Strandopfer

Strandopfer

Softcover
3.922

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Description

Ein Toter im Sand, ein rätselhafter Bernstein in seinem Mund. Und ein deutsch-polnisches Ermittlerduo, das fest entschlossen ist, den Fall zu lösen: Der hochspannende Kriminalroman von SPIEGEL-Bestsellerautor Frank Goldammer.

Die Ermittlerin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste beordert – ein deutscher Tourist liegt tot am Strand bei Swinemünde. Vermutet wird ein Badeunfall, doch im Mund des Toten steckt ein großer Bernstein. Kurz darauf wird die zehnjährige Luisa als vermisst gemeldet, die Tochter einer Freundin des Toten. Gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk befragt sie die Freunde und Angehörigen, die in einer Villa Urlaub machen. Jeder von ihnen scheint etwas zu verbergen. Als eine weitere Leiche auftaucht – wieder mit Bernstein im Rachen – beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Ein Grenzfall der besonderen Art: Frank Goldammer verbindet düstere Atmosphäre mit packender Spannung.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Softcover
Pages
416
Price
14.40 €

Author Description

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Posts

10
All
2.5

Konnte mich nicht überzeugen

Ein Auftakt einer neuen Reihe, der mich leider nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil ist gut lesbar. Das polnisch-deutsche Ermittlerduo Adam und Lena konnte mich nicht überzeugen und war mir äusserst unsymphatisch. Ich konnte auch keinerlei Verbindung zu den beiden aufbauen. Der Fall an sich, ein Mordopfer und ein verschwundenes Kind, kling gut. Leider war auch das nicht nach meinem Geschmack. Die Handlung zog sich für mich persönlich in die Länge und konnte mich zu keinem Zeitpunkt richtig fesseln. Dies ist wie immer nur meine ganz persönliche Meinung. Jeder sollte selbst entscheiden, ob dieser Krimi nach seinem Geschmack ist., Von mir gibt es 2,5 Sterne.

3

Auf dem Weg in den Urlaub an der polnischen Küste habe ich zu diesem Hörbuch gegriffen, da dieser Krimi auch in der Gegend spielt. Das Hörbuch startet mit der Beschreibung der Landschaft an der polnischen Küste, sehr atmosphärisch und gut beschrieben. Das hat mir sehr gefallen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Lena, eine deutsche Kommissarin, wird nach Misdroy an die polnischen Ostsee gerufen. Ein Deutscher ist beim Baden ermordet worden. Vor Ort stellt man fest, dass auch seine 10jährige Nichte verschwunden ist. Adam, ihr polnischer Kollege und sie beginnen sie zu ermitteln. Natürlich kommt es auf Grund der Sprachprobleme und Vorurteile zu Missverständnissen und Verdächtigungen. Und der Fall wird immer umfangreicher. Lena ist eine schwieriger Charakter, mit Panikattacken, Vorurteilen, teils überheblich und übergriffig. Sie hat viele eigenen Probleme und dies macht es ihr schwer sich einzufühlen. Adam dagegen geduldig und freundlich. Die drei Familie, die gemeinsam Urlaub machen wollten, sind typisch verdächtig und haben reichlich Geheimnisse. Dies wird nach und nach enthüllt und steigert die Spannung. Einige Unterschiede in der polnischen und deutschen Ermittlungsarbeit werden deutlich, könnten aber genauer erklärt werden. Lena fühlt sich immer unzureichend informiert. Das gibt etwas zusätzliche Spannung. Da hätte ich mir mehr Verständnis und besseren Zusammenhalt gewünscht. Auch die Befindlichkeiten Lenas waren mit etwas tu sehr im Mittelpunkt, wogegen Adam blass blieb. Der Sprecher liest den Krimi deutlich und in angenehmen Tempo. Er versteht es gut, Spannung und Ironie deutlich werden zu lassen. Auch Überlegungen und Gedanken werden so gesprochen, dass sie als solche erkennt. Nicht so gut gefiel mir, dass er am Ende eines Satzes häufig die Stimme leiser werden lässt, so dass das letzte Wort nachklingt und es sich fast wie eine Frage anhört. Insgesamt ist dies ein Krimi, der mich eine zeitlang gut unterhalten hat und dessen länderübergreifendes Setting mir sehr gefiel. Die Protagonisten haben mich nicht so begeistert und der Fall war kompliziert gestrickt. Beim Miträtseln hatte ich Probleme, denn ständig kam Neues dazu. Es würde mich allerdings schon interessieren, wie sich die Kommissare weiter entwickeln, falls die Reihe fortgesetzt wird.

