problematischer Darstellung samischer Figuren vor allem die Hintergründe der negativen Einstellung gegenüber staatlichen Behörden wird nicht erläutert und damit so dargestellt, als seien die Sami das Problem.Dass sie historisch gewachsene Gründe haben wird völlig ignoriert. Meiner Meinung nach übernehmen die Autoren ( M Winter ist das Pseudonym eines Ehepaares Winter) Vorurteile unreflektiert und stellen Sie hier extrem einseitig dar. Der Kriminalfall ist ganz interessant, wird aber durch obig genannte Punkte für mich in den Hintergrund gedrängt. Die Polizistin ist quasi eine Superheldin , ihre Chefin genauso einseitig die böse Polizeichefin. Irgendwann hat dann auch die letzte Person kapiert das es kalt ist.Von dem ständigen an und ausziehen irgendwelcher Schneeklamotten kann man ein Trinkspiel machen und wäre schön nach dem ersten Kapitel betrunken...klar es ist Winter in einer Gegend, bei der Kälte wirklich gefährlich werden kann.Aber meiner Meinung nach wird das so überbetont, dass dadurch Atmosphäre verloren geht.Zum Teil merkt man ehrlich gesagt auch, das hier ein deutsches Lesepublikum angesprochen wird.Es gibt so einen Erklärbärtonfall den man nur anschlägt, wenn man glaubt die Person vor dem Buch hätte keine Ahnung von irgendwas... Nun gut, theoretisch ist dies der erste Band einer Reihe.Es wird wohl nicht verwundern, das ich definitiv nicht weiter lesen werde.
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Eine Ermittlerin im Polarkreis
Anelie Andersson hat es an eine Polizeistation im nordschwedischen Polarkreis verschlagen. Hier lebt man fast das ganze Jahr in Eis und Schnee. Als sich eine Frau bei ihr meldet, weil ihr siebzehnjähriger Sohn verschwunden ist, macht Anelie sich an die Arbeit. Bald wird der Junge aufgefunden; er ist – in Felle gehüllt – überfahren worden. Doch offenbar wurde er zuvor irgendwo gefangen gehalten. Je intensiver sie ermittelt, desto mehr sagen Anelie ihre Erfahrung und Intuition, dass es um mehr geht als um einen Unfall. Sie findet heraus, dass in den letzten Jahren mehrere Menschen ebenfalls spurlos verschwanden. Und dann werden zwei deutsche Touristen vermisst.
Ein spannender Plot – mit einem einzigartigen Schauplatz: dem nordschwedischen Polarkreis.
Book Information
Author Description
Hinter Madita Winter verbirgt sich das Autorenpaar Madita und Stefan Winter, das tatsächlich in der Abgeschiedenheit auf einer Halbinsel in der nordschwedischen Wildnis lebt. Die deutsche Journalistin und Autorin ist wegen ihres Mannes vor vier Jahren in die Nähe von Jokkmokk gezogen ist. Dort wurde die Idee geboren, Lappland als Kulisse für einen Kriminalroman zu verwenden. So nutzten die beiden die langen Abende, um »Mordlichter«, den ersten Band um die Ermittlerin Anelie Andersson, zu kreieren und zu schreiben.Bei Rütten & Loening liegt mit »Eisjagd« der zweite Band um Ermittlerin Anelie Andersson vor.
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Kühle Spannung - ⚡️ Pageturner
Für mich war es diesmal tatsächlich schwierig dieses Buch immer wieder weglegen zu müssen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Verknüpfung des Falles und das Kennenlernen von Anelie, Daniel, Arne usw. ist, aus meiner Sicht, sehr gut gelungen. Auch Fakten über Lappland gibt es, die überhaupt nicht langweilig eingebaut sind. Am Ende ist es überraschend, dennoch überschlagen sich keine Ereignisse. Super sympathische Charaktere.
Mordlichter
War für mich ein solides Buch, das sich insgesamt wie ein klassischer Krimi liest. Die Charaktere haben mir gut gefallen und auch der Schreibstil hat mich angesprochen – auch wenn er stellenweise etwas ausschweifend ist und für manche Leser:innen vielleicht zu sehr um den heißen Brei herumredet. 🤭 Die Auflösung war letztlich nicht besonders überraschend, trotzdem habe ich bis zum Ende mitgefiebert. Kritisch sehe ich allerdings einige Aussagen und Sichtweisen im Buch - insbesondere die Art und Weise, wie die Sami dargestellt werden. Sehr problematisch!
Ein solider Krimi bei dem der Kriminalfall für mich recht spannend war und bei dem mir die Ermittlungsarbeit gut gefallen hat. Leider wurde mir zuviel um den heißen Brei geredet und zuviele Nebensächlichkeiten ausgeschrieben. Für Menschen, die besonders Naturbeschreibungen mögen ist dieser Krimi wärmstens zu empfehlen, für mich persönlich war das ein bisschen viel. 😅
Stereotype Figuren, problematischer Darstellung samischer Figuren vor allem die Hintergründe der negativen Einstellung gegenüber staatlichen Behörden wird nicht erläutert und damit so dargestellt, als seien die Sami das Problem.Dass sie historisch gewachsene Gründe haben wird völlig ignoriert. Meiner Meinung nach übernehmen die Autoren ( M Winter ist das Pseudonym eines Ehepaares Winter) Vorurteile unreflektiert und stellen Sie hier extrem einseitig dar. Der Kriminalfall ist ganz interessant, wird aber durch obig genannte Punkte für mich in den Hintergrund gedrängt. Die Polizistin ist quasi eine Superheldin , ihre Chefin genauso einseitig die böse Polizeichefin. Irgendwann hat dann auch die letzte Person kapiert das es kalt ist.Von dem ständigen an und ausziehen irgendwelcher Schneeklamotten kann man ein Trinkspiel machen und wäre schön nach dem ersten Kapitel betrunken...klar es ist Winter in einer Gegend, bei der Kälte wirklich gefährlich werden kann.Aber meiner Meinung nach wird das so überbetont, dass dadurch Atmosphäre verloren geht.Zum Teil merkt man ehrlich gesagt auch, das hier ein deutsches Lesepublikum angesprochen wird.Es gibt so einen Erklärbärtonfall den man nur anschlägt, wenn man glaubt die Person vor dem Buch hätte keine Ahnung von irgendwas... Nun gut, theoretisch ist dies der erste Band einer Reihe.Es wird wohl nicht verwundern, das ich definitiv nicht weiter lesen werde.