4

Solide

Meine Meinung: Die Ermittlerin Lena Schulz wird an die polnische Ostseeküste gerufen, als dort ein deutscher Tourist tot am Strand aufgefunden wird. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass ein Bernstein in seinem Rachen steckte. Zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk soll sie den Mord aufklären. Als dann bei der Tatortbegehung mehrere Stunden später die Ehefrau des Toten auftaucht, bricht das Chaos aus: Die Eltern von Luisa, einem zehnjährigen Mädchen, das seit dem Vorfall vermisst wird, sind ebenfalls vor Ort. Nun versuchen die Ermittler fieberhaft herauszufinden, was der Tod des Mannes und das verschwundene Mädchen miteinander zu tun haben. ​Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, da im Verlauf auch noch weitere Mitglieder aus dem Familien und Freundeskreis ermordet werden. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber gar nicht verraten, um euch nicht die Spannung vorwegzunehmen! Die Ermittler stehen jedenfalls vor einer riesigen Herausforderung, da alle Beteiligten irgendetwas zu verheimlichen scheinen. ​Dies war das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang super vielversprechend. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen; das Ermittlerduo Adam und Lena war mir total sympathisch. Lena hatte hier zudem noch mit ihren eigenen Erinnerungen an ihre Kindheit zu kämpfen, was ihrer Figur noch mehr Tiefe verlieh. Die anderen Protagonisten wirkten auf mich allerdings sehr unterkühlt ,aber ich denke, das war vom Autor genau so gewollt. ​Ein kleiner Kritikpunkt sind für mich die Kapitel, die sich teilweise extrem in die Länge zogen. Auch die Sprünge von Kapitel zu Kapitel waren mir manchmal etwas zu abrupt, wodurch für mich gefühlt ein Stück vom Anschluss fehlte. Das hat mir den Lesefluss und das Verständnis an einigen Stellen ein bisschen erschwert. ​Dennoch hat mich das Buch von der ersten Sekunde an gepackt! Ich wollte unbedingt wissen, wie sich das Rätsel am Ende zusammensetzt. Ich hatte beim Lesen oft eine eigene Theorie, die ich dann aber schnell wieder über Bord werfen musste, weil neue Indizien auftauchten. Im Endeffekt kam alles ganz anders, als ich gedacht hätte , der Autor hat es wirklich geschafft, mich im positiven Sinne an der Nase herumzuführen. ​Ich kann das Buch trotz der kleinen Schwächen absolut empfehlen. Es hat mich begeistert und mir tolle Lesestunden beschert! ​

Solide
5

Eigenwillige Ermittler, starke Atmosphäre

Am Strand von Swinemünde an der polnischen Ostseeküste wird am Strand ein deutscher Tourist tot aufgefunden. BKA Ermittlerin Lena Schulte wird entsendet um sich, gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk, der Sache anzunehmen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um keinen normalen Badeunfall handelt. Als dann noch das Mädchen vermisst wird, dass vermeintlich mit dem Toten unterwegs war, sind beide Ermittler alarmiert. Bis zu „Strandopfer“ war mir Autor Frank Goldammer ehrlich gesagt gar nicht bekannt und auch auf dieses Buch bin ich nur durch das Cover und die Tatsache, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt, aufmerksam geworden. Ich habe schlussendlich das, von Oliver Siebeck solide gelesene, Hörbuch gehört und konnte mich gleich in die ganze Atmosphäre, die Klischees und auch beide Seiten der Protagonisten hineinfühlen. Diese empfand ich auch nicht als übertrieben, sondern als absolut nachvollziehbar. Mal ganz davon abgesehen, dass diese „Ost-West-Konflikte“ sowohl dem Buch, als auch den Ermittlern, nochmal zusätzliche Tiefe und Dynamik verliehen haben. Mir haben sowohl der atmosphärische Schreibstil, als auch die Charaktere, mit ihren äußerst eindrücklich und toll beschriebenen Denkweisen, sehr gut gefallen. Der Spannungsaufbau erfolgte nach und nach, hielt sich dann aber bis zum Schluss durchweg aufrecht. Selbst die viel Raum einnehmenden Vernehmungen empfand ich an keiner Stelle als langatmig, da sie zweifellos zum Gesamtverständnis der Umstände, insbesondere auch den Problemen der polnischen Bevölkerung beigetragen haben. Fazit: Mir hat der Auftakt zur Grenzfall-Ostsee-Reihe richtig gut gefallen! Das Buch hat mit seinen eigenwilligen Ermittlern absolut meinen Geschmack getroffen, mich mitfiebern und auch rätseln lassen. Autor Frank Goldammer werde ich mir auf jeden Fall merken und freue mich schon jetzt auf die nächsten Fälle von Lena und Adam!

4.5

Solider Beginn einer Reihe

"Strandopfer" von Frank Goldammer habe ich als Hörbuch gehört, eingelesen von Oliver Siebeck. Es ist der erste Teil der Reihe "Grenzfall Ostsee" Lena Schulte vom BKA wird in die Nähe von Swinemünde beordert. Am Ostseestrand wurde ein Tourist tot aufgefunden. Zuerst wird vermutet, er sei ertrunken, doch dann findet Lena in seinem Rachen ein großes Stück Bernstein. Wie ist es wohl da hinein geraten? war es doch Mord? Kurz nach Auffindung des Toten geht eine Vermisstenmeldung ein. Die Tochter von Freunden des Toten ist verschwunden. Lena und ihr polnischer Kollege Adam Krawczik ermitteln und befragen die Freunde und Angehörigen, die seit Jahren gemeinsam Urlaub in dem kleinen Ort machen. Die beiden Ermittler haben allerdings das Gefühl, nicht alles zu erfahren. Dann wird eine weitere Leiche gefunden... Lena und Adam sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die aber gut beschrieben sind. Beide haben eine Vergangenheit, unter der sie noch immer leiden. Besonders bei Lena kommt einiges wieder hoch. Lena spricht kein polnisch, Adam dagegen kann deutsch und fungiert als Übersetzer zwischen Lena und seinen Vorgesetzten. Ich habe Lena gemocht, obwohl sie in manchen Situationen für meinen Geschmack etwas überreagiert hat. Der kauzige Adam ist der Gegenpol. Einmal ein Urteil gefällt, lässt er sich so leicht nicht davon abbringen. Der Spannungsaufbau ist Goldammer wie immer gut gelungen. Das Hörbuch zu unterbrechen, ist mir wirklich schwer gefallen. Er hat in den Krimi immer Twists eingebaut, die meine Spekulationen in nichts aufgelöst haben. Diese Spannung und das Rätseln steigern sich bis zum großen Finale, das mich wieder überrascht hat. Dazu werden wir als Lesende oder Hörende mit Vorurteilen, Bürokratie und auch Alltagsrassismus im Sprachgebrauch konfrontiert. Oliver Siebeck liest richtig gut, seine Interpretation der unterschiedlichen Charaktere hat mir gut gefallen. Es macht Spaß, seiner Stimme zu lauschen. Ein solider und logischer Krimi, der Lust auf Fortsetzung macht! Von mir bekommt er sehr gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung ! Ob es im nächsten Teil wieder um Lena und Adam geht? Ich bin neugierig und hoffe auf baldige Fortsetzung!

3.5

Ostseekrimi

Buchpost aus dem Hause Rowohlt erreichte mich am 02.05., und ich habe mich riesig gefreut! "Strandopfer" von Frank Goldammer, erschienen im Rowohlt Verlag, entspricht ganz meinem Beuteschema, und so begann ich sofort, den ersten Fall des deutsch-polnischen Ermittlerduos zu lesen. Der Kriminalfall wurde vom Autor an der polnische Ostseeküste nahe der deutschen Grenze angesiedelt. Sofort zog mich Frank Goldammer in die Handlung rund um einen augenscheinlich ertrunkenen Urlauber und ein vermisstes Kind. Das Ermittlerduo Adam und Lena mussten bald feststellen, dass kein natürlicher Tod vorliegt, und beginnen mit der Suche nach dem Mädchen und dem Mörder. Den beiden Ermittlern verpasste der Autor eine Hintergrundgeschichte, die neugierig auf sie machte. Leider bediente sich Frank Goldammer dabei jedoch vieler Klischees, wodurch Lena und auch Adam mir leider etwas unsympathisch wurden. Doch ich muss die Charaktere nicht lieben, um ihnen durch die Handlung zu folgen. Der Spannungsbogen ist klug und gut durchdacht angelegt, auch wenn der Zusammenhang zu den Morden und der Tathergang sehr konstruiert wirkt. Ebenfalls hätte ich mir hier und da mehr Zug im Storytelling gewünscht. Die Landschaft und das von Vorurteilen geprägte Zusammentreffen der Ermittler arbeitete der Autor jedoch sehr gut und umfassend heraus. Für meinen Geschmack hätte jedoch die Familie des Opfers und deren Freunde wesentlich tiefer dargestellt werden können. Hier kratzte der Autor meist nur an der Oberfläche, und so konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Lesen ließ sich dieser solide Krimireihenauftakt flüssig und gut, auch wenn es immer wieder durch die breite Erzählweise des Autors zu Längen im Storyaufbau kam. Trotz dieser Kritikkpunkte bin ich gespannt auf weitere Fälle von Lena und Adam und freue mich darauf, an ihrer Seite einen neuen Kriminalfall zu entdecken. Ich kann euch den Reihenauftakt mit 3,5 Sterne weiterempfehlen, wenn ihr gerne ruhigere Krimis lest.

Ostseekrimi
5

Ein Toter wird am Strand von Swinemünde entdeckt. In Hose und Mund ein Bernstein. Gleichzeitig verschwindet das zehnjährige Mädchen Luisa. Frank Goldammer Krimi zieht einen sofort in seinen Bann. Für die beiden Ermittler eine Jagd nach einem Entführer und/oder Serientäter, denn es werden im Laufe der Geschichte noch zwei weitere Tote aufgefunden. Hat alles mit dem wertvollen Bernstein, der bei allen gefunden wird, zu tun oder legt der Täter nur eine falsche Fährte… Was für ein toller Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe von Frank Goldammer. Und diesmal kaum historischer Kontext, dafür zwei tolle Protagonisten: Lena Schulte und Adam Krawczyk. Ein deutsch-polnisches Ermittlerteam war mich sehr begeistert hat. Anfangs empfang ich Lenas Voreingenommenheit gegenüber Polen als sehr anstrengend und unpassend, jedoch hat sich das im Verlauf der Geschichte relativiert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass nicht jeder Leser Lena mag. Sie hat so eine innere Härte und macht die Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen, insbesondere Adam, zu einer echten Herausforderung. Wieso diese emotionale Verbitterung – das müsst ihr selbst herausfinden… Ich mag den Schreibstil von Goldammer sehr. Er verzichtet auf unnötige Beschreibungen und setzt auf eindrückliche Atmosphäre und Perspektivwechsel, die einen tollen Blick in beide Ermittler geben. Nicht nur die kulturellen, sondern auch die sprachlichen Barrieren sind spürbar und authentisch. Die lineare Zeitstruktur wird durch einzelne Rückblenden ergänzt, die helfen, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Die Dialoge sorgen für eine Dynamik und schaffen mit der Beschreibung der emotionalen Zustände der Figuren im Buch für eine immersive Leseerfahrung. Fazit: Für mich ist „Standopfer“ ein packender, atmosphärisch gut erzählter Krimi mit einer eigenwilligen deutschen Ermittlerin. Wer Krimis mit Tiefgang und tollen Charakteren mag, muss diesen Serienauftakt unbedingt lesen. Ich will definitiv mehr davon!!!

3

Die Polizistin Lena wird an die polnische Ostsee beordert, da in einem beliebten Ferienort ein deutscher Tourist unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird. Gemeinsam mit einem polnischen Kollegen - Adam, soll sie diesen Mordfall aufklären. Kurz danach wird auch das Verschwinden des einzigen Kindes aus der deutschen Touristengruppe bemerkt. Werden Lena und Adam gemeinsam an einem Strang ziehen, um den Fall aufzuklären? ••• Vielen Dank zunächst an Vorablesen für das Rezensionsexemplar ✨ Normalerweise findet man mich eher im Genre Thriller als Krimi, weswegen ich diesen Ostseekrimi eher als seicht beurteilen würde. Zunächst geht es mit vielen Vorurteilen los, die sich durch das komplette Buch ziehen. Es wird sich permanent darauf bezogen, sodass ich irgendwann dachte „Dann sag mir doch bitte wie diese zustande gekommen sind, wenn sie so wichtig sind!“ Diese haben die schöne Bindung die Lena und Adam aufgebaut haben auch arg getrübt. Die Hauptcharaktere Lena und Adam fand ich auch schwierig mich hinein zu versetzen. Man wusste, dass Lena eine schwierige Kindheit hatte, man bezog sich oft genug darauf, leider etwas oberflächlich. Anfangs war ich total fasziniert von der Story, die sich in der ersten Hälfte leider etwas gezogen hat - einen richtigen Ermittlungsstand hatte man nach ca.3-4 Tagen immernoch nicht. Zum Ende hin war es auch eher ein PingPong Spiel, eher durch Zufall hat man am Ende den wahren Täter gefunden. Ich bin leider auch kein Fan von extrem langen Kapiteln, was hier auch der Fall war. Oft war mittendrin ein extremer Sprung, wo ich dachte „Huch eine Seite überblättert?“ das war vom Layout dann etwas schwierig nachzuvollziehen. Dennoch war es alles in allem ein solider Ostseekrimi - wer es seichter mag und nicht ganz so ein hohes Spannungslevel braucht, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten 🕵🏼‍♀️🌊

3

Etwas zäher Fall, der sich zunehmend in ermüdendem Kleinklein verliert. Thematisches Chaos, wo findet sich das Motiv, wo im wirren Knäuel der rote Faden? Deutsch-polnisches Ermittlerpaar, das zumindest im Auftaktband der Reihe überraschend blass bleibt, zwei Hände voll Figuren, innerhalb derer sich das Fällegefecht entspinnt, und die ich anfangs in manchen Szenen nicht sofort zuordnen konnte. Charmanter Schauplatz an der Ostsee.

2.5

Solider Krimi mit einem Deutsch- Polnischen Ermittler-Duo.

Die Story an sich spielt an wenigen Orten innerhalb von Polen. Die Landschaften werden anschaulich beschrieben und regen schöne Bilder an. Allerdings sind die beiden Hauptfiguren sehr flach, sogar ziemlich unsympathisch geschrieben. Es fehlt an Tiefe und manchmal auch am Spannungsbogen. Es lässt sich dennoch zügig lesen.

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